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Louis Rey

5 Byte entfernt, 13:21, 5. Dez. 2010
K
Rechtschreibung
Rey promovierte in Biophysik an der Pariser Sorbonne im Jahre 1958 (''Low temperature preservation of living cells and tissues''). Er arbeitete zunächst bei der französischen Armee, während er gleichzeitig als Dozent an der Universität Dijon tätig war.
Von 1964 bis 1980 arbeitete er als Forschungsleiter beim Nestlé-Konzern (''Senior Corporate Vice President of Nestle Nestlé (Switzerland). , Head of R and D and Scientific Adviser to the Board'').
Seitdem betreibt Rey Privatstudien an seinem Lausanner "cabinet Cabinet d’Etudes" und hält als Gastprofessor Vorlesungen und Vorträge (Polytechnicum Zürich, University of Alaska-Fairbanks, UCLA Los Angeles School of Public Health, Universität Kenitra (MarokoMarokko).
Forschungsschwerpunkte waren Gefriertechniken und Gefriertrocknung.
==Veröffentlichung zu einem "Wassergedächtnis" 2003==
2003 veröffentlichte Rey in der Fachzeitschrift "Physica A (''Statistical Mechanics and its Applications'', Elsevier)" einen Artikel über Experimente über hochverdünntes mit hochverdünntem Lithiumchlorid, das er mittels Thermolumineszenz untersuchte.<ref>Louis Rey, ''Thermoluminescence of ultra-high dilutions of lithium chloride and sodium chloride'', Physica A, 323 (2003), Seiten 67 – 74</ref> (Die Arbeit ist online abrufbar: [http://www.homresearch.org/docs/Physica_A.pdf]). Rey behauptet in seiner Arbeit, dass Lithiumchlorid nach vorheriger extremer Verdünnung in Deuterium (schwerem Wasser) dauerhaft Spuren hinterlässt. Die Arbeit wurde wegen methodischer Schwächen wenig beachtet und geriet in die Kritik, auch waren keine erfolgreichen Replikationen des Versuchs bekannt.
2006 erschien ein Artikel mit dem Titel ''Thermoluminescence in ultra-high dilution research'' von Roeland van Wijk und Kollegen im "Journal of Alternative and Complementary Medicine", die von Homöopathen als Replikation der Rey-Versuche interpretiert wurden.<ref>http://www.carstens-stiftung.de/wissen/hom/pdf/grund_vanwijk_jahrbuch.pdf</ref> Diese Thermolumineszenz nutzt die Tatsache, dass gefrorenes und radioaktiv bestrahltes Eis beim Erwärmen spezifische Lichtsignale aussendet, die sich verändern, wenn im Wasser Salz aufgelöst ist. Angeblich konnte Rey auch bei hochpotenzierten Salzlösungen, die statistisch kein einziges Molekül mehr enthielten, diese Salzsignale erkennen. Kritiker bemängelten jedoch, dass die Versuche nicht verblindet durchgeführt und Verunreinigungen nicht ausgeschlossen wurden. Auch Louis Rey selbst bezeichnete die Resultate von van Wijk als eine Bestätigung seiner eigenen Ergebnisse. Van Wijk hatte auf der Suche nach einem Wassergedächtnis bereits zuvor erfolglos versucht, ein entsprechendes Experiment von [[Jacques Benveniste]] zu replizieren.
Van Wijk kam jedoch nur zu einem enttäuschenden Ergebnis:<ref>http://www.drkenjiro.com/CMS/?homoopathie-ii,22</ref>
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