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[[image:kastius6.jpg|Christoph Kastius mit Verschwörungstheoretiker [[Jessie Marsson]]|thumb]]
 
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[[image:Schmaz 02.jpg|EAN-Strichcode Dekodierung auf Kastius-Webseite mit "Heil Hitler"|300px|thumb]]
 
[[image:Schmaz 02.jpg|EAN-Strichcode Dekodierung auf Kastius-Webseite mit "Heil Hitler"|300px|thumb]]
Erste nachweisbare öffentliche Beachtung erfuhr Christoph Kastius erstmals im Verlauf des Jahres 1997. Er erregte durch das massive Versenden von Spam großen Unmut in verschiedenen deutschen Newsgroups. Dabei trat er als Journalist und Radioredakteur eines nicht existierenden Radiosenders Radio Weekend auf. Weitaus größere öffentliche Aufmerksamkeit erregte Kastius im selben Jahr, als es in der Berliner Boulevardzeitung B.Z. hieß, er habe sich als Fluthelfer mit Typhus infiziert. Die Typhusinfektion erwies sich später jedoch als fiktiv. Im November 1998 verbreitete Christoph Kastius selbst im Namen seines inexistenten Radiosenders die Meldung seines angeblichen Unfalltodes.
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Nachweisbare öffentliche Beachtung erfuhr Christoph Kastius erstmals im Verlauf des Jahres 1997. Er erregte durch das massive Versenden von Spam großen Unmut in verschiedenen deutschen Newsgroups. Dabei trat er als Journalist und Radioredakteur eines nicht existierenden Radiosenders Radio Weekend auf. Weitaus größere öffentliche Aufmerksamkeit erregte Kastius im selben Jahr, als es in der Berliner Boulevardzeitung B.Z. hieß, er habe sich als Fluthelfer mit Typhus infiziert. Die Typhusinfektion erwies sich später jedoch als fiktiv. Im November 1998 verbreitete Christoph Kastius selbst im Namen seines inexistenten Radiosenders die Meldung seines angeblichen Unfalltodes.
    
Im Jahr 1999 rief Kastius die heute noch existierende Webseite Suchhotline.org ins Leben, deren Zweck die Wiederzusammenführung der Opfer von Naturkatastrophen war. Die Seite, deren tatsächlicher praktischer Nutzen unklar ist, erfuhr mehrfach positive Berichterstattung in den Medien. Jedoch konnte er die Kosten für den Betrieb der Seite bald nicht mehr bestreiten. Im Oktober 1999 drang er mit einer ungeladenen Schreckschusspistole bewaffnet in das Studio des Fernsehsenders n-tv ein und drohte, sich vor laufenden Kameras zu erschießen, sollte die Telekom ihm seine Schulden nicht erlassen. Dabei wurde ihm nicht bewusst, dass die Kameras schon wenige Sekunden nach seinem Erscheinen abgestellt worden waren. Die Polizei konnte ihn nach einer Stunde ohne weitere Zwischenfälle festnehmen.
 
Im Jahr 1999 rief Kastius die heute noch existierende Webseite Suchhotline.org ins Leben, deren Zweck die Wiederzusammenführung der Opfer von Naturkatastrophen war. Die Seite, deren tatsächlicher praktischer Nutzen unklar ist, erfuhr mehrfach positive Berichterstattung in den Medien. Jedoch konnte er die Kosten für den Betrieb der Seite bald nicht mehr bestreiten. Im Oktober 1999 drang er mit einer ungeladenen Schreckschusspistole bewaffnet in das Studio des Fernsehsenders n-tv ein und drohte, sich vor laufenden Kameras zu erschießen, sollte die Telekom ihm seine Schulden nicht erlassen. Dabei wurde ihm nicht bewusst, dass die Kameras schon wenige Sekunden nach seinem Erscheinen abgestellt worden waren. Die Polizei konnte ihn nach einer Stunde ohne weitere Zwischenfälle festnehmen.
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