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Geldrollenbildung

248 Byte hinzugefügt, 18:11, 19. Jun. 2010
Pathophysiologie
[[image:Kohäsion.jpg|Kohäsion zweier Blutkörperchen|thumb]]
[[image:Geldrollenbildung2.jpg|Geldrollenbildung|thumb]]
Rote Blutkörperchen sind deformierbare Körper mit bikonkaver Form von etwa 7 µm Durchmesser, die in diesem Falle aufeinander haften können. Unter physiologischen Bedingungen stossen sich zwar die roten Blutkörperchen durch ihre elektrische Ladung etwas ab, unter bestimmten Umgebungsbedingungen reichen die Coulomb'schen Abstossungskräfte nicht mehr aus, es kommt zur Aneinanderhaftung.  Derartige Ketten von roten Blutkörperchen können auch verzweigt sein und in selteneren Fällen Ringe und Schleifen bilden. Zu Beginn der Geldrollenbildung kommt es zur Paarbildung zweier Erythrozyten. Hier wird auch von Kohäsion gesprochen. Eine Geldrollenbildung und der Zerfall wieder zurück in einzelne Erythrozyten kann in wenigen Sekunden erfolgen. 
Bei einigen Tierarten (z. B. bei Pferden) findet sich häufig eine Geldrollenbildung im Blut, ohne dass dies ein Hinweis auf eine Krankheit wäre.
Die Kettenbildungen lassen sich im Lichtmikroskop, Phasenkontrastmikroskop oder mit der [[Dunkelfeldmikroskopie]] erkennen.<br><br><br>
==Entstehung und Bedeutung==
81.394
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