Änderungen

Aus Psiram
Wechseln zu: Navigation, Suche

Geldrollenbildung

179 Byte hinzugefügt, 18:04, 19. Jun. 2010
Entstehung und Bedeutung
==Entstehung und Bedeutung==
Eine geringe Geldrollenbildung ist im menschlichen Körper ein völlig normaler Vorgang, daher werden im geringen Umfang auch derartige Geldrollen roter Blutkörperchen im Blutausstrich des Menschen gefunden. Eine vermehrte Geldrollenbildung findet insbesondere dann statt, wenn die Fließgeschwindigkeit des Blutes abnimmt. Dies ist der Fall in kleinsten Endarterien (den Kapillaren) bzw. in den feinen Verästelungen im venösen Schenkel des Blutkreislaufs. Auch nach Einsetzen der Blutgerinnung kommt es zur Geldrollenbildung, also im frischen Blut nach Blutentnahme. Die Entnahme einer Blutprobe (auch sehr geringer Mengen Blut) ist bereits selbst Auslöser einer lokalen Schädigung mit Beeinflussung der lokalen Fliesseigenschaften des Blutes. Dieses Phänomen ist in der Medizin (z. B. der Transfusionsmedizin) schon lange bekannt und hat daher keinen Krankheitswert. Die Fähigkeit zur Geldrollenbildung ist sogar als ein Anzeichen für „gesundes Blut“, im Sinne eines physiologischen Gerinnungsstatus anzusehen.
Das Aufeinanderhaften der einzelnen roten Blutkörperchen wird bekanntermaßen durch folgende Substanzen oder Zustände gefördert:
81.394
Bearbeitungen

Navigationsmenü