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[[Datei:Sebastian Mayer.jpg|Sebastian Mayer (Bild: [[Jeet TV]] von Roberto Liuzzi)|thumb|300px]]
 
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[[Datei:Lichtblick Verein fuer soziale Verantwortung Jessie Marsson Klaus Glatzel 2021.jpg|Video, veröffentlicht von Lichtblick - "Verein für soziale Verantwortung e. V." (Frank Peter Engelen)<ref>Lichtblick - Verein für soziale Verantwortung e. V., Amtsgericht Chemnitz VR 3813, Amtsgericht Düsseldorf VR 11413, Frank Peter Engelen, Hauptstraße 96, D-09544 Neuhausen/Erzgebirge-Cämmerswalde, Tel: +49 37327 859939 / 01575 4479537. Die ursprüngliche Webseite des Vereins "lichtblick-sozial.de" ist mittlerweile auf eine rechtsextreme Webseite umgeleitet</ref>, mit Frank Büntert und Klaus Glatzel, Juli 2021. Rechts [[Traugott Ickeroth]])|300px|thumb]]
 
[[Datei:Lichtblick Verein fuer soziale Verantwortung Jessie Marsson Klaus Glatzel 2021.jpg|Video, veröffentlicht von Lichtblick - "Verein für soziale Verantwortung e. V." (Frank Peter Engelen)<ref>Lichtblick - Verein für soziale Verantwortung e. V., Amtsgericht Chemnitz VR 3813, Amtsgericht Düsseldorf VR 11413, Frank Peter Engelen, Hauptstraße 96, D-09544 Neuhausen/Erzgebirge-Cämmerswalde, Tel: +49 37327 859939 / 01575 4479537. Die ursprüngliche Webseite des Vereins "lichtblick-sozial.de" ist mittlerweile auf eine rechtsextreme Webseite umgeleitet</ref>, mit Frank Büntert und Klaus Glatzel, Juli 2021. Rechts [[Traugott Ickeroth]])|300px|thumb]]
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[[Datei:Janett Seemann Stan Maillaud Jessie Marsson.jpg|Unterstützung durch vorgebliche Pädophilenjäger [[Janett Seemann]] und Stan Maillaud|300px|thumb]]
 
'''Jessie Marsson''' (Geburtsdatum um 1976 nicht sicher bekannt, eigentlich Frank Herbert Michael Büntert oder kurz Frank Herbert Büntert. Aliasnamen: Michael Jessie Marsson-Dumanch, Jessie Dumanch, Jesse Dumanch, Michael Jessie (Reichs)Freiherr von Pallandt, Michael Hitzler, Julian Dumanch usw. siehe Text), ist ein deutscher Staatsbürger mit letztem Wohnort in Spanien. In einem 2014 angestrengten Verfahren gegen die Schweiz (wg. Haftbefehl aus Deutschland vom 12.9.2013) verwendet sein Rechtsbeistand [[Peter Putzhammer]], der sich als "Rechtsanwalt a.D." bezeichnet, folgenden Namen für seinen in der Schweizer Auslieferungshaft sitzenden Mandanten: "Frank Herbert Michael Büntert" mit Wohnort Schliersee.<ref>Frank Herbert Michael Büntert, Rauheckstr. 19, D-83727 Schliersee</ref> Marsson/Büntert gab wiederholt an staatenlos zu sein.  
 
'''Jessie Marsson''' (Geburtsdatum um 1976 nicht sicher bekannt, eigentlich Frank Herbert Michael Büntert oder kurz Frank Herbert Büntert. Aliasnamen: Michael Jessie Marsson-Dumanch, Jessie Dumanch, Jesse Dumanch, Michael Jessie (Reichs)Freiherr von Pallandt, Michael Hitzler, Julian Dumanch usw. siehe Text), ist ein deutscher Staatsbürger mit letztem Wohnort in Spanien. In einem 2014 angestrengten Verfahren gegen die Schweiz (wg. Haftbefehl aus Deutschland vom 12.9.2013) verwendet sein Rechtsbeistand [[Peter Putzhammer]], der sich als "Rechtsanwalt a.D." bezeichnet, folgenden Namen für seinen in der Schweizer Auslieferungshaft sitzenden Mandanten: "Frank Herbert Michael Büntert" mit Wohnort Schliersee.<ref>Frank Herbert Michael Büntert, Rauheckstr. 19, D-83727 Schliersee</ref> Marsson/Büntert gab wiederholt an staatenlos zu sein.  
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Von seinem vorherigen Wohnort in Schliersee (Bayern) fiel er durch diverse propagandistische Aktivitäten als [[Esoterik]]er, [[Druide]] und Vermarkter von [[Nahrungsergänzungsmittel]]n auf. 2020 zog Büntert/Jessie Marsson nach Pressebericht in die spanische Ortschaft Anna (Canal de Navarrés) bei Valencia, wo er 2024 wegen des Vorwurfs des Kindesmissbrauchs an zwei Kindern (12 J. und 14 J.) verhaftet wurde. Marsson/Büntert drohen in Valencia (Spanien) bis zu 22 Jahre Haft wegen Kindesmissbrauchs in mindestens zwei nachgewiesenen Fällen. Die beiden Opfer waren zur Tatzeit 12 und 14 Jahre alt und hatten eine nichtspanische Nationalität. Der Prozess begann im Juni 2026.<ref>https://www.levante-emv.com/costera/2026/05/25/juicio-valencia-pederasta-falso-salvador-ninos-canal-navarres-22-anos-carcel-violar-a-dos-menores-130550368.html</ref> In spanischen Pressartikeln wird Bünterts Name gewöhnlich mit F.H.B. abgekürzt für "Frank Herbert Büntert".
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Von seinem vorherigen Wohnort in Schliersee (Bayern) fiel er durch diverse propagandistische Aktivitäten als [[Esoterik]]er, [[Druide]] und Vermarkter von [[Nahrungsergänzungsmittel]]n auf. 2020 zog Büntert/Jessie Marsson nach Pressebericht in die spanische Ortschaft Anna (Canal de Navarrés) bei Valencia, wo er 2024 wegen des Vorwurfs des Kindesmissbrauchs an zwei Kindern (12 J. und 14 J.) verhaftet wurde. Er wurde am 30. Juli 2026 in Valencia zu einer Haftstrafe von 15 Jahren verurteilt, wegen Kindesmissbrauchs in mindestens zwei nachgewiesenen Fällen. Die beiden Opfer waren zur Tatzeit 12 und 14 Jahre alt und hatten eine nichtspanische Nationalität. Der Prozess begann im Juni 2026.<ref>https://www.levante-emv.com/costera/2026/05/25/juicio-valencia-pederasta-falso-salvador-ninos-canal-navarres-22-anos-carcel-violar-a-dos-menores-130550368.html</ref> In spanischen Pressartikeln wird Bünterts Name gewöhnlich mit F.H.B. abgekürzt für "Frank Herbert Büntert".
    
Marsson ist zusammen mit [[Jo Conrad]] maßgeblicher Initiator des gescheiterten [[Reichsbürger]]-Projekts [[Fürstentum Germania]] gewesen.
 
Marsson ist zusammen mit [[Jo Conrad]] maßgeblicher Initiator des gescheiterten [[Reichsbürger]]-Projekts [[Fürstentum Germania]] gewesen.
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Im Mai 2020 wurde über Youtube und [[Gloria.tv]]<ref>Merkels Pädophilie - Ihr ehemaliger Sexsklave packt aus... SKANDAL!, "Carlus" Gloria TV, 30. Mai 2020</ref> ein Video unbekannter Herkunft plaziert mit dem Titel "Merkels Pädophilie - Ihr ehemaliger Sexsklave packt aus... SKANDAL!", in welchem Büntert/Marsson in einer Art demagogischen Pastorenpredigt [[Verschwörungstheorien zur COVID-19 Pandemie 2019-2020]] verbreitet, sowie neue vage Verschwörungstheorien zu Angela Merkel aufstellt. Dabei wendet er sich mit einer "Red Bull" - Kappe an Polizisten und Soldaten. So sei seiner Meinung nach in Deutschland eine "Zwangsimpfung mit Giftspritzen" gegen das CoV-2 Coronavirus geplant. Auch wisse er dass von ihm gemeinte "Zwangsimpfungen" die Ursache der meisten Krankheiten seien, angefangen von ADHS, dem angeborenen [https://de.wikipedia.org/wiki/Down-Syndrom Down Syndrom] und Allergien. Ungenau beruft er sich dabei auf eine Webseite der Rath Foundation von [[Matthias Rath]]. Des weiteren behauptet er, die Kanzlerin Angela Merkel seit 1991 persönlich zu kennen. Vage meint er, Merkel würde ihn als jemand "mit langen schwarzen Haaren" kennen und deutet an, dass es mit ihr zu sexuellen Handlungen gekommen sei. Näheres nennt er nicht, unverständlicher Weise sei ihm eine angebliche Schweigepflicht wichtiger als die Nennung nachprüfbarer Belege.  
 
Im Mai 2020 wurde über Youtube und [[Gloria.tv]]<ref>Merkels Pädophilie - Ihr ehemaliger Sexsklave packt aus... SKANDAL!, "Carlus" Gloria TV, 30. Mai 2020</ref> ein Video unbekannter Herkunft plaziert mit dem Titel "Merkels Pädophilie - Ihr ehemaliger Sexsklave packt aus... SKANDAL!", in welchem Büntert/Marsson in einer Art demagogischen Pastorenpredigt [[Verschwörungstheorien zur COVID-19 Pandemie 2019-2020]] verbreitet, sowie neue vage Verschwörungstheorien zu Angela Merkel aufstellt. Dabei wendet er sich mit einer "Red Bull" - Kappe an Polizisten und Soldaten. So sei seiner Meinung nach in Deutschland eine "Zwangsimpfung mit Giftspritzen" gegen das CoV-2 Coronavirus geplant. Auch wisse er dass von ihm gemeinte "Zwangsimpfungen" die Ursache der meisten Krankheiten seien, angefangen von ADHS, dem angeborenen [https://de.wikipedia.org/wiki/Down-Syndrom Down Syndrom] und Allergien. Ungenau beruft er sich dabei auf eine Webseite der Rath Foundation von [[Matthias Rath]]. Des weiteren behauptet er, die Kanzlerin Angela Merkel seit 1991 persönlich zu kennen. Vage meint er, Merkel würde ihn als jemand "mit langen schwarzen Haaren" kennen und deutet an, dass es mit ihr zu sexuellen Handlungen gekommen sei. Näheres nennt er nicht, unverständlicher Weise sei ihm eine angebliche Schweigepflicht wichtiger als die Nennung nachprüfbarer Belege.  
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Am 5. August 2024 wurde er in der Provinz Valencia (Spanien) von der Polizei wegen sexuellen Kindesmissbrauchs von Kindern unter 16 Jahren im Ort Anna (Canal de Navarrés, Valencia) verhaftet und sitzt seitdem unter dem Namen Frank Büntert in U-Haft.<ref>https://ibizakurier.de/deutscher-in-spanien-wegen-sexuellen-kindesmissbrauchs-in-u-haft-staatsanwaltschaft-lehnt-jessie-marssons-antrag-auf-berufung-ab/</ref> Minderjährige hatten ihn zusammen mit ihren Eltern bei der Guardia Civil mit dem Vorwurf des sexuellen Missbrauchs angezeigt. In einem der Fälle habe der Missbrauch über die Dauer von rund einem Jahr immer wieder stattgefunden. Bereits 2021 kursierten Gerüchte um eine Anwesenheit in Spanien. (siehe Abschnitt "Gerichtsverfahren und Kontakte mit der Justiz" weiter unten)
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Am 5. August 2024 wurde er in der Provinz Valencia (Spanien) von der Polizei wegen sexuellen Kindesmissbrauchs von Kindern unter 16 Jahren im Ort Anna (Canal de Navarrés, Valencia) verhaftet und sass seitdem unter dem Namen Frank Büntert in U-Haft.<ref>https://ibizakurier.de/deutscher-in-spanien-wegen-sexuellen-kindesmissbrauchs-in-u-haft-staatsanwaltschaft-lehnt-jessie-marssons-antrag-auf-berufung-ab/</ref> Minderjährige hatten ihn zusammen mit ihren Eltern bei der Guardia Civil mit dem Vorwurf des sexuellen Missbrauchs angezeigt. In einem der Fälle habe der Missbrauch über die Dauer von rund einem Jahr immer wieder stattgefunden. Bereits 2021 kursierten Gerüchte um eine Anwesenheit in Spanien. Büntert / Marsson wurde am 30. Juli 2026 in Valencia wegen fortgesetzten Kindesmissbrauchs zu einer Haftstrafe von 15 Jahren verurteilt.(siehe Abschnitt "Gerichtsverfahren und Kontakte mit der Justiz" weiter unten)
 
==Eigenangaben zur Biografie==
 
==Eigenangaben zur Biografie==
Marsson trat in der Vergangenheit unter vielen verschiedenen Namen auf und verbreitet in Interviews, Internet-Shows, bei Vorträgen der Esoterikszene und in bruchstückhaft vorliegenden Buchfragmenten miteinander logisch nicht in Einklang zu bringende eigenbiografische Angaben; so sei er beispielsweise ein "Klon-Kind".
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Marsson trat in der Vergangenheit unter vielen verschiedenen Namen auf und verbreitet in Interviews, Internet-Shows, bei Vorträgen der Esoterikszene und in bruchstückhaft vorliegenden Textfragmenten aus Büchern miteinander logisch nicht in Einklang zu bringende eigenbiografische Angaben; so sei er beispielsweise ein "Klon-Kind".
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Zum Geburtsjahr behauptete er, ''möglicherweise'' im Jahr 1975 als ein Frank Büntert geboren zu sein. Andernorts behauptete er auch, 1979 (26.&nbsp;Juni 1979) oder 1981 geboren zu sein. In einem Worldpassport, der als Fantasiepass bei einer amerikanischen Firma (WSA) zu kaufen ist, wird das Geburtsdatum 26.&nbsp;Juni 1980 mit Geburtsort Maracaibo (Venezuela) angegeben und er habe die venezuelanische Staatsbürgerschaft. In einem Eintrag einer in England registrierten limited (Firma ''German News Service'') bezeichnete er sich als "Director" der G.N.S. und gab dazu den Namen als "Jessie Michael Freiherr von Pallandt" an; ferner gab er an, er sei venezuelanischer Staatsbürger mit Geburtsdatum 26.&nbsp;Juni 1980. Im inzwischen gelöschten Forum der Fürstentum Germania-Anhänger hinterließ Jessie Marsson auch einen so genannten Profileintrag über sich. Dort nennt er seinen Namen als "Byron Michael Jessie Marrson" mit Geburtsdatum 26.&nbsp;Juni 1981, Wohnort Schliersee (Bayern) und macht sich somit ein Jahr jünger als in seinem WSA-Pass. In seinem Skype-Profil (gremlin4900) gibt er sein Geburtsdatum ebenfalls mit dem 26.&nbsp;Juni 1981 an. In einem inzwischen gelöschten Webshop bei 8ung.at wird Marsson hingegen als staatenlos bezeichnet, was er auch in Interviews angab. Am 3.&nbsp;März 2009 verlautbarte er in einem Interview, mit einem tatsächlich existenten Frank Büntert die Identität "getauscht" zu haben. In seiner Jugend sei er von einer Schlierseer Familie namens Büntert aufgenommen worden. Auf der so genannten Gründungsveranstaltung des Fürstentums erklärte er, ''demnächst'' Freiherr von Pallandt zu heißen.
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Zum Geburtsjahr behauptete er, ''möglicherweise'' im Jahr 1975 als ein Frank Büntert geboren zu sein. Andernorts behauptete er auch, 1979 (26.&nbsp;Juni 1979) oder 1981 geboren zu sein. In einem Worldpassport, der als Fantasiepass bei einer amerikanischen Firma (WSA) zu kaufen ist, wird das Geburtsdatum 26.&nbsp;Juni 1980 mit Geburtsort Maracaibo (Venezuela) angegeben und er habe die venezuelanische Staatsbürgerschaft. In einem Eintrag einer in England registrierten limited (Firma ''German News Service'') bezeichnete er sich als "Director" der G.N.S. und gab dazu den Namen als "Jessie Michael Freiherr von Pallandt" an; ferner gab er an, er sei venezuelanischer Staatsbürger mit Geburtsdatum 26.&nbsp;Juni 1980. Im inzwischen gelöschten Forum der Fürstentum Germania-Anhänger hinterließ Jessie Marsson auch einen so genannten Profileintrag über sich. Dort nennt er seinen Namen als "Byron Michael Jessie Marrson" mit Geburtsdatum 26.&nbsp;Juni 1981, Wohnort Schliersee (Bayern) und macht sich somit ein Jahr jünger als in seinem WSA-Pass. In seinem Skype-Profil (gremlin4900) gibt er sein Geburtsdatum ebenfalls mit dem 26.&nbsp;Juni 1981 an. In einem inzwischen gelöschten Webshop bei 8ung.at wird Marsson hingegen als staatenlos bezeichnet, was er auch in Interviews angab. Am 3.&nbsp;März 2009 verlautbarte er in einem Interview, mit einem angeblich existenten Frank Büntert die Identität "getauscht" zu haben. Tatsächlich wurde Frank Herbert Büntert (also "Jessie Marsson") wegen Urkundenfälschung und weiteren Delikten zu einem Jaht Haft verurteilt, was glaubhaft erscheinen lässt, dass er tatsächlich versuchte eine falsche Identität vorzutäuschen. Mit ihm wurden zwei andere Personen verurteilt, einer von ihnen stellte sich dabei als "Frank Büntert" (Hintergrund war das Auffinden zweier Datenträger mit kinderpornographische Bildern) In einem Video bei [[Extremnews]] treten beide Personen zusammen auf. In seiner Jugend sei er von einer Schlierseer Familie namens Büntert aufgenommen worden. Auf der so genannten Gründungsveranstaltung des Fürstentums erklärte er, ''demnächst'' Freiherr von Pallandt zu heißen.
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Sein Zwillingsbruder heiße Simon Patrick Marsson (Marsson spricht hier von den "The Marsson Twins") und seine Mutter könne "Maria Mayring" gewesen sein. Sein Vater sei CIA-Agent gewesen. Seine leibliche Mutter sei bei der Geburt gestorben. Es heisst auch, er sei mit zwei weiteren Säuglingen im Alter von ca. 3 Monaten von dem russischen Dampfer „Syrius“ als Schiffbrüchiger 1981 geborgen worden und in einem Kinderheim in Venezuela abgegeben worden. Als Kleinkinder seien diese von Jonathan Marsson (auch Captain John Marsson bezeichnet, angeblich verstorben 1994 im Irak), einem CiA-Mitarbeiter adoptiert worden, der in Deutschland stationiert war. Ihr Adoptivvater erzählte ihnen, dass ihre Mutter bei ihrer Geburt verstorben sei. Er heiratete ihre Stiefmutter Kathrin Weisz (angeblich gestorben 1996 im Kosovo) als die Zwillinge 4 Jahre alt waren. Nach jüdischer Vorschule habe er eine "Junior Boy Scout Elementary" School besucht, die er später als "militärische Ausbildung" bezeichnet. Später habe ihn seine Adoptivmutter Kathrin an Pädophile verkauft, behauptet eine Autorin mit Namen Maria Magdalena Laluce. (geb. 1948, Briefkastenfirma Unilimited Freedom ltd)
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Sein Zwillingsbruder heiße Simon Patrick Marsson (Marsson spricht hier von den "The Marsson Twins") und seine Mutter könne "Maria Mayring" gewesen sein. Sein Vater sei CIA-Agent gewesen. Seine leibliche Mutter sei bei der Geburt gestorben. Es heisst auch, er sei mit zwei weiteren Säuglingen im Alter von ca. 3 Monaten von dem russischen Dampfer „Syrius“ als Schiffbrüchiger 1981 geborgen worden und in einem Kinderheim in Venezuela abgegeben worden. Als Kleinkinder seien diese von Jonathan Marsson (auch Captain John Marsson bezeichnet, angeblich verstorben 1994 im Irak), einem CiA-Mitarbeiter adoptiert worden, der in Deutschland stationiert war. Ihr Adoptivvater erzählte ihnen, dass ihre Mutter bei ihrer Geburt verstorben sei. Er heiratete ihre Stiefmutter Kathrin Weisz (angeblich gestorben 1996 im Kosovo) als die Zwillinge 4 Jahre alt waren. Nach jüdischer Vorschule habe er eine "Junior Boy Scout Elementary" School besucht, die er später als "militärische Ausbildung" bezeichnet. Später habe ihn seine Adoptivmutter Kathrin an Pädophile verkauft, behauptet eine Autorin mit Namen Maria Magdalena Laluce. (geb. 1948, Briefkastenfirma Unilimited Freedom ltd).
    
Auch verlautbarte Marsson, dass sich ein gewisser "Captain Tom Marsson" (auch als Capt. Jonathan Edward Marsson bezeichnet) in der Kindheit um ihn "gekümmert" habe, sein "irdischer Name" Byron Michael Jessie Marsson laute und er aus Irland stamme. Er und sein Zwillingsbruder seien Waisenkinder und hätten die Kindheit bei den mütterlichen Großeltern verbracht, wo er auch zu dem Namen "Michael Jessie Reichsfreiherr zu Pallandt" gelangt sei. Als ein so genannter irischer Jungdruide (''Ich bin ein Jungdruide, von keinem irdischen Menschen geprüft. Da der Schlüssel zu Allem die bedingungslose Liebe zur Schöpfung ist'') habe er auch Kenntnisse unbekannter Art über Heilkräuter erlangt.
 
Auch verlautbarte Marsson, dass sich ein gewisser "Captain Tom Marsson" (auch als Capt. Jonathan Edward Marsson bezeichnet) in der Kindheit um ihn "gekümmert" habe, sein "irdischer Name" Byron Michael Jessie Marsson laute und er aus Irland stamme. Er und sein Zwillingsbruder seien Waisenkinder und hätten die Kindheit bei den mütterlichen Großeltern verbracht, wo er auch zu dem Namen "Michael Jessie Reichsfreiherr zu Pallandt" gelangt sei. Als ein so genannter irischer Jungdruide (''Ich bin ein Jungdruide, von keinem irdischen Menschen geprüft. Da der Schlüssel zu Allem die bedingungslose Liebe zur Schöpfung ist'') habe er auch Kenntnisse unbekannter Art über Heilkräuter erlangt.
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Bei facebook ist Jessie Marsson als ''Byron Jessie Marsson Dumanch'' angemeldet. Er behauptet auf seinen facebook-Seiten, auch eine "Apache Junction High School" in den USA besucht zu haben und ein 1999er Absolvent der renommiertesten US-amerikanischen Offiziersschule [http://de.wikipedia.org/wiki/United_States_Military_Academy West Point (''United States Military Academy'')] gewesen zu sein. Demnach hätte er mindestens den Dienstgrad eines "Second Lieutenant". 2020 widerrief er diese Behauptung aber in einem Interview mit [[Anna Maria August]]. Demnach wäre er lediglich Mitglied einer "boys guard" einer Schule gewesen.
 
Bei facebook ist Jessie Marsson als ''Byron Jessie Marsson Dumanch'' angemeldet. Er behauptet auf seinen facebook-Seiten, auch eine "Apache Junction High School" in den USA besucht zu haben und ein 1999er Absolvent der renommiertesten US-amerikanischen Offiziersschule [http://de.wikipedia.org/wiki/United_States_Military_Academy West Point (''United States Military Academy'')] gewesen zu sein. Demnach hätte er mindestens den Dienstgrad eines "Second Lieutenant". 2020 widerrief er diese Behauptung aber in einem Interview mit [[Anna Maria August]]. Demnach wäre er lediglich Mitglied einer "boys guard" einer Schule gewesen.
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==Aufenthalt in Spanien (ab 2020) und Prozess==
 
==Aufenthalt in Spanien (ab 2020) und Prozess==
Über den Aufenthalt in Spanien und die spätere Festnahme mit dem Vorwurf des Kindesmissbrauchs (2024) berichtet am 2. und am 3. März 2026 ausführlich Levante (El Mercantil Valenciano).<ref>https://www.levante-emv.com/costera/2026/03/02/caida-falso-salvador-ninos-explotados-127370714.html</ref><ref>https://www.levante-emv.com/costera/2026/03/03/alojamientos-formacion-comenzar-nueva-vida-127472217.html</ref> Berichtet wird dass Büntert nach Anna - Canal de Navarrés bei Valencia (Andalusien) zog und von dort aus durch Behauptungen als vermeintlicher "Kinderretter" auffiel. Zufällig gefundene Dokumente führten die Polizei zu einer Spur zu einem Projekt, das von Anna aus Spenden für mutmaßliche Opfer von sexuellem Kindesmissbrauch und ritueller Vergewaltigung sammelte. Marsson/Büntert drohen bis zu 22 Jahre Haft wegen Kindesmissbrauchs in mindestens zwei nachgewiesenen Fällen. Die beiden Opfer waren zur Tatzeit Kinder im Alter von 12 und 14 Jahren und hatten eine nichtspanische Nationalität.<ref>https://www.levante-emv.com/costera/2026/05/25/juicio-valencia-pederasta-falso-salvador-ninos-canal-navarres-22-anos-carcel-violar-a-dos-menores-130550368.html</ref> Zum Prozess gegen Büntert: siehe den entsprechenden Abschnitt weiter unten.
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Über den Aufenthalt in Spanien und die spätere Festnahme mit dem Vorwurf des Kindesmissbrauchs (2024) berichtet am 2. und am 3. März 2026 ausführlich Levante (El Mercantil Valenciano, siehe die zahlreichen Links zu den Artikel von 2026 unter "Weblinks spanisch") Berichtet wird in der spanischen Presse dass Büntert nach Anna - Canal de Navarrés bei Valencia (Andalusien) zog und von dort aus durch Behauptungen als vermeintlicher "Kinderretter" auffiel. Zufällig gefundene Dokumente führten die Polizei zu einer Spur zu einem Projekt, das von Anna aus Spenden für mutmaßliche Opfer von sexuellem Kindesmissbrauch und ritueller Vergewaltigung sammelte. Marsson/Büntert drohen bis zu 22 Jahre Haft wegen Kindesmissbrauchs in mindestens zwei nachgewiesenen Fällen. Die beiden Opfer waren zur Tatzeit Kinder im Alter von 12 und 14 Jahren und hatten eine nichtspanische Nationalität.<ref>https://www.levante-emv.com/costera/2026/05/25/juicio-valencia-pederasta-falso-salvador-ninos-canal-navarres-22-anos-carcel-violar-a-dos-menores-130550368.html</ref> Zum Prozess gegen Büntert: siehe den entsprechenden Abschnitt weiter unten.
    
Die ersten Hinweise auf Büntert/Marssons Anwesenheit in der Region Canal de Navarrés stammen aus dem Jahr 2020, als er zusammen mit anderen Personen aus seinem Umfeld, sich am Kauf mehrerer Immobilien in Anna beteiligte und dorthin zog. Zu diesen Immobilien gehörte auch ein heruntergekommenes Lagerhaus zur Tabaktrocknung am Ortseingang an der Hauptstrasse des Ortes, Sitz des Projekts zur vermeintlichen Unterstützung junger Missbrauchsopfer. Im Erdgeschoss brachte Büntert seine Motorräder unter. (siehe Bild) Marsson erklärt einem vermeintlichen "alternativen Journalisten" seine Pläne, das Gebäude in eine Einrichtung umzuwandeln, die sich auf die Ausbildung und Unterstützung junger Menschen ab 17 Jahren konzentriert, die „aus sexueller und ritueller Ausbeutung und Missbrauch gerettet wurden“. Er erschien dazu in einem Werbevideo von 2021, in welchem das Lagerhaus in Anna zu sehen ist. In dem Video sind Innenaufnahmen zu sehen. Plan sei es jungen Menschen, die unter dem Einfluss satanischer Kräfte standen und sich befreien konnten, berufliche Ausbildung und Qualifizierungsmöglichkeiten zu bieten und sie dabei zu unterstützen, wie es im Video heisst. Trotz seiner Spendenaufrufe stand das Lagerhaus zum Zeitpunkt seiner Festnahme (2024) immer noch leer und unbewohnt. Hinweise für die tatsächliche Existenz seines Projekts lassen sich nicht nachweisen, obwohl Büntert in seinem Video behauptet alles durchgeplant zu haben. Im Video zeigte er angebliche spätere „Unterkünfte“, eine Gemeinschaftsküche, Gemeinschaftsräume und einen Spielbereich. Kurse sollte stattfinden zum Kfz-Handwerk, Gartenbau, Gastgewerbe und anderen Tätigkeiten. Obwohl er den Eindruck erwecken will, es gäbe Fortschritte, ist das Gebäude in Wahrheit mit Gerümpel vollgestellt, sowie seinen privaten Motocross-Motorrädern.
 
Die ersten Hinweise auf Büntert/Marssons Anwesenheit in der Region Canal de Navarrés stammen aus dem Jahr 2020, als er zusammen mit anderen Personen aus seinem Umfeld, sich am Kauf mehrerer Immobilien in Anna beteiligte und dorthin zog. Zu diesen Immobilien gehörte auch ein heruntergekommenes Lagerhaus zur Tabaktrocknung am Ortseingang an der Hauptstrasse des Ortes, Sitz des Projekts zur vermeintlichen Unterstützung junger Missbrauchsopfer. Im Erdgeschoss brachte Büntert seine Motorräder unter. (siehe Bild) Marsson erklärt einem vermeintlichen "alternativen Journalisten" seine Pläne, das Gebäude in eine Einrichtung umzuwandeln, die sich auf die Ausbildung und Unterstützung junger Menschen ab 17 Jahren konzentriert, die „aus sexueller und ritueller Ausbeutung und Missbrauch gerettet wurden“. Er erschien dazu in einem Werbevideo von 2021, in welchem das Lagerhaus in Anna zu sehen ist. In dem Video sind Innenaufnahmen zu sehen. Plan sei es jungen Menschen, die unter dem Einfluss satanischer Kräfte standen und sich befreien konnten, berufliche Ausbildung und Qualifizierungsmöglichkeiten zu bieten und sie dabei zu unterstützen, wie es im Video heisst. Trotz seiner Spendenaufrufe stand das Lagerhaus zum Zeitpunkt seiner Festnahme (2024) immer noch leer und unbewohnt. Hinweise für die tatsächliche Existenz seines Projekts lassen sich nicht nachweisen, obwohl Büntert in seinem Video behauptet alles durchgeplant zu haben. Im Video zeigte er angebliche spätere „Unterkünfte“, eine Gemeinschaftsküche, Gemeinschaftsräume und einen Spielbereich. Kurse sollte stattfinden zum Kfz-Handwerk, Gartenbau, Gastgewerbe und anderen Tätigkeiten. Obwohl er den Eindruck erwecken will, es gäbe Fortschritte, ist das Gebäude in Wahrheit mit Gerümpel vollgestellt, sowie seinen privaten Motocross-Motorrädern.
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==Gerichtsverfahren, Verurteilungen und Kontakte mit der Justiz==
 
==Gerichtsverfahren, Verurteilungen und Kontakte mit der Justiz==
 
Zur Kriminalbiographie von Marsson liegen hauptsächlich seine eigenen Angaben vor. Im Alter von 15&nbsp;Jahren will Marsson als Opfer von Misshandlungen Anzeige bei der Polizei erstattet haben, die jedoch angeblich untätig gewesen sei. Er selbst sowie lediglich einer seiner Peiniger seien später verurteilt worden.
 
Zur Kriminalbiographie von Marsson liegen hauptsächlich seine eigenen Angaben vor. Im Alter von 15&nbsp;Jahren will Marsson als Opfer von Misshandlungen Anzeige bei der Polizei erstattet haben, die jedoch angeblich untätig gewesen sei. Er selbst sowie lediglich einer seiner Peiniger seien später verurteilt worden.
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Versuchte Strafvereitelung: Büntert/Jessie Marsson wurde im Juli 2008 von bayrischen Polizisten kontrolliert und wies sich zunächst mit einem Fantasiepass des US-Bundesstaates New York aus, später legte er einen deutschen Personalausweis vor, der auf einen anderen Namen lautete. Weil er die Polizisten als „Kinderschänder“ beschimpfte, kam es im November 2009 zu einem Prozess vor dem Amtsgericht Augsburg. Ein unbekannter Besucher filmte dabei heimlich die Richterin und stellte das Video später mit beleidigenden Kommentaren ins Netz. Bei einem weiteren Prozess sollte sich Marsson wegen Betrügereien verantworten. Um erneute heimliche Filmaufnahmen zu verhindern, wurden alle Zuschauer von der Polizei penibel durchsucht und Handys einbehalten. Ein Polizist, der als Zeuge geladen war, bemerkte, dass der falsche Mann auf der Anklagebank saß. Der Mann besaß allerdings auch einen auf Marsson lautenden echten amtlichen Personalausweis. Damit war klar, dass sich zumindest einer der beiden Männer eine falsche Identität hatte. Die Staatsanwältin liess den falschen Angeklagten unmittelbar festnehmen und der Prozess wurde ausgesetzt.<br>Ein Lechhauser Polizist entdeckte den Frank Büntert zufällig in einem Wohnmobil nahe dem Strafjustizzentrum und erkannte ihn als den Mann, den er seinerzeit als angeblichen US-Bürger kontrolliert hatte. Bei dem im Sitzungssaal Festgenommenen, damals 37-Jährigen aus Rosenheim, handelte es sich um einen Freund Marssons, der sich als "Frank Büntert" ausgab. Der Verdacht der Staatsanwaltschaft war, dass beide Männer beabsichtigten, nacheinander mit amtlichen Ausweisen als Angeklagter zum Prozess zu erscheinen, um so das Gericht zu provozieren und die Reaktion des Richters dann mit versteckter Kamera zu filmen. Gegen beide erging Haftbefehl wegen versuchter Strafvereitelung, Verschaffens von falschen amtlichen Ausweisen und mittelbarer Falschbeurkundung.<ref>Augsburger Allgemeine: Verwirrspiel im Gerichtssaal. In: Augsburger Allgemeine. (augsburger-allgemeine.de [abgerufen am 31. Oktober 2016])</ref>
    
Im März 2011 wurde von [[Norbert Brakenwagen]], der als Moderator bei [[Schweiz 5]] tätig ist, bekannt, dass Marsson im Februar gleichen Jahres verhaftet worden sei. Marsson-Freund [[Jo Conrad]] wiederholte diese Angabe und behauptete, dass er zusammen mit zwei "Freunden" verhaftet worden sei und rief zu Prozesskostenspenden über den undurchsichtigen [[Verein zur Förderung zensurfreier Medien]] auf. Des Weiteren behauptete er, dass Marsson angebliches "Belastungsmaterial" hinterlegt habe, welches zu veröffentlichen sei, falls ihm etwas zustoße.
 
Im März 2011 wurde von [[Norbert Brakenwagen]], der als Moderator bei [[Schweiz 5]] tätig ist, bekannt, dass Marsson im Februar gleichen Jahres verhaftet worden sei. Marsson-Freund [[Jo Conrad]] wiederholte diese Angabe und behauptete, dass er zusammen mit zwei "Freunden" verhaftet worden sei und rief zu Prozesskostenspenden über den undurchsichtigen [[Verein zur Förderung zensurfreier Medien]] auf. Des Weiteren behauptete er, dass Marsson angebliches "Belastungsmaterial" hinterlegt habe, welches zu veröffentlichen sei, falls ihm etwas zustoße.
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==Prozess in Valencia (Spanien) ab Juni 2026 wegen Vorwurf des fortgesetzten Kindesmissbrauchs==
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==Verurteilung in Valencia (Spanien) 2026 wegen fortgesetzten Kindesmissbrauchs==
Am 5. August 2024 wurde "Jessie Marsson" in der Provinz Valencia (Spanien) von der Polizei wegen sexuellen Kindesmissbrauchs an zwei Kindern im Alter von 12 und 14 Jahren<ref>https://www.facebook.com/lasprovincias.es/posts/juzgan-a-un-presunto-pederasta-nazi-acusado-de-violar-a-dos-menores-en-la-canal-/1307096448226423/</ref> verhaftet und sitzt seitdem in U-Haft im Gefängnis Picassent. In Spanien verhaftet wurde er laut Polizei als Frank Büntert. Zwei Kinder hatten ihn zusammen mit ihren Eltern bei der Guardia Civil mit dem Vorwurf des sexuellen Missbrauchs angezeigt. In einem der Fälle (14 jähriger Junge) habe der Missbrauch über die Dauer von rund einem Jahr immer wieder stattgefunden (ab Februar 2022 bis 2023). Das Gericht entschied, den mutmaßlichen Täter bis zur Hauptverhandlung ohne die Möglichkeit der Hinterlegung einer Kaution in Untersuchungshaft zu belassen (“Auto de prisión sin fianza”). Sein Antrag auf Berufung (“recurso de apelación”) wurde von der Staatsanwaltschaft abgelehnt.<ref>https://ibizakurier.de/deutscher-in-spanien-wegen-sexuellen-kindesmissbrauchs-in-u-haft-staatsanwaltschaft-lehnt-jessie-marssons-antrag-auf-berufung-ab/</ref><ref>https://nachrichten.es/deutscher-in-spanien-wegen-sexuellen-kindesmissbrauchs-in-u-haft/</ref> Der Prozess begann Anfang Juni 2026 in Valencia. Beim Prozess sind zwei weitere Personen als Zeugen anwesend. Einen der beiden Zeugen nannte Büntert "Papa". Damit könnte der ebenfalls aus Schliersee stammende Sebastian Mayer gemeint sein. Die andere Zeugin ist seine 85 jährige Mutter Elfriede.
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Am 5. August 2024 wurde "Jessie Marsson" in der Provinz Valencia (Spanien) von der Polizei wegen sexuellen Kindesmissbrauchs an zwei Kindern im Alter von 12 und 14 Jahren<ref>https://www.facebook.com/lasprovincias.es/posts/juzgan-a-un-presunto-pederasta-nazi-acusado-de-violar-a-dos-menores-en-la-canal-/1307096448226423/</ref> verhaftet und sitzt seitdem in U-Haft im Gefängnis Picassent. In Spanien verhaftet wurde er laut Polizei als Frank Büntert. Zwei Kinder hatten ihn zusammen mit ihren Eltern bei der Guardia Civil mit dem Vorwurf des sexuellen Missbrauchs angezeigt. In einem der Fälle (14 jähriger Junge) habe der Missbrauch über die Dauer von rund einem Jahr immer wieder stattgefunden (ab Februar 2022 bis 2023). Das Gericht entschied, den mutmaßlichen Täter bis zur Hauptverhandlung ohne die Möglichkeit der Hinterlegung einer Kaution in Untersuchungshaft zu belassen (“Auto de prisión sin fianza”). Sein Antrag auf Berufung (“recurso de apelación”) wurde von der Staatsanwaltschaft abgelehnt.<ref>https://ibizakurier.de/deutscher-in-spanien-wegen-sexuellen-kindesmissbrauchs-in-u-haft-staatsanwaltschaft-lehnt-jessie-marssons-antrag-auf-berufung-ab/</ref><ref>https://nachrichten.es/deutscher-in-spanien-wegen-sexuellen-kindesmissbrauchs-in-u-haft/</ref> Der Prozess begann Anfang Juni 2026 in Valencia. Beim Prozess waren zwei weitere Personen als Zeugen anwesend. Einen der beiden Zeugen nannte Büntert "Papa". Damit könnte der ebenfalls aus Schliersee stammende Sebastian Mayer gemeint sein. Die andere Zeugin ist seine Mutter Elfriede, die zum Zeitpunkt des Prozesses 85 Jahre alt war.
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Der Prozess gegen Frank Büntert endete am 30. Juli 2026 mit seiner Verurteilung zu 15 Jahren Haft. 13 Jahre Haft wegen des fortgesetzten Missbrauchs an einem (zur Tatzeit) 14 jährigen Kind, und zwei Jahre wegen einmaligem Missbrauch an einem 12 jährigen Kind. (in einem spanischen Zeitungsartikel wird das Alter mit 11 bis 12 Jahre angegeben).<ref>https://www.lavozdegalicia.es/noticia/sociedad/2026/07/30/quince-anos-prision-pederasta-nazi-oculto-canal-navarres-valencia/00031785395521635321154.htm</ref>
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Falls verurteilt, drohen laut Privatklage bis zu 22 Jahre Haft, die Staatsanwaltschaft forderte zunächst 15 Jahre Haft, erhöhte die geforderte Strafe im Laufe des Prozesses auf 19 Jahre.<ref>https://www.levante-emv.com/sucesos/2026/07/10/pederasta-aleman-canal-declara-inocente-132306575.html</ref> (Berichte zum Prozess, mit Tatvorwurf:<ref>https://www.lasprovincias.es/sucesos/victima-pederasta-nazi-canal-era-padre-20260602202542-nt.html</ref><ref>https://www.lasprovincias.es/sucesos/juzgan-presunto-pederasta-nazi-acusado-violar-dos-20260601200200-nt.html</ref><ref>Las Provincias – Tägliche Nachrichten und aktuelle Ereignisse aus der Region Valencia<br>Eilmeldung<br>Ein mutmaßlicher Nazi-Pädophiler steht vor Gericht, angeklagt wegen der Vergewaltigung zweier Minderjähriger in der Region Canal de Navarrés.<br>Jessie Marsson, eine der vielen Identitäten, die der Angeklagte benutzte, gab sich als „Retter von Kindern“ aus pädophilen Netzwerken aus.<br>Ignacio Cabanes Valencia<br>Aktualisiert am 01.06.2026 um 20:26 Uhr.<br>Ein Deutscher, der Verbindungen zur rechtsextremen Bewegung „Reichsbürger“ unterhält und in Deutschland wegen Kinderpornografie verurteilt wurde, wurde in der Region Canal de Navarrés beobachtet . Es handelte sich dabei um zwei Kinder im Alter von zwölf und vierzehn Jahren. Jessie Marsson, eine der vielen Identitäten, die dieser mutmaßliche Pädophile verwendet, gab sich als „Retter“ der Minderjährigen aus, die er aus Pädophilenringen befreit habe, denen er selbst nach eigenen Angaben zum Opfer gefallen sei.<br>Der Mann, der sich nun vor dem Zweiten Senat des Provinzgerichts von Valencia wegen des sexuellen Missbrauchs zweier Minderjähriger – in einem der Fälle sogar durchgehend – verantworten muss, lebte bis zu seiner Verhaftung durch die Guardia Civil und seiner Inhaftierung im August 2024 versteckt vor den Augen der spanischen Justiz in einer Stadt am Canal de Navarrés, wo er ein „privates Bildungsprogramm“ für Teenager organisiert hatte.<br>Die Staatsanwaltschaft fordert eine fünfzehnjährige Haftstrafe für Frank HMB, den Angeklagten. Konkret fordert sie neun Jahre für den fortgesetzten sexuellen Missbrauch mit Penetration an dem vierzehnjährigen Opfer und weitere sechs Jahre für die Tat an dem zweiten, zwölfjährigen Opfer, bei der es nicht zu Penetration kam. Beide Minderjährigen – einer von ihnen ist bereits volljährig – werden am Dienstag per Videokonferenz aussagen.<br>Obwohl die Vorverhandlung in einer Gesell-Kammer stattfand, um die Minderjährigen nicht weiter zu traumatisieren, beantragte Jessie Marssons Verteidigung, dass sie in der mündlichen Verhandlung aussagen. Sie argumentierte, dass sie schutzlos wären, wenn die Vernehmung nicht zugelassen würde. Das Gericht stimmte der Ladung zu, da einer der beiden inzwischen volljährig ist. Da sie sich derzeit im Ausland aufhalten, werden sie jedoch per Videokonferenz zugeschaltet.<br>Er behauptet, an Erektionsstörungen zu leiden.<br>Darüber hinaus wird der mutmaßliche Pädophile , wie es in der Verteidigungsstrategie zunehmend üblich ist, erst am Ende des Prozesses aussagen, nachdem er Gelegenheit hatte, alle Beweise gegen ihn anzuhören. Seine Version der Ereignisse wird er erst Mitte Juli darlegen. Der Angeklagte hat jeglichen sexuellen Kontakt mit den Minderjährigen stets bestritten. Um seine Unschuld zu beweisen, hat sein Anwalt Gutachten vorgelegt, die eine angebliche Erektionsstörung und Rippenbrüche zum Zeitpunkt der mutmaßlichen Übergriffe belegen sollen, was die Vergewaltigungen unmöglich machen würde.<br>Die Ereignisse datieren bis Februar 2022 zurück. Im Rahmen dieses von dem Angeklagten organisierten Bildungsprogramms – obwohl er in Deutschland wegen Kinderpornografie verurteilt worden war – nahm er einen 14-jährigen Jungen im Haus seiner Mutter auf, das in einer Stadt in der Region Canal de Navarrés lag. Der Junge lebte dort mit Zustimmung seiner Eltern in einem Wohnwagen auf dem Grundstück des Angeklagten. Die Eltern müssen am Dienstag ebenfalls aussagen.<br>In den sozialen Medien behauptet der Angeklagte, er sei in seiner Kindheit missbraucht worden; man habe „nackt im Schnee Schießübungen durchgeführt“.<br>Im August, nachdem der Angeklagte das Vertrauen des Teenagers gewonnen hatte, „der ihn bewunderte und als Vaterfigur ansah“, begann er laut Bericht der Staatsanwaltschaft „sein räuberisches Verhalten, das sich allmählich intensivierte“. Er tat dies alles, indem er die Verletzlichkeit des Teenagers ausnutzte und dessen Alter kannte.<br>So soll der Angeklagte ein Jahr lang fast täglich zu dem Wohnmobil gegangen sein, das nur wenige Meter von seinem Haus entfernt auf seinem Grundstück geparkt war, „um regelmäßige private Treffen mit dem Minderjährigen zu ermöglichen, mit dem Ziel, dessen sexuelle Freiheit und Unversehrtheit zu verletzen“. Neben Berührungen jeglicher Art und Masturbation berichtete der Minderjährige in einer Vernehmung vor dem Gerichtsmediziner Gesell auch von Fellatio und anderen Formen des Geschlechtsverkehrs.<br>Zweites Opfer<br>Anschließend soll in den Monaten Januar bis April 2024 ein zweiter Minderjähriger im Alter von zwölf Jahren, der mit seiner Mutter im Urlaub war und in einem Wohnmobil in der Nähe des Hauses des Angeklagten schlief, ebenfalls Opfer des Täters geworden sein.<br>Laut Anklageschrift schlug der Angeklagte dem Minderjährigen vor, ihn zu einer anderen Adresse in einer nahegelegenen Stadt zu begleiten, zu der er die Schlüssel besaß. Der Minderjährige willigte ein, und dort angekommen, während sie sich beide in der Küche befanden, bot der Angeklagte, getrieben von seinem lüsternen Verlangen, dem Minderjährigen Süßigkeiten an, zog ihm Hose und Unterhose herunter und berührte wiederholt seinen Genitalbereich. Um das Kind einzuschüchtern, sagte der Angeklagte ihm, dass ihm etwas Schlimmes zustoßen würde, wenn er es seiner Mutter erzählte.<br>Rituale der Aggression<br>In der ersten Verhandlungssitzung sagte ein Freund des Angeklagten aus und versuchte, diesen zu verteidigen. Er argumentierte, dass sie die meiste Zeit zusammen verbracht hätten und er ihn nie in den Wohnwagen des Minderjährigen einsteigen gesehen habe. Er bestritt sogar, dass sie zusammen in dem Wohnwagen gelebt hätten, und behauptete, dass dort auch andere Fahrzeuge geparkt gewesen seien und andere Zeugen ebenfalls nichts Ungewöhnliches beobachtet hätten.<br>Aufgrund seiner Freundschaft mit dem Angeklagten muss das Gericht jedoch die Glaubwürdigkeit des Zeugen prüfen. Der vorsitzende Richter musste ihn sogar ermahnen, als er sah, wie er dem Verteidiger einen Zettel mit Notizen zusteckte.<br>Der Zeuge gab zu, dass sie den Aufenthalt des Jungen in Spanien bezahlten, wo er eine alternative Ausbildung erhielt, im Gegensatz zu der in Deutschland, wo er in der Schule Schwierigkeiten hatte und gemobbt wurde. Eine Frau, die sich um diese Kinder kümmerte, begleitete sie ebenfalls. Geschenke machte ihm jedoch der Angeklagte. „Nur das Nötigste“, stellte der Zeuge klar und erwähnte unter anderem eine Gitarre und ein Handy. „Das Handy war kein Geschenk; er lieh es ihm, weil sein altes kaputt war“, sagte er.<br>Derselbe Zeuge berichtete, sein Freund habe mit ihm gesprochen und Bücher über „Rituale der Aggression“ geschrieben, unter denen er selbst als Minderjähriger gelitten habe. Diese seien jedoch „so widerlich, dass er sich davon übergeben müsse“, argumentierte er über einen Dolmetscher, ohne näher darauf einzugehen.<br>Opfer von extremem Missbrauch<br>In alternativen Medien und sozialen Netzwerken inszenierte sich Jessie Marsson als „Überlebender“ und „Kinderretter“, der sich der Zerschlagung ritueller Pädophilieringe verschrieben hatte, die angeblich politische Eliten unterwandert hatten. Mit einer filmreifen Erzählung behauptete er, auf US-Militärbasen in Deutschland aufgewachsen und zwangsweise in eine Elite-Pfadfindergruppe aufgenommen worden zu sein, wo das Militär seiner Aussage nach die totale Kontrolle über die Kinder ausübte. In diesem Umfeld berichtete Marsson von brutaler psychischer Manipulation und extremer körperlicher Misshandlung. Besonders schockierend war für ihn die Erinnerung daran, wie er zusammen mit seinem Zwillingsbruder unter dem Befehl sadistischer Feldwebel gezwungen wurde, nackt im Schnee Schießübungen zu machen – Strafen, die er jahrelang als harte „militärische Ausbildung“ hingenommen habe.<br>Gleichzeitig war sein öffentlicher Diskurs stark von systemkritischer Leugnung und verschwörungstheoretischer Rhetorik geprägt, die eng mit der deutschen Alt-Right verbunden war. Marsson kritisierte westliche Regierungen und Bildungseinrichtungen scharf – er wandte sich radikal gegen das, was er als „Gender-Manie“ bezeichnete – und denunzierte die Mainstream-Medien als „Prostituierte des Regimes“, die institutionellen Missbrauch vertuschen würden. Im spirituellen Bereich zeigte er eine auffällige Dualität: Einerseits behauptete er, eine streng jüdische Erziehung genossen zu haben, die seine Disziplin geprägt habe, andererseits präsentierte er sich im Erwachsenenalter als glühender Verfechter und Anführer der „keltisch-druidischen“ Gemeinschaft, einer neopaganen und esoterischen Bewegung, die er als neue Religion propagierte.</ref> und <ref>https://www.levante-emv.com/costera/2026/06/01/aleman-juzgado-violacion-acogia-menores-130896298.html<br>
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Privatkläger forderten vor Gericht bis zu 22 Jahre Haft, die Staatsanwaltschaft forderte zunächst 15 Jahre Haft, erhöhte die geforderte Strafe im Laufe des Prozesses auf 19 Jahre.<ref>https://www.levante-emv.com/sucesos/2026/07/10/pederasta-aleman-canal-declara-inocente-132306575.html</ref> (Berichte zum Prozess, mit Tatvorwurf:<ref>https://www.lasprovincias.es/sucesos/victima-pederasta-nazi-canal-era-padre-20260602202542-nt.html</ref><ref>https://www.lasprovincias.es/sucesos/juzgan-presunto-pederasta-nazi-acusado-violar-dos-20260601200200-nt.html</ref><ref>Las Provincias – Tägliche Nachrichten und aktuelle Ereignisse aus der Region Valencia<br>Eilmeldung<br>Ein mutmaßlicher Nazi-Pädophiler steht vor Gericht, angeklagt wegen der Vergewaltigung zweier Minderjähriger in der Region Canal de Navarrés.<br>Jessie Marsson, eine der vielen Identitäten, die der Angeklagte benutzte, gab sich als „Retter von Kindern“ aus pädophilen Netzwerken aus.<br>Ignacio Cabanes Valencia<br>Aktualisiert am 01.06.2026 um 20:26 Uhr.<br>Ein Deutscher, der Verbindungen zur rechtsextremen Bewegung „Reichsbürger“ unterhält und in Deutschland wegen Kinderpornografie verurteilt wurde, wurde in der Region Canal de Navarrés beobachtet . Es handelte sich dabei um zwei Kinder im Alter von zwölf und vierzehn Jahren. Jessie Marsson, eine der vielen Identitäten, die dieser mutmaßliche Pädophile verwendet, gab sich als „Retter“ der Minderjährigen aus, die er aus Pädophilenringen befreit habe, denen er selbst nach eigenen Angaben zum Opfer gefallen sei.<br>Der Mann, der sich nun vor dem Zweiten Senat des Provinzgerichts von Valencia wegen des sexuellen Missbrauchs zweier Minderjähriger – in einem der Fälle sogar durchgehend – verantworten muss, lebte bis zu seiner Verhaftung durch die Guardia Civil und seiner Inhaftierung im August 2024 versteckt vor den Augen der spanischen Justiz in einer Stadt am Canal de Navarrés, wo er ein „privates Bildungsprogramm“ für Teenager organisiert hatte.<br>Die Staatsanwaltschaft fordert eine fünfzehnjährige Haftstrafe für Frank HMB, den Angeklagten. Konkret fordert sie neun Jahre für den fortgesetzten sexuellen Missbrauch mit Penetration an dem vierzehnjährigen Opfer und weitere sechs Jahre für die Tat an dem zweiten, zwölfjährigen Opfer, bei der es nicht zu Penetration kam. Beide Minderjährigen – einer von ihnen ist bereits volljährig – werden am Dienstag per Videokonferenz aussagen.<br>Obwohl die Vorverhandlung in einer Gesell-Kammer stattfand, um die Minderjährigen nicht weiter zu traumatisieren, beantragte Jessie Marssons Verteidigung, dass sie in der mündlichen Verhandlung aussagen. Sie argumentierte, dass sie schutzlos wären, wenn die Vernehmung nicht zugelassen würde. Das Gericht stimmte der Ladung zu, da einer der beiden inzwischen volljährig ist. Da sie sich derzeit im Ausland aufhalten, werden sie jedoch per Videokonferenz zugeschaltet.<br>Er behauptet, an Erektionsstörungen zu leiden.<br>Darüber hinaus wird der mutmaßliche Pädophile , wie es in der Verteidigungsstrategie zunehmend üblich ist, erst am Ende des Prozesses aussagen, nachdem er Gelegenheit hatte, alle Beweise gegen ihn anzuhören. Seine Version der Ereignisse wird er erst Mitte Juli darlegen. Der Angeklagte hat jeglichen sexuellen Kontakt mit den Minderjährigen stets bestritten. Um seine Unschuld zu beweisen, hat sein Anwalt Gutachten vorgelegt, die eine angebliche Erektionsstörung und Rippenbrüche zum Zeitpunkt der mutmaßlichen Übergriffe belegen sollen, was die Vergewaltigungen unmöglich machen würde.<br>Die Ereignisse datieren bis Februar 2022 zurück. Im Rahmen dieses von dem Angeklagten organisierten Bildungsprogramms – obwohl er in Deutschland wegen Kinderpornografie verurteilt worden war – nahm er einen 14-jährigen Jungen im Haus seiner Mutter auf, das in einer Stadt in der Region Canal de Navarrés lag. Der Junge lebte dort mit Zustimmung seiner Eltern in einem Wohnwagen auf dem Grundstück des Angeklagten. Die Eltern müssen am Dienstag ebenfalls aussagen.<br>In den sozialen Medien behauptet der Angeklagte, er sei in seiner Kindheit missbraucht worden; man habe „nackt im Schnee Schießübungen durchgeführt“.<br>Im August, nachdem der Angeklagte das Vertrauen des Teenagers gewonnen hatte, „der ihn bewunderte und als Vaterfigur ansah“, begann er laut Bericht der Staatsanwaltschaft „sein räuberisches Verhalten, das sich allmählich intensivierte“. Er tat dies alles, indem er die Verletzlichkeit des Teenagers ausnutzte und dessen Alter kannte.<br>So soll der Angeklagte ein Jahr lang fast täglich zu dem Wohnmobil gegangen sein, das nur wenige Meter von seinem Haus entfernt auf seinem Grundstück geparkt war, „um regelmäßige private Treffen mit dem Minderjährigen zu ermöglichen, mit dem Ziel, dessen sexuelle Freiheit und Unversehrtheit zu verletzen“. Neben Berührungen jeglicher Art und Masturbation berichtete der Minderjährige in einer Vernehmung vor dem Gerichtsmediziner Gesell auch von Fellatio und anderen Formen des Geschlechtsverkehrs.<br>Zweites Opfer<br>Anschließend soll in den Monaten Januar bis April 2024 ein zweiter Minderjähriger im Alter von zwölf Jahren, der mit seiner Mutter im Urlaub war und in einem Wohnmobil in der Nähe des Hauses des Angeklagten schlief, ebenfalls Opfer des Täters geworden sein.<br>Laut Anklageschrift schlug der Angeklagte dem Minderjährigen vor, ihn zu einer anderen Adresse in einer nahegelegenen Stadt zu begleiten, zu der er die Schlüssel besaß. Der Minderjährige willigte ein, und dort angekommen, während sie sich beide in der Küche befanden, bot der Angeklagte, getrieben von seinem lüsternen Verlangen, dem Minderjährigen Süßigkeiten an, zog ihm Hose und Unterhose herunter und berührte wiederholt seinen Genitalbereich. Um das Kind einzuschüchtern, sagte der Angeklagte ihm, dass ihm etwas Schlimmes zustoßen würde, wenn er es seiner Mutter erzählte.<br>Rituale der Aggression<br>In der ersten Verhandlungssitzung sagte ein Freund des Angeklagten aus und versuchte, diesen zu verteidigen. Er argumentierte, dass sie die meiste Zeit zusammen verbracht hätten und er ihn nie in den Wohnwagen des Minderjährigen einsteigen gesehen habe. Er bestritt sogar, dass sie zusammen in dem Wohnwagen gelebt hätten, und behauptete, dass dort auch andere Fahrzeuge geparkt gewesen seien und andere Zeugen ebenfalls nichts Ungewöhnliches beobachtet hätten.<br>Aufgrund seiner Freundschaft mit dem Angeklagten muss das Gericht jedoch die Glaubwürdigkeit des Zeugen prüfen. Der vorsitzende Richter musste ihn sogar ermahnen, als er sah, wie er dem Verteidiger einen Zettel mit Notizen zusteckte.<br>Der Zeuge gab zu, dass sie den Aufenthalt des Jungen in Spanien bezahlten, wo er eine alternative Ausbildung erhielt, im Gegensatz zu der in Deutschland, wo er in der Schule Schwierigkeiten hatte und gemobbt wurde. Eine Frau, die sich um diese Kinder kümmerte, begleitete sie ebenfalls. Geschenke machte ihm jedoch der Angeklagte. „Nur das Nötigste“, stellte der Zeuge klar und erwähnte unter anderem eine Gitarre und ein Handy. „Das Handy war kein Geschenk; er lieh es ihm, weil sein altes kaputt war“, sagte er.<br>Derselbe Zeuge berichtete, sein Freund habe mit ihm gesprochen und Bücher über „Rituale der Aggression“ geschrieben, unter denen er selbst als Minderjähriger gelitten habe. Diese seien jedoch „so widerlich, dass er sich davon übergeben müsse“, argumentierte er über einen Dolmetscher, ohne näher darauf einzugehen.<br>Opfer von extremem Missbrauch<br>In alternativen Medien und sozialen Netzwerken inszenierte sich Jessie Marsson als „Überlebender“ und „Kinderretter“, der sich der Zerschlagung ritueller Pädophilieringe verschrieben hatte, die angeblich politische Eliten unterwandert hatten. Mit einer filmreifen Erzählung behauptete er, auf US-Militärbasen in Deutschland aufgewachsen und zwangsweise in eine Elite-Pfadfindergruppe aufgenommen worden zu sein, wo das Militär seiner Aussage nach die totale Kontrolle über die Kinder ausübte. In diesem Umfeld berichtete Marsson von brutaler psychischer Manipulation und extremer körperlicher Misshandlung. Besonders schockierend war für ihn die Erinnerung daran, wie er zusammen mit seinem Zwillingsbruder unter dem Befehl sadistischer Feldwebel gezwungen wurde, nackt im Schnee Schießübungen zu machen – Strafen, die er jahrelang als harte „militärische Ausbildung“ hingenommen habe.<br>Gleichzeitig war sein öffentlicher Diskurs stark von systemkritischer Leugnung und verschwörungstheoretischer Rhetorik geprägt, die eng mit der deutschen Alt-Right verbunden war. Marsson kritisierte westliche Regierungen und Bildungseinrichtungen scharf – er wandte sich radikal gegen das, was er als „Gender-Manie“ bezeichnete – und denunzierte die Mainstream-Medien als „Prostituierte des Regimes“, die institutionellen Missbrauch vertuschen würden. Im spirituellen Bereich zeigte er eine auffällige Dualität: Einerseits behauptete er, eine streng jüdische Erziehung genossen zu haben, die seine Disziplin geprägt habe, andererseits präsentierte er sich im Erwachsenenalter als glühender Verfechter und Anführer der „keltisch-druidischen“ Gemeinschaft, einer neopaganen und esoterischen Bewegung, die er als neue Religion propagierte.</ref> und <ref>https://www.levante-emv.com/costera/2026/06/01/aleman-juzgado-violacion-acogia-menores-130896298.html<br>
 
Costera-Vall-Canal
 
Costera-Vall-Canal
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Datei:Matthaeus Westfal Jessie Marsson Frank Buentert.jpg|mit [[Matthäus Westfal]] in Anna (Spanien, 2022)
 
Datei:Matthaeus Westfal Jessie Marsson Frank Buentert.jpg|mit [[Matthäus Westfal]] in Anna (Spanien, 2022)
 
Datei:Jessie Marsson Bettina Maria Gorzolla Muenchen 18 09 2021.jpg|Jessie Marsson und Bettina Maria Gorzolla in München am 18.9.2021 auf einer Querdenker-Veranstaltung
 
Datei:Jessie Marsson Bettina Maria Gorzolla Muenchen 18 09 2021.jpg|Jessie Marsson und Bettina Maria Gorzolla in München am 18.9.2021 auf einer Querdenker-Veranstaltung
Datei:Jessie Marsson Bettina Gorzolla.jpg|"Jessie Marsson" mit Bettina Gorzolla in Spanien
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Datei:Jessie Marsson Bettina Gorzolla.jpg|"Jessie Marsson" mit Bettina Gorzolla in Spanien, am 8.7.2021
 
Datei:Bettina Maria Gorzolla Jessie Marsson.jpg|mit Bettina Maria Gorzolla
 
Datei:Bettina Maria Gorzolla Jessie Marsson.jpg|mit Bettina Maria Gorzolla
 
Datei:Jessie Marsson Beat Frischknecht Ingolstadt 27 03 2022.jpg|mit Beat Frischknecht in Ingolstadt am 27.März 2022<ref>Video Jessie Marson: ''Verlasst Deutschland und werdet Deutsche'' - Ingolstadt Demo 27.3.22, ThomMaxx TV</ref>
 
Datei:Jessie Marsson Beat Frischknecht Ingolstadt 27 03 2022.jpg|mit Beat Frischknecht in Ingolstadt am 27.März 2022<ref>Video Jessie Marson: ''Verlasst Deutschland und werdet Deutsche'' - Ingolstadt Demo 27.3.22, ThomMaxx TV</ref>
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==Weblinks (in spanischer Sprache)==
 
==Weblinks (in spanischer Sprache)==
*https://www.lavozdegalicia.es/noticia/sociedad/2026/07/10/pederasta-nazi-alega-impotencia-sexual-tras-haber-victima-abusossiendo-nino/00031783673380724517485.htm
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*https://www.lavozdegalicia.es/noticia/sociedad/2026/07/30/quince-anos-prision-pederasta-nazi-oculto-canal-navarres-valencia/00031785395521635321154.htm (30.7.2026)
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*https://www.lavozdegalicia.es/noticia/sociedad/2026/07/10/pederasta-nazi-alega-impotencia-sexual-tras-haber-victima-abusossiendo-nino/00031783673380724517485.htm (10.7.2026)
 +
*https://www.levante-emv.com/costera/2026/07/30/condenado-15-anos-carcel-pederasta-132924237.html (30.7.2026)
 +
*https://www.levante-emv.com/costera/2026/07/16/abogado-ultra-aleman-juzgado-abusar-132497246.html (16.7.2026)
 
*https://www.levante-emv.com/costera/2026/07/09/juicio-abusos-menores-informe-forense-descarta-presunto-pederasta-aleman-canal-navarres-no-impotencia-sexual-severa-132262531.html
 
*https://www.levante-emv.com/costera/2026/07/09/juicio-abusos-menores-informe-forense-descarta-presunto-pederasta-aleman-canal-navarres-no-impotencia-sexual-severa-132262531.html
 
*https://www.levante-emv.com/sucesos/2026/07/10/pederasta-aleman-canal-declara-inocente-132306575.html
 
*https://www.levante-emv.com/sucesos/2026/07/10/pederasta-aleman-canal-declara-inocente-132306575.html
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*https://www.lasprovincias.es/sucesos/pederasta-nazi-alega-impotencia-sexual-tras-haber-20260710004655-nt_amp.html
 
*https://www.lasprovincias.es/sucesos/pederasta-nazi-alega-impotencia-sexual-tras-haber-20260710004655-nt_amp.html
 
*https://www.20minutos.es/comunidad-valenciana/valencia/un-falso-salvador-ninos-se-enfrenta-22-anos-prision-acusado-abusar-sexualmente-dos-menores_6974735_0.html
 
*https://www.20minutos.es/comunidad-valenciana/valencia/un-falso-salvador-ninos-se-enfrenta-22-anos-prision-acusado-abusar-sexualmente-dos-menores_6974735_0.html
 +
*https://www.elperiodico.com/es/sucesos/20260730/condenado-15-anos-carcel-valencia-132944869 (Thema: Urteil 30.7.2026)
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*https://www.elperiodico.com/es/sociedad/20260525/juicio-valencia-pederasta-falso-salvador-ninos-canal-navarres-22-anos-carcel-violar-a-dos-menores-130614299
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*https://www.telecinco.es/noticias/sucesos/20260730/condenado-prision-pederasta-aleman-nazi-abusar-sexualmente-menores_18_019845155.html (Telecinco, 30.7.2026)
 +
*https://www.20minutos.es/comunidad-valenciana/valencia/penetracion-sexo-oral-15-anos-prision-para-un-pederasta-defensor-hitler-por-violar-dos-menores-valencia_7020745_0.html (30.7.2026)
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 +
*https://www.diaridegirona.cat/comarques/2008/10/06/any-preso-pel-pedofil-detingut-49661435.html (Bericht über Verurteilung von Uwe Bradler in Spanien. Sprache: Katalanisch)
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==Weblinks (englischsprachig)==
 
==Weblinks (englischsprachig)==
 +
*https://www.surinenglish.com/spain/valencia-court-tries-nazi-paedophile-for-sexual-20260603135438-nt.html (Juli 2026)
 
*https://www.europesays.com/spain/33945
 
*https://www.europesays.com/spain/33945
  
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