| | Über den Aufenthalt in Spanien und die spätere Festnahme mit dem Vorwurf des Kindesmissbrauchs (2024) berichtet am 2. und am 3. März 2026 ausführlich Levante (El Mercantil Valenciano).<ref>https://www.levante-emv.com/costera/2026/03/02/caida-falso-salvador-ninos-explotados-127370714.html</ref><ref>https://www.levante-emv.com/costera/2026/03/03/alojamientos-formacion-comenzar-nueva-vida-127472217.html</ref> Berichtet wird dass Büntert nach Anna - Canal de Navarrés bei Valencia (Andalusien) zog und von dort aus durch Behauptungen als vermeintlicher "Kinderretter" auffiel. Zufällig gefundene Dokumente führten die Polizei zu einer Spur zu einem Projekt, das von Anna aus Spenden für mutmaßliche Opfer von sexuellem Kindesmissbrauch und ritueller Vergewaltigung sammelte. | | Über den Aufenthalt in Spanien und die spätere Festnahme mit dem Vorwurf des Kindesmissbrauchs (2024) berichtet am 2. und am 3. März 2026 ausführlich Levante (El Mercantil Valenciano).<ref>https://www.levante-emv.com/costera/2026/03/02/caida-falso-salvador-ninos-explotados-127370714.html</ref><ref>https://www.levante-emv.com/costera/2026/03/03/alojamientos-formacion-comenzar-nueva-vida-127472217.html</ref> Berichtet wird dass Büntert nach Anna - Canal de Navarrés bei Valencia (Andalusien) zog und von dort aus durch Behauptungen als vermeintlicher "Kinderretter" auffiel. Zufällig gefundene Dokumente führten die Polizei zu einer Spur zu einem Projekt, das von Anna aus Spenden für mutmaßliche Opfer von sexuellem Kindesmissbrauch und ritueller Vergewaltigung sammelte. |
| − | Die ersten Hinweise auf Büntert/Marssons Anwesenheit in der Region Canal de Navarrés stammen aus dem Jahr 2020, als er zusammen mit anderen Personen aus seinem Umfeld, sich am Kauf mehrerer Immobilien in Anna beteiligte und dorthin zog. Zu diesen Immobilien gehörte auch eine Lagerhaus am Ortseingang an der Hauptstraße des Ortes, offenbar der Sitz des Projekts zur vermeintlichen Unterstützung junger Missbrauchsopfer. Marsson erklärt einem vermeintlichen "alternativen Journalisten" seine Pläne, das Gebäude in eine Einrichtung umzuwandeln, die sich auf die Ausbildung und Unterstützung junger Menschen ab 17 Jahren konzentriert, die „aus sexueller und ritueller Ausbeutung und Missbrauch gerettet wurden“. Er erschien dazu in einem Werbevideo von 2021, in welchem das Lagerhaus in Anna zu sehen ist. In dem Video sind Innenaufnahmen zu sehen. Plan sei es jungen Menschen, die unter dem Einfluss satanischer Kräfte standen und sich befreien konnten, berufliche Ausbildung und Qualifizierungsmöglichkeiten zu bieten und sie dabei zu unterstützen, wie es im Video heisst. Trotz seiner Spendenaufrufe stand das Lagerhaus zum Zeitpunkt seiner Festnahme (2024) immer noch leer und unbewohnt. Hinweise für die tatsächliche Existenz seines Projekts lassen sich nicht nachweisen, obwohl Büntert in seinem Video behauptet alles durchgeplant zu haben. Im Video zeigte er angebliche spätere „Unterkünfte“, eine Gemeinschaftsküche, Gemeinschaftsräume und einen Spielbereich. Kurse sollte stattfinden zum Kfz-Handwerk, Gartenbau, Gastgewerbe und anderen Tätigkeiten. Obwohl er den Eindruck erwecken will, es gäbe Fortschritte, ist das Gebäude in Wahrheit mit Gerümpel vollgestellt, sowie seinen privaten Motocross-Motorrädern. | + | Die ersten Hinweise auf Büntert/Marssons Anwesenheit in der Region Canal de Navarrés stammen aus dem Jahr 2020, als er zusammen mit anderen Personen aus seinem Umfeld, sich am Kauf mehrerer Immobilien in Anna beteiligte und dorthin zog. Zu diesen Immobilien gehörte auch ein heruntergekommenes Lagerhaus am Ortseingang an der Hauptstraße des Ortes, offenbar der Sitz des Projekts zur vermeintlichen Unterstützung junger Missbrauchsopfer. Marsson erklärt einem vermeintlichen "alternativen Journalisten" seine Pläne, das Gebäude in eine Einrichtung umzuwandeln, die sich auf die Ausbildung und Unterstützung junger Menschen ab 17 Jahren konzentriert, die „aus sexueller und ritueller Ausbeutung und Missbrauch gerettet wurden“. Er erschien dazu in einem Werbevideo von 2021, in welchem das Lagerhaus in Anna zu sehen ist. In dem Video sind Innenaufnahmen zu sehen. Plan sei es jungen Menschen, die unter dem Einfluss satanischer Kräfte standen und sich befreien konnten, berufliche Ausbildung und Qualifizierungsmöglichkeiten zu bieten und sie dabei zu unterstützen, wie es im Video heisst. Trotz seiner Spendenaufrufe stand das Lagerhaus zum Zeitpunkt seiner Festnahme (2024) immer noch leer und unbewohnt. Hinweise für die tatsächliche Existenz seines Projekts lassen sich nicht nachweisen, obwohl Büntert in seinem Video behauptet alles durchgeplant zu haben. Im Video zeigte er angebliche spätere „Unterkünfte“, eine Gemeinschaftsküche, Gemeinschaftsräume und einen Spielbereich. Kurse sollte stattfinden zum Kfz-Handwerk, Gartenbau, Gastgewerbe und anderen Tätigkeiten. Obwohl er den Eindruck erwecken will, es gäbe Fortschritte, ist das Gebäude in Wahrheit mit Gerümpel vollgestellt, sowie seinen privaten Motocross-Motorrädern. |
| | Für die Spenden wurde eine Bankverbindung der Kreissparkasse Northeim (IBAN: DE15262500010172024xxx BIC: NOLADE21NOM) in Deutschland (nahe Uslar, bei Göttingen) angegeben, mit der Bitte, Überweisungen mit dem Verwendungszweck „Kinderprojekt“ vorzunehmen. Empfänger der Spenden war der [[Verein zur Förderung zensurfreier Medien]], eine 2010 in der Schweiz registrierte Organisation, deren Vorsitz die Mutter von Büntert/Marsson, Elfriede Büntert aus Schliersee, innehatte. Als Sekretärin war eine Fahrlehrerin angegeben, die in Deutschland wegen Behinderung der Justiz angeklagt war und seit 2022 als Eigentümerin eines Hauses in Sellent eingetragen ist, in dem Büntert/Marsson nach seiner ersten Verhaftung in Spanien wohnte. Die Anschrift in Sellent war die Meldeadresse von Büntert in Spanien. | | Für die Spenden wurde eine Bankverbindung der Kreissparkasse Northeim (IBAN: DE15262500010172024xxx BIC: NOLADE21NOM) in Deutschland (nahe Uslar, bei Göttingen) angegeben, mit der Bitte, Überweisungen mit dem Verwendungszweck „Kinderprojekt“ vorzunehmen. Empfänger der Spenden war der [[Verein zur Förderung zensurfreier Medien]], eine 2010 in der Schweiz registrierte Organisation, deren Vorsitz die Mutter von Büntert/Marsson, Elfriede Büntert aus Schliersee, innehatte. Als Sekretärin war eine Fahrlehrerin angegeben, die in Deutschland wegen Behinderung der Justiz angeklagt war und seit 2022 als Eigentümerin eines Hauses in Sellent eingetragen ist, in dem Büntert/Marsson nach seiner ersten Verhaftung in Spanien wohnte. Die Anschrift in Sellent war die Meldeadresse von Büntert in Spanien. |