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Über den Aufenthalt in Spanien berichtet am 2. März 2026 ausführlich Levante (El Mercantil Valenciano).<ref>https://www.levante-emv.com/costera/2026/03/02/caida-falso-salvador-ninos-explotados-127370714.html</ref> Berichtet wird dass Büntert nach Anna - Canal de Navarrés bei Valencia (Andalusien) zog und von dort aus durch Aktivitäten als vermeintlicher "Kinderretter" auffiel. Zufällig gefundene Dokumente führten die Polizei zu einer Spur zu einem Projekt, das von Anna aus Spenden für mutmaßliche Opfer von sexuellem Kindesmissbrauch und ritueller Vergewaltigung sammelte.  
 
Über den Aufenthalt in Spanien berichtet am 2. März 2026 ausführlich Levante (El Mercantil Valenciano).<ref>https://www.levante-emv.com/costera/2026/03/02/caida-falso-salvador-ninos-explotados-127370714.html</ref> Berichtet wird dass Büntert nach Anna - Canal de Navarrés bei Valencia (Andalusien) zog und von dort aus durch Aktivitäten als vermeintlicher "Kinderretter" auffiel. Zufällig gefundene Dokumente führten die Polizei zu einer Spur zu einem Projekt, das von Anna aus Spenden für mutmaßliche Opfer von sexuellem Kindesmissbrauch und ritueller Vergewaltigung sammelte.  
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Die ersten Hinweise auf Marssons Anwesenheit in der Region Canal de Navarrés stammen aus dem Jahr 2020, als er zusammen mit anderen Personen aus seinem Umfeld, sich am Kauf mehrerer Immobilien in Anna beteiligte und dorthin zog. Zu diesen Immobilien gehörte auch eine große Lagerhalle am Ortseingang an der Hauptstraße des Ortes, offenbar der Sitz des Projekts zur vermeintlichen Unterstützung junger Missbrauchsopfer. Marsson erklärt einem vermeintlichen "alternativen Journalisten" seine Pläne, das Gebäude in eine Einrichtung umzuwandeln, die sich auf die Ausbildung und Unterstützung junger Menschen ab 17 Jahren konzentriert, die „aus sexueller und ritueller Ausbeutung und Missbrauch gerettet wurden“. Für die Spenden wurde eine Bankverbindung in Nordheim angegeben, mit der Bitte, Überweisungen mit dem Verwendungszweck „Kinderprojekt“ vorzunehmen. Empfänger der Spenden war der Verein zur Förderung zensurfreier Medien, eine 2010 in der Schweiz registrierte Organisation, deren Vorsitz die Mutter von Büntert/Marsson, Elfriede Büntert aus Schliersee, innehatte. Als Sekretärin war eine Fahrlehrerin angegeben, die in Deutschland wegen Behinderung der Justiz angeklagt war und seit 2022 als Eigentümerin eines Hauses in Sellent eingetragen ist, in dem Büntert/Marsson nach seiner ersten Verhaftung in Spanien wohnte. Die Anschrift in Sellent war die Meldeadresse von Büntert in Spanien.
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Die ersten Hinweise auf Marssons Anwesenheit in der Region Canal de Navarrés stammen aus dem Jahr 2020, als er zusammen mit anderen Personen aus seinem Umfeld, sich am Kauf mehrerer Immobilien in Anna beteiligte und dorthin zog. Zu diesen Immobilien gehörte auch eine große Lagerhalle am Ortseingang an der Hauptstraße des Ortes, offenbar der Sitz des Projekts zur vermeintlichen Unterstützung junger Missbrauchsopfer. Marsson erklärt einem vermeintlichen "alternativen Journalisten" seine Pläne, das Gebäude in eine Einrichtung umzuwandeln, die sich auf die Ausbildung und Unterstützung junger Menschen ab 17 Jahren konzentriert, die „aus sexueller und ritueller Ausbeutung und Missbrauch gerettet wurden“. Für die Spenden wurde eine Bankverbindung in Nordheim angegeben, mit der Bitte, Überweisungen mit dem Verwendungszweck „Kinderprojekt“ vorzunehmen. Empfänger der Spenden war der [[Verein zur Förderung zensurfreier Medien]], eine 2010 in der Schweiz registrierte Organisation, deren Vorsitz die Mutter von Büntert/Marsson, Elfriede Büntert aus Schliersee, innehatte. Als Sekretärin war eine Fahrlehrerin angegeben, die in Deutschland wegen Behinderung der Justiz angeklagt war und seit 2022 als Eigentümerin eines Hauses in Sellent eingetragen ist, in dem Büntert/Marsson nach seiner ersten Verhaftung in Spanien wohnte. Die Anschrift in Sellent war die Meldeadresse von Büntert in Spanien.
    
Ein Orstansässiger von Anna namens Fernando Almenar, ein Fotojournalist der Drehorte für einen Kurzfilm (Titel "Lobo negro" - "Schwarzer Wolf") suchte, fand bei seiner Suche ein verfallenes ehemaliges Elektrizitätswerk, das Jahrzehnte zuvor zu einem Wohnhaus umgebaut worden war. Das Gebäude war inzwischen verlassen worden und war zuvor offensichtlich ausgeplündert worden und befand sich in einer Zustand der Verwüstung. Almenar fand dort herumliegende Papiere und Bilder. Ihm fiel vor allem ein Foto mit [[Bruno Gröning]] auf, einem deutschen Wunderheiler, der 1959 gestorben war. Unter den Dokumenten tauchte auch Marssons Name auf. Da er die Dokumente für Beweismittel hielt, übergab er sie der Guardia Civil (Polizei). Das Haus gehört einer Frau aus München, die „Energieheilung von Menschen und Tieren“ praktizierte und Vorstandsmitglied eines Vereins war, der Verbindungen zur „Druidenreligion“ hatte – einer Religion, die auch Marsson inspieriert haben soll.
 
Ein Orstansässiger von Anna namens Fernando Almenar, ein Fotojournalist der Drehorte für einen Kurzfilm (Titel "Lobo negro" - "Schwarzer Wolf") suchte, fand bei seiner Suche ein verfallenes ehemaliges Elektrizitätswerk, das Jahrzehnte zuvor zu einem Wohnhaus umgebaut worden war. Das Gebäude war inzwischen verlassen worden und war zuvor offensichtlich ausgeplündert worden und befand sich in einer Zustand der Verwüstung. Almenar fand dort herumliegende Papiere und Bilder. Ihm fiel vor allem ein Foto mit [[Bruno Gröning]] auf, einem deutschen Wunderheiler, der 1959 gestorben war. Unter den Dokumenten tauchte auch Marssons Name auf. Da er die Dokumente für Beweismittel hielt, übergab er sie der Guardia Civil (Polizei). Das Haus gehört einer Frau aus München, die „Energieheilung von Menschen und Tieren“ praktizierte und Vorstandsmitglied eines Vereins war, der Verbindungen zur „Druidenreligion“ hatte – einer Religion, die auch Marsson inspieriert haben soll.
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