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* "EM-Lebensmittel", z.B. Nudeln, Schokolade, Honig, Kaffee
 
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* Kosmetikprodukte
 
* Kosmetikprodukte
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== Gesundheitliche Anwendungen ==
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Neben den landwirtschaftlichen Anwendungen werden EM-Produkte seit Jahren auch als Nahrungsergänzungsmittel und Heilmittel beworben: als trinkfertige „EM"-Getränke für Darmflora und Immunsystem, als Antioxidans „EM-X" (ein fermentierter Frucht-/Kräuterextrakt) sowie – in der Esoterikszene – als Mittel gegen nahezu jede Zivilisationskrankheit.
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Für keine dieser Anwendungen existieren Belege aus kontrollierten Studien am Menschen. Die WDR-Sendung Quarks Science Cops (Folge 50, 25. Februar 2023) kam nach Auswertung der Studienlage zum Schluss, dass ''„auch in der Medizin kein Beleg existiert, der irgendeines der beworbenen Wunder von Teruo Higas Geheimformel beweisen könnte"''.<ref>WDR Quarks Science Cops, Folge 50: Effektive Mikroorganismen: Wundermittel oder Unsinn?, 25. Februar 2023, https://www.quarks.de/podcast/science-cops-was-bringen-effektive-mikroorganismen/</ref> Die propagierten Wirkungen beruhen auf der probiotischen Grundannahme, zugeführte Mikrobenkulturen besiedelten den Darm dauerhaft und verdrängten dort Krankheitserreger. Diese Grundannahme ist auch bei etablierten Probiotika stark personengebunden und keineswegs gesichert: Eine im Jahr 2018 veröffentlichte, vielbeachtete Studie (Zmora et al., Cell) zeigte, dass handelsübliche Probiotika bei einem Teil der Probanden gar nicht dauerhaft im Darm ansiedeln und die individuelle Besiedlungsresistenz des Darms die Kolonisierung blockieren kann.<ref name=zmora>Zmora, N. et al.: Personalized Gut Mucosal Colonization Resistance to Empiric Probiotics Is Associated with Unique Host and Microbiome Features. Cell 174(6), 1388–1405 (2018)</ref> Für EM-Mischungen, deren Zusammensetzung geheim gehalten wird und die unter anderem photosynthetische Bakterien und Hefen enthalten, die keine Darmbesiedler des Menschen sind, ist eine dauerhafte Ansiedlung erst recht unplausibel.
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Die „Darmflora-Hygiene"-Erzählung der EM-Szene ist zudem ein klassisches Element der Symbioselenkung, einer im 19. Jahrhundert wurzelnden alternativmedizinischen Lehre (siehe Artikel [[Symbioselenkung]]). Die propagierten Wirkungen beruhen auf der probiotischen Grundannahme, zugeführte Mikrobenkulturen besiedelten den Darm dauerhaft und verdrängten dort Krankheitserreger. Diese Grundannahme ist auch bei etablierten Probiotika stark personengebunden und keineswegs gesichert: Eine im Jahr 2018 veröffentlichte, vielbeachtete Studie (Zmora et al., Cell) zeigte, dass handelsübliche Probiotika bei einem Teil der Probanden gar nicht dauerhaft im Darm ansiedeln und die individuelle Besiedlungsresistenz des Darms die Kolonisierung blockieren kann.<ref name=zmora></ref> Für EM-Mischungen, deren Zusammensetzung geheim gehalten wird und die unter anderem photosynthetische Bakterien und Hefen enthalten, die keine Darmbesiedler des Menschen sind, ist eine dauerhafte Ansiedlung erst recht unplausibel.
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Die „Darmflora-Hygiene"-Erzählung der EM-Szene ist zudem ein klassisches Element der Symbioselenkung, einer im 19. Jahrhundert wurzelnden alternativmedizinischen Lehre (siehe Artikel [[Symbioselenkung]]).
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== EM-Reinigungsmittel für den Haushalt ==
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Seit den 2010er Jahren werden Reinigungsmittel mit Effektiven Mikroorganismen („probiotische Reiniger") als gesündere Alternative zu konventionellen Haushaltsreinigern vermarktet. Die Produktpalette reicht von Allzweckreinigern über Waschmittel bis zu Sprays, die eine dauerhafte „gute" Mikrobenbesiedlung der Oberflächen etablieren sollen, die krankheits- und geruchsbildende Keime verdränge.
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Untersuchungen der Hochschule Rhein-Waal (Arbeitsgruppe Bockmühl) an sieben im Handel erhältlichen EM-Reinigern zeigten jedoch, dass die behauptete Verdrängungswirkung ausbleibt: Nach mehrmaliger Anwendung auf Fliesen konnte keine langfristige Besiedlung der Oberflächen durch die zugesetzten Mikroorganismen festgestellt werden. Die gemessene Reinigungsleistung war auf die konventionellen Wirkstoffe der Reiniger zurückzuführen, nicht auf die Mikroben. Zugleich wirkt die in EM-Reinigern enthaltene Nährlösung (z. B. Melasse) selbst als Keimnährboden und kann das Wachstum aller vorhandenen Mikroorganismen fördern.<ref name=stmelf>Untersuchungen der Hochschule Rhein-Waal zu EM-Reinigern, zitiert nach: Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus (StMELF): Reinigen mit Mikroorganismen, https://www.stmelf.bayern.de/bildung/hauswirtschaft/reinigen-mit-mikroorganismen/ (abgerufen am 17. Oktober 2026)</ref>
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Das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten fasst den Stand zusammen: Die Studienlage zur Wirksamkeit von Reinigern mit effektiven Mikroorganismen sei ''„widersprüchlich"'', die Reinigungswirkung gehe ''„eher auf die enthaltenen Wirkstoffe zurück als auf die zugesetzten Mikroorganismen"''; ein Gesundheitsrisiko durch die teils in Sporenform zugesetzten und damit inhalativ oder oral aufnehmbaren Mikroorganismen könne nicht in Gänze ausgeschlossen werden.<ref name=stmelf></ref>
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== EM-Einsatz nach der Flutkatastrophe 2021 ==
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Nach der Flutkatastrophe im Ahrtal und in der Eifel im Juli 2021 verteilten der EM e.V. und EM-Händler nach eigenen Angaben mehrere tausend Liter EM-Lösung an Flutopfer, um ''„Gerüche zu binden und Schimmel in seiner Entstehung zu hindern"''.<ref>EM e.V.: Schnelle EM-Hilfe bei Flut und Hochwasser, https://emev.de/schnelle_em-hilfe_bei_flut_und_hochwasser/</ref> Die Aktion wurde in lokalen und regionalen Medien teils unkritisch als Hilfe gewürdigt; Händlerseiten publizierten dankbare Testimonials betroffener Anwohner.<ref>Fischer's EM-Chiemgau: EM-Hilfe bei Hochwasser, https://em-chiemgau.de/em-chiemgau-news/em-hilfe-bei-hochwasser/</ref>
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Eine wissenschaftliche Grundlage für die behauptete Wirkung gegen Moder und Schimmel existiert nicht. Der Mikrobiologe Dirk Bockmühl (Hochschule Rhein-Waal) verwies darauf, dass es ''„sehr schwierig ist, Mikrobenarten zu finden, die andere verdrängen, die in einer bestimmten Umgebung natürlich vorkommen"''; die Wirksamkeit von EM gegen Schimmel sei ''„wissenschaftlich nicht belegt"''.<ref name=dlfnova>Deutschlandfunk Nova: EM-Lösung gegen Flutschäden: Wirksamkeit bei Schimmel nicht belegt, 11. August 2021, https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/effektive-mikroorganismen-wirksamkeit-von-em-loesung-wissenschaftlich-nicht-belegt</ref> Die Wissenschaftsjournalistin Verena von Keitzbilanzierte: ''„Es gibt keine wissenschaftlichen Belege, dass das funktioniert, und alle Fachleute, mit denen ich gesprochen habe, sind recht skeptisch."''<ref name=dlfnova></ref>
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Kritisch ist zudem zu bewerten, dass in einer Notsituation Betroffene mit einem unvergorenen, Eiweiß- und zuckerhaltigen Feuchtmittel behandelt wurden, das bei unsachgemäßer Anwendung auf dauerfeuchten Bauteilen die Bildung weiterer mikrobieller Biomasse (Schimmel, Hefen) eher begünstigen kann. Nach einschlägigen handwerklichen und hygienischen Regeln ist gegen Schimmel nach Hochwasserschäden das zügige Trocknen der Bausubstanz maßgeblich, nicht die biozide oder mikrobielle „Behandlung" der Oberfläche.
    
===Hersteller und Vertrieb===
 
===Hersteller und Vertrieb===
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In einer breit angelegten Studie, die die Effekte von EM im Feldversuch unter den Bedingungen des ökologischen Landbaus im Langzeitversuch (4 Jahre) bei verschiedenen Kulturen (Kartoffeln, Gerste, Weizen, Alfalfa) untersuchte, konnten die Behauptungen der Hersteller in keinem Punkt bestätigt werden. Die im Agroscope in der Schweiz durchgeführte Studie untersuchte die Auswirkungen sowohl von EM allein als auch in Verbindung mit organischem Dünger (Bokashi). Alle Effekte auf Boden und Ertrag konnten allein auf die Düngerwirkung der aufgebrachten Substrate zurückgeführt werden, da neben den Kontrollgaben (ohne EM) auch mit sterilisierten EM-A getestet wurde. Veränderungen in der mikrobiellen Zusammensetzung des Bodens, wie sie von der Herstellerseite behauptet werden, konnten ebenfalls nicht bestätigt werden.<ref name=mayer>Mayer, J., Scheid, S., Widmer, F., Fließbach, A. & Oberholzer, H.-R.: How effective are “Effective microorganisms® (EM)”? Results from a field study in temperate climate. Applied Soil Ecology 46, 230–239(2010) [http://dx.doi.org/10.1016/j.apsoil.2010.08.007 Zusammenfassung]</ref>
 
In einer breit angelegten Studie, die die Effekte von EM im Feldversuch unter den Bedingungen des ökologischen Landbaus im Langzeitversuch (4 Jahre) bei verschiedenen Kulturen (Kartoffeln, Gerste, Weizen, Alfalfa) untersuchte, konnten die Behauptungen der Hersteller in keinem Punkt bestätigt werden. Die im Agroscope in der Schweiz durchgeführte Studie untersuchte die Auswirkungen sowohl von EM allein als auch in Verbindung mit organischem Dünger (Bokashi). Alle Effekte auf Boden und Ertrag konnten allein auf die Düngerwirkung der aufgebrachten Substrate zurückgeführt werden, da neben den Kontrollgaben (ohne EM) auch mit sterilisierten EM-A getestet wurde. Veränderungen in der mikrobiellen Zusammensetzung des Bodens, wie sie von der Herstellerseite behauptet werden, konnten ebenfalls nicht bestätigt werden.<ref name=mayer>Mayer, J., Scheid, S., Widmer, F., Fließbach, A. & Oberholzer, H.-R.: How effective are “Effective microorganisms® (EM)”? Results from a field study in temperate climate. Applied Soil Ecology 46, 230–239(2010) [http://dx.doi.org/10.1016/j.apsoil.2010.08.007 Zusammenfassung]</ref>
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Zu ähnlichen Resultaten kommt eine frühere experimentelle Studie, die Bodenveränderungen und Ertragssteigerungen anhand von Inkubations- und Topfversuchen ermittelt hat. Auch hier wurde mit sterilisierten EM-A der Effekt der reinen Substratzugabe untersucht. Im Ergebnis wurde festgestellt, dass die Wirkungen, die von EM ausgehen, nur auf die Zugabe von organischem Dünger, der immer mit der Gabe von EM verbunden ist, und nicht auf die Einbringung lebendiger Mikroorganismen beruhte.<ref name=schenck>Schenck zu Schweinsberg-Mickan, M. & Müller, T. Impact of effective microorganisms and other biofertilizers on soil microbial characteristics, organic-matter decomposition, and plant growth. Journal of Plant Nutrition and Soil Science 172, 704–712 (2009) [http://dx.doi.org/10.1002/jpln.200800021 Zusammenfassung]</ref>
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Zu ähnlichen Resultaten kommt eine frühere experimentelle Studie, die Bodenveränderungen und Ertragssteigerungen anhand von Inkubations- und Topfversuchen ermittelt hat. Auch hier wurde mit sterilisierten EM-A der Effekt der reinen Substratzugabe untersucht. Im Ergebnis wurde festgestellt, dass die Wirkungen, die von EM ausgehen, nur auf die Zugabe von organischem Dünger, der immer mit der Gabe von EM verbunden ist, und nicht auf die Einbringung lebendiger Mikroorganismen beruhte.<ref name=schenck></ref>
    
In einer weiteren Untersuchung, die Bokashi (Kompost) - hergestellt aus Bananenstauden einmal mit EM, ohne EM (Wasser) und sterilisierten EM – zur Düngung von Bananenpflanzen unter tropischen Bedingungen verwendet, findet sich ebenfalls kein signifikanter Unterschied zwischen den genannten Behandlungen. Ertragszuwächse gegenüber der ungedüngten Kontrolle können allein auf den eingebrachten Kompost zurückgeführt werden.<ref name=formowitz>Formowitz, B., Elango, F., Okumoto, S., Müller, T. & Buerkert, A.: The role of “effective microorganisms” in the composting of banana (Musa ssp.) residues. Journal of Plant Nutrition and Soil Science 170, 649–656 (2007) [http://doi.wiley.com/10.1002/jpln.200700002 Zusammenfassung]</ref>
 
In einer weiteren Untersuchung, die Bokashi (Kompost) - hergestellt aus Bananenstauden einmal mit EM, ohne EM (Wasser) und sterilisierten EM – zur Düngung von Bananenpflanzen unter tropischen Bedingungen verwendet, findet sich ebenfalls kein signifikanter Unterschied zwischen den genannten Behandlungen. Ertragszuwächse gegenüber der ungedüngten Kontrolle können allein auf den eingebrachten Kompost zurückgeführt werden.<ref name=formowitz>Formowitz, B., Elango, F., Okumoto, S., Müller, T. & Buerkert, A.: The role of “effective microorganisms” in the composting of banana (Musa ssp.) residues. Journal of Plant Nutrition and Soil Science 170, 649–656 (2007) [http://doi.wiley.com/10.1002/jpln.200700002 Zusammenfassung]</ref>
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Der Befall von Rhododendron-Pflanzen mit dem pilzartigen Schädling Phytophthora ramorum konnte in einer experimentellen Studie durch EM nicht verhindert werden. Ebenso zeigten sich bei der Behandlung mit EM keine Änderung der Symptome. Im Gegensatz dazu verhinderten andere Präparate, die ebenfalls in der Studie untersucht wurden, sowohl Übertragung als auch Symptome der Krankheit.<ref>Nechwatal, J., Haug, P., Huber, C. V. & Jung, T.: Studien zur Bekämpfung von Phytophthora ramorum an Rhododendron im Rahmen der Entwicklung eines Behandlungskonzeptes für Park- und Gartenanlagen. Gesunde Pflanzen 62, 53–62 (2010). [http://dx.doi.org/10.1007/s10343-010-0221-y Zusammenfassung]</ref>
 
Der Befall von Rhododendron-Pflanzen mit dem pilzartigen Schädling Phytophthora ramorum konnte in einer experimentellen Studie durch EM nicht verhindert werden. Ebenso zeigten sich bei der Behandlung mit EM keine Änderung der Symptome. Im Gegensatz dazu verhinderten andere Präparate, die ebenfalls in der Studie untersucht wurden, sowohl Übertragung als auch Symptome der Krankheit.<ref>Nechwatal, J., Haug, P., Huber, C. V. & Jung, T.: Studien zur Bekämpfung von Phytophthora ramorum an Rhododendron im Rahmen der Entwicklung eines Behandlungskonzeptes für Park- und Gartenanlagen. Gesunde Pflanzen 62, 53–62 (2010). [http://dx.doi.org/10.1007/s10343-010-0221-y Zusammenfassung]</ref>
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=== Studien und Reviews ab 2014 ===
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Eine Übersichtsarbeit zu Umweltanwendungen von EM (Safwat & Matta 2021) kommt zum Ergebnis, dass EM zwar vielerorts erprobt werde (Abwasser, Schlamm, Kompostierung, Gewässergüte), die persistierende Schwäche der Studienlage jedoch bleibt: Die Zusammensetzung der Kulturen wird geheim gehalten, viele Untersuchungen verzichten auf Kontrollen mit sterilisierter EM-Lösung, und die beobachteten Effekte lassen sich häufig nicht von der Düngerwirkung des nährstoffreichen Substrats trennen.<ref>Safwat, S. M., Matta, M. E.: Environmental applications of Effective Microorganisms: a review of current knowledge and recommendations for future directions. Journal of Engineering and Applied Science 68, 48 (2021). https://doi.org/10.1186/s44147-021-00049-1</ref> Der Review bestätigt damit im Kern die Kritik von Cóndor Golec et al. (2007): ''„Effective Microorganisms: Myth or reality?"''.<ref name=golec></ref>
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Auch neuere Feld- und Gewässerstudien ändern dieses Bild nicht grundlegend. So untersuchte etwa eine japanische Arbeit (Mori et al. 2024) die Wirkung von EM auf einen Teich und konnte die von den Herstellern behauptete wasserreinigende Wirkung mikrobieller Konkurrenzverdrängung nicht nachweisen.<ref>Mori, K. et al.: Effect of effective microorganisms on water purification and microbial community in a pond. CLEAN – Soil, Air, Water (2024). https://doi.org/10.1002/clen.202300353</ref>
    
==Vereine==
 
==Vereine==

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