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Die medizinische Anwendung von Lithium erfolgt ausschließlich in Form von Lithiumsalzen (z.B. Lithiumcarbonat oder Lithiumorotat) unter strenger ärztlicher Aufsicht. Es wird in der Psychiatrie zur Behandlung von bipolaren Störungen, Manie, schweren Depressionen und Cluster-Kopfschmerzen eingesetzt. Bei langjähriger Therapie sind Schädigungen der Nieren sowie Schild- und Nebenschilddrüsen möglich.  
 
Die medizinische Anwendung von Lithium erfolgt ausschließlich in Form von Lithiumsalzen (z.B. Lithiumcarbonat oder Lithiumorotat) unter strenger ärztlicher Aufsicht. Es wird in der Psychiatrie zur Behandlung von bipolaren Störungen, Manie, schweren Depressionen und Cluster-Kopfschmerzen eingesetzt. Bei langjähriger Therapie sind Schädigungen der Nieren sowie Schild- und Nebenschilddrüsen möglich.  
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Die therapeutische Bandbreite ist gering.<ref>https://www.gelbe-liste.de/wirkstoffe/Lithium_41883#:~:text=Der%20Wirkstoff%20Lithium%20wird%20angewendet,eine%20sehr%20geringe%20therapeutische%20Breite/ref> Bei einer Lithium-Therapie muss eine bestimmte Konzentration im Blut erreicht werden um eine gewünschte Wirkung zu erzielen. (ähnlich wie bei Neuroleptika). Der Lithium-Plasmaspiegel (Blut) sollte etwa 0,6 mmol/l bis 0,8 mmol/l betragen. Bereits wenn sich der Lithiumblutspiegel an der oberen Grenze des therapeutischen Serumspiegels bewegt, kann es bei empfindlichen Menschen zu beherrschbaren, reversiblen Nebenwirkungen kommen. Liegt der Lithiumblutspiegel über 2,0 mmol/l, steigt die Gefahr deutlicher bis schwerer Nebenwirkungen wie Tremor, Rigor, Übelkeit, Erbrechen, Herzrhythmusstörungen und Leukozytose rasant an. Über 3,5 mmol/l besteht Lebensgefahr. Über die Pharmakokinetik gibt der Artikel in der Wikipedia oder die Fachliteratur Auskunft.
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Die therapeutische Bandbreite ist gering.<ref>https://www.gelbe-liste.de/wirkstoffe/Lithium_41883#:~:text=Der%20Wirkstoff%20Lithium%20wird%20angewendet,eine%20sehr%20geringe%20therapeutische%20Breite</ref> Bei einer Lithium-Therapie muss eine bestimmte Konzentration im Blut erreicht werden um eine gewünschte Wirkung zu erzielen. (ähnlich wie bei Neuroleptika). Der Lithium-Plasmaspiegel (Blut) sollte etwa 0,6 mmol/l bis 0,8 mmol/l betragen. Bereits wenn sich der Lithiumblutspiegel an der oberen Grenze des therapeutischen Serumspiegels bewegt, kann es bei empfindlichen Menschen zu beherrschbaren, reversiblen Nebenwirkungen kommen. Liegt der Lithiumblutspiegel über 2,0 mmol/l, steigt die Gefahr deutlicher bis schwerer Nebenwirkungen wie Tremor, Rigor, Übelkeit, Erbrechen, Herzrhythmusstörungen und Leukozytose rasant an. Über 3,5 mmol/l besteht Lebensgefahr. Über die Pharmakokinetik gibt der Artikel in der Wikipedia oder die Fachliteratur Auskunft.
    
==Siehe auch==
 
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