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Die Geräte der Reihe Graviton&nbsp;G bestehen aus zwei Spulen, welche die Wasserleitung in geringem Abstand umschließen. Beide Spulen werden offenbar mit dem gleichen Signal angesteuert.<ref> DE 100 34 750 A1: Verfahren und Vorrichtung zur computergesteuerten elektromagnetischen Beeinflussung der Kinetik von organischen und anorganischen Prozessen in Flüssigkeiten. Anmeldetag 18. Juli 2000</ref> Dieses soll aus schmalen Impulsen mit einer Frequenz von typisch 6&nbsp;kHz und einer Breite von 50 bis 100&nbsp;ns bestehen. Zusätzlich können zwei Sinussignale im Frequenzbereich 4 bis 8&nbsp;kHz mit einem Abstand von z.B. 50 oder 100&nbsp;Hz eingespeist werden. Diese Schwebung von 50 oder 100&nbsp;Hz soll mikrobiologisch besonders wirksam sein. Außer den Frequenzen werden genaue Leistungen genannt, z.B. 40&nbsp;Watt. Diese Angaben sind aber wenig sinnvoll und erlauben keine Rückschlüsse z.B. auf die Stärke des Magnetfeldes, da über den Aufbau der Spulen nichts mitgeteilt wird und auch nicht darüber, ob hier überhaupt die elektrische Eingangsleistung der Spulen gemeint ist oder irgendetwas anderes. Fraglich ist auch der Einfluss der Spulen und des in der Patentschrift genannten "Hifi-Verstärker" auf die 100-Nanosekunden-Impulse. Um solche schmalen Impulse getreu in ein Magnetfeld umzusetzen, sind Bandbreiten von über 10&nbsp;MHz erforderlich sowie Spulen sehr niedriger Induktivität, die andererseits für die Ansteuerung mit den niederfrequenten Sinussignalen wenig zweckmäßig wären. Es ist von einer "üblichen Spulenanordnung" die Rede, jedoch könnten auch "[[Skalarwellen]]spulen" eingesetzt werden.
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Die Geräte der Reihe Graviton&nbsp;G bestehen aus zwei Spulen, welche die Wasserleitung in geringem Abstand umschließen. Beide Spulen werden offenbar mit dem gleichen Signal angesteuert.<ref> DE 100 34 750 A1: Verfahren und Vorrichtung zur computergesteuerten elektromagnetischen Beeinflussung der Kinetik von organischen und anorganischen Prozessen in Flüssigkeiten. Anmeldetag 18. Juli 2000</ref> Dieses soll aus schmalen Impulsen mit einer Frequenz von typisch 6&nbsp;kHz und einer Breite von 50 bis 100&nbsp;ns bestehen. Zusätzlich können zwei Sinussignale im Frequenzbereich 4 bis 8&nbsp;kHz mit einem Abstand von z.B. 50 oder 100&nbsp;Hz eingespeist werden. Diese Schwebung von 50 oder 100&nbsp;Hz soll mikrobiologisch besonders wirksam sein. Außer den Frequenzen werden genaue Leistungen genannt, z.B. 40&nbsp;Watt. Diese Angaben sind aber wenig sinnvoll und erlauben keine Rückschlüsse z.B. auf die Stärke des Magnetfeldes, da über den Aufbau der Spulen nichts mitgeteilt wird und auch nicht darüber, ob hier überhaupt die elektrische Eingangsleistung der Spulen gemeint ist oder irgendetwas anderes. Fraglich ist auch der Einfluss der Spulen und des in der Patentschrift genannten "Hifi-Verstärker" auf die 100-Nanosekunden-Impulse. Um solche schmalen Impulse getreu in ein Magnetfeld umzusetzen, sind Bandbreiten von über 10&nbsp;MHz erforderlich sowie Spulen mit sehr niedriger Induktivität, die andererseits für die Ansteuerung mit den niederfrequenten Sinussignalen wenig zweckmäßig wären. Es ist von einer "üblichen Spulenanordnung" die Rede, jedoch könnten auch "[[Skalarwellen]]spulen" eingesetzt werden.
    
Die esoterischen Djeds oder "Stoffschichten-Akkumulatoren" enthalten keine elektrischen Bestandteile, würden aber auf Mikroorganismen in ganz ähnlicher Weise einwirken. Zur Komponente "beliebiger Stoff" (siehe Zeichnung rechts) wird mitgeteilt, dass es sich dabei zum Beispiel um ''"Wasserstoffperoxid, Sauerstoff, Kohlendioxid, Elektrolyte, Spurenelemente, Enzyme, Vitamine bzw. weitere sogenannte Vitalstoffe"'' handeln könne.
 
Die esoterischen Djeds oder "Stoffschichten-Akkumulatoren" enthalten keine elektrischen Bestandteile, würden aber auf Mikroorganismen in ganz ähnlicher Weise einwirken. Zur Komponente "beliebiger Stoff" (siehe Zeichnung rechts) wird mitgeteilt, dass es sich dabei zum Beispiel um ''"Wasserstoffperoxid, Sauerstoff, Kohlendioxid, Elektrolyte, Spurenelemente, Enzyme, Vitamine bzw. weitere sogenannte Vitalstoffe"'' handeln könne.
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Erklärungen zum mikrobiologischen Wirkmechanismus der Geräte werden nicht gegeben. Um den beabsichtigten Effekt auf Mikroorganismen zu erreichen, sei je nach Situation eine Einwirkdauer von einigen Stunden bis zu einigen Tagen erforderlich.
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Erklärungen zum mikrobiologischen Wirkmechanismus der Geräte werden nicht gegeben. Um den beabsichtigten Effekt auf Mikroorganismen zu erreichen, sei je nach Situation eine Einwirkdauer von einigen Minuten bis zu einigen Tagen erforderlich.
    
==Quellennachweise==
 
==Quellennachweise==
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