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| | '''Athermische Wirkungen''' werden schwachen elektromagnetischen Feldern nachgesagt, die keine thermischen Effekte hervorrufen und auf eine unbekannte Weise und - im Unterschied zu den thermischen Wirkungen - zeitlich verzögert Schäden oder Veränderungen bewirken sollen. Es gibt derzeit kein allgemein akzeptiertes Wirkmodell, aus dem sich ein wissenschaftlicher Nachweis für eine gesundheitliche Schädigung durch schwache elektromagnetische nicht-ionisierende Strahlung führen ließe. Gegen Untersuchungen über eine erbgutschädigende Wirkung des Mobilfunks wurden Fälschungsvorwürfe erhoben. Eine Studie der Medizinischen Universität Wien (MUW) musste aufgrund ''"wissenschaftlichen Fehlverhaltens"'' und ''"gravierender Sorgfaltspflichtverletzungen"'' zurückgezogen werden (die Zitate stammen aus dem Endbericht des Rates für Wissenschaftsethik der MUW <ref>https://izgmf.de/endbericht_wien.pdf</ref>). Diskutiert wird eine athermische Wirkung auf die [[Melatonin]]synthese und -Freisetzung (Melatonin ist ein Hormon). Berichte über Auswirkungen von intensiven elektromagnetischen Feldern auf das menschliche EEG sind widersprüchlich. Darüber hinaus wird eine mögliche Wirkung von natürlichen Sferics auf Wetterfühlige diskutiert. | | '''Athermische Wirkungen''' werden schwachen elektromagnetischen Feldern nachgesagt, die keine thermischen Effekte hervorrufen und auf eine unbekannte Weise und - im Unterschied zu den thermischen Wirkungen - zeitlich verzögert Schäden oder Veränderungen bewirken sollen. Es gibt derzeit kein allgemein akzeptiertes Wirkmodell, aus dem sich ein wissenschaftlicher Nachweis für eine gesundheitliche Schädigung durch schwache elektromagnetische nicht-ionisierende Strahlung führen ließe. Gegen Untersuchungen über eine erbgutschädigende Wirkung des Mobilfunks wurden Fälschungsvorwürfe erhoben. Eine Studie der Medizinischen Universität Wien (MUW) musste aufgrund ''"wissenschaftlichen Fehlverhaltens"'' und ''"gravierender Sorgfaltspflichtverletzungen"'' zurückgezogen werden (die Zitate stammen aus dem Endbericht des Rates für Wissenschaftsethik der MUW <ref>https://izgmf.de/endbericht_wien.pdf</ref>). Diskutiert wird eine athermische Wirkung auf die [[Melatonin]]synthese und -Freisetzung (Melatonin ist ein Hormon). Berichte über Auswirkungen von intensiven elektromagnetischen Feldern auf das menschliche EEG sind widersprüchlich. Darüber hinaus wird eine mögliche Wirkung von natürlichen Sferics auf Wetterfühlige diskutiert. |
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| − | Ein Sonderfall ist der '''Frey-Effekt''' (Microwave Auditory Effect, Microwave Hearing Effect). Er bezeichnet die direkte akustische Wahrnehmung von gepulster Hochfrequenzstrahlung wie z.B. Radarwellen, die bei sehr hohen Feldstärken auftreten kann. Der Effekt konnte inzwischen als Schalldruckwelle im Gewebe des Kopfes erklärt werden, die thermisch durch die pulsierende Bestrahlung ausgelöst wird und über die sogenannte Knochenleitung ins Innenohr gelangt. Der Mechanismus der Wahrnehmung ist also der gleiche wie beim "normalen" Hören; eine direkte Beeinflussung des Hörnervs oder von Sinneszellen durch die Hochfrequenzstrahlung ist nicht gegeben.<ref>Lin JC, Wang Z (2007): Hearing of microwave pulses by humans and animals: effects, mechanism, and thresholds. Health Physics 92(6): 621–628</ref> | + | Ein Sonderfall ist der [[Elektrosmog#Wirkungen von elektromagnetischen Feldern|Frey-Effekt]] (Microwave Auditory Effect, Microwave Hearing Effect) nach dem Neurowissenschaftler Allan H. Frey (1961-1962).<ref>Frey, A. H. (1962). Human auditory system response to modulated electromagnetic energy. Journal of Applied Physiology, 17(4), 689–692.</ref><ref>Lin, J. C. (2021). Auditory Effects of Microwave Radiation. Springer International Publishing</ref> |
| − | | + | <ref>Lin JC, Wang Z (2007): Hearing of microwave pulses by humans and animals: effects, mechanism, and thresholds. Health Physics 92(6): 621–628</ref> Der wissenschaftlich untersuchte Effekt bezieht sich auf die Wahrnehmung von gepulster Hochfrequenzstrahlung sehr hoher Intensität, z.B. in der Nähe von Radaranlagen. Er bezeichnet die direkte akustische Wahrnehmung von gepulster Hochfrequenzstrahlung wie z.B. Radarwellen, die bei sehr hohen Feldstärken auftreten kann. Der Effekt konnte inzwischen als Schalldruckwelle im Gewebe des Kopfes erklärt werden, die thermisch durch die pulsierende Bestrahlung ausgelöst wird und über die sogenannte Knochenleitung ins Innenohr gelangt. Der Mechanismus der Wahrnehmung ist also der gleiche wie beim "normalen" Hören; eine direkte Beeinflussung des Hörnervs oder von Sinneszellen durch die Hochfrequenzstrahlung ist nicht gegeben. |
| | + | Dieser Effekt soll laut Angaben des US-Präsidenten Ende 2025 von der US-amerikanischen Armee in einer "Geheimwaffe Discombobulator" bei einem Einsatz in Venezuela eingesetzt worden sein. Die entsprechende Technik (pulsmodulierte Hochleistungs-Mikrowellenwaffe, Pulse-Modulated High-Power Microwave - HPM - System) sei von seinem Vorgänger Biden angeschafft worden sein. Die Technik sei gleichzeitig in der Lage durch die hohe Feldstärke Elektronik zu stören.<ref>https://medium.com/@jcanchola1264/the-discombobulator-unpacking-the-physics-and-the-risks-of-the-weapon-that-captured-maduro-899be6f43aa9</ref> Spekulativ wird diese Technik auch mit dem so genannten "Havanna Syndrom" in Verbindung gebracht.<ref>Timmer, J. (2020, Dec 5). Covert microwave weapon “most plausible” cause of Cuba health attacks. Ars Technica</ref> |
| | ==Mögliche genotoxische Effekte nicht-ionisierender Strahlung?== | | ==Mögliche genotoxische Effekte nicht-ionisierender Strahlung?== |
| | Diskutiert wird eine mögliche direkte Schädigung der im Zellkern befindlichen DNA, insbesondere als Einzel- oder Doppelstrangbruch. Die biologische Bedeutung der DNA-Strangbrüche an sich ist jedoch unklar, da diese zum Beispiel auch bei sportlichen Aktivitäten wie Laufen auftreten und vom Körper meist durch Enzyme effektiv repariert werden können. Untersuchungen mit ionisierenden Strahlen zeigen eine rasche und vollständige Reparatur der Schäden durch die entsprechenden Reparaturenzyme an. | | Diskutiert wird eine mögliche direkte Schädigung der im Zellkern befindlichen DNA, insbesondere als Einzel- oder Doppelstrangbruch. Die biologische Bedeutung der DNA-Strangbrüche an sich ist jedoch unklar, da diese zum Beispiel auch bei sportlichen Aktivitäten wie Laufen auftreten und vom Körper meist durch Enzyme effektiv repariert werden können. Untersuchungen mit ionisierenden Strahlen zeigen eine rasche und vollständige Reparatur der Schäden durch die entsprechenden Reparaturenzyme an. |
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| | ==Angst und Angstmache vor Elektrosmog== | | ==Angst und Angstmache vor Elektrosmog== |
| | ===Elektrosensibilität: Angst essen Seele auf=== | | ===Elektrosensibilität: Angst essen Seele auf=== |
| − | [[image:emf2.jpg|[[BfeD]]: Absurder Nachbarstreit um EMF|300px|thumb]]
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| | [[image:elektrosensibel.jpg|Elektrosensible Frau mit Schutzanzug|left|thumb]] | | [[image:elektrosensibel.jpg|Elektrosensible Frau mit Schutzanzug|left|thumb]] |
| | [[image:tzapper.jpg|Hoax bei Heise.de um einen Thumpmobile-Zapper mit einem ausgebauten Mikrowellen-Magnetron [http://www.heise.de/ct/Redaktion/cm/Thumpmobile_Zapper.html]|300px|thumb]] | | [[image:tzapper.jpg|Hoax bei Heise.de um einen Thumpmobile-Zapper mit einem ausgebauten Mikrowellen-Magnetron [http://www.heise.de/ct/Redaktion/cm/Thumpmobile_Zapper.html]|300px|thumb]] |
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| | [[image:Aschermann Elektrosmog.jpg|Von einer deutschen Neurologin und Mobilfunkgegnerin namens Christine Aschermann behauptete "sonnenbrandartige Hautrötung" im Halsbereich durch DECT-Telefon bei einem 55jährigen Patienten (Z.). Quelle: [http://www.scribd.com/doc/65651297/Elektrosensibilitat-Ein-Patient-mit-verbrennungsartigen-Hautveranderungen]|300px|thumb]] | | [[image:Aschermann Elektrosmog.jpg|Von einer deutschen Neurologin und Mobilfunkgegnerin namens Christine Aschermann behauptete "sonnenbrandartige Hautrötung" im Halsbereich durch DECT-Telefon bei einem 55jährigen Patienten (Z.). Quelle: [http://www.scribd.com/doc/65651297/Elektrosensibilitat-Ein-Patient-mit-verbrennungsartigen-Hautveranderungen]|300px|thumb]] |
| | [[image:Pana Wave Laboratory.jpg|Japanische Elektrosmog-Sekte "Pana Wave Laboratory"<ref>http://www.saz-aktuell.com/Magazin/Warten-auf-den-Weltuntergang-Sekten-zwischen-Apokalypse-und-Tod-/24446.html</ref>|300px|left|thumb]] | | [[image:Pana Wave Laboratory.jpg|Japanische Elektrosmog-Sekte "Pana Wave Laboratory"<ref>http://www.saz-aktuell.com/Magazin/Warten-auf-den-Weltuntergang-Sekten-zwischen-Apokalypse-und-Tod-/24446.html</ref>|300px|left|thumb]] |
| | + | [[Datei:Elektrosmog-Panik Batteriespeicher.jpg|Panik vor Batteriespeichern, die mit Gleichstrom betrieben werden (2026)|300px|thumb]] |
| | Ein Teil der Bevölkerung hält sich für [[Elektrosensibilität|elektrosensibel]] (englische Bezeichnung: EHS, d.h. Electromagnetic Hypersensitivity) und glaubt, durch schwache elektromagnetische Felder gesundheitlich gefährdet zu sein. Wissenschaftliche Studien zu möglichen athermischen Wirkungen zeigten bei angeblich elektrosensiblen Personen keinen Zusammenhang zwischen Strahlungsexposition und dem Auftreten von Beschwerden. Es wurde mehrfach über körperliche Beschwerden aufgrund neuer Sendemasten geklagt, obwohl diese den Sendebetrieb noch gar nicht aufgenommen hatten. Elektrosensible erwiesen sich als außerstande zu erkennen, ob elektromagnetische Felder eingeschaltet waren.<ref>Stacy Eltiti, Denise Wallace, Anna Ridgewell, Konstantina Zougkou, Riccardo Russo, Francisco Sepulveda, Dariush Mirshekar-Syahkal, Paul Rasor, Roger Deeble, en Elaine Fox (2007) "Does Short-Term Exposure to Mobile Phone Base Station Signals Increase Symptoms in Individuals who Report Sensitivity to Electromagnetic Fields? A Double-Blind Randomised Provocation Study", Environmental Health Perspectives, 24 July 2007</ref><ref>Rubin GJ, Das Munshi J, Wessely S. Electromagnetic hypersensitivity: a systematic review of provocation studies. Psychosom Med. 2005 Mar-Apr;67(2):224-32</ref><ref>Martin Röösli. Radiofrequency electromagnetic field exposure and non-specific symptoms of ill health: A systematic review. Environmental Research Volume 107, Issue 2, Juni 2008, Seiten 277-287. doi:10.1016/j.envres.2008.02.003</ref><ref>[http://www.fgf.de/publikationen/newsletter/newsletter06-03d.pdf Newsletter der Forschungsgemeinschaft Funk e.V. (Sept. 2006)], S.28</ref><ref>Gerlinde Kaul (Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in Berlin Nov.2006) online: http://www.baua.de/nn_49914/de/Themen-von-A-Z/Elektromagnetische-Felder/pdf/Vortrag-05.pdf</ref><ref>Rubin GJ, Nieto-Hernandez R, Wessely S. Idiopathic environmental intolerance attributed to electromagnetic fields (formerly 'electromagnetic hypersensitivity'): An updated systematic review of provocation studies. Bioelectromagnetics. 2009 Aug 13.</ref><ref>Elaine Fox: Does Short-Term Exposure to Mobile Phone Base Station Signals Increase Symptoms in Individuals Who Report Sensitivity to Electromagnetic Fields? A Double-Blind Randomized Provocation Study, Environmental Health Perspectives vol 115, number 11, November 2007</ref><ref>G Oftedal, A Straume, A Johnsson & LJ Stovner. Mobile phone headache: a double blind, sham-controlled provocation study. Cephalalgia 2007. London. Volume 27 Issue 5, Seiten 447 - 455. ISSN 0333-1024. DOI 10.1111/j.1468-2982.2007.01336.x</ref><ref>Wolf R: Vom Sinn und Unsinn der Sinnestäuschung. Wie uns Wahrnehmen und Denken in die Irre führen. Studium Generale der Universität Würzburg (1998)</ref><ref>Wolf R: Das 11. Gebot: Du sollst dich nicht täuschen. Skeptiker 12:140-149 (1999)</ref><ref>Leitgeb N, Schröttner J, Cech R, Kerbl R (2008) EMF-protection sleep study near mobile phone base stations. Somnologie 12: 234-243</ref> | | Ein Teil der Bevölkerung hält sich für [[Elektrosensibilität|elektrosensibel]] (englische Bezeichnung: EHS, d.h. Electromagnetic Hypersensitivity) und glaubt, durch schwache elektromagnetische Felder gesundheitlich gefährdet zu sein. Wissenschaftliche Studien zu möglichen athermischen Wirkungen zeigten bei angeblich elektrosensiblen Personen keinen Zusammenhang zwischen Strahlungsexposition und dem Auftreten von Beschwerden. Es wurde mehrfach über körperliche Beschwerden aufgrund neuer Sendemasten geklagt, obwohl diese den Sendebetrieb noch gar nicht aufgenommen hatten. Elektrosensible erwiesen sich als außerstande zu erkennen, ob elektromagnetische Felder eingeschaltet waren.<ref>Stacy Eltiti, Denise Wallace, Anna Ridgewell, Konstantina Zougkou, Riccardo Russo, Francisco Sepulveda, Dariush Mirshekar-Syahkal, Paul Rasor, Roger Deeble, en Elaine Fox (2007) "Does Short-Term Exposure to Mobile Phone Base Station Signals Increase Symptoms in Individuals who Report Sensitivity to Electromagnetic Fields? A Double-Blind Randomised Provocation Study", Environmental Health Perspectives, 24 July 2007</ref><ref>Rubin GJ, Das Munshi J, Wessely S. Electromagnetic hypersensitivity: a systematic review of provocation studies. Psychosom Med. 2005 Mar-Apr;67(2):224-32</ref><ref>Martin Röösli. Radiofrequency electromagnetic field exposure and non-specific symptoms of ill health: A systematic review. Environmental Research Volume 107, Issue 2, Juni 2008, Seiten 277-287. doi:10.1016/j.envres.2008.02.003</ref><ref>[http://www.fgf.de/publikationen/newsletter/newsletter06-03d.pdf Newsletter der Forschungsgemeinschaft Funk e.V. (Sept. 2006)], S.28</ref><ref>Gerlinde Kaul (Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in Berlin Nov.2006) online: http://www.baua.de/nn_49914/de/Themen-von-A-Z/Elektromagnetische-Felder/pdf/Vortrag-05.pdf</ref><ref>Rubin GJ, Nieto-Hernandez R, Wessely S. Idiopathic environmental intolerance attributed to electromagnetic fields (formerly 'electromagnetic hypersensitivity'): An updated systematic review of provocation studies. Bioelectromagnetics. 2009 Aug 13.</ref><ref>Elaine Fox: Does Short-Term Exposure to Mobile Phone Base Station Signals Increase Symptoms in Individuals Who Report Sensitivity to Electromagnetic Fields? A Double-Blind Randomized Provocation Study, Environmental Health Perspectives vol 115, number 11, November 2007</ref><ref>G Oftedal, A Straume, A Johnsson & LJ Stovner. Mobile phone headache: a double blind, sham-controlled provocation study. Cephalalgia 2007. London. Volume 27 Issue 5, Seiten 447 - 455. ISSN 0333-1024. DOI 10.1111/j.1468-2982.2007.01336.x</ref><ref>Wolf R: Vom Sinn und Unsinn der Sinnestäuschung. Wie uns Wahrnehmen und Denken in die Irre führen. Studium Generale der Universität Würzburg (1998)</ref><ref>Wolf R: Das 11. Gebot: Du sollst dich nicht täuschen. Skeptiker 12:140-149 (1999)</ref><ref>Leitgeb N, Schröttner J, Cech R, Kerbl R (2008) EMF-protection sleep study near mobile phone base stations. Somnologie 12: 234-243</ref> |
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| | Um einer gerichtlichen Verurteilung zu entgehen, schoss Dr. Oberfeld einen Vergleich ab, in dem er zur Kenntnis nimmt, "dass sich im Bereich des Wählamtes "Schemmerlstraße" in Hausmannstätten, Steiermark, zu keinem Zeitpunkt eine "C-Netz"-Mobilfunkanlage befunden hat."<ref>http://www.heise.de/newsticker/Krebs-Studie-Mobilfunkkritiker-raeumt-Fehler-ein--/meldung/118335</ref> Die Arbeit wurde von Oberfeld am 3. November 2008 zurückgezogen. | | Um einer gerichtlichen Verurteilung zu entgehen, schoss Dr. Oberfeld einen Vergleich ab, in dem er zur Kenntnis nimmt, "dass sich im Bereich des Wählamtes "Schemmerlstraße" in Hausmannstätten, Steiermark, zu keinem Zeitpunkt eine "C-Netz"-Mobilfunkanlage befunden hat."<ref>http://www.heise.de/newsticker/Krebs-Studie-Mobilfunkkritiker-raeumt-Fehler-ein--/meldung/118335</ref> Die Arbeit wurde von Oberfeld am 3. November 2008 zurückgezogen. |
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| | + | Siehe dazu: [[Zielscheibenfehler]] (Texas sharpshooter fallacy) |
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| | ===Datenfälschungen an der Charité Berlin 1999 - 2011=== | | ===Datenfälschungen an der Charité Berlin 1999 - 2011=== |
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| | [[image:mw2.jpg|Kopfstrahler-Anwendung 230 Watt|thumb]] | | [[image:mw2.jpg|Kopfstrahler-Anwendung 230 Watt|thumb]] |
| | [[image:mw4.jpg|Hautdosen|thumb|320px]] | | [[image:mw4.jpg|Hautdosen|thumb|320px]] |
| − | [[image:Darsoval-Spule.jpg|Historische Hochfrequenz-[[Jacques-Arsène d'Arsonval|d'Arsonvalisation]] 1893|left|thumb]]
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| − | [[image:zeileis2.jpg|[[Alternativmedizin]]: Hochfrequenz-Fulguration bei der [[Zeileis-Methode]]|200px|thumb]]
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| − | [[image:lak2.jpg|[[Georges Lakhovsky|Lakhovsky-Anwendung]]|left|thumb]]
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| − | [[image:Papimibehandlung.jpg|Behandlung eines Krebskranken mit [[Pap-Imi Therapie|PaPImi]]|200px|thumb]]
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| | Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts und mit Beginn des "Radiozeitalters", spätestens aber seit etwa 1908 (Zeyneck) werden elektromagnetische Felder hoher Intensität zur therapeutischen Gewebserwärmung angewandt. Bei der Diathermie werden entweder Elektroden auf die Haut aufgesetzt, die mit der Hochfrequenzquelle verbunden sind, oder das betreffende Hautareal wird über eine an den Generator angeschlossene Antenne bestrahlt. In diesem Falle gelangt ein Anteil auch in die Tiefe und kann im Gewebe Wirbelströme induzieren, die zur Wärmeentwicklung führen. Die Wahl der Frequenz bestimmt, inwieweit die Wärmeentwicklung in der Tiefe erfolgt (Dielektrische Erwärmung). Eingesetzt wird die Diathermie zur lokalen Durchblutungssteigerung, lokalen Stoffwechselbeeinflussung, bei Muskelverspannungen und bei anderen Indikationen. | | Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts und mit Beginn des "Radiozeitalters", spätestens aber seit etwa 1908 (Zeyneck) werden elektromagnetische Felder hoher Intensität zur therapeutischen Gewebserwärmung angewandt. Bei der Diathermie werden entweder Elektroden auf die Haut aufgesetzt, die mit der Hochfrequenzquelle verbunden sind, oder das betreffende Hautareal wird über eine an den Generator angeschlossene Antenne bestrahlt. In diesem Falle gelangt ein Anteil auch in die Tiefe und kann im Gewebe Wirbelströme induzieren, die zur Wärmeentwicklung führen. Die Wahl der Frequenz bestimmt, inwieweit die Wärmeentwicklung in der Tiefe erfolgt (Dielektrische Erwärmung). Eingesetzt wird die Diathermie zur lokalen Durchblutungssteigerung, lokalen Stoffwechselbeeinflussung, bei Muskelverspannungen und bei anderen Indikationen. |
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| | image:Querdenken 711 Mobiltelefon Muenchen 12 9 2020.jpg|in Aluminiumfolie eingewickeltes Mobiltelefon auf einer [[Querdenken Initiativen]]-Demonstration in München am 12.9.2020. Derart abgeschirmte Mobiltelefone erhöhen automatisch ihre Sendeleistung gestörtem Empfang. Daher erhöht die Folie das elektromagentische Feld. | | image:Querdenken 711 Mobiltelefon Muenchen 12 9 2020.jpg|in Aluminiumfolie eingewickeltes Mobiltelefon auf einer [[Querdenken Initiativen]]-Demonstration in München am 12.9.2020. Derart abgeschirmte Mobiltelefone erhöhen automatisch ihre Sendeleistung gestörtem Empfang. Daher erhöht die Folie das elektromagentische Feld. |
| | + | Datei:Muenzfernsprecher Rudolf Steiner Schule Hamburg.jpg|"Münzfernsprecher" an der [[Waldorf-Pädagogik|Rudolf Steiner Schule]] in Hamburg für DM-Münzen. Dort ist die Nutzung von Mobiltelefonen untersagt |
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| | + | ===Einsatz intensiver Hochfrequenz in der Alternativmedizin=== |
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| | + | image:Darsoval-Spule.jpg|Historische Hochfrequenz-[[Jacques-Arsène d'Arsonval|d'Arsonvalisation]] 1893 |
| | + | image:zeileis2.jpg|[[Alternativmedizin]]: Hochfrequenz-Fulguration bei der [[Zeileis-Methode]] |
| | + | image:lak2.jpg|[[Georges Lakhovsky|Lakhovsky-Anwendung]]|left|thumb]] |
| | + | image:Papimibehandlung.jpg|Behandlung eines Krebskranken mit [[Pap-Imi Therapie|PaPImi]] |
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| | ==Siehe auch== | | ==Siehe auch== |
| | *[[Verschwörungstheorien zum Mobilfunkstandard 5G]] | | *[[Verschwörungstheorien zum Mobilfunkstandard 5G]] |
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| | *[http://www.uni-mainz.de/presse/56071.php Uni Mainz (30.4.2013): Nocebo-Effekt: Medienberichte können Krankheitssymptome auslösen] | | *[http://www.uni-mainz.de/presse/56071.php Uni Mainz (30.4.2013): Nocebo-Effekt: Medienberichte können Krankheitssymptome auslösen] |
| | *https://www.vice.com/de/article/7x4dnd/menschen-die-gegen-wlan-allergisch-sind | | *https://www.vice.com/de/article/7x4dnd/menschen-die-gegen-wlan-allergisch-sind |
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| | + | {{OtherLang|fr=Électrosmog}} |
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| | ==Quellennachweise== | | ==Quellennachweise== |