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Der Blog Wahrsagercheck von Michael Kunkel befasste sich 2014 und 2016 mit den Horoskop-[[Wahrsagerei]]en von Bardel und kam zum Ergebnis dass Bardel zahlreiche Vorhersagen gemacht hatte, die nie eintraten. Bardel machte beispielsweise auch Prognosen bis zum 31. Juni, obwohl der Monat Juni nur 30 Tage hat. Unsinnig sind auch Prognosen die sich auf gegenwärtige Ereignisse beziehen. Bardel reagierte 2019 auf den Blog Wahrsagercheck mit einem in polemisch-unsachlichen Buch "Der Wahrsagercheck Cybermobbing der Skeptiker", welches im Selbstverlag erschien.
 
Der Blog Wahrsagercheck von Michael Kunkel befasste sich 2014 und 2016 mit den Horoskop-[[Wahrsagerei]]en von Bardel und kam zum Ergebnis dass Bardel zahlreiche Vorhersagen gemacht hatte, die nie eintraten. Bardel machte beispielsweise auch Prognosen bis zum 31. Juni, obwohl der Monat Juni nur 30 Tage hat. Unsinnig sind auch Prognosen die sich auf gegenwärtige Ereignisse beziehen. Bardel reagierte 2019 auf den Blog Wahrsagercheck mit einem in polemisch-unsachlichen Buch "Der Wahrsagercheck Cybermobbing der Skeptiker", welches im Selbstverlag erschien.
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In seinen Werken wendet sich Bardel in pauschaler Weise gegen die Wissenschaft, die er als von wirtschaftlichen Interesse geleitet sieht. In diesem Zusammenhang ist er Autor diskreditierender Werke gegen Vereine und Organisationen aus dem Bereich des Skeptizismus wie die GWUP. Bardel ist auch Autor eines Werks, in welchem er in polemischer Weise sich mit dem Projekt Psiram (vormals Esowatch) befasst. Aufhänger ist dabei für ihn der Suizid des deutschen Werbefachmanns und Pharmalobbyisten [[Claus Fritzsche]], der von der Pharmaindustrie für das "Anschwärzen" von Kritikern der [[Alternativmedizin]] engagiert und bezahlt wurde, und dabei auch unter Pseudonymen tätig war. Nachdem die Süddeutsche Zeitung die von der Industrie bezahlte Kampagne gegen die in ihrer Freizeit tätigen Kritiker aufdeckte, stellten die bezahlenden Pharmaunternehmen ([[Hevert Arzneimittel]], [[Biologische Heilmittel Heel GmbH]], [[Wala Heilmittel GmbH]], [[DHU-Arzneimittel GmbH & Co. KG]]) eine nach der anderen ihre Zahlungen an Fritzsche ein. Die [[Weleda AG]] hatte bereits vorher ihr jährliches Sponsoring (€ 5.000) aufgekündigt, als bei facebook über die Vorgehensweise von Fritzsche berichtet wurde. Damit brach die Finanzierung für Fritzsche zusammen, und er nahm sich im Januar 2014 das Leben. Bardel deutet den Suizid von Fritzsche als Folge der Kommentierung seiner Aktivitäten und Kampagnen durch Kritiker.
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In seinen Werken wendet sich Bardel in pauschaler Weise gegen die Wissenschaft, die er als von wirtschaftlichen Interesse geleitet sieht. In diesem Zusammenhang ist er Autor diskreditierender Werke gegen Vereine und Organisationen aus dem Bereich des Skeptizismus wie die GWUP. Bardel ist auch Autor eines Werks, in welchem er in polemischer Weise sich mit dem Projekt Psiram (vormals Esowatch) befasst. Aufhänger ist dabei für ihn der Suizid des deutschen Werbefachmanns und Pharmalobbyisten [[Claus Fritzsche]]:
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:''..Der Astrologe & Autor Rainer Bardel dokumentiert in diesem Buch die Entwicklung und Agitation der Vereine Esowatch, Psiram und der GWUP als Internetpranger, denn jedes Opfer von Cybermobbing ist eines zu viel. Als Gegner der Homöopathie betrieben diese Vereine Cybermobbing gegen den deutschen Lobbyisten und Blogger Claus Fritzsche, welcher dadurch den Ruf und seine Existenz verlor und am 14. Januar 2014 Suizid beging...''
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Claus Fritzsche war ein von der Pharmaindustrie für das "Anschwärzen" von Kritikern der [[Alternativmedizin]] engagiert und bezahlt worden, und war im Rahmen seiner bezahlten Kampagnen auch unter Pseudonymen tätig. Nachdem die Süddeutsche Zeitung die von der Industrie bezahlte Kampagne gegen die in ihrer Freizeit tätigen Kritiker aufdeckte, stellten die bezahlenden Pharmaunternehmen ([[Hevert Arzneimittel]], [[Biologische Heilmittel Heel GmbH]], [[Wala Heilmittel GmbH]], [[DHU-Arzneimittel GmbH & Co. KG]]) eine nach der anderen ihre Zahlungen an Fritzsche ein. Die [[Weleda AG]] hatte bereits vorher ihr jährliches Sponsoring (€ 5.000) aufgekündigt, als bei facebook über die Vorgehensweise von Fritzsche berichtet wurde. Damit brach die Finanzierung für Fritzsche zusammen, und er nahm sich im Januar 2014 das Leben. Bardel deutet den Suizid von Fritzsche als Folge der Kommentierung seiner Aktivitäten und Kampagnen durch Kritiker.
    
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