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Im Oktober 2019 ist Belpomme als Referent eines Internationalen Symposium der [[Kompetenzinitiative zum Schutz von Mensch, Umwelt und Demokratie e. V.]] geladen, zusammen mit (u.a.) [[Karl Hecht]] und Lennart Hardell.
 
Im Oktober 2019 ist Belpomme als Referent eines Internationalen Symposium der [[Kompetenzinitiative zum Schutz von Mensch, Umwelt und Demokratie e. V.]] geladen, zusammen mit (u.a.) [[Karl Hecht]] und Lennart Hardell.
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2018 wurde durch die französische Ärztekamme gegen Dominique Belpomme ein Verfahren eingeleitet, da er ohne individuelle Begutachtung und Untersuchung von Patienten diesen eine Art pauschale Diagnose einer so genannten [[Elektrosensibilität]] attestierte oder dazu nicht validierte Diagnoseverfahren einsetzte. Die kritisierten mehrere hundert gleich lautende Zertifikate einer "Elektrosensibilität" tauchten bei Kunden auf, die sich gegen den Einbau von drahtlosen Stromzählern des Typs Linky zur Wehr setzten. In derartigen Zertifikaten wurde den Patienten unter anderem attestiert durch elektromagnetische Wellen gefährdet zu sein; die geschilderten Symptome wären demnach geeignet als Disposition zu einer zukünftigen Alzheimer-Demenz angesehen zu werden. Tatsächlich gelang es im Juli 2019 Besitzern eines Belpomme-Zertikats vor Gericht den Einbau drahtloser Stromzähler zu untersagen. Vermeintliche elektrosensible Patienten konnten zu Belpomme über die Privatklinik Alleray-Labrouste in Paris Kontakt aufnehmen.<ref>http://sante.lefigaro.fr/article/electrosensibilite-le-pr-belpomme-vise-par-une-procedure-disciplinaire-de-l-ordre-des-medecins/</ref> Laut französischer Presse liegen die Kosten derartiger Zertifikate bei rund 820 €, die nicht von den Krankenkassen übernommen werden.  
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2018 wurde durch die französische Ärztekamme gegen Dominique Belpomme ein Verfahren eingeleitet, da er ohne individuelle Begutachtung und Untersuchung von Patienten diesen eine Art pauschale Diagnose einer so genannten [[Elektrosensibilität]] attestierte oder dazu nicht validierte Diagnoseverfahren einsetzte. Die kritisierten mehrere hundert gleich lautende Zertifikate einer "Elektrosensibilität" tauchten bei Kunden auf, die sich gegen den Einbau von drahtlosen Stromzählern des Typs Linky zur Wehr setzten. In derartigen Zertifikaten wurde den Patienten unter anderem attestiert durch elektromagnetische Wellen gefährdet zu sein; die geschilderten Symptome wären demnach geeignet als Disposition zu einer zukünftigen Alzheimer-Demenz angesehen zu werden. Tatsächlich gelang es im Juli 2019 Besitzern eines Belpomme-Zertikats vor Gericht in Tours den Einbau drahtloser Stromzähler zu untersagen. Vor anderen Gerichten scheiterten die Klagen jedoch.<ref>https://www.bfmtv.com/societe/compteurs-linky-la-justice-entre-hesitations-et-contradictions-1742196.html</ref> Vermeintliche elektrosensible Patienten konnten zu Belpomme über die Privatklinik Alleray-Labrouste in Paris Kontakt aufnehmen.<ref>http://sante.lefigaro.fr/article/electrosensibilite-le-pr-belpomme-vise-par-une-procedure-disciplinaire-de-l-ordre-des-medecins/</ref> Laut französischer Presse liegen die Kosten derartiger Zertifikate bei rund 820 €, die nicht von den Krankenkassen übernommen werden.  
 
==Kurzbiographie==
 
==Kurzbiographie==
 
Von 1975 bis 1982 war Belpomme Klinikleiter mehrerer Krankenhäuser (Institut Gustave-Roussy, Hôpital Saint-Louis). 2011 gründete er das European Cancer and Environment Research Institute (ECERI) in Brüssel und wurde dessen Vorsitzender.
 
Von 1975 bis 1982 war Belpomme Klinikleiter mehrerer Krankenhäuser (Institut Gustave-Roussy, Hôpital Saint-Louis). 2011 gründete er das European Cancer and Environment Research Institute (ECERI) in Brüssel und wurde dessen Vorsitzender.
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