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In der Vergangenheit war Fitz Interviewgast des russischen Staatssenders [[RT Deutsch]] und behauptete bei dieser Gelegenheit, eine der wenigen Kabarettisten zu sein, "''die noch die Meinung frei sagen können''" (die Lage von Journalisten in Russland sprach sie in diesem Zusammenhang nicht an). Viele ihrer (deutschen) Kabarettisten-Kollegen seien ''"sowas geworden wie systemimmanente Hofnarren"''. In Deutschland fühle sie sich ''„umzingelt von Staatsmacht und Intrigen“'' und sei Opfer einer ''„Meinungsdiktatur“''. Über ein Gerichtsverfahren wegen ihrer Äußerungen ist indes nichts bekannt. Die Repressionen sowie den für Oppositionelle erschwerten Zugang zu den Medien in Russland thematisiert sie nicht.
 
In der Vergangenheit war Fitz Interviewgast des russischen Staatssenders [[RT Deutsch]] und behauptete bei dieser Gelegenheit, eine der wenigen Kabarettisten zu sein, "''die noch die Meinung frei sagen können''" (die Lage von Journalisten in Russland sprach sie in diesem Zusammenhang nicht an). Viele ihrer (deutschen) Kabarettisten-Kollegen seien ''"sowas geworden wie systemimmanente Hofnarren"''. In Deutschland fühle sie sich ''„umzingelt von Staatsmacht und Intrigen“'' und sei Opfer einer ''„Meinungsdiktatur“''. Über ein Gerichtsverfahren wegen ihrer Äußerungen ist indes nichts bekannt. Die Repressionen sowie den für Oppositionelle erschwerten Zugang zu den Medien in Russland thematisiert sie nicht.
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Für ihre eigene Arbeit postuliert sie zwar hohe Qualitätsstandards: ''"... politischer Kabarettismus würde bedeuten, dass man sich auf die Innen- oder Außenpolitik kundig macht, sich informiert und diese Missstände aus seiner persönlichen Sicht aufzeigt, als Rückenstärkung oder als Orientierungshilfe für die Leute, die vielleicht zu wenig Zeit haben, die Hintergründe zu recherchieren. Und die müssen arbeiten, die haben Kinder, die haben andere Berufe, die können nicht so viel recherchieren wie wir. Für uns ist es der Beruf."''<ref>Youtube-Video von RT Deutsch - Lisa Fitz: "Viele Kabarettisten sind systemimmanente Hofnarren"</ref> Doch trotz ihres Anspruchs, ''"Hintergründe zu recherchieren"'', hält Lisa Fitz den Verschwörungstheoretiker [[Daniele Ganser]] für ''"seriös"'' und einen ''"renommierten Historiker"'', ''"der nur zitiert, was er an belegbaren Beweisen hat"''.<ref>Youtube-Video "SchrangTV-Talk; Lisa Fitz über Daniele Ganser</ref>  
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Für ihre eigene Arbeit postuliert sie zwar hohe Qualitätsstandards: ''"... politischer Kabarettismus würde bedeuten, dass man sich auf die Innen- oder Außenpolitik kundig macht, sich informiert und diese Missstände aus seiner persönlichen Sicht aufzeigt, als Rückenstärkung oder als Orientierungshilfe für die Leute, die vielleicht zu wenig Zeit haben, die Hintergründe zu recherchieren. Und die müssen arbeiten, die haben Kinder, die haben andere Berufe, die können nicht so viel recherchieren wie wir. Für uns ist es der Beruf."''<ref>Youtube-Video von RT Deutsch - Lisa Fitz: "Viele Kabarettisten sind systemimmanente Hofnarren"</ref> Doch trotz ihres Anspruchs, ''"Hintergründe zu recherchieren"'', hält Lisa Fitz den Verschwörungsideologen [[Daniele Ganser]] für ''"seriös"'' und einen ''"renommierten Historiker"'', ''"der nur zitiert, was er an belegbaren Beweisen hat"''.<ref>Youtube-Video "SchrangTV-Talk; Lisa Fitz über Daniele Ganser</ref>  
    
Anlässlich einer Verleihung des [[Kölner Karlspreis für engagierte Literatur|Kölner Karlspreises für engagierte Literatur]] der [[Neue Rheinische Zeitung|Neuen Rheinischen Zeitung]] an [[Ken Jebsen]], einen weiteren Verschwörungstheoretiker, kam es 2017 zu einer Demonstration vor dem Berliner Babylon-Kino. Bei dieser Gelegenheit verlas die Mitherausgeberin Anneliese Fikentscher ein Grußwort von Lisa Fitz, die Jebsen mit den Worten gratulierte, ''wesentlich brisanter als jede Verschwörungstheorie sei die Verschwörungspraxis''.
 
Anlässlich einer Verleihung des [[Kölner Karlspreis für engagierte Literatur|Kölner Karlspreises für engagierte Literatur]] der [[Neue Rheinische Zeitung|Neuen Rheinischen Zeitung]] an [[Ken Jebsen]], einen weiteren Verschwörungstheoretiker, kam es 2017 zu einer Demonstration vor dem Berliner Babylon-Kino. Bei dieser Gelegenheit verlas die Mitherausgeberin Anneliese Fikentscher ein Grußwort von Lisa Fitz, die Jebsen mit den Worten gratulierte, ''wesentlich brisanter als jede Verschwörungstheorie sei die Verschwörungspraxis''.
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