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[[image:Alexander Unzicker variable Lichtgeschwindigkeit.jpg|Vortrag "Einsteins verlorener Schlüssel" in Berliner Urania zur variablen Lichtgeschwindigkeit im Dezember 2015|360px|thumb]]  
 
[[image:Alexander Unzicker variable Lichtgeschwindigkeit.jpg|Vortrag "Einsteins verlorener Schlüssel" in Berliner Urania zur variablen Lichtgeschwindigkeit im Dezember 2015|360px|thumb]]  
'''Alexander Unzicker''' (geb. 13. März 1965 in München) ist ein deutscher promovierter Physiker, Gymnasiallehrer, Sachbuchautor und Kritiker der akademischen Physik und der Kosmologie in der wissenschaftlichen Astronomie. Unzicker arbeitet aktuell (2016) als Gymnasiallehrer in München und unterrichtet dort Mathematik und Physik.  
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'''Alexander Unzicker''' (geb. 13. März 1965 in München) ist ein deutscher promovierter Physiker, Gymnasiallehrer, Sachbuchautor und Kritiker der akademischen Physik sowie der Kosmologie in der wissenschaftlichen Astronomie. Unzicker arbeitet aktuell (2016) als Gymnasiallehrer in München und unterrichtet dort Mathematik und Physik.  
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Unzicker ist nicht nur Autor von wissenschaftskritischen Sachbüchern, sondern auch Anhänger bereits bekannter [[Verschwörungstheorie]]n, vor allem mit Berufung auf [[RT Deutsch|russische Staatsmedien]], denen seiner Meinung nach mehr zu trauen sei als deutschen öffentlich-rechtlichen Medien oder der Presse in Deutschland.<ref>Zitat: ''"Ich verfolge seit den 1980er Jahren politische Nachrichten. Auch damals war es möglich, einer einseitigen Berichterstattung Informationen abzugewinnen. Wenn man die Nachricht vom Kommentar mental zu trennen verstand, beobachtete, was in einem Medium gesagt wurde und im anderen verschwiegen, erhielt man ein halbwegs zutreffendes Bild. Und zu dieser Zeit konnte man gut zwischen einer gelenkten und zensierten Presse im Ostblock und der vielstimmigen, freien westlichen Medienlandschaft unterscheiden. Ein Grundvertrauen bildete sich aus.<br>Zu meinem Entsetzen hat sich dies auf den Kopf gestellt. Vergleichen sie auf YouTube die Pressekonferenzen des russischen Verteidigungsministeriums mit den peinlichen Behauptungen der Sprecherin des State Department. Die Rollen des kalten Krieges sind, was Transparenz und Dokumentation betrifft, komplett vertauscht. Es gibt heute Meldungen, die nur auf Rianovosti, Russia Today oder im Internet thematisiert werden, aber nicht in den westlichen Leitmedien, nur Stichworte: Das “Fuck the EU”-Telefongespräch mit der entlarvenden Passage über die Installation von Jazenjuk, die Identität der Maidan-Schützen, die ukrainischen Neonazis, die Brandursache im Gewerkschaftshaus von Odessa, die Bombeneinschläge in der Ostukraine, die Flüchtlingsströme, die nicht nur in der Westukraine, sondern vor allem in Russland ankommen.<br>Im Westen findet man statt Recherche inszenierte Empörung wie mit den Beschuldigungen zum Flugzeugabsturz von MH 17. Nichts dazu im Folgenden über die black box, nichts über die von Kiew beschlagnahmten Gespräche zum Tower, nichts über den ukrainischen Kampfjet, nichts über die verräterischen Einschusslöcher in den Wrackteilen, stattdessen Rechtfertigen der endlosen Verzögerung der Untersuchung."''<br>http://www.heise.de/tp/artikel/42/42531/1.html</ref> Auch beruft sich Unzicker explizit auf den Schweizer Verschwörungstheoretiker [[Daniele Ganser]]. So schreibt Unzicker:
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Unzicker ist Autor wissenschaftskritischer Sachbücher und Anhänger von [[Verschwörungstheorie]]n, vor allem mit Berufung auf [[RT Deutsch|russische Staatsmedien]], denen seiner Meinung nach mehr zu trauen sei als deutschen öffentlich-rechtlichen Medien oder der Presse in Deutschland.<ref>Zitat: ''"Ich verfolge seit den 1980er Jahren politische Nachrichten. Auch damals war es möglich, einer einseitigen Berichterstattung Informationen abzugewinnen. Wenn man die Nachricht vom Kommentar mental zu trennen verstand, beobachtete, was in einem Medium gesagt wurde und im anderen verschwiegen, erhielt man ein halbwegs zutreffendes Bild. Und zu dieser Zeit konnte man gut zwischen einer gelenkten und zensierten Presse im Ostblock und der vielstimmigen, freien westlichen Medienlandschaft unterscheiden. Ein Grundvertrauen bildete sich aus.<br>Zu meinem Entsetzen hat sich dies auf den Kopf gestellt. Vergleichen sie auf YouTube die Pressekonferenzen des russischen Verteidigungsministeriums mit den peinlichen Behauptungen der Sprecherin des State Department. Die Rollen des kalten Krieges sind, was Transparenz und Dokumentation betrifft, komplett vertauscht. Es gibt heute Meldungen, die nur auf Rianovosti, Russia Today oder im Internet thematisiert werden, aber nicht in den westlichen Leitmedien, nur Stichworte: Das “Fuck the EU”-Telefongespräch mit der entlarvenden Passage über die Installation von Jazenjuk, die Identität der Maidan-Schützen, die ukrainischen Neonazis, die Brandursache im Gewerkschaftshaus von Odessa, die Bombeneinschläge in der Ostukraine, die Flüchtlingsströme, die nicht nur in der Westukraine, sondern vor allem in Russland ankommen.<br>Im Westen findet man statt Recherche inszenierte Empörung wie mit den Beschuldigungen zum Flugzeugabsturz von MH 17. Nichts dazu im Folgenden über die black box, nichts über die von Kiew beschlagnahmten Gespräche zum Tower, nichts über den ukrainischen Kampfjet, nichts über die verräterischen Einschusslöcher in den Wrackteilen, stattdessen Rechtfertigen der endlosen Verzögerung der Untersuchung."''<br>http://www.heise.de/tp/artikel/42/42531/1.html</ref> Auch beruft sich Unzicker explizit auf den Schweizer Verschwörungstheoretiker [[Daniele Ganser]]. So schreibt Unzicker:
 
:''.."Das Thema verdeckte Kriegführung hat jüngst der Schweizer Historiker Daniele Ganser beeindruckend analysiert. Anhand von Beispiele aus Konflikten, die bis zu 50 Jahre zurückliegen (daher liegen die Archive offen), weist er nach, wie oft Unruhen und Kriege unter Vorwänden provoziert wurden. Charakteristisch ist eine Strategie der Destabilisierung und Eskalation, gepaart mit False-flag-Aktionen, genau das, was man seit knapp einem Jahr in der Ukraine beobachtet. Wer dieses Video sieht, dem wird schlagartig klar, dass der Konflikt vermutlich vom Westen inszeniert und geschürt wird. Warum? Und vor allem: Cui bono?"..''
 
:''.."Das Thema verdeckte Kriegführung hat jüngst der Schweizer Historiker Daniele Ganser beeindruckend analysiert. Anhand von Beispiele aus Konflikten, die bis zu 50 Jahre zurückliegen (daher liegen die Archive offen), weist er nach, wie oft Unruhen und Kriege unter Vorwänden provoziert wurden. Charakteristisch ist eine Strategie der Destabilisierung und Eskalation, gepaart mit False-flag-Aktionen, genau das, was man seit knapp einem Jahr in der Ukraine beobachtet. Wer dieses Video sieht, dem wird schlagartig klar, dass der Konflikt vermutlich vom Westen inszeniert und geschürt wird. Warum? Und vor allem: Cui bono?"..''
Das Video, welches Unzicker anführt, stammt von einer [[AZK]] des Schweizer Sektenführers [[Ivo Sasek]].<ref>https://www.youtube.com/watch?v=cF-PVmCv8eM</ref> Insbesondere bezieht sich Unzicker mehrfach auf in Umlauf gebrachte [[Verschwörungstheorien zum Abschuss von Flug MH17]]. Zitat Unzicker:
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Das von Unzicker erwähnte Video stammt von einer [[AZK|Veranstaltung]] des Schweizer Sektenführers [[Ivo Sasek]].<ref>https://www.youtube.com/watch?v=cF-PVmCv8eM</ref> Unzicker beruft sich mehrfach auf [[Verschwörungstheorien zum Abschuss von Flug MH17]]. Zitat Unzicker:
 
:''..Im Westen findet man statt Recherche inszenierte Empörung wie mit den Beschuldigungen zum Flugzeugabsturz von MH 17. Nichts dazu im Folgenden über die black box, nichts über die von Kiew beschlagnahmten Gespräche zum Tower, nichts über den ukrainischen Kampfjet, nichts über die verräterischen Einschusslöcher in den Wrackteilen, stattdessen Rechtfertigen der endlosen Verzögerung der Untersuchung."..''
 
:''..Im Westen findet man statt Recherche inszenierte Empörung wie mit den Beschuldigungen zum Flugzeugabsturz von MH 17. Nichts dazu im Folgenden über die black box, nichts über die von Kiew beschlagnahmten Gespräche zum Tower, nichts über den ukrainischen Kampfjet, nichts über die verräterischen Einschusslöcher in den Wrackteilen, stattdessen Rechtfertigen der endlosen Verzögerung der Untersuchung."..''
Anfänglich von russischen Medien und der russischen Regierung verbreitete Behauptungen über einen angeblichen Abschuss des Fluge MH17 durch ein oder zwei ukrainische Kampfflugzeuge wurden vom russischen Verteidigungsministerium in abrede gestellt, da klargestellt wurde dass es keine Radarechos von weiteren Flugzeugen aus der Umgebung der abgeschossenen Boeing der Malaysia Airlines gibt. Damit kann es auch keine "verräterischen Einschusslöcher" geben, wie sie etwa von [[Peter Haisenko]] oder [[Truther]]medien wie [[MMnews]] behauptet wurden. Die Vertretung von Ansichten der russischen Regierung führten im August 2014 zu einer positiven Rezeption bei [[Propagandaschau]], die einen Text von Unzicker weiterverbreitete.(''Propagandaschau Lesetipp: Eine Abrechnung mit der westlichen Propaganda'')<ref>Lesetipp: Eine Abrechnung mit der westlichen Propaganda, Propagandaschau, 15.8.2014</ref>  
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Anfänglich von russischen Medien und der russischen Regierung verbreitete Behauptungen über einen angeblichen Abschuss des Fluge MH17 durch ein oder zwei ukrainische Kampfflugzeuge wurden vom russischen Verteidigungsministerium in Abrede gestellt, indem klargestellt wurde, dass es keine Radarechos weiterer Flugzeuge aus der Umgebung der abgeschossenen Boeing der Malaysia Airlines gibt. Damit kann es auch keine "verräterischen Einschusslöcher" geben, die etwa von [[Peter Haisenko]] oder [[Truther]]medien wie [[MMnews]] postuliert wurden. Dass Unzicker Behauptungen der russischen Regierung verteidigt, führte im August 2014 zu einer positiven Rezeption bei [[Propagandaschau]]: (''Propagandaschau Lesetipp: Eine Abrechnung mit der westlichen Propaganda'')<ref>Lesetipp: Eine Abrechnung mit der westlichen Propaganda, Propagandaschau, 15.8.2014</ref>  
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Im Jahre 2018 war Unzicker Autor eines Artikels bei Telepolis (Heise Verlag), in dem er seine pauschale Ablehnung und Kritik des nichtkommerziellen Gemeinschaftsonlineprojekts Wikipedia verbreitete. Er berief sich bei dieser Gelegenheit explizit auf den deutschen Biologielehrer und Anti-Wikipediaaktivisten [[Markus Fiedler]] sowie Dirk Pohlmannn, die bei der [[Gruppe 42]] aktiv sind.<ref>Alexander Unzicker: Wikipedia auf dem Weg zum Orwellschen Wahrheitsministerium, Telepolis, 27. Mai 2018</ref> Unter anderem lehnt Unzicker das von den Lesern gemeinschaftlich getragene Projekt Wikipedia ab, weil dieses sich ausschließlich auf seriös veröffentlichte Quellen mit Vorrang für Sekundärliteratur beruft. Unzicker vermisste hingegen die quasi gleichberechtigte Berücksichtigung von bestimmten von ihm ausgesuchten privaten Blogs wie KenFM ([[Ken Jebsen]]), [[Propagandaschau]], [[Ständige Publikumskonferenz]], [[Nachdenkseiten]] oder [[Rubikon News|Rubikon]], sowie russischer Staatsmedien (genannt wird beispielsweise [[RT]]) sowie Ansichten von Personen wie [[Willy Wimmer]].  
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Im Jahre 2018 veröffentlichte Unzicker bei Telepolis (Heise Verlag) einen Artikel, in dem er das nichtkommerzielle Gemeinschaftsonlineprojekt Wikipedia pauschal kritisierte und grundsätzlich ablehnte. Dabei berief er sich explizit auf den deutschen Biologielehrer und Anti-Wikipedia-Aktivisten [[Markus Fiedler]] sowie auf Dirk Pohlmannn, die bei der [[Gruppe 42]] aktiv sind.<ref>Alexander Unzicker: Wikipedia auf dem Weg zum Orwellschen Wahrheitsministerium, Telepolis, 27. Mai 2018</ref> An Wikipedia begründete Unzicker u.a., dass ausschließlich seriöse Quellen mit Vorrang für Sekundärliteratur verwendet werden dürfen. Unzicker vermisst die gleichrangige Berücksichtigung bestimmter, von ihm ausgesuchter privater Blogs wie KenFM ([[Ken Jebsen]]), [[Propagandaschau]], [[Ständige Publikumskonferenz]], [[Nachdenkseiten]] oder [[Rubikon News|Rubikon]] sowie russischer Staatsmedien (genannt wird beispielsweise [[RT]]) sowie Ansichten von Personen wie [[Willy Wimmer]].  
    
Unzicker war 2015 auch Autor eines Artikels bei den [[Deutsche Wirtschafts Nachrichten|Deutschen Wirtschafts Nachrichten]], einem EU-kritischen [[truther]]-nahen Projekt, sowie bei Spiegelfechter.<ref>www.spiegelfechter.com/wordpress/129050/ihr-seid-doch-nicht-das-volk</ref>
 
Unzicker war 2015 auch Autor eines Artikels bei den [[Deutsche Wirtschafts Nachrichten|Deutschen Wirtschafts Nachrichten]], einem EU-kritischen [[truther]]-nahen Projekt, sowie bei Spiegelfechter.<ref>www.spiegelfechter.com/wordpress/129050/ihr-seid-doch-nicht-das-volk</ref>
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[[image:Unzicker Vorhersage Robert Dicke.jpg|Unzicker: Vorhersagen zu Veränderungen von Lichtgeschwindigkeit, Massen, Volumen, Zeiten und weiteren Grössen in der Zukunft. Unzicker beruft sich hierbei auf eine modifizierte Theorie des amerikanischen Physikers [https://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Henry_Dicke Robert Dicke]. Hierbei ist aber nicht die Brans-Dicke-Theorie gemeint.|360px|thumb]]
 
[[image:Unzicker Vorhersage Robert Dicke.jpg|Unzicker: Vorhersagen zu Veränderungen von Lichtgeschwindigkeit, Massen, Volumen, Zeiten und weiteren Grössen in der Zukunft. Unzicker beruft sich hierbei auf eine modifizierte Theorie des amerikanischen Physikers [https://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Henry_Dicke Robert Dicke]. Hierbei ist aber nicht die Brans-Dicke-Theorie gemeint.|360px|thumb]]
 
[[image:Unzicker Higgs Fake.jpg|Buchtitel ''The Higgs Fake''|300px|thumb]]
 
[[image:Unzicker Higgs Fake.jpg|Buchtitel ''The Higgs Fake''|300px|thumb]]
Alexander Unzicker ist Anhänger der Hypothese einer variablen Lichtgeschwindigkeit c auch im freien Raum, so wie sie Einstein zu Beginn des 20. Jahrhunderts auch erwogen hatte. Zwar bliebe es stets beim bekannten Betrag von 299792458 m/s für c, das beziehe sich jedoch auf das Produkt von Frequenz und Wellenlänge, die den Einflüssen eines Gravitationsfeldes unterliegen würden. Die Vorstellung einer konstanten Lichtgeschwindigkeit in einer veränderlichen Raumzeit sei demnach äquivalent zur veränderlichen Lichtgeschwindigkeit in einem euklidisch-konstanten Raum. Unzicker ist Anhänger einer Hypothese ("kosmologische Evolution") nach der es im Laufe der Zeit zu einer ständig abnehmenden Lichtgeschwindigkeit käme, letztendlich bis zum Wert 0. Die in der Astronomie beobachtbare Rotverschiebung bei entfernten Galaxien sei ebenfalls auf eine erniedrigte Lichtgeschwindigkeit und nicht auf eine Zunahme der Relativgeschwindigkeit (Expansionstheorie des Universums) zurückzuführen. Die Annahme dunkler Energie im Universum sei hingegen überflüssig. Bedingt sei die kontinuierliche Abnahme der Lichtgeschwindigkeit c durch die Annahme einer Zunahme der beobachtbaren Masse im ganzen Universum.  
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Alexander Unzicker ist Anhänger der Hypothese einer variablen Lichtgeschwindigkeit c auch im freien Raum, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts auch Einstein erwogen hatte. Zwar bliebe es stets beim bekannten Betrag von 299792458 m/s für c, das beziehe sich jedoch auf das Produkt von Frequenz und Wellenlänge, die den Einflüssen eines Gravitationsfeldes unterliege. Die Vorstellung einer konstanten Lichtgeschwindigkeit in einer veränderlichen Raumzeit sei demnach äquivalent zur veränderlichen Lichtgeschwindigkeit in einem euklidisch-konstanten Raum. Unzicker ist Anhänger der Hypothese einer "kosmologischen Evolution", wonach es im Laufe der Zeit zu einer ständig abnehmenden Lichtgeschwindigkeit komme, letztendlich bis zum Wert 0. Die in der Astronomie beobachtbare Rotverschiebung bei entfernten Galaxien sei ebenfalls auf eine erniedrigte Lichtgeschwindigkeit und nicht auf eine Zunahme der Relativgeschwindigkeit (Expansionstheorie des Universums) zurückzuführen. Die Annahme dunkler Energie im Universum sei daher obsolet. Ursache der kontinuierlichen Abnahme der Lichtgeschwindigkeit c sei eine Zunahme der beobachtbaren Masse im ganzen Universum.  
    
Er wirft der aktuellen Physik vor, die Hypothese einer variablen Lichtgeschwindigkeit sowie einer variablen Gravitationskonstante nicht ausreichend zu würdigen und dazu zu forschen.  
 
Er wirft der aktuellen Physik vor, die Hypothese einer variablen Lichtgeschwindigkeit sowie einer variablen Gravitationskonstante nicht ausreichend zu würdigen und dazu zu forschen.  
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Er ist auch Anhänger eines Liquid Metallic Hydrogen Model der Sonne, welches von dem Astronomielaien und Mediziner Pierre-Marie Robitaille stammt. Nach Robitaille seien heutige Ansichten zum Aufbau der Sonne falsch. Tatsächlich sei nach Robitaille die Sonne nicht gasförmig (Plasma), sondern flüssig. Robitaille behauptet auch, dass das Kirchhoffsche Strahlungsgesetz falsch sei. Nach Unzicker sei die Oberfläche der Sonne aus einer ''eine[r] neu entdeckte[n] Form von metallischem Wasserstoff'' beschaffen. Für seine Hypothesen fand Robitaille keine wissenschaftliche Fachzeitschrift. Zu dieser Hypothese von Robitaille veröffentlichte Unzicker einen Artikel bei Telepolis (Heise).<ref>http://www.heise.de/tp/artikel/42/42251/1.html</ref>
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Er ist auch Anhänger eines Liquid Metallic Hydrogen Model der Sonne, welches von dem Astronomielaien und Mediziner Pierre-Marie Robitaille stammt. Nach Robitaille seien heutige Ansichten zum Aufbau der Sonne falsch. Tatsächlich sei die Sonne nicht gasförmig (Plasma), sondern flüssig. Robitaille behauptet auch, dass das Kirchhoffsche Strahlungsgesetz falsch sei. Nach Unzicker sei die Oberfläche der Sonne aus einer ''eine[r] neu entdeckte[n] Form von metallischem Wasserstoff'' beschaffen. Für seine Hypothesen fand Robitaille keine wissenschaftliche Fachzeitschrift. Unzicker veröffentlichte dazu einen Artikel bei Telepolis (Heise).<ref>http://www.heise.de/tp/artikel/42/42251/1.html</ref>
    
Alexander Unzicker ist Gegner der Urknalltheorie und aktuell in der Physik diskutierter Stringtheorien. Nach Unzicker sei am Genfer [https://de.wikipedia.org/wiki/Large_Hadron_Collider LHC] (laut Unzicker ''“Spielzeug” der Physiker'') auch nicht die Existenz des Higgs-Boson nachgewiesen worden. Vielmehr handele es sich bei dem beobachteten Teilchen um ein "hochartifizielles Produkt" der Interpretation bestimmter Daten, die herausgefiltert worden seien. Zitat Unzicker:  
 
Alexander Unzicker ist Gegner der Urknalltheorie und aktuell in der Physik diskutierter Stringtheorien. Nach Unzicker sei am Genfer [https://de.wikipedia.org/wiki/Large_Hadron_Collider LHC] (laut Unzicker ''“Spielzeug” der Physiker'') auch nicht die Existenz des Higgs-Boson nachgewiesen worden. Vielmehr handele es sich bei dem beobachteten Teilchen um ein "hochartifizielles Produkt" der Interpretation bestimmter Daten, die herausgefiltert worden seien. Zitat Unzicker:  
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