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Pseudowissenschaft

31 Byte hinzugefügt, 22:38, 12. Mär. 2018
Merkmale: weitere sprachliche Glättung
Derksen stellte 1993 eine ähnliche Liste zusammen: <ref>Derksen AA (1993). "The seven sins of pseudo-science". Journal for General Philosophy of Science 24 (1993) p. 17-42, doi:10.1007/BF00769513</ref>
* Mangel an Beweiskraft: Es wird die eine große Verlässlichkeit von Erkenntnissen und Methoden postuliert, obwohl dies nicht zutrifft.
* Immunisierung: Einwände werden zurückgewiesen und Argumente, die der eigenen Auffassung entsprechen, bekräftigt.
* Die Verlockung der spektakulären Übereinstimmung: Übereinstimmungen mit der eigenen Theorie werden gefühlsbedingt als bedeutsamer eingestuft. Es wird nicht geprüft, ob auch alternative Erklärungen möglich sind.
* Die Einsicht des Eingeweihten: Zwar ist das Erlernen wissenschaftlicher Methoden mit Anstrengungen verbunden, zu denen auch nicht gerade jeder Mensch willens oder in der Lage ist - doch pseudowissenschaftliche Methoden sind anscheinend nur einem ganz kleinen Kreis von Eingeweihten zugänglich, die angeblich alte Vorurteile abgelegt haben, so dass (nur) sie die wahre Natur der Phänomene erkennen können.
* Die alles erklärende Theorie: Pseudowissenschaft behauptet oft (nicht immer), alle möglichen Phänomene bzw. die ganze Welt erklären zu können.
* Überhöhte Ansprüche: Erstens übertreiben sie Pseudowissenschaftler gerne bei der Darlegung ihrer Kenntnisse, um daraus eine größere Verlässlichkeit ihrer Behauptungen ableiten, als es die (fehlenden) Beweise zulassen. Und zweitens erheben sie oft übertriebene Ansprüche hinsichtliche hinsichtlich der angeblich fundamentalen Bedeutung ihrer Theorie.
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