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Befürworter glaubten, mit den diversen intramuskulär gespritzten Regeneresen-Mitteln wie Regeneresen-Niere oder Regeneresen-Kleinhirn "allgemeine Schwäche", "Ribunukleinsäuremangel", "Störungen des Immunsystems und Infektanfälligkeit" oder nicht näher spezifizierte "Erkrankungen mit gestörter Eiweißsynthese" behandeln zu können.
 
Befürworter glaubten, mit den diversen intramuskulär gespritzten Regeneresen-Mitteln wie Regeneresen-Niere oder Regeneresen-Kleinhirn "allgemeine Schwäche", "Ribunukleinsäuremangel", "Störungen des Immunsystems und Infektanfälligkeit" oder nicht näher spezifizierte "Erkrankungen mit gestörter Eiweißsynthese" behandeln zu können.
 
==Zusammensetzung - Inhaltsstoffe==
 
==Zusammensetzung - Inhaltsstoffe==
Wie aus der Werbung zu Regeneresen RN13 aus dem Jahr 1978 ersichtlich ist (siehe Abbildung), wurde vom Hersteller angeben, dass das Produkt Bestandteile tierischen Ursprungs aufweist, ergänzt durch Ribonukleinsäure aus Hefe. Insbesondere wurde in der Werbung Ribonukleinsäure aus fötaler Großhirnrinde genannt. Wortlaut: ''6 mg Ribonukleinsäuren, gewonnen aus gleichen Teilen Leber, Milz, Niere, Herz, Gefäßwand, Großhirnrinde (fetal), Placenta, Testis, Ovar, Nebennierenrinde, Hypophyse, Thalamus, Hypothalamus (Jungtier) und Ribonukleinsäure aus Hefe.'' Ein ähnliches Regeneresen-Mittel, Osteochondrin (nach Dyckerhoff) enthielt laut Werbeanzeige Jungtier-Placenta und fetalen Knorpel.<ref>Werbung für Mittel Osteochondrin, Physikalische Medizin und Rehabilitation - Zeitschrift für praxisnahe Medizin, Heft 8, August 1976</ref> Ein Fachartikel aus dem Jahr 1973, der sich auch mit einem Regeneresen Mittel befasst, nennt eine Gewinnung aus Knochen von Kalbsembryonen und Jungtieren.<ref>Bethge, J. F. J., H. Hummel, and K-H. Nagel. "Versuche zur Verkürzung der Frakturheilungszeit." Langenbecks Archiv für Chirurgie 333.3 (1973): 153-164.</ref> Für das Arzneimittel "Regeneresen Aderhaut" wurde als arzneilich wirksamer Bestandteil angegeben: ''Ribonukleinsäuren-NA, gewonnen aus fetaler Aderhaut vom Rind sowie aus Hefe''.<ref>Urteil Verwaltungsgericht Köln vom 24. Januar 2006, Az. 7 K 6804/03</ref>
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Wie aus der Werbung zu Regeneresen RN13 aus dem Jahr 1978 ersichtlich ist (siehe Abbildung), wurde vom Hersteller angeben, dass das Produkt Bestandteile tierischen Ursprungs aufweist, ergänzt durch Ribonukleinsäure aus Hefe. Insbesondere wurde in der Werbung Ribonukleinsäure aus fötaler Großhirnrinde genannt. Wortlaut: ''6 mg Ribonukleinsäuren, gewonnen aus gleichen Teilen Leber, Milz, Niere, Herz, Gefäßwand, Großhirnrinde (fetal), Placenta, Testis, Ovar, Nebennierenrinde, Hypophyse, Thalamus, Hypothalamus (Jungtier) und Ribonukleinsäure aus Hefe.'' Ein ähnliches Regeneresen-Mittel, Osteochondrin (nach Dyckerhoff) enthielt laut Werbeanzeige Jungtier-Placenta und fetalen Knorpel.<ref>Werbung für Mittel Osteochondrin, Physikalische Medizin und Rehabilitation - Zeitschrift für praxisnahe Medizin, Heft 8, August 1976</ref> Ein Fachartikel aus dem Jahr 1973, der sich auch mit einem Regeneresen Mittel befasst, nennt eine Gewinnung aus Knochen von Kalbsembryonen und Jungtieren.<ref>Bethge, J. F. J., H. Hummel, and K-H. Nagel. "Versuche zur Verkürzung der Frakturheilungszeit." Langenbecks Archiv für Chirurgie 333.3 (1973): 153-164.</ref> Für das Arzneimittel "Regeneresen Aderhaut" wurde als arzneilich wirksamer Bestandteil angegeben: ''Ribonukleinsäuren-NA, gewonnen aus fetaler Aderhaut vom Rind sowie aus Hefe'' und für "Regeneresen AU 4" wurden als arzneilich wirksamer Bestandteil genannt: ''Ribonucleinsäuren-Na aus Hörbahn, Hörnerv, Hörzentrum, Innenohr (Spezies Rind) und Ribonucleinsäuren-Na aus Hefe''.<ref>Urteil Verwaltungsgericht Köln vom 24. Januar 2006, Az. 7 K 6804/03</ref>
    
==Studienlage==
 
==Studienlage==
81.394

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