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Quantenmystik

53 Byte hinzugefügt, 10:56, 6. Jan. 2015
Merkmale der Quantenmystik
Die Anleihen, die von Quantenmystikern bei der Quantenphysik – als Teildisziplin der Physik meist Quanten''mechanik'' genannt – gemacht werden, sind unterschiedlich. Oft handelt es sich um nicht mehr als das Wort "Quantenphysik". Es werden auch die Namen von Teilgebieten der Quantenmechanik wie Quantenelektrodynamik oder Quantenfeldtheorie als Imponiervokabeln benutzt sowie eigene Wortkreationen mit der Silbe "Quant".
Ein wesentliches Merkmal ist die unzulässige Übertragung von Kernaussagen der Quantenmechanik auf makroskopische Vorgänge, das sind solche, die im Rahmen der klassischen Physik erklärt werden können. Den Quantenmystikern kommt entgegen, dass die Quantenmechanik schwer verständlich ist. Die subatomaren Objekte, mit denen sie sich beschäftigt, also die "Teilchen" oder "Quanten", lassen sich nicht herkömmlich abbilden, und ihr Verhalten lässt sich oft nicht mit der Alltagserfahrung in Einklang bringen. Einige quantenmechanische Größen, z.B. der Spin eines Elektrons, haben überhaupt keine Entsprechung in der klassischen Physik, weshalb der Versuch einer anschaulichen Darstellung (z.B. eines Elektrons mit Spin als rotierende Kugel) stets die Gefahr von Missverständnissen birgt. Ohne solide Kenntnisse in Mathematik und Physik ist ein tieferes Eindringen nicht möglich, erst recht ist ohne solches Rüstzeug keine "Weiterentwicklung" der Quantenmechanik zu bewerkstelligen, was einige Quantenmystiker gleichwohl für sich reklamieren.
Am häufigsten sind allgemein gehaltene Formulierungen wie
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