Esogetische Medizin

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Esogetische Medizin (kurz Esogetik) ist eine alternativmedizinisch-esoterische Methode des deutschen Masseurs, Erfinders, Autors und Heilpraktikers Peter Mandel [1]. Dieser ist auch Urheber der energetischen Terminalpunktdiagnostik sowie der Farbpunktur.

Esogetik

Die esogetische Medizin nach Mandel ist als eine Art Syntheseversuch aus über 200 überlieferten und neuen westlichen und östlichen Heiltechniken zu verstehen. Die in den 1970er Jahren erfundene Methode weist Elemente aus der Farbtherapie als Farbpunktur auf, bei der Akupunkturpunkte mit farbigem Licht bestrahlt werden. Dazu erfand Mandel einen Infrarot-Stift für die Behandlung von Schmerzpatienten. In den 1980er Jahren begann eine Zusammenarbeit mit Fritz-Albert Popp, der pseudowissenschaftlich anmutende Annahmen über kohärente Biophotonenstrahlung anstellte und dessen Hypothesen für eine Vielzahl alternativmedizinischer und pseudomedizinischer Verfahren herhalten müssen.

Mandel geht davon aus, dass eine Schwingungsenergie über die Haut aufgenommen und ins Körperinnere geleitet werde. Die Schwingungen des farbigen Lichts beeinflussten angeblich analoge Eigenschwingungen von Körperzellen, erkennbar als Biophotonen-Energie. Krankheit sei nach dieser Spekulation als Verlust der Zellen zu verstehen, eigene Schwingungen erfolgreich zu regulieren. Die Farbpunktur soll entsprechende Heilungsimpulse geben.

Laut Mandel sei seine Methode als ein ganzheitliches Konzept aufzufassen, das auf einem Urwissen um die menschliche Existenz und den Gesetzmäßigkeiten des Kosmos basiere. Seine Methode verbinde die Weisheitslehren der Menschheit, alte Philosophien und überlieferte Heilweisen mit empirischer moderner Forschung.

Beachtung fand seine Methode in der esoterischen Zeitschrift Esotera im Jahr 1995.

Literatur

  • esotera 3/1995 (Seiten 40-45)
  • Peter Mandel, „Esogetik - Sinn und Unsinn von Krankheit und Schmerz", Energetik-Verlag, Sulzbach/Taunus, 1991