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Erlösterreich - Freeman

Zitat: http://verschwörer.at/


Freeman – befreit von Hirn

Vorab eine Entschuldigung bei meiner p.t. Leserschaft; der nachfolgende Blogeintrag ist lange und eventuell streckenweise verwirrend. Die Verwirrung entsteht daraus, dass ich suche die Gedankenwelt der Handelnden korrekt wiederzugeben. Leider aber sind die jeweiligen Ausführungen von Vertretern der Gruppierung in sich nicht homogen, was aber auch verständlich ist, bestehen diese doch aus juristischen Missinterpretationen, fehlerhaften Übersetzungen aus dem Englischen und gelegentlich glatten Unwahrheiten (ob absichtlich oder nicht sei dahingestellt). Auch die in meinem Blog wie gewohnt verlinkten und gesicherten Belege fehlen in diesem Aufsatz, ob der großen Menge war eine Verarbeitung zum Veröffentlichungszeitpunkt leider nicht möglich, diese werden aber nachgereicht und in diesen Text eingefügt. Jetzt aber in medias res!

Seit einigen Monaten etabliert sich in Österreich beinahe unbemerkt eine Gruppierung von kriminellen Verschwörungsmystikern, die versucht mit pseudojuristischem Geschwafel unsere demokratische Rechtsordnung und -kultur außer Kraft zu setzen. Sie nennen sich „Souverän“, „Freeman“ und sind Gläubige des „OPPT“ und „I-UV“ – aber im Grunde sind sie nichts Anderes als Betrüger samt ihren intellektuell eingeschränkten Groupies.

Das wirklich Üble an diesem Verschwörungsmythos ist, dass ein paar Rattenfänger genug Verzweifelte finden, um sich mit nicht haltbaren Versprechungen auf deren Hoffnungen ein bequemes Leben zu ermöglichen, in Wahrheit aber dadurch Leichtgläubige an den Rand der Existenzvernichtung geführt werden. Im Grunde geht es darum, dass den Leuten ein unbedingter kompletter Schuldenerlass versprochen wird, sie müssen nur dem promoteten irren Regelwerk folgen.

Untermauert wird dieser Anspruch durch einen wilden Mix von real existierenden Gesetzen und Verordnungen, der fast alle Staaten und damit auch deren Einrichtungen, wie Judikative und Exekutive, privatisiert und damit de facto aufgelöst haben soll. Als Argumentationsbasis muss das UCC, der US-amerikanische Uniform Commercial Code, also das US-amerikanische Handelsgesetz, herhalten. Auf dessen Grundlage wurden vor einigen Jahren sogenannte Zwangsvollstreckungen (also Exekutionsbefehle) an alle Staaten versandt. Da diese nicht beantwortet wurden, gelten die Staaten und deren Einrichtungen als aufgelöst. Gerne wird in weiterer Folge auch noch ein Apostolisches Schreiben von S. H. Papst Franziskus erwähnt, das belegen soll, dass Staatsbedienstete nunmehr alleinverantwortlich handeln würden und sich auf keine Amtshaftung zurückziehen können.

Dass diese Verfahrensweise an sämtlichen Stellen krankt, liegt auf der Hand:

Das UCC ist nur innerhalb der USA anwendbar, es regelt die Handelsbeziehungen der US-Bundesstaaten untereinander. Ein Vorgehen nach dem Grundsatz qui tacet consentit ist hauptsächlich in der Diplomatie gebräuchlich. In allen anderen Rechtsgeschäften müsste das vorher vereinbart werden und kann nicht einseitig nonkonsensual verkündet werden. Das erwähnte Motu Proprio von S. H. Papst Franziskus regelt das Gebaren von Bediensteten des Staates Vatikanstadt und berührt in keiner Weise die Verantwortlichkeit Bediensteter anderer Staaten. Ergänzend wird als Totschlagargument der Eintrag diverser Staaten und Behörden auf der Seite upik.de angeführt, welche nicht etwa von einer anerkannten staatlichen Stelle betrieben wird, sondern von der Auskunftei Bisnode D&B Deutschland GmbH. Ein Eintrag dort ist also unbedeutend, Bisnode bläst durch das Einpflegen von allen möglichen Daten nur ihre Datenbank auf. Über diesen Umstand war im Juni d.J. der Welser amtsbekannte nationalsozialistische Aktivist Ludwig Reinthaler freudig erregt, er hatte ein dies thematisierendes Posting aus dem Neonazi-Blögchen „Freies Österreich“ via Facebook verbreitet.

In der praktischen Anwendung führt dieses theoretische Konstrukt dazu, dass Verkehrskontrollen verweigert werden, Gerichtsvollzieher ignoriert werden, Steuerbescheide negiert werden, dass auf Mahnungen mit Gegenrechnungen und Pfändungsbescheiden reagiert wird und letztlich Haftbefehle gegen jeden ausgestellt werden, der sich den Regeln der irren Phantasiewelt widersetzt.

Legitimiert wird das mit Berufung auf ein eigentümlich interpretiertes Naturrecht das vom – selbstverständlich illegitimen – „International Common Law Court of Justice“ exekutiert werden soll. Das Handbuch des „Gerichtshofes“ ist vom „International Tribunal into Crimes of Church and State“, ebenfalls ein illegitimes Phantasieprojekt, abgekupfert und läuft den realen Menschenrechten massiv zuwider, so ist etwa keine Berufung gegen Urteile vorgesehen, da „die Wahrheit weder variabel noch reformierbar ist“.

Man könnte meinen, dass die Anhänger des Naturrechtes strenggläubige Katholiken sind, ist doch die historische Entwicklung des Naturrechtes untrennbar mit der Etablierung der katholischen Soziallehre verbunden. Wohl in Unkenntnis der Naturrechtsgeschichte steht die Bewegung allerdings in fundamentaler Opposition zur katholischen Kirche. Wie weit der Irrsinn der Autoren jenes Handbuches fortgeschritten ist, zeigt sich nicht zuletzt daran, dass diese behaupten, dass S.H. Papst Benedikt infolge eines ihrer Urteile sein Pontifikat zurücklegte.

Ebenso negiert werden essentielle Momente des Naturrechts, etwa das Personenprinzip. In der Freeman’schen Fehlinterpretation wird dieses sogar umgedreht, die Unterscheidung zwischen „Mensch“ und „Person“ bildet eine wirre Argumentationsgrundlage. Und wiewohl nicht nur allgemein anerkannt, sondern dem Wesen nach logisch, wird der Umstand, dass sich das Verbindliche der positiven Rechtsordnung (also das anzuwendende Recht wie Straf- und Zivilrecht, Steuerrecht, Verwaltungsgesetze etc.) aus dem Naturrecht ergibt, ins Gegenteil verkehrt und das positive Recht gänzlich abgelehnt. Was hier nach Anarchie klingt, ist eher die Anfangsform einer Variablen des Faschismus, da die Freeman zwar das allgemein anerkannte Rechtssystem abschaffen wollen, aber der Gesellschaft ihr eigenes Willkürrecht aufzwingen wollen. Nicht umsonst hat Thomas von Aquin schon Ende des 13. Jahrhunderts in der Summa theologiae im Abschnitt über die moralischen Vorschriften und das Gesetz der Natur formuliert, dass reifes Überlegen von Weisen zur Beantwortung dieses Themenkomplexes notwendig ist. Beides ist in der Freeman-Bewegung eher nicht zu finden.

Der Versuch einer praktischen Umsetzung der Freeman-Konstrukte eskalierte am 28. Juli d.J. in Hollenbach, einem verschlafenen Nest im nördlichen Niederösterreich. Das „Internationale Gericht für Allgemeingültige Gesetzgebung, Völkerrecht und Naturrecht in Wien“ (ICCJV) hatte eine Verhandlung gegen die Sachwalterin einer Anhängerin jener wirren Ideen, Michaela Walkner, angesetzt. Völlig überraschend endete das anberaumte Verfahren in einem Fiasko, Walkner wurde psychiatriert, mehrere Irre festgenommen und der Anführer, der selbsternannte „Sheriff“ Terry Russell Connor, soll in die USA deportiert werden. Nach Connor wird in den USA wegen ausstehender Unterhaltszahlungen gefahndet.

Als Walkner ihren Verpflichtungen nicht mehr nachkommen wollte, hat sie der Ideologie folgend behauptet, dass die betreibenden Stellen zwangsvollstreckt wären und daher keinen Vertrag mit ihr hätten und sie folglich die Forderungen auch nicht bedienen müsse. Als Walkner eine Sachwalterin bestellt wurde, hat sie diese zuerst abgemahnt, dann Rechnungen an sie gesandt und schließlich einen Pfändungsbescheid nachgeschoben. Warum das ICCJV angibt die Pfandrechte bei der Führerscheinbehörde des US Bundesstaates Washington registriert zu haben, ist schleierhaft. Am Phantasie-Formular ist sogar die Unterschrift der Leiterin der Führerscheinstelle, Pat Kohler, dilettantisch gefälscht. Als auch das nichts fruchtete, hat Walkner am Phantasiegerichtshof Klage gegen ihre Sachwalterin geführt und Haftbefehle ausstellen lassen. Walkner hat sogar versucht der Militärpolizei in Wien und dem Bezirkspolizeikommando in Waidhofen/Thaya die Festnahme der Sachwalterin zu befehlen. Aber aus unerfindlichen Gründen gingen alle diese Maßnahmen nach hinten los… …wer hätte das gedacht, dabei war Michaela Walkner doch korrekt nach Plan vorgegangen!

Wie eingangs erwähnt, teilen sich die Anhänger dieser Ideenkonstrukte in verzweifelte Menschen in Ausnahmesituationen, wie hier Michaela Walkner, und skrupellose Betrüger, die deren Situation ausnützen, indem sie Lösungen durch Rechtskonstrukte vorgaukeln, die es nicht gibt. Im Fall des ominösen Gerichtshofs ist der Betrüger ein gewisser Marcus Steiner. Bei der Nationalratswahl 2013 kandidierte Steiner – wie könnte es anders sein – für das BZÖ und erreichte eine (1) einzige Vorzugsstimme. Wenige Monate später leugnet er den Staat, in dem er sich vor kurzem noch selbst engagieren wollte. Die Domain des Gerichtshofes wurde von Steiner angemeldet und seinen Lebensunterhalt ergaunert er sich von den Gerichtsgebühren, die er von intellektuell eingeschränkten Verzweifelten einhebt, eine Klagseinreichung beim Gerichtshof kommt auf mindestens 250 Euro, die auf der Webseite angeführte Kontonummer ist Steiner zuordenbar.

Dieser geplante Akt der Selbstjustiz fand Niederschlag in diversen österreichischen Medien. Nicht zuletzt deshalb, da neben der Entführung und Freiheitsberaubung der Sachwalterin auch jene der gesamten politischen Funktionselite vom Herrn Bundespräsidenten bis zu den Mitgliedern des Bundesrates, sowie einigen hochrangigen Beamten in den Kabinetten angekündigt waren. Leider ist die Berichterstattung über die Bewegung unzulänglich, auf den kriminellen Hintergrund und die terroristischen Wurzeln wird nicht eingegangen, vielmehr werden Begriffe wie „Sekte“ verwendet, was nicht wirklich zutrifft.

Vor wenigen Tagen brachte die FPÖ eine parlamentarische Anfrage an die Frau Bundesministerin für Innerers zum Vorfall in Hollenbach ein, es wäre aber nicht die FPÖ, würde man nicht in der Hauptsache erfahren wollen, ob sich Ausländer oder gar Asylwerber unter den Irren befinden würden. Die Frage ob und seit wann der Verfassungsschutz die Gruppierung beobachten würde, ist vollends falsch gestellt, Sinn würde vielmehr die Frage danach machen, weshalb die Gruppe nicht nach den Bestimmungen der Gefahrenabwehr im Sicherheitspolizeigesetz beamtshandelt wird. Maßgebliche Vertreter des „Gerichtshofes“ interpretieren die parlamentarische Anfrage allerdings als „Anerkennung“ desselben und lachen sich ins Fäustchen, dass die FPÖ mit dieser Anfrage die Frau Bundesministerin für Innerers derart in die Bredouille bringt, immerhin käme sie nun nicht mehr umhin zuzugeben, dass Österreich und damit die Exekutive privatisiert seien. Diese Irren sind so sehr von ihrer Phantasiewelt überzeugt, dass sie ernsthaft mit der Implosion des Rechtsstaates infolge dieser Anfrage rechnen. Das Bundesministerium für Inneres schafft durch die Verwendung von vermeintlich bürgernaher Euphemismen wie „Dienstleistungsunternehmen“ am Internetauftritt des BMI sprachliche Unschärfen, die den Wortklaubereien der einfach gestrickten „Souveräne“ entgegenkommt, man ordnet auch das als Beleg dafür ein, dass das Ministerium und alle nachgeordneten Dienststellen privatisiert seien.

Zur Beruhigung der FPÖ ist der einzige Asylwerber in der Gruppierung der oben bereits erwähnte US-Staatsbürger Terry Russell Connor, er nennt sich hierzulande „Souverän O’Connor“. Connor wurde in der US Freeman-Bewegung ideologisch indoktriniert. Die Freeman entstanden Mitte der 1970er aus der neonazistisch-rassistischen White Supremacy und der Posse Comitatus Bewegung, wobei vor allem letztere richtungsbestimmend war und ist. Vertreten werden Ansichten wie jene der unbedingten Überlegenheit weißer, arischer Christen, ein massiver Antisemitismus, absolute Opposition zu jeder Form einer Regierung und jegliche erdenkliche Form von Verschwörungsmythen. Und damals, vor 45 Jahren, wurde von diesen Rassisten die heute oft und gerne in der Szene gebrauchten Ideenkonstrukte des „Naturrecht“ und „Strohmann“ eingeführt.

Aus diesem Umfeld stammt beispielsweise der sich selbst ebenfalls als „Souverän“ bezeichnende Terrorist Terry L. Nichols, der gemeinsam mit Timothy McVeigh den Bombenanschlag in Oklahoma City im April 1995 plante, der 168 Menschen das Leben kostete. Ebenfalls in den USA gab es auch immer wieder Vorfälle, die Exekutivkräften das Leben kosteten. So ermordete etwa im Mai 2010 Jerry Kane, einer der Anführer der US-Freeman-Szene, zwei Polizisten in Arkansas im Zuge einer Verkehrskontrolle. In Las Vegas konnten geplante Morde an Polizisten verhindert werden, eine der im August 2013 festgenommen „Souveräne“ war Devon C. Newman – hier gibt es eine Verbindung zu einer weiteren kriminellen Organisation, Newman war Sprecherin der OSA, des Geheimdienstes der Sekte Scientology.

Eine andere Taktik der US „Souveränen“, das Zumüllen von Behörden mit sinnlosen Eingaben und das Einbringen von finanziellen Forderungen und Pfändungsbegehren ohne Grundlage, wird in manchen Bundesstaaten der USA bereits als terroristischer Akt qualifiziert. Dieser sogenannte „Paper Terrorism“ kann gravierende Folgen haben, so erfuhr der Generalstaatsanwalt des Staates Idaho nur durch Zufall, dass „Souveräne“ eine Hypothek von 100 Millionen US-Dollar auf sein Haus beantragt hatten. Getoppt wurde das nur noch durch ein Todesurteil, das ein sogenanntes „Naturgericht“ gegen ihn verhängte.

Erstmals angewandt wurde diese Ausprägung des Terrorismus in den späten 1970ern durch die bereits erwähnte rechtsextreme Posse Comitatus. Schon damals berief man sich auf das „Naturrecht“, schaffte Scheingerichtshöfe und erließ „Haftbefehle“. Bevorzugtes Ziel dieser Terroristen waren Finanz- und Vollzugsbeamte, in den Jahren 1977 bis 1983 wurden 3.647 Fälle unbegründeter Forderungen bekannt. Hier zeigt sich eine Parallele zur Vorgehensweise der österreichischen „Souveräne“, auch bei diesen stehen Finanzbeamte ganz oben auf der Zielliste, wie etliche veröffentlichte Forderungen belegen, beispielsweise jene des Imster „Souverän“ Wolfgang Weirather, der Bedienstete im Finanzamt Landeck in Tirol belangen wollte.

Abgesehen von diesem „Paper Terrorism“ dürfte davon auszugehen sein, dass die Bewegung sich in Österreich um einiges friedlicher verhält als in den USA. Zwar veröffentlicht Terry Russell Connor auf seinem Facebook-Account Photos auf denen er bewaffnet – obgleich ohne österreichische oder europäische waffenrechtliche Urkunde – durch oberösterreichische Wälder streift, aber eine exzessive Gewalt von ihm und seinen Mitstreitern ist in Österreich eher nicht zu erwarten. Bei seiner Festnahme wurde ihm zwar ein Messer mit feststehender Klinge abgenommen, das er offenbar beim Nachstellen der o.a. Sachwalterin auch bei sich führte, aber zum Gebrauch kam es nicht. Ebenfalls sichergestellt wurde beim Polizeieinsatz in Hollenbach eine Pistole, aber es dürfte nur noch eine Frage der Zeit sein, bis die waffenrechtliche Verlässlichkeit des betroffenenen „Souverän“ negativ beschieden wird.

Connor selbst reagierte auf die Festnahme und drohende Abschiebung überraschend schizophren – er suchte in Österreich um politisches Asyl nach, um die Deportation zu vermeiden. Eine Erklärung, wie er bei der „Firma Österreich“ um Asyl nachsuchen kann, bleibt er schuldig. Seiner eigenen Gedankenwelt zufolge ist das unmöglich, da Asyl von Staaten und nicht von Firmen gewährt wird, aber den Staat Österreich sieht er ja eigenen Angaben zufolge nur als „Filiale der Firma USA“.

Als sein Asylansuchen von der „Kronen Zeitung“ thematisiert wird, reagiert er unwirsch, beschimpft die Redakteurin wüst und bezeichnet sie auf seinem Facebook-Account als Agentin der CIA bzw. NSA. Als auch das thematisiert wird, droht Connor zuerst mit Klage vor Steiners Gerichtshof und löscht wenig später seinen Facebook-Account.

Der Artikel in der „Kronen Zeitung“ ruft den Vorarlberger „Freeman“ Tassilo Alge auf den Plan, der telephonisch erfolglos versucht den wirren Ideen einen Sinn einzuimpfen. Alge gibt sich gerne als „Botschafter und Medienbeauftragter der Menschenrechte“ eines von keiner ernstzunehmenden Instanz anerkannten „Internationalen Zentrum für Menschenrechte“, welches vom türkischstämmigen Vorarlberger Selim Kücük betrieben wird und sogar in der Freeman-Szene als dubios erkannt wird. „Botschafter“ Tassilo Alge jedenfalls tat sich mit dem „Freeman“ Johannes Kreissl zusammen, welcher eine Art „Guru“ der österreichischen Freeman-Szene gibt.

Kreissl und Alge hatten zusammen in Mai d.J. Professor Köbler an der Universität Innsbruck besucht, um sich mit ihm über das von ihm herausgegebene „Juristische Wörterbuch“ auszutauschen. Kreissl als auch Alge bedanken sich immer wieder in ihren Vorträgen und in diversen Postings bei Professor Köbler für „sein Wirken […] und das äußerst anregende Gespräch“. Wenig überraschend hat Professor Köbler das Gespräch anders in Erinnerung als die beiden „Freeman“, seinen Erläuterungen zufolge sind die Argumentationen der beiden wohl am ehesten als verdichtetes Rechtsempfinden einordenbar. Wer sich näher mit den wirren Ausführungen von Kreissl und Alge auseinandersetzt, hat eher den Eindruck, dass es sich um ein maximal verdichtetes Rechtsempfinden handelt.

Johannes Kreissl hatte sich im März 2012 an diverse Instanzen der Republik gewandt und mitgeteilt, keine Steuern mehr zahlen zu wollen, wiewohl aber die mit Steuergeldern finanzierten Annehmlichkeiten, beispielsweise das österreichische Sozialversicherungssystem, dennoch weiterhin zu beanspruchen. Im Übrigen fordert Kreissl fünf Millionen Euro pro Lebensjahr Schadenersatz von der Republik Österreich – wofür auch immer, der Schaden an der Gesellschaft wird ja erst durch ihn geschaffen. Wenn Kreissl über juridische Themen philosophiert, ist danach nichts wirklich klarer, außer die Ansicht, dass er unter einem extrem eingeschränkten Intellekt leiden dürfte; seine Ausführungen lassen sich im Grunde auf sinnentleerte Wortklaubereien ohne jeglichen logischen Sukkus reduzieren.

Der Versuch Kreissl in seinen Ausführungen zu folgen – es gibt unzählige Videos auf Youtube – bereitet fast körperliche Schmerzen, so hoch ist die Konzentration von Schwachsinn in seinen Vorträgen. Kreissl ergeht sich in sekundärem Antisemitismus, beispielsweise glaubt er an die jüdische Weltverschwörung, seiner Ansicht nach habe die Familie Rothschild nicht nur die US FED, sondern auch den Euro und damit uns alle in der Hand. Wen das an Goebbels NS-Propagandafilm „Die Rothschilds“ erinnert, liegt richtig. Bezeichnenderweise ist Kreissl mit einem Publikum konfrontiert, das entweder bemerkenswert unkritisch oder extrem ungebildet ist. Wenn er konkret zu diversen internationalen Vertragswerken ausführt, dann verbreitet er glatte einfach widerlegbare Unwahrheiten. Er behauptet etwa, dass in der UN-Charta stünde, dass die UNO aufgelöst werden muss, sobald Deutschland einen Friedensvertrag bekäme – stimmt nicht, schnelles Nachschlagen in der Primärquelle straft Kreissl lügen. Ebenso verhält es sich mit seiner Behauptung, dass in der Präambel unseres Staatsvertrages von 1955 ausgeführt sei, dass dieser erst in Rechtskraft erwachsen würde, wenn Deutschland einen Friedensvertrag bekäme – kein Wort wahr.

Wessen Geistes Kind Johannes Kreissl ist, zeigt sich final, wenn er vorschlägt die gesamte Bundesregierung zu inhaftieren, um der FPÖ unter Strache die Machtübernahme zu ermöglichen. Hier denkt er wohl zu kurz, es liegt auf der Hand, dass Menschen wie er, die jede staatliche Rechtsordnung ablehnen unter den ersten potentiellen Opfern eines rechtsgerichteten Regime sind.

Kreissl wie auch Alge kann man für Vorträge und Seminare buchen, es ist anzunehmen, dass sich so für beide ein steuerfreies Einkommen generiert. Aktuell kann man Tassilo Alge im „Bäckerhäusl“ im oberösterreichischen Oberwang erleben, wo er ein Seminar zum Thema „Leben als Souverän“ hält – womit wir wieder beim Thema Betrug wären. Veranstalter ist der – laut Eigendefinition – ganzeitliche Heiler „Souverän“ Gerhard Schneider. Schneider ist wie Kreissl ein in der Wolle gefärbter Antisemit, der auf seinem Blog gerne die jüdische Ritualmordlegende zustimmend verbreitet.

Ebenfalls aufgetreten sind Kreissl und Alge bei einer Veranstaltung an der HTL Hallein Ende Oktober d.J., wobei unbegreiflich ist, dass ein öffentliches Gebäude diesen Irren zur Verfügung gestellt wird. In dieser Veranstaltung werden unglaubliche Dummheiten zum Besten gegeben, beispielsweise sei der Apostolische Nuntius in Wien das wahre Staatsoberhaupt Österreichs und zu diversen Paragraphen der Bundesverfassung werden glatte Lügen zum Besten gegeben, wobei Alge noch die Chuzpe hat, das Publikum aufzufordern diese nachzuschlagen. Das einfältige Publikum unterlässt das leider. Kreissl beschränkt sich darauf den dringenden Wunsch nach „Frieden“ in sein umfassendes Unwissen zu kleiden. Bei dieser Veranstaltung traten noch zwei weitere Marktschreier der Szene auf, die gescheiterte Unternehmerin Gudrun Knorrek und der Betrüger „Harvey Friedman“.

Besonders Gudrun Knorrek konterkariert den Friedenswunsch, bei der Frau schwingt in ihren wirren Ausführungen eine permanent latente Aggression mit, eine passiv-aggressive Persönlichkeitsstörung ist bei ihr offenkundig. Knorrek zieht als Vortragende durch Österreich und fordert ihre Zuhörer zu Straftaten wie Ungehorsam gegen Gesetze, Verwaltungsübertretungen und Abgabenhinterziehung auf. Gröberes Ungemach könnte ihr ins Haus stehen, da bei einem Lokalaugenschein durch einen Gerichtsvollzieher, der die Exekutive zu Hilfe rufen musste, der minderjährige Sohn der o.a. psychiatrierten Michaela Walkner bei ihr aufgegriffen wurde. Der Bursche war seit dem Vorfall in Hollenbach abgängig, es steht der Verdacht der Kindesentziehung durch Knorrek im Raum.

Wohl infolge der manifesten Persönlichkeitsstörung von Knorrek wirken ihre öffentlichen Auftritte bedrohlich beklemmend. Nonverbal wie verbal vermittelt sie den Eindruck eines Dampfdruckkessel kurz vor der Explosion. Bei Knorrek dürfte das eigene Versagen als Unternehmerin und die damit verbundenen Rechtsfolgen den Ausschlag zur Traumatisierung gegeben haben. Eigenen Angaben zufolge bedient sie seit August 2013 einen Immobilienkredit nicht mehr, selbstverständlich ist sie aber nicht bereit auf die damit finanzierte Immobilie zu verzichten. Im Allgemeinen wird das Delikt als Kreditbetrug beschrieben. Dass sie auch anderen Forderungen nicht nachkommt, beispielsweise jener des Finanzamtes Bruck überrascht nicht wirklich. Diese Umstände erklären ihr aggressives Auftreten Gerichtsvollziehern gegenüber, welches in von ihr selbst publizierten Youtube-Videos nachsehbar ist.

Knorrek hat ihren „Systemausstieg“ anhand der Vorgaben des OPPT im Eigenversuch begonnen und ist nun mit der Härte der Realität konfrontiert, worauf sie hilflos-aggressiv reagiert. Denn siehe da, ein Phantasie-Einreichen nach UCC ist in unserer österreichischen Rechtsordnung noch nicht mal das Papier wert, auf das es geschrieben wurde. In fast jedem ihrer Vorträge wird gebetsmühlenartig immer wieder die Idee des „Strohmannes“ wiedergegeben, wie weiter oben ausgeführt, entstand dieser Gedanke in den 1970ern in der neonazistisch-rassistischen White Supremacy und der Posse Comitatus Bewegung. Quellenkritik dürfte nun wirklich nicht zu Knorreks Stärken zählen, sie führt in ihren Quellen auch Frank O’Collins an, der in Interviews gerne darlegt, dass seiner Ansicht nach der „Satan der König aller Juden“ sei.

Dass bei diesem ideologischen Hintergrund kaum Ernstzunehmendes in ihren Vorträgen vorkommt, überrascht nicht. Wie oben angeführt vertritt sie die „Strohmann“-These, welche besagt, dass mit der Geburtsanzeige jedes Kindes eine juridische Person geschaffen würde, die der Staat als Kapital an der Börse einsetzt. Belegen kann sie das nicht, aber sie leitet daraus eine vom OPPT angeblich erstrittene Entschädigung von 10 Milliarden US$ für jeden Menschen ab. Leider wird die Auszahlung von der „Bank für internationalen Zahlungsverkehr in Basel“ verhindert – was wohl auch daran liegen könnte, dass es diese Bank nicht gibt. Knorrek steht einem recht kritiklosen Publikum gegenüber, in den wenigen Momenten in denen Detail- oder gar eine der seltenen kritischen Fragen gestellt werden, bleibt sie konkrete Antworten schuldig oder gibt falsche Auskünfte. Sie fordert ihr Publikum zur Abgabenhinterziehung und zu Verwaltungsübertretungen auf und bringt damit allfällig anwesende Leichtgläubige womöglich in grobe Schwierigkeiten.

Ein klein wenig schlauer geht die Sache der oft auf selben Veranstaltungen wie Knorrek auftretende Andreas Friedrich Montechristo auf. Montechristo, der sich gerne reichlich affektiert als weltgewandter Connaisseur inszeniert, tritt unter dem Namen „Harvey Friedman“ auf. Exzessives Namedropping durchzieht seine Ausführungen. Er stammt wie Knorrek aus der Steiermark und sein liebstes Hobby scheint die Namensänderung zu sein. Geboren wurde er als Andreas Schober, unter dem Namen Andreas Goldberg, scheiterte er als Vermögensberater, wurde wegen Veruntreuung von einigen Millionen Schilling zu einer Haftstrafe verurteilt; daneben ist die Verurteilung wegen Führens eines nie erlangten akademischen Titels beinahe nicht mehr erwähnenswert. Gerüchtehalber hat er den Druck seiner unter dem Namen „Harvey Friedman“ im Eigenverlag publizierten Bücher nicht vollständig beglichen, ein Betrugsverfahren sei anhängig. Infolge seiner Ausführungen in einem dieser Bücher sind Klagen durch diverse Bankinstitute gegen ihn anhängig, Montechristo entzieht sich aber der Verantwortung, wobei er auch schon mal Gudrun Knorrek mißbraucht, die in ihrer dümmlichen Naivität einen Gerichtsvollzieher davon abhält Montechristo zu kontaktieren und so eine Amtshandlung behindert.

Montechristo bleibt in seinen Vorträgen nebulos und ergeht sich wie die Vorgenannten ebenfalls in leicht widerlegbaren Unwahrheiten, wobei seine Ausführungen vor allem darauf zurechtgeschnitten sind, ihn als „Systemopfer“ zu stilisieren. Er kann keine seiner Behauptungen belegen, aber wie bei den anderen Vortragenden der Szene ist das Publikum ausgesprochen kritiklos. Er zeichnet eine Welt, in der alle Staaten und Banken in der Hand von fünf Familien sind, insbesondere die jüdischen Bankiers Rothschild werden, wie bei Kreissl, als Wurzel allen Übels gezeichnet. Sein Bedrohungsbild ist durch eine angebliche technische Allmacht der Herrschenden gekennzeichnet, die damit immer wieder Systemkorrekturen verhindern würden. Beispielsweise behauptet er in seinen Ausführungen zum Abschuß des Malaysia Airlines Flug MH17 im Luftraum der Ukraine, dass er eine Android-App herunterladen könne, auf seinem iPhone diese installieren könne und damit jedes Flugzeug kapern und die Kontrolle darüber übernehmen könne. Dieser hanebüchene Unsinn wird vom gläubigen Publikum mit zustimmenden Raunen ebenso abgenommen, wie seine These, dass die Raiffeisen Bankengruppe Jörg Haider mittels eines „Telemetrie-Chip“ in seinem Fahrzeug ermordet habe. Belegen kann er das selbstverständlich nicht, er habe aber Photos italienischer Journalisten gesehen, die noch vor der Exekutive am Unfallort gewesen wären – selbstverständlich kann er auch diese Bilder nicht vorlegen.

Abgesehen von seiner weltweit einzigartigen Fähigkeit Android-Apps auf dem iPhone iOS zu installieren, schwadroniert er auch noch darüber, dass einer seiner Informanten bei einer „Sondereinheit des BMI“ ihm gesteckt habe, dass es monatlich durchschnittlich einen bis zwei Aufträge der Raifeissenbank an das BMI gäbe, bei Politikern, Geistlichen, Richtern und Staatsanwälten kinderpornographisches Material auf deren Privatrechnern einzuspielen um diese unter Druck zu setzen. Wie seine anderen Aussagen ist auch das nicht überprüfbar, schließlich müßten nicht nur er, sondern auch sein angeblicher Informant um ihr Leben fürchten. Ich vermute, dass unter den – laut seiner Aussage – durchschnittlich 10.000 Emails, die er wöchentlich erhält die eine oder andere Drohung bei sein wird…

Ich habe aber den Eindruck, dass bei Montechristo keine paranoide Persönlichkeitsstörung vorliegt, sondern eher eine narzisstische. Um sich seine Wichtigkeit zu unterstreichen berichtet er in seinen Vorträgen gerne von seiner „TV-Konfrontation mit dem [damaligen] Finanzminister Spindelegger“, die allerdings den Schönheitsfehler hat, dass es diese nie gab, Montechristo saß damals nur im Publikum, was aber vor seinen Groupies natürlich nicht so beeindruckend klingt. Ebenfalls beeindrucken soll die einfachen Gemüter im Auditorium wenn er aus seinem gefährlichen Leben erzählt. So sei es auf den Anfahrten zu den jeweiligen Vortragsorten üblich, dass er sich in Kolonnen mit mehreren von Personenschützern besetzten Fahrzeugen bewegen würde. Ebenso sei es Usus, dass er in Tiefgaragen Kleider und Fahrzeuge wechseln müsse um seine Verfolger abzuschütteln. Angesichts der öffentlichen Ankündigung seiner Vorträge entlocken solche Räuberpistolen aber nur ein müdes Lächeln, das man aber ohnehin nicht ablegen kann, wenn man ihm länger zuhört.

Dass seine Sicht der Welt von seinem persönlichen schlechten Agentenfilm geprägt ist, ist offensichtlich. Österreich würde derzeit an mehreren Fronten von Nordafrika bis zur Ukraine in heisse Kriege verwickelt sein, welche durch die Einführung der neuen e-card 2015 finanziert werden sollen. Während solche Behauptungen bei vernunftbegabten Lesern ein Kopfschütteln hervorruft werden sie von seinem hörigen Publikum kritiklos angenommen.

Im Gegensatz zu Kreissl und Knorrek leugnet Montechristo allerdings nicht die Existenz des Staates, wobei er in dieser Ansicht auch schwankt, gelegentlich behauptet er, dass die Familie Rothschild die Umwandlung von Staaten in Unternehmen betreiben würde, um diese dann zu enteignen – auch hier klar erkennbar die angebliche jüdische Weltmachtverschwörung. Für Montechristo ist allerdings von essentieller Bedeutung, dass der Staat und die staatlich sanktionierten Finanzinstrumente weiterhin Bestand haben, plant er doch einen großen Coup. Der Tradition seiner Betrugsdelikte folgend ist er mit Oktober d.J. startend maßgeblich an Gründung und Betrieb der „Austria Treuhand Aktiengesellschaft“ beteiligt, die versucht bis 2017 100 Millionen Euro von Zeichnern einzuheben. Der Betrag der Mindestzeichnung liegt bei 100 Euro, ist demnach auch für den durchschnittlichen Zuhörer in den diversen einschlägigen Veranstaltungen leistbar. Besichert soll der Betrag bis zu einer Million Euro über das „Emissionshaus Monte Christo Productions Limited“ werden, einer Briefkastenfirma in Birmingham, womit auch klar ist, dass allfällige Anleger im wahrscheinlichen Fall eines finanziellen Kollapses leer ausgehen werden, zumal ein Ausstieg aus der Investition vor dem Tilgungstermin im Oktober 2017 auch nicht möglich ist. Klare Investitionsziele werden im Prospekt keine genannt, so sollen beispielsweise „market aking for social networks“ [sic!], alternative Heilmethoden, eine „neue Menschenrechtskonvention“, „Peaceflashes“ und etlich andere dubiose Projekte finanziert werden. Firmieren soll das Produkt als „iMoney“, wobei im Prospekt nicht erläutert wird, ob das „i“ womöglich für „Idioten“ steht.

Montechristo agiert in der Treuhand als Verantwortlicher für „Information und Bildung“, verantwortlich für die „Wertschöpfung“ und Vorstand der ausgebenden „Austria Treuhand Steuerberatung“ ist Prof. Mag. Dr. Franz Hörmann, ein a.o. Professor an der WU Wien, der infolge zweifelhafte Aussagen über den Holocaust 2012 vom Dienst an der Universität suspendiert war. Zwar gelang es Hörmann sich zu rehabilitieren, der Vorfall hat ihn aber nicht davon abgehalten bei einer Veranstaltung des schweizer Laienpredigers Ivo Sasek 2014 aufzutreten. Hörmann hielt einen Vortrag auf einem von Saseks AZK-Kongresse. Ebenfalls Vortragende bei dieser „Anti-Zensur-Koalition“ waren die deutsche Holocaustleugnerin Sylvia Stolz, der schweizer Neonazi Bernhard Schaub und der deutsche Geschichtsrevisionist Gerd Schultze-Rhonhof. Eine Distanzierung Hörmanns von diesen Vortragenden und deren Inhalten ist nicht bekannt.

Da die Einrichtung des Fonds ohne Rechtssicherheit nicht möglich ist, ist auch klar, dass Montechristo die These der Nichtexistenz von Staaten ablehnen muss. Sein diesbezügliches rationelles Vorgehen verstehe ich als Beleg dafür, dass er selbst an seine eigenen Vortragsinhalte nicht glaubt, dass das eben nur seine Masche zur Generierung von Gewinnen ist. Dass Montechristo auch eines der grundlegenden Argumente der Bewegung – die Versteifung auf das qui tacet consentit – sehr passend in Abrede stellt unterstreicht meine Ansicht. Auf Facebook hatte er wie folgt gepostet: „Schweigen bedeutet nicht immer Zustimmung, manchmal hat man einfach keine Lust mit Idioten zu diskutieren.“ – wohl unbeabsichtigt beschreibt Montechristo hier sehr treffend die Handlungsweise jener Staatsbediensteter, die auf Anschreiben nach Muster der OPPT nicht reagieren.

Das war nun wirklich ein aussergewöhnlich langer Aufsatz, es gäbe noch Material ohne Ende, das ich noch aufarbeiten werde. Sollte das mein letzter Blogeintrag sein, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass ich irgendwo im Keller eines „Freeman“ meine lebenslange Haftstrafe, verhängt vom „Internationalen Gericht für Allgemeingültige Gesetzgebung, Völkerrecht und Naturrecht in Wien“, absitze… :-)