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In der parapsychologischen Beratungsstelle in Freiburg werden jährlich etwa 3.000 Beratungs- und Informationsanfragen bearbeitet, mehr als 100 Informationsveranstaltungen sowie eine umfangreiche Öffentlichkeitsarbeit durchgeführt.<ref>http://www.parapsychologische-beratungsstelle.de/Oeffentlichkeitsarbeit/</ref> Gemäß eigenen Angaben ist ein Zweck des Vereins die organisatorische, finanzielle und publizistische Förderung qualifizierter parapsychologischer Forschung an Hochschulen und hochschulnahen Instituten. Sie bietet Fortbildungsveranstaltungen an, welche sich an Arzt- sowie Therapeutenberufe richten. Für diese Fortbildungen können von der Ärztekammer Punkte erworben werden. Die parapsychologische Beratungsstelle wird mit Landesmitteln unterstützt, der Trägerverein der Parapsychologischen Beratungsstelle (WGFP e.V.) befindet sich auf der vom Oberlandesgericht Karlsruhe erstellten Liste der Einrichtungen und Organisationen, die zur Zuweisung von Geldbußen berechtigt sind.<ref>http://www.parapsychologische-beratungsstelle.de/Angebot_an_Aerzte_Therapeuten_und_Berater/</ref> Zusätzlich wird eine Zeitschrift namens ''"Zeitschrift für Parapsychologie und Grenzgebiete der Psychologie"'' herausgegeben.<ref>http://www.parapsychologische-beratungsstelle.de/Die_Zeitschrift/</ref>  
 
In der parapsychologischen Beratungsstelle in Freiburg werden jährlich etwa 3.000 Beratungs- und Informationsanfragen bearbeitet, mehr als 100 Informationsveranstaltungen sowie eine umfangreiche Öffentlichkeitsarbeit durchgeführt.<ref>http://www.parapsychologische-beratungsstelle.de/Oeffentlichkeitsarbeit/</ref> Gemäß eigenen Angaben ist ein Zweck des Vereins die organisatorische, finanzielle und publizistische Förderung qualifizierter parapsychologischer Forschung an Hochschulen und hochschulnahen Instituten. Sie bietet Fortbildungsveranstaltungen an, welche sich an Arzt- sowie Therapeutenberufe richten. Für diese Fortbildungen können von der Ärztekammer Punkte erworben werden. Die parapsychologische Beratungsstelle wird mit Landesmitteln unterstützt, der Trägerverein der Parapsychologischen Beratungsstelle (WGFP e.V.) befindet sich auf der vom Oberlandesgericht Karlsruhe erstellten Liste der Einrichtungen und Organisationen, die zur Zuweisung von Geldbußen berechtigt sind.<ref>http://www.parapsychologische-beratungsstelle.de/Angebot_an_Aerzte_Therapeuten_und_Berater/</ref> Zusätzlich wird eine Zeitschrift namens ''"Zeitschrift für Parapsychologie und Grenzgebiete der Psychologie"'' herausgegeben.<ref>http://www.parapsychologische-beratungsstelle.de/Die_Zeitschrift/</ref>  
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Walter von Lucadou vertritt die Ansicht, dass Spuk- und Poltergeistphänomenen quantenmechanische Prozesse zugrunde liegen. Gleichzeitig sollen so genannte Anomalien nicht mit den Naturwissenschaften allein zu verstehen sein.<ref>http://blog.gwup.net/2010/11/20/dr-dr-von-lucadou-der-tragische-beglaubiger/</ref> Physiker wie Martin Lambeck kritisieren von Lucadous Ansatz als Fehlinterpretation der Begriffe "Beobachtung", "Beobachter" sowie "Korrelation" und als Missverständnis der Aussagen von Gründungsvätern der Quantentheorie. Quantenmechanische Prozesse wirken sich nur auf der Ebene des Mikrokosmos, also im Bereich der Elementarteilchen aus. Im Makrokosmos, also oberhalb der Molekularebene, existieren keine quantenmechanischen Prozesse.<ref>http://www.gwup.org/images/stories/pdf/themen/lambeck_kritisches_forum.pdf</ref>
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Walter von Lucadou vertritt die Ansicht, dass Spuk- und Poltergeistphänomenen quantenmechanische Prozesse zugrunde liegen. Gleichzeitig sollen so genannte Anomalien nicht mit den Naturwissenschaften allein zu verstehen sein.<ref>http://blog.gwup.net/2010/11/20/dr-dr-von-lucadou-der-tragische-beglaubiger/</ref> Physiker wie Martin Lambeck kritisieren von Lucadous Ansatz als Fehlinterpretation der Begriffe "Beobachtung", "Beobachter" sowie "Korrelation" und als Missverständnis der Aussagen von Gründungsvätern der Quantentheorie. Quantenmechanische Prozesse wirken sich nur auf der Ebene des Mikrokosmos, also im Bereich der Elementarteilchen aus. Im Makrokosmos, also oberhalb der Molekularebene, existieren keine quantenmechanischen Prozesse.<ref>http://www.gwup.org/images/stories/pdf/themen/lambeck_kritisches_forum.pdf</ref>  
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Von Lucadou wendet durch das "Modell der pragmatischen Information" Erklärungsmodelle der Psychologie und der Soziologie auf die Physik an. Es wird demnach angenommen, dass das menschliche Bewusstsein eine "organisierte Geschlossenheit" mit Gegenständen seiner Umwelt annimmt. In dieser Umwelt sollen sich dann bestehende Spannungen auf unbewusste Weise in Form von Spuk "entladen".<ref>Walter von Lucadou: Psi-Phänomene - Neue Ergebnisse der Psychokineseforschung. Insel, Frankfurt am Main und Leipzig 1997, ISBN 3-458-33809-8</ref> Das "Modell der Pragmatischen Information" behauptet, dass hinter paranormalen Erfahrungen so gen. "Verschränkungskorrelationen" stehen. Durch die bedeutungsmäßige Belegung von Ereignissen sollen Sinnzusammenhänge entstehen, die von den Betroffenen dann "quasi-kausal" interpretiert werden. Der Schweizer Psychiater C.G. Jung bezeichnete solche Verschränkungskorrelationen als ''"Synchronizitäten"''.<ref>http://kops.ub.uni-konstanz.de/bitstream/handle/urn:nbn:de:bsz:352-opus-23109/Zahradnik_Diss.pdf</ref>
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Von Lucadou wendet durch das "Modell der pragmatischen Information" (PMI) Erklärungsmodelle der Psychologie und der Soziologie auf die Physik an. Das Modell beschreibt die Eigenschaften eines Systems so, daß dadurch die Tatsache erklärt wird, daß Spuk- und Poltergeistphänomene "beobachterscheu" oder "elusiv" sind. <ref>Walter von Lucadou: Psyche und Chaos – Neue Ergebnisse der Psychokineseforschung, 1995, S. 162,  ISBN 3-591-08275-9</ref> Es wird demnach angenommen, dass das menschliche Bewusstsein eine "organisierte Geschlossenheit" mit Gegenständen seiner Umwelt annimmt. In dieser Umwelt sollen sich dann bestehende Spannungen auf unbewusste Weise in Form von Spuk "entladen".<ref>Walter von Lucadou: Psi-Phänomene - Neue Ergebnisse der Psychokineseforschung. Insel, Frankfurt am Main und Leipzig 1997, ISBN 3-458-33809-8</ref> Das "Modell der Pragmatischen Information" behauptet, dass hinter paranormalen Erfahrungen so gen. "Verschränkungskorrelationen" stehen. Durch die bedeutungsmäßige Belegung von Ereignissen sollen Sinnzusammenhänge entstehen, die von den Betroffenen dann "quasi-kausal" interpretiert werden. Der Schweizer Psychiater C.G. Jung bezeichnete solche Verschränkungskorrelationen als ''"Synchronizitäten"''.<ref>http://kops.ub.uni-konstanz.de/bitstream/handle/urn:nbn:de:bsz:352-opus-23109/Zahradnik_Diss.pdf</ref>
    
Gemäß von Lucadou sollen bestimmte Fähigkeiten durch eine ganz bestimmte Persönlichkeitsstruktur, die sich meist schon im Kindesalter zeige, ermöglicht werden.<ref>http://blog.gwup.net/2010/11/20/dr-dr-von-lucadou-der-tragische-beglaubiger/</ref> Einige Menschen sollen beispielsweise den radioaktiven Zerfall eines Präparates beeinflussen können oder irgendwie mit ihm verbunden sein. Psychologische Eigenschaften der Versuchsperson wie introvertiert, extrovertiert, maskulin oder feminin usw. sollen bei entsprechenden Phänomenen eine entscheidende Rolle spielen.<ref>http://www.gwup.org/component/content/article/63-parapsychologie/783-dimension-psi-total-paranormal</ref> Nach heutigem Kentnisstand ist eine Beeinflussung des radioaktiven Zerfalls durch eine Versuchsperson mittels heute bekannter physikalischer Mechanismen jedoch ausgeschlossen.  
 
Gemäß von Lucadou sollen bestimmte Fähigkeiten durch eine ganz bestimmte Persönlichkeitsstruktur, die sich meist schon im Kindesalter zeige, ermöglicht werden.<ref>http://blog.gwup.net/2010/11/20/dr-dr-von-lucadou-der-tragische-beglaubiger/</ref> Einige Menschen sollen beispielsweise den radioaktiven Zerfall eines Präparates beeinflussen können oder irgendwie mit ihm verbunden sein. Psychologische Eigenschaften der Versuchsperson wie introvertiert, extrovertiert, maskulin oder feminin usw. sollen bei entsprechenden Phänomenen eine entscheidende Rolle spielen.<ref>http://www.gwup.org/component/content/article/63-parapsychologie/783-dimension-psi-total-paranormal</ref> Nach heutigem Kentnisstand ist eine Beeinflussung des radioaktiven Zerfalls durch eine Versuchsperson mittels heute bekannter physikalischer Mechanismen jedoch ausgeschlossen.  
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