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Vera Kaesemann (geb. 1962) ist Heilpraktikerin und betreibt in Hamburg eine Praxis[1] mit den Schwerpunkten Homöopathie und Kinderheilkunde. Kaesemann agitiert gegen "die Schulmedizin", lehnt Impfungen ab, insbesondere solche gegen Kinderkrankheiten wie Masern, Mumps und Röteln, und empfiehlt bei Erkrankungen wie ADHS "homöopathische Konstitutionsmittel". Zusammen mit Rüdiger Dahlke ist sie Autorin des Buches Krankheit als Sprache der Kinderseele.[2]

Zitate

  • Klassische Kinderkrankheiten wie Masern, Mumps, Röteln, Windpocken und Keuchhusten sind der natürliche Versuch, sich im Kindesalter mit ererbten Belastungen zu beschäftigen und von ihnen zu befreien. Deshalb sollten sie auch nicht durch Impfungen unterdrückt oder ins Erwachsenenalter verschoben werden. Bei guten Abwehrverhältnissen und unter den generell günstigen Lebensumständen, die wir alle genießen, sind es zumutbare Krankheiten, die lediglich durch ein liebevolles Umfeld und diätetische Maßnahmen gemildert werden sollten, um den Reifungsprozess nicht zu behindern. Unterdrückende Maßnahmen wie etwa die äußerliche Behandlung von Hautausschlägen oder das Senken von Fieber sind unbedingt zu unterlassen, da sie zu Nebenwirkungen oder Folgeerkrankungen führen können.[3]
  • Fieber ist keine Krankheit, sondern vielmehr der Ausdruck eines gesunden Immunsystems, das sich aktiv zur Wehr setzt. Chronisch kranke Menschen können oft nicht mehr fiebern und sind genau aus diesem Grund auf Hilfe von außen angewiesen. Die Erfahrung der inneren und äußeren Hitze sowie der Anstrengungen, die der gesamte Organismus unternommen hat, um die Krankheit abzuwehren, wird nach der Genesung oft als Stärkung, nicht nur der körperlichen Konstitution, sondern auch des Selbstvertrauens erlebt. Eine Unterstützung dieses Prozesses wird erst notwendig, wenn das Kind trocken, durstlos und apathisch wirkt, denn dann funktioniert die Selbstregulation nicht mehr und es bedarf entsprechender homöopathischer Arzneimittel, um den Durst und die natürliche Ausscheidung über das Schwitzen anzuregen.[3]
  • Die Zahl der Kinder mit auffälligem Verhalten bis hin zur Hyperaktivität und mit Problemen wie Lernschwierigkeiten, Schlafstörungen, Bettnässen, kindlicher Migräne und Kopfschmerzen steigt stetig. Schulmedizinisch sind diese Kinder nur durch unterdrückende Maßnahmen mit allen möglichen »Antimitteln« und nicht zuletzt mit Psychopharmaka wie Ritalin bei ADHS zu behandeln. Mit ursächlichen Therapien ist von dieser Seite kaum zu rechnen. Hier ist das individuell gewählte homöopathische Konstitutionsmittel eine echte Alternative, und zwar mit dem Ziel, das Kind in seiner Individualität zu erkennen, seine Fähigkeiten zu unterstützen und seine natürlichen Lebensvorgänge zu fördern, sodass ein Einsatz der Schulmedizin gar nicht erst nötig wird.[3]

Quellen

  1. Naturheilzentrum für Kind und Familie, Alsterchaussee 3, 20149 Hamburg
  2. Rüdiger Dahlke, Vera Kaesemann: Krankheit als Sprache der Kinderseele. Be-Deutung kindlicher Krankheitsbilder und ihre ganzheitliche Behandlung. C. Bertelsmann Verlag 2009
  3. 3,0 3,1 3,2 http://www.verakaesemann.com/kinderheilkunde.html Aufruf am 22. Februar 2010