Telehomöopathie ist eine Erfindung der Ärztin und Homöopathin Monika Kölsch, die in Leipzig eine privatärztliche Praxis betreibt. Zu ihrer Methode teilt sie mit:

Unter Telehomöopathie versteht man die homöopathische Fernbehandlung von Patienten. Als so genannte "sprechende Medizin" eignet sich die Homöopathie besonders gut für die Fernbehandlung etwa via Internet (e-Mail, Skype) oder via Telefon. Ist Ihr Anfahrtsweg zu lang, sind Sie bettlägrig, oder haben Sie schlicht keine Zeit für einen Praxisbesuch, dann können Sie sich jederzeit auch aus der Ferne behandeln lassen, unabhängig davon, ob Sie Neu- oder Altpatient sind.

Vorsichtshalber lässt Kölsch ihre Telepatienten eine Erklärung unterschreiben:[1]

Ich werde nach Aufnahme der telehomöopathischen Behandlung meinen o. g. Hausarzt oder behandelnden Arzt über meine telehomöopathische Behandlung informieren, ihn autorisieren mit Frau Monika Kölsch über mich zu kommunizieren und meine Krankengeschichte sowie den aktuellen Befund an Frau Kölsch zur Verfügung zu stellen.

Kölsch gehört den Vorständen des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte e.V. (DZVhÄ) und der Gesellschaft Homöopathischer Ärzte in Sachsen e.V. an. Außerdem gibt sie an, Leiterin eines "Kassenärztlichen Qualitätszirkels Homöopathie in Leipzig" zu sein, den sie selbst gegründet habe. In der Liste der anerkannten Qualitätszirkel der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen wird die Einrichtung nicht genannt.[2] Neben Homöopathie und Telehomöopathie bietet Kölsch mit Kinesiologie, Dorn-Therapie und "Lichtwassertherapie" weitere pseudomedizinische Behandlungsmethoden an.

Quellen