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:''"On the east (Washington Street) side of the building, most of the damage appeared to be due to the lateral pressure of the spreading debris at the base of WTC 7."'' <ref>World Trade Center Building Performance Study: Data Collection, Preliminary Observations, and Recommendations; Agency Publisher: Federal Emergency Management Agency, Federal Insurance and Mitigation Administration, FEMA Region 2, ISBN: 9780160673894, Seite 7-10</ref>
 
:''"On the east (Washington Street) side of the building, most of the damage appeared to be due to the lateral pressure of the spreading debris at the base of WTC 7."'' <ref>World Trade Center Building Performance Study: Data Collection, Preliminary Observations, and Recommendations; Agency Publisher: Federal Emergency Management Agency, Federal Insurance and Mitigation Administration, FEMA Region 2, ISBN: 9780160673894, Seite 7-10</ref>
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Verschwörungsideologen raunen gerne geheimnisvoll vom "Fall der Türme in den eigenen Grundriss". Warum dies ein relevanter Einwand gegen die offiziellen Berichte oder gar ein Argument für Sprengungshypothesen sein soll, sagen sie allerdings nicht.
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Verschwörungsideologen raunen gerne geheimnisvoll vom "Fall der Türme in den eigenen Grundriss". Warum dies ein relevanter Einwand gegen die offiziellen Berichte oder gar ein Argument für Sprengungshypothesen sein soll, sagen sie allerdings nicht. Denn mehrere Hochhäuser, die an anderen Orten der Welt in Brand gerieten, sind ebenfalls im Laufe des Brandes eingestürzt und die Trümmer sind ebenfalls in den eigenen Grundriss und die nahe Umgebung gestürzt. Zu nennen sind hier beispielsweise das Pasco Building in Teheran<ref>https://de.wikipedia.org/wiki/Passage_Plasko</ref>, das im Januar 2017 in Brand geriet und in sich zusammenstürzte. Ein Hochhaus in der brasilianischen Stadt Sao Paulo, welches im Mai 2018 in Brand geriet, stürzte ebenfalls im Laufe des Brandes ein und kippte nicht zur Seite, sondern stürzte senkrecht in den Bereich des eigenen Grundrisses.
    
Daran ist bemerkenswert, dass genau dieses Einsturzverhalten zu erwarten war, und zwar unabhängig von der Einsturzursache. Schon aus Gründen der Gewichtsersparnis sind bei Bauten dieser Höhe die Teile, die laterale (d.h. seitliche) Kräfte aufnehmen können, viel zu schwach dimensioniert, um bei einem Einsturz die Form des Gebäudes erhalten zu können. Die Struktur der Türme macht ein Umkippen grundsätzlich unmöglich; der größte Teil der Gebäudemasse kann gar nicht anders als auf oder in unmittelbarer Nähe des Grundrisses aufschlagen, ganz gleich wie der Einsturz begonnen hat.  
 
Daran ist bemerkenswert, dass genau dieses Einsturzverhalten zu erwarten war, und zwar unabhängig von der Einsturzursache. Schon aus Gründen der Gewichtsersparnis sind bei Bauten dieser Höhe die Teile, die laterale (d.h. seitliche) Kräfte aufnehmen können, viel zu schwach dimensioniert, um bei einem Einsturz die Form des Gebäudes erhalten zu können. Die Struktur der Türme macht ein Umkippen grundsätzlich unmöglich; der größte Teil der Gebäudemasse kann gar nicht anders als auf oder in unmittelbarer Nähe des Grundrisses aufschlagen, ganz gleich wie der Einsturz begonnen hat.  
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