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Die 411 Tage dauernde Shah-Untersuchung eines angeblichen Fastenexperiments bei Hira Ratan Manek ergab einen unerklärlichen Gewichtsverlust von 41 kg. Shar gibt auch selbst an, dass Hira Ratan Manek während des Beobachtungszeitraumes unbeobachteten Kontakt zu einer Vielzahl von Menschen hatte und auch Exkursionen (darunter mindestens eine mit einer 500 köpfigen Anhängerschaft) unternahm, wobei nicht überprüft werden konnte, ob er bei dieser Gelegenheit etwas aß oder nicht. Anschließend soll Hira Ratan Manek (HRM) in den USA an der Thomas Jefferson University of Pennsylvania in Philadelphia angeblich 130 Tage lang beobachtet worden sein. In diesem Zusammenhang werden die Namen Andrew Newberg, George C. Brainard und wieder Sudhir Shah genannt, die ihn dabei angeblich "überwacht" hätten. Newberg gab auf Anfrage jedoch an, dass HRM nur einmal zu einer Röntgenuntersuchung für eine Studie zur Meditation an der genannten Klinik erschien, und er wüsste nichts von einem Fastenexperiment.
 
Die 411 Tage dauernde Shah-Untersuchung eines angeblichen Fastenexperiments bei Hira Ratan Manek ergab einen unerklärlichen Gewichtsverlust von 41 kg. Shar gibt auch selbst an, dass Hira Ratan Manek während des Beobachtungszeitraumes unbeobachteten Kontakt zu einer Vielzahl von Menschen hatte und auch Exkursionen (darunter mindestens eine mit einer 500 köpfigen Anhängerschaft) unternahm, wobei nicht überprüft werden konnte, ob er bei dieser Gelegenheit etwas aß oder nicht. Anschließend soll Hira Ratan Manek (HRM) in den USA an der Thomas Jefferson University of Pennsylvania in Philadelphia angeblich 130 Tage lang beobachtet worden sein. In diesem Zusammenhang werden die Namen Andrew Newberg, George C. Brainard und wieder Sudhir Shah genannt, die ihn dabei angeblich "überwacht" hätten. Newberg gab auf Anfrage jedoch an, dass HRM nur einmal zu einer Röntgenuntersuchung für eine Studie zur Meditation an der genannten Klinik erschien, und er wüsste nichts von einem Fastenexperiment.
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Einer Powerpoint-Präsentation von Shah ist zu entnehmen, daß die gleiche Untersuchergruppe, der Shah in Indien vorstand, die Australierin [[Jasmuheen]] untersucht habe. [[Esoterik]]erin Jasmuheen hatte einige Zeit lang auch behauptet, auf Dauer ohne Nahrung zu leben. Allerdings war sie mehrfach von Zeugen beim Essen beobachtet worden und eine Demonstration ihrer vermeintlichen Fähigkeiten musste wegen einer dramatischen Verschlechterung ihres Gesundheitszustandes nach wenigen Tagen abgebrochen werden.  
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Einer Powerpoint-Präsentation von Shah ist zu entnehmen, daß die gleiche Untersuchergruppe, der Shah in Indien vorstand, die Australierin [[Jasmuheen|Ellen Greve (alias "Jasmuheen")]] untersucht habe. [[Esoterik]]erin Greve-Jasmuheen hatte einige Zeit lang auch behauptet, auf Dauer ohne Nahrung zu leben. Allerdings war sie mehrfach von Zeugen beim Essen beobachtet worden und eine Demonstration ihrer vermeintlichen Fähigkeiten musste wegen einer dramatischen Verschlechterung ihres Gesundheitszustandes nach wenigen Tagen abgebrochen werden.  
    
In allen bisher von Shah bekannt gewordenen Untersuchungsergebnissen werden langanhaltende Fastenperioden für möglich gehalten, und indirekt die Behauptungen der Fastenden "bestätigt" (Zitat zum Untersuchungsbericht Manek 2001: ''..All of us are fully convinced about the genuinity and really are wonderstuck..''). Entgegen etablierten biologisch-medizinischen Fakten zur [[Bioenergetik]] und zum menschlichen Stoffwechsel hält Shah dies für prinzipiell möglich und glaubt an die Existenz von 200 Menschen die nahrungslos leben würden (Zitat: ''..We now know of about at least 200 people living without food, on this earth''..<ref>http://www.jsocf.org/sshrm.htm</ref>). Dabei verweist Shah hier insbesondere auf die indische Religion des [http://de.wikipedia.org/wiki/Jainismus Jainismus]. Beide untersuchten Männer, Prahled Jani wie auch Hira Ratan Manek gehören der Religionsgemeinschaft des Jainismus an. Im Jainismus spielt das [[Heilfasten|Fasten]] ein große Rolle<ref>http://en.wikipedia.org/wiki/Fasting_in_Jainism</ref>, auch als Wiedergutmachungsversuch für begangene Fehler. Getrunken wird nur abgekochtes Wasser. Jains glauben durch das Fasten den Körper reinigen zu können. Im Jainismus gibt es jedoch viele verschiedene Fastenformen. Als "Santhara" wird dabei der völlige Verzicht auf Nahrung und Wasser bezeichnet, der auch im Rahmen von Selbstötungshandlungen praktiziert wird.
 
In allen bisher von Shah bekannt gewordenen Untersuchungsergebnissen werden langanhaltende Fastenperioden für möglich gehalten, und indirekt die Behauptungen der Fastenden "bestätigt" (Zitat zum Untersuchungsbericht Manek 2001: ''..All of us are fully convinced about the genuinity and really are wonderstuck..''). Entgegen etablierten biologisch-medizinischen Fakten zur [[Bioenergetik]] und zum menschlichen Stoffwechsel hält Shah dies für prinzipiell möglich und glaubt an die Existenz von 200 Menschen die nahrungslos leben würden (Zitat: ''..We now know of about at least 200 people living without food, on this earth''..<ref>http://www.jsocf.org/sshrm.htm</ref>). Dabei verweist Shah hier insbesondere auf die indische Religion des [http://de.wikipedia.org/wiki/Jainismus Jainismus]. Beide untersuchten Männer, Prahled Jani wie auch Hira Ratan Manek gehören der Religionsgemeinschaft des Jainismus an. Im Jainismus spielt das [[Heilfasten|Fasten]] ein große Rolle<ref>http://en.wikipedia.org/wiki/Fasting_in_Jainism</ref>, auch als Wiedergutmachungsversuch für begangene Fehler. Getrunken wird nur abgekochtes Wasser. Jains glauben durch das Fasten den Körper reinigen zu können. Im Jainismus gibt es jedoch viele verschiedene Fastenformen. Als "Santhara" wird dabei der völlige Verzicht auf Nahrung und Wasser bezeichnet, der auch im Rahmen von Selbstötungshandlungen praktiziert wird.
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