Änderungen

1 Byte entfernt ,  23:25, 22. Sep. 2007
Zeile 12: Zeile 12:  
eingesetzt. Die Befürworter glauben hierbei dass die in der Hand gehaltenen Pendel dabei ohne äußere Krafteinwirkung, d.h. von selbst zu schwingen anfangen würden, der Einfluss des Menschen wäre dabei nicht relevant. Das Pendel selbst scheine die Antwort auf Fragen der Anwesenden zu kennen.  
 
eingesetzt. Die Befürworter glauben hierbei dass die in der Hand gehaltenen Pendel dabei ohne äußere Krafteinwirkung, d.h. von selbst zu schwingen anfangen würden, der Einfluss des Menschen wäre dabei nicht relevant. Das Pendel selbst scheine die Antwort auf Fragen der Anwesenden zu kennen.  
   −
Tatsächlich folgt das Pendel jedoch kleinsten Bewegungen der Hand hervorgerufen durch Puls, Atmung, Muskelaktivität, verkrampfte Anspannung und Windeinflüsse. Ein absolutes Ruhighalten eines mit der Hand gehaltenen Pendels ist unmöglich. In der Hand gehaltene Pendel folgen dem [[Carpenter- Effekt]], auch als ideomotorische Bewegung (selbst ausgelöste Bewegungen) bezeichnet. Der Mediziner und Zoologe William Benjamin Carpenter wies 1852 nach, dass das Wahrnehmen (auch Vorstellen) von Bewegungen zum Mitvollzug der Handbewegungen treibt (= Carpenter-Effekt). Dieser Effekt äußert sich für jedermann offensichtlich, wenn man z.B. ein Bein unbewusst bewegt, während man ein Fußballspiel intensiv verfolgt oder wenn man sich als Zuschauer in einem Kino "in die Kurve legt", wenn man auf der Leinwand eine Achterbahnfahrt miterlebt.
+
Tatsächlich folgt das Pendel jedoch kleinsten Bewegungen der Hand hervorgerufen durch Puls, Atmung, Muskelaktivität, verkrampfte Anspannung und Windeinflüsse. Ein absolutes Ruhighalten eines mit der Hand gehaltenen Pendels ist unmöglich. In der Hand gehaltene Pendel folgen dem [[Carpenter-Effekt]], auch als ideomotorische Bewegung (selbst ausgelöste Bewegungen) bezeichnet. Der Mediziner und Zoologe William Benjamin Carpenter wies 1852 nach, dass das Wahrnehmen (auch Vorstellen) von Bewegungen zum Mitvollzug der Handbewegungen treibt (= Carpenter-Effekt). Dieser Effekt äußert sich für jedermann offensichtlich, wenn man z.B. ein Bein unbewusst bewegt, während man ein Fußballspiel intensiv verfolgt oder wenn man sich als Zuschauer in einem Kino "in die Kurve legt", wenn man auf der Leinwand eine Achterbahnfahrt miterlebt.
23.054

Bearbeitungen