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Der '''Kardecismus''' ist eine [[Esoterik|esoterisch]]-[[Alternativmedizin|alternativmedizinische]] Methode, die vom Brasilianer '''Hippolyte Léon Denizard Rivail''' (1804-1869) begründet wurde. Dieser hielt sich für die [[Reinkarnation]] eines [[Druide]]n namens Kardec und legte sich folgerichtig das Pseudonym '''Allen Kardec''' zu. Kardec kann als erster Verbreiter des Spiritismus bzw. der spiritistischen Lehre angesehen werden.
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Der '''Kardecismus''' ist eine [[Esoterik|esoterisch]]-[[pseudomedizin]]ische Methode, die vom Brasilianer '''Hippolyte Léon Denizard Rivail''' (1804-1869) begründet wurde. Dieser hielt sich für die [[Reinkarnation]] eines [[Druide]]n namens Kardec und legte sich folgerichtig das Pseudonym '''Allen Kardec''' zu. Kardec kann als erster Verbreiter des Spiritismus bzw. der spiritistischen Lehre angesehen werden.
    
Der brasilianische [[Spiritismus]] erhielt seine besondere Prägung durch die Lehren des Allen Kardec. Ursprünglich war dieser ein französischer Lehrer und Literat gewesen. Er besuchte als katholischer Schüler die Schule Pestalozzis im evangelischen Yverdon (Schweiz). Im Jahre 1854 kam er, wie vor ihm auch Davis, in Kontakt mit dem Mesmerismus. Daraufhin widmete er sich ausschließlich der empirischen Erforschung spiritistischer Erscheinungen, überprüfte kritisch die Ergebnisse und veröffentlichte 1857 Le Livre des Esprits, eine systematische Darlegung der Lehre der Geister. Auf über 1.000 Fragen der Medien antworten die Geister mit Einsichten über die Beschaffenheit der Geistwelt, ihre Beziehungen zur irdischen Welt etc.. Vor allem in seinem 1864 erschienen Buch L´Evangile selon le Spiritsme bringt Kardec spiritistische Interpretationen des Neuen Testaments. Zusammen mit Kardecs zweiter Veröffentlichung, Le Livre des Mediums bilden diese Bücher für die brasilianischen Spiritisten den Kanon des Spiritismus als dritte Offenbarung nach Moses und Jesus Christus.
 
Der brasilianische [[Spiritismus]] erhielt seine besondere Prägung durch die Lehren des Allen Kardec. Ursprünglich war dieser ein französischer Lehrer und Literat gewesen. Er besuchte als katholischer Schüler die Schule Pestalozzis im evangelischen Yverdon (Schweiz). Im Jahre 1854 kam er, wie vor ihm auch Davis, in Kontakt mit dem Mesmerismus. Daraufhin widmete er sich ausschließlich der empirischen Erforschung spiritistischer Erscheinungen, überprüfte kritisch die Ergebnisse und veröffentlichte 1857 Le Livre des Esprits, eine systematische Darlegung der Lehre der Geister. Auf über 1.000 Fragen der Medien antworten die Geister mit Einsichten über die Beschaffenheit der Geistwelt, ihre Beziehungen zur irdischen Welt etc.. Vor allem in seinem 1864 erschienen Buch L´Evangile selon le Spiritsme bringt Kardec spiritistische Interpretationen des Neuen Testaments. Zusammen mit Kardecs zweiter Veröffentlichung, Le Livre des Mediums bilden diese Bücher für die brasilianischen Spiritisten den Kanon des Spiritismus als dritte Offenbarung nach Moses und Jesus Christus.
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Der komplementärtherapeutische Aspekt der Lehren Kardecs resultieren aus dem Tenor seiner Heilslehre. Er propagierte, dass Körper und Geist durch ein geistig-materielles Band verbunden seien. Vom Geist der einen Person könnten positive und negative Energien zu einer anderen Person fließen. Durch Plagegeister könnte man Krankheiten verursachen. Von ihrem Einfluss kann man sich durch Opfergaben und langwierige Sitzungen unter Hinzuziehung von Heilern, die in Trance fallen, befreien.
 
Der komplementärtherapeutische Aspekt der Lehren Kardecs resultieren aus dem Tenor seiner Heilslehre. Er propagierte, dass Körper und Geist durch ein geistig-materielles Band verbunden seien. Vom Geist der einen Person könnten positive und negative Energien zu einer anderen Person fließen. Durch Plagegeister könnte man Krankheiten verursachen. Von ihrem Einfluss kann man sich durch Opfergaben und langwierige Sitzungen unter Hinzuziehung von Heilern, die in Trance fallen, befreien.
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Kadec'sche Medien berufen sich häufig auf die Führung durch Geister verstorbener Ärzte. Ihre Rezepte sind meistens homöopathische Rezepturen.  
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Kadec'sche Medien berufen sich häufig auf die Führung durch Geister verstorbener Ärzte. Ihre Rezepte sind meistens homöopathische Rezepturen.
    
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