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Auch zum islamistischen [https://de.wikipedia.org/wiki/Anschlag_auf_den_Berliner_Weihnachtsmarkt_an_der_Ged%C3%A4chtniskirche Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt im Dezember 2016], zu dem bereits Stunden danach mehrere [[Verschwörungstheorien zum Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt 2016|entsprechende Verschwörungstheorien]] im Umlauf waren, beteiligte sich Gerhard Wisnewski mit eigenen Theorien. Die Angehörigen der 12 Getöteten und der Verletzten verstört er mit Bezeichnungen wie "Weihnachtsmann" für den tunesischen Attentäter Anis Amri. Der polnische LKW, der vom Attentäter durch die Besucher gesteuert wurde, könne laut Wisnewski gar nicht über den Weihnachtsmarkt gefahren worden sein, da es dem Attentäter an Fahrkenntnissen gefehlt habe und ein Kurvenradius seiner Laienmeinung nach zu eng gewesen sei. Aus dem gleichen Grund stamme eine Videoaufzeichnung der Dash-cam des LKW auch nicht vom Tatfahrzeug. In Tunesien war Anis Amri aber bereits wegen des Diebstahls eines LKW vorbestraft.
 
Auch zum islamistischen [https://de.wikipedia.org/wiki/Anschlag_auf_den_Berliner_Weihnachtsmarkt_an_der_Ged%C3%A4chtniskirche Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt im Dezember 2016], zu dem bereits Stunden danach mehrere [[Verschwörungstheorien zum Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt 2016|entsprechende Verschwörungstheorien]] im Umlauf waren, beteiligte sich Gerhard Wisnewski mit eigenen Theorien. Die Angehörigen der 12 Getöteten und der Verletzten verstört er mit Bezeichnungen wie "Weihnachtsmann" für den tunesischen Attentäter Anis Amri. Der polnische LKW, der vom Attentäter durch die Besucher gesteuert wurde, könne laut Wisnewski gar nicht über den Weihnachtsmarkt gefahren worden sein, da es dem Attentäter an Fahrkenntnissen gefehlt habe und ein Kurvenradius seiner Laienmeinung nach zu eng gewesen sei. Aus dem gleichen Grund stamme eine Videoaufzeichnung der Dash-cam des LKW auch nicht vom Tatfahrzeug. In Tunesien war Anis Amri aber bereits wegen des Diebstahls eines LKW vorbestraft.
 
==Verbreitung von Falschnachrichten zur Tetanus Schutzimpfung==
 
==Verbreitung von Falschnachrichten zur Tetanus Schutzimpfung==
Gerhard Wisnewski ist Verbreiter einer Falschnachricht und beim [[Impfgegner]]n beliebte [[Verschwörungstheorie]] die besagt dass die Weltgesundheitsorgansiation heimlich im Rahmen einer Tetanus Schutzimpfung zwei Millionen Frauen in Kenia sterilisieren wolle. Tatsächlich hatten katholische Priester in Kenia im Jahre 2014 behauptet dass ein Tetanus-Impfstoff Beta-hCG enthalte, ein Eiweiss dass von Frauen in der Schwangerschaft produziert wird. Die kenianische Regierung ging den Behauptungen nach und dementierte die Anwesenheit von Beta-hCG in den Impfstoffen<ref>https://www.bbc.com/news/world-africa-29594091</ref><ref>https://www.standardmedia.co.ke/health/article/2000140459/health-officials-want-to-punish-doctor-in-tetanus-vaccine-dispute</ref>, da ein Test durch das kenianische Gesundheitsministerium kein hCG im Impfstoff fanden.<ref>http://www.standardmedia.co.ke/health/article/2000140459/health-officials-want-to-punish-doctor-in-tetanus-vaccine-dispute</ref> Eine der Quellen zur Geschichte sind [[Christopher Shaw]] und Lucija Tomljenovic, die beide an der University of British Columbia (UBC) arbeiten, jedoch an einem augenärztlichen Institut. Mit dem Hauptautor John W Oller (ein Nicht-Naturwissenschaftler, der an einen Zusammenhang von Impfung und Autismus glaubt) veröffentlichten Shaw und Tomljenovic 2017 einen Artikel “HCG Found in WHO Tetanus Vaccine in Kenya Raises Concern in the Developing World” in der Zeitschrift Open Access Library Journal mit impact factor 0,41 und durch Autoren kaufbaren Artikeln.<ref>https://file.scirp.org/pdf/OALibJ_2018011811381800.pdf</ref> Keiner der Autoren ist in der Immunologie tätig. Sowohl die Weltgesundheitsorganisation WHO als auch UNICEF, die das kenianische Tetanus-Impfprogramm finanzierten, wiesen entschieden die Verschwörungstheorie zurück.
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Gerhard Wisnewski ist Verbreiter einer Falschnachricht<ref>https://sciencebasedmedicine.org/fear-mongering-about-vaccines-as-racist-population-control-in-kenya/</ref> und bei [[Impfgegner]]n beliebte [[Verschwörungstheorie]] die besagt dass die Weltgesundheitsorgansiation heimlich im Rahmen einer Tetanus Schutzimpfung zwei Millionen Frauen in Kenia sterilisieren wolle. Tatsächlich hatten katholische Priester in Kenia im Jahre 2014 behauptet dass ein Tetanus-Impfstoff Beta-hCG enthalte, ein Eiweiss dass von Frauen in der Schwangerschaft produziert wird. Genannt wird insbesondere die kenianische Kenya Catholic Doctors Association (KCDA) sowie der katholische Bischof Stephen Karanja. Die kenianische Regierung ging den Behauptungen nach und dementierte die Anwesenheit von Beta-hCG in den Impfstoffen<ref>https://www.bbc.com/news/world-africa-29594091</ref><ref>https://www.standardmedia.co.ke/health/article/2000140459/health-officials-want-to-punish-doctor-in-tetanus-vaccine-dispute</ref>, da ein Test durch das kenianische Gesundheitsministerium kein hCG im Impfstoff fanden.<ref>http://www.standardmedia.co.ke/health/article/2000140459/health-officials-want-to-punish-doctor-in-tetanus-vaccine-dispute</ref> Eine der Quellen zur Geschichte sind [[Christopher Shaw]] und Lucija Tomljenovic, die beide an der University of British Columbia (UBC) arbeiten, jedoch an einem augenärztlichen Institut. Mit dem Hauptautor John W Oller (ein Nicht-Naturwissenschaftler, der an einen Zusammenhang von Impfung und Autismus glaubt) veröffentlichten Shaw und Tomljenovic 2017 einen Artikel “HCG Found in WHO Tetanus Vaccine in Kenya Raises Concern in the Developing World” in der Zeitschrift Open Access Library Journal mit impact factor 0,41 und durch Autoren kaufbaren Artikeln.<ref>https://file.scirp.org/pdf/OALibJ_2018011811381800.pdf</ref> Keiner der Autoren ist in der Immunologie tätig. Sowohl die Weltgesundheitsorganisation WHO als auch UNICEF, die das kenianische Tetanus-Impfprogramm finanzierten, wiesen entschieden die Verschwörungstheorie zurück.
    
==Werke==
 
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