Änderungen

Zeile 4: Zeile 4:     
==Die Methode==
 
==Die Methode==
Die Edu-Kinesthetik besteht aus einem Set simpler Gymnastikübungen, beispielsweise: "Schwingen mit dem Oberkörper" oder "Mit den Armen eine liegende 8 in die Luft malen". Zweck dieser Übungen sei ein Ausbalancieren des sogenannten ´Schwerkraft-Antischwerkraft-Energieflusses´ und damit eine ''Verbindung der beiden Gehirnhälften'' <ref>Dennison, P.: Befreite Bahnen. Freiburg 1994 (10. Aufl.), 83f. </ref>, was unverzügliche Hilfe bringe bei angenommener "emotionaler Belastung, Streß, körperlichen Auffälligkeiten, Lernstörungen, Konzentrationsschwächen und Lebenskrisen" <ref>Praxis für Pädagogik und Kinesiologie, München (Werbeannonce) in: BISSS, 3/2000</ref>.  
+
Die Edu-Kinesthetik besteht aus einem Set simpler Gymnastikübungen, beispielsweise: "Schwingen mit dem Oberkörper" oder "Mit den Armen eine liegende 8 in die Luft malen". Zweck dieser Übungen sei ein Ausbalancieren des so genannten ''Schwerkraft-Antischwerkraft-Energieflusses'' und damit eine "Verbindung der beiden Gehirnhälften" <ref>Dennison, P.: Befreite Bahnen. Freiburg 1994 (10. Aufl.), 83f. </ref>, was unverzügliche Hilfe bringe bei angenommener "emotionaler Belastung, Streß, körperlichen Auffälligkeiten, Lernstörungen, Konzentrationsschwächen und Lebenskrisen" <ref>Praxis für Pädagogik und Kinesiologie, München (Werbeannonce) in: BISSS, 3/2000</ref>.  
 
Was mit besagtem ''Energiefluss'' gemeint ist, erschließt sich aus Dennisons Bestseller ''Befreite Bahnen'' nur vage: In Anlehnung an die [[Meridian]]lehre der [[Traditionelle Chinesische Medizin|Traditionellen Chinesischen Medizin]] (TCM) ist wortreich die Rede von der "Auflösung energetischer Blockaden" oder der "Wiederherstellung eines harmonischen Gleichgewichtes". Über die Gymnastikübungen hinaus findet sich insofern eine Art [[Akupressur]]massage ("[[Therapeutic Touch]]") im kinesiologischen Verfahrenssortiment, mit der auf irgendwelchen "Akupunkturpunkten" der zu behandelnden Kinder herumgedrückt wird. Für jede Störung gibt es eigene "Meridianpunkte" ("Buttons"/"Knöpfe"). Werden die Kinder angewiesen, selbst an sich herumzudrücken oder herumzuziehen, firmiert das Ganze unter dem Begriff [[Brain-Gym]]. Mit Übungen der folgenden Art sollen "Lernblockaden" und gar "legasthenische Störungen" abgebaut werden: "Mit je 2 Fingern den Rand des Schambeins und mit weiteren 2 Fingern die Unterlippe für 30 sec. halten. Dies hilft, besser geerdet zu sein, hält den Körper entspannt und den Geist wach. Es ermöglicht, nach unten zu sehen, ohne daß die Augenenergien abschalten (Erdknöpfe, Zentralmeridian); Mit 2 Fingern das Steißbein und mit 2 weiteren Fingern die Oberlippe für 30 sec. halten. Dies verhilft zu einer besseren Raumorientierung und hält dich offen für Informationen von außen (Raumknöpfe, Gouverneursmeridian); Dehne und ziehe die Ohren sanft von innen nach außen und von oben nach unten. So kannst Du besser zuhören (´Denkmütze´)" <ref>Institut für Angewandte Kinesiologie (Merkblatt für Schüler). Freiburg, o.J. zit.in: AG Autismus/Alternativtherapien</ref>.
 
Was mit besagtem ''Energiefluss'' gemeint ist, erschließt sich aus Dennisons Bestseller ''Befreite Bahnen'' nur vage: In Anlehnung an die [[Meridian]]lehre der [[Traditionelle Chinesische Medizin|Traditionellen Chinesischen Medizin]] (TCM) ist wortreich die Rede von der "Auflösung energetischer Blockaden" oder der "Wiederherstellung eines harmonischen Gleichgewichtes". Über die Gymnastikübungen hinaus findet sich insofern eine Art [[Akupressur]]massage ("[[Therapeutic Touch]]") im kinesiologischen Verfahrenssortiment, mit der auf irgendwelchen "Akupunkturpunkten" der zu behandelnden Kinder herumgedrückt wird. Für jede Störung gibt es eigene "Meridianpunkte" ("Buttons"/"Knöpfe"). Werden die Kinder angewiesen, selbst an sich herumzudrücken oder herumzuziehen, firmiert das Ganze unter dem Begriff [[Brain-Gym]]. Mit Übungen der folgenden Art sollen "Lernblockaden" und gar "legasthenische Störungen" abgebaut werden: "Mit je 2 Fingern den Rand des Schambeins und mit weiteren 2 Fingern die Unterlippe für 30 sec. halten. Dies hilft, besser geerdet zu sein, hält den Körper entspannt und den Geist wach. Es ermöglicht, nach unten zu sehen, ohne daß die Augenenergien abschalten (Erdknöpfe, Zentralmeridian); Mit 2 Fingern das Steißbein und mit 2 weiteren Fingern die Oberlippe für 30 sec. halten. Dies verhilft zu einer besseren Raumorientierung und hält dich offen für Informationen von außen (Raumknöpfe, Gouverneursmeridian); Dehne und ziehe die Ohren sanft von innen nach außen und von oben nach unten. So kannst Du besser zuhören (´Denkmütze´)" <ref>Institut für Angewandte Kinesiologie (Merkblatt für Schüler). Freiburg, o.J. zit.in: AG Autismus/Alternativtherapien</ref>.
  
8.366

Bearbeitungen