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Gabling ist es zu verdanken, dass sich in Markt Fürstenzell die lokale NPD-Szene regelmäßig mit teils gewaltbereiten Zuläufern, Neonazis und Rechtsextremen in einem Cafe namens "Traudl's Café" treffen konnte <ref>http://www.sueddeutsche.de/952388/337/2687282/Der-Nazi-Treff-im-Klosterwinkel.html Zitat: ..''Im Dorf erzählt man sich, dass Besitzerin Traudel vor einigen Jahren einen Mann kennengelernt habe, der aus der rechtsradikalen Szene stamme. Gemutmaßt wurde auch, die NPD wolle das Lokal erwerben. Jedenfalls ist das Café seitdem nicht mehr für die Öffentlichkeit zugänglich, die Fenster sind weiß verklebt, die Türe mit Stoff verhängt. "Alle paar Wochen stehen Polizisten davor", berichten die Fürstenzeller nur. Unter den Gästen soll auch regelmäßig Martin Gabling gewesen sein, der Kreisvorsitzende der Passauer NPD. In Ruhstorf bei Pocking wohnt er und gehört offenbar der Sekte "Germanische Neue Medizin" an, die etwa den Einsatz von Schmerzmitteln in der Krebstherapie untersagt und Sterben als "Heilungsprozess" bezeichnet. Seit dieser Mann die Führung der Passauer NPD übernommen hat, sei die rechtsextreme Szene aktiver geworden, berichten linke Passauer Aktivisten. In seinem Kreisverband - und nicht wie anderswo in Kameradschaften - habe sich die gesamte rechte Szene der Region vereint...''</ref>. In Passau selbst fand sich nämlich kein Wirt mehr, der bereit war der Szene Räume zur Verfügung zu stellen <ref>http://www.pnp.de/nachrichten/artikel.php?cid=29-22492049&Ressort=pol&BNR=0</ref>. NPD-Chef von Martin Gabling zur Cafe-Inhaberin Traudel ''..„Ideologisch steht sie heute voll hinter uns“''..<ref>http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~EF8009FD37C6F439DBA62939873091BB7~ATpl~Ecommon~Scontent.html</ref>. Das ''Traudl's Café Stübchen'' in Fürstenzell wird auch im aktuellen bayerischen Verfassungsschutzbericht erwähnt. Nach Medienberichten stehen sowohl Gabling als auch seine auf etwa zwei Dutzend geschätzte NPD-Anhängerschaft aus Passau unter Beobachtung des Verfassungsschutzes.
 
Gabling ist es zu verdanken, dass sich in Markt Fürstenzell die lokale NPD-Szene regelmäßig mit teils gewaltbereiten Zuläufern, Neonazis und Rechtsextremen in einem Cafe namens "Traudl's Café" treffen konnte <ref>http://www.sueddeutsche.de/952388/337/2687282/Der-Nazi-Treff-im-Klosterwinkel.html Zitat: ..''Im Dorf erzählt man sich, dass Besitzerin Traudel vor einigen Jahren einen Mann kennengelernt habe, der aus der rechtsradikalen Szene stamme. Gemutmaßt wurde auch, die NPD wolle das Lokal erwerben. Jedenfalls ist das Café seitdem nicht mehr für die Öffentlichkeit zugänglich, die Fenster sind weiß verklebt, die Türe mit Stoff verhängt. "Alle paar Wochen stehen Polizisten davor", berichten die Fürstenzeller nur. Unter den Gästen soll auch regelmäßig Martin Gabling gewesen sein, der Kreisvorsitzende der Passauer NPD. In Ruhstorf bei Pocking wohnt er und gehört offenbar der Sekte "Germanische Neue Medizin" an, die etwa den Einsatz von Schmerzmitteln in der Krebstherapie untersagt und Sterben als "Heilungsprozess" bezeichnet. Seit dieser Mann die Führung der Passauer NPD übernommen hat, sei die rechtsextreme Szene aktiver geworden, berichten linke Passauer Aktivisten. In seinem Kreisverband - und nicht wie anderswo in Kameradschaften - habe sich die gesamte rechte Szene der Region vereint...''</ref>. In Passau selbst fand sich nämlich kein Wirt mehr, der bereit war der Szene Räume zur Verfügung zu stellen <ref>http://www.pnp.de/nachrichten/artikel.php?cid=29-22492049&Ressort=pol&BNR=0</ref>. NPD-Chef von Martin Gabling zur Cafe-Inhaberin Traudel ''..„Ideologisch steht sie heute voll hinter uns“''..<ref>http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~EF8009FD37C6F439DBA62939873091BB7~ATpl~Ecommon~Scontent.html</ref>. Das ''Traudl's Café Stübchen'' in Fürstenzell wird auch im aktuellen bayerischen Verfassungsschutzbericht erwähnt. Nach Medienberichten stehen sowohl Gabling als auch seine auf etwa zwei Dutzend geschätzte NPD-Anhängerschaft aus Passau unter Beobachtung des Verfassungsschutzes.
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In einem Artikel der Zeitschrift ''Der Spiegel'' zum Mordversuch am Passauer Polizeichef Alois Mannichl im Dezember 2008 wurde bekannt, dass Gabling versucht hatte Mannichl zivilrechtlich zu verklagen <ref>http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-38130-6.html#backToArticle=597394</ref>.  
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In einem Artikel der Zeitschrift ''Der Spiegel'' zum Mordversuch am Passauer Polizeichef Alois Mannichl im Dezember 2008 wurde bekannt, dass Gabling versucht hatte Mannichl zivilrechtlich zu verklagen <ref>http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-38130-6.html#backToArticle=597394</ref>. Hintergrund war dass sich Polizeichef Mannichl am Volkstrauertag 2008 verhinderte, dass die lokale rechtsextreme Szene in Passau einen entsprechenden Kranz auf dem Friedhof niederlegte. Zuletzt geraten Gabling und der Polizeidirektor am 16. November 2008, dem Volkstrauertag, aneinander. Die NPD marschiert auf einer Gedenkveranstaltung für die Gefallenen der Weltkriege auf dem Passauer Innstadtfriedhof auf, Mannichl ist mit seinen Polizeibeamten da, postiert sich genau vor Gabling. Gabling behauptet am nächsten Tag auf der NPD-Internetseite: ..''Sichtlich verärgert, stellte sich nun Mannichl auf eine Grabplatte gefallener Soldaten und trampelt mit seinen Schuhen auf einem Gedenkgesteck herum...'' Mannichl erwirkt dagegen eine einstweilige Verfügung vor Gericht.
Hintergrund war dass sich Polizeichef Mannichl am Volkstrauertag 2008 verhinderte, dass die lokale rechtsextreme Szene in Passau einen entsprechenden Kranz auf dem Friedhof niederlegte. Am 13.12.08 war der Passauer Polizeidirektor Alois Mannichl vor seinem Wohnhaus in Fürstenzell von einem Neonazi niedergestochen worden, und überlebte. Der Stich ging zwei Zentimeter am Herz vorbei. Der Täter stach mit den Worten ''Viele Grüße vom nationalen Widerstand'' und ''Du linkes Bullenschwein, du trampelst nimmer auf den Gräbern unserer Kameraden herum!'' zu.
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Am 13.12.08 war der Passauer Polizeidirektor Alois Mannichl schliesslich vor seinem Wohnhaus in Fürstenzell von einem Neonazi niedergestochen worden, und überlebte. Der Stich ging zwei Zentimeter am Herz vorbei. Der Täter stach mit den Worten ''Viele Grüße vom nationalen Widerstand'' und ''Du linkes Bullenschwein, du trampelst nimmer auf den Gräbern unserer Kameraden herum!'' zu.
    
==Gabling als Unterstützer der GNM==
 
==Gabling als Unterstützer der GNM==
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