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'''Angie Holzschuh''' (geb. 1968) ist eine deutsche ausgebildete Sportlehrerin und [[Heilpraktiker]]in. Ihr Name taucht auf Teilnehmerlisten von Windsurf-Wettbewerben auf. Sie vermarktet eine eigene Therapieerfindung unter dem Namen "Endlich Schmerzfrei" in Form von kostenpflichtigen Seminaren und Kursen zu einer "Totalen Regeneration der Wirbelsäule".
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'''Angie Holzschuh''' (geb. 1968) ist eine deutsche ausgebildete Sportlehrerin und [[Heilpraktiker]]in. Ihr Name taucht auf Teilnehmerlisten von Windsurf-Wettbewerben auf. Sie vermarktet eine eigene Therapieerfindung unter dem Namen "Endlich Schmerzfrei" in Form von kostenpflichtigen Seminaren und Kursen zu einer "Totalen Regeneration der Wirbelsäule". Ihre Methode basiert auf Ansichten des Landwirts und Sägewerksbetreibers Dieter Dorn (geb. 13. August 1938) zurück, Erfinder der Dorn-Therapie. Die Behandlungsmethode bezieht sich andererseits auf Vorstellungen des Vaters von Angie Holzschuh, den Physiker Rainer Holzschuh.
 
=="Endlich Schmerzfrei" und "Totale Regeneration der Wirbelsäule" nach Holzschuh==
 
=="Endlich Schmerzfrei" und "Totale Regeneration der Wirbelsäule" nach Holzschuh==
 
Angie Holzschuh propagiert eigene Rückenschmerzen- und Wirbelsäulenbehandlungen unter der Bezeichnung ''Endlich Schmerzfrei'' und behandelt damit nach eigenen Angaben Spitzensportler. Bei der Methode soll es sich um eine Variante der Dorn-Therapie handeln. Zu diesen Zwecken verwendet sie ein eigenes von ihr erfundenes Werkzeug, "Holzlöffel" genannt. Die Therapie soll eine ''systematische Korrektur der Körperstatik'' bewirken.
 
Angie Holzschuh propagiert eigene Rückenschmerzen- und Wirbelsäulenbehandlungen unter der Bezeichnung ''Endlich Schmerzfrei'' und behandelt damit nach eigenen Angaben Spitzensportler. Bei der Methode soll es sich um eine Variante der Dorn-Therapie handeln. Zu diesen Zwecken verwendet sie ein eigenes von ihr erfundenes Werkzeug, "Holzlöffel" genannt. Die Therapie soll eine ''systematische Korrektur der Körperstatik'' bewirken.
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Zum Einsatz kommen aber auch Permanentmagneten, die im Rahmen einer [[pseudomedizin]]ischen [[Magnetfeldtherapie]] als selbstklebende Aufkleber auf die Hautoberfläche geklebt werden sollen. Ziel der Bemühungen sei es eine ''systematische Sanierung der Wirbelsäule'' zu erreichen. Zum Einsatz kommen auf Magnetfeldmatten (magnetics effect), die ein Physiker mit Namen Rainer Holzschuh patentiert habe. Rainer Holzschuh behauptet sich als Medizinlaie intensiv die Wirkungen von Magnetfeldern auf den menschlichen Organismus untersucht zu haben. Für die Anwendung von Permanentmagneten in Form von Armbändern und am Körper zu tragenden Permanentmagneten gibt es keinen Nachweis einer Wirksamkeit, die über den Placeboeffekt hinausginge.<ref>Pittler MH, Brown EM, Ernst E. Static magnets for reducing pain: systematic review and meta-analysis of randomised trials. CMAJ 2007, 177: 7; 736-742</ref><ref>Leonard Finegold, Bruce L Flamm: Magnet therapy. BMJ  2006;332:4 (7.1.2006), doi:10.1136/bmj.332.7532.4</ref><ref>National Center for Complementary and Alternative Medicine. National Institutes of Health Research Report. Questions and answers about using magnets to treat pain. http://nccam.nih.gov/health/magnet/magnet.htm</ref><ref>Stewart J. Richmonda, Sally R. Brownb, Peter D. Campionc, Amanda J.L. Porterd, Jennifer A. Klaber Moffette, David A. Jacksone, Valerie A. Featherstonec and Andrew J. Taylord: Therapeutic effects of magnetic and copper bracelets in osteoarthritis: A randomised placebo-controlled crossover trial. Complementary Therapies in Medicine. August 2009. doi: 10.1016/j.ctim.2009.07.002</ref>
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Zum Einsatz kommen aber auch Permanentmagneten, die im Rahmen einer [[pseudomedizin]]ischen [[Magnetfeldtherapie]] als selbstklebende Aufkleber auf die Hautoberfläche geklebt werden sollen. Ziel der Bemühungen sei es eine ''systematische Sanierung der Wirbelsäule'' zu erreichen. Zum Einsatz kommen auf Magnetfeldmatten (magnetics effect), die Vater Rainer Holzschuh patentiert habe. Rainer Holzschuh behauptet sich als Medizinlaie intensiv die Wirkungen von Magnetfeldern auf den menschlichen Organismus untersucht zu haben. Für die Anwendung von Permanentmagneten in Form von Armbändern und am Körper zu tragenden Permanentmagneten gibt es keinen Nachweis einer Wirksamkeit, die über den Placeboeffekt hinausginge.<ref>Pittler MH, Brown EM, Ernst E. Static magnets for reducing pain: systematic review and meta-analysis of randomised trials. CMAJ 2007, 177: 7; 736-742</ref><ref>Leonard Finegold, Bruce L Flamm: Magnet therapy. BMJ  2006;332:4 (7.1.2006), doi:10.1136/bmj.332.7532.4</ref><ref>National Center for Complementary and Alternative Medicine. National Institutes of Health Research Report. Questions and answers about using magnets to treat pain. http://nccam.nih.gov/health/magnet/magnet.htm</ref><ref>Stewart J. Richmonda, Sally R. Brownb, Peter D. Campionc, Amanda J.L. Porterd, Jennifer A. Klaber Moffette, David A. Jacksone, Valerie A. Featherstonec and Andrew J. Taylord: Therapeutic effects of magnetic and copper bracelets in osteoarthritis: A randomised placebo-controlled crossover trial. Complementary Therapies in Medicine. August 2009. doi: 10.1016/j.ctim.2009.07.002</ref>
 
==Quellennachweise==
 
==Quellennachweise==
 
<references/>
 
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[[category:Heilpraktiker]]
 
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