Sathya Sai Baba

Sathya Sai Baba (Sathya Narayana Raju Ratnakaram, geboren am 23. November 1929 in Indien, Bundesstaat Andhra Pradesh) ist ein umstrittener indischer Guru und Esoteriker.

Sai Baba soll weltweit etwa zehn bis fünfzig Millionen Anhänger haben. Sai Baba geriet aufgrund sexueller Übergriffe auf männliche Anhänger in die Kritik. Mit Vorliebe berühre der "Meister" männliche Anhänger an ihren Geschlechtsorganen, angeblich zum Zwecke der 'spirituellen Reinigung'."[1]

Einer der bekanntesten kritischen Berichte eines Betroffenen ist der von Conny Larsson aus Schweden, Verfasser des Buchs "Hinter der Maske des Clowns" ("Behind the mask of the clown")."[2]

Bereits seit den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts kursieren Anschuldigungen, dass Sai Baba namentlich junge Männer sexuell missbraucht habe.[3]

Literatur

  • Reinhart Hummel: Gurus, Meister, Scharlatane. Zwischen Faszination und Gefahr. Herder Verlag, Freiburg 1996. ISBN 3-451-26037-9
  • Katharina Poggendorf-Kakar: Der Gottmensch aus Puttaparthi. Eine Analyse der Sathya-Sai-Baba-Bewegung und ihrer westlichen Anhänger. Verlag Dr. Kovac, Hamburg 1999. ISBN 3-8300-0060-X

Weblinks

Quellennachweise

  1. [1] www.religio.de: Sathya Sai Baba
  2. [2] Conny Larsson: "Politik, Sekten, Sex und Drogen"
  3. Michael Scholz: Jenseits von Gut und Böse? - „Missbrauch“ und „Taschenspielertricks“ - die Vorwürfe gegen Sai Baba. Connection Magazin: http://www.connection.de/cms/index.php?option=content&task=view&id=161
    Auszug: „Bereits seit den 70er Jahren sollen Missbrauchsgerüchte in und um den Ashram im indischen Puttaparthi kursieren. Erstes schriftliches Dokument ist das Buch Lord of the Air des Ex-Jüngers Tal Brooke von 1979. Dass der Guru solche Genitalmanipulationen durchgeführt habe, bestätigen dem Vernehmen nach auch Repräsentanten der Sathya Sai Baba Organisation. Solche und weitergehende Vorwürfe fragwürdiger sexueller Zudringlichkeiten haben verschiedene Ex-Anhänger hartnäckig wiederholt. Verschiedene frühere Anhänger Sai Babas haben mit der Begründung, von dem Guru sexuell missbraucht worden zu sein, außerhalb Indiens rechtliche Schritte gegen ihn angestrengt, beispielsweise hat in jüngerer Zeit der Münchener Jens Sethi den Guru wegen sexuellen Missbrauchs bei der Münchener Polizei angezeigt. Wiewohl die Vielzahl der Bezichtigungen und die Ausdauer der Bezichtigungen bedenklich erscheinen, konnten die Vorwürfe bisher nicht gerichtsfest bewiesen werden. Dem stehen natürlich die Umstände solchen Missbrauchs entgegen, unter anderem, dass Sai Baba junge männliche Schüler in so genannten „Privatinterviews“ missbraucht haben soll, demnach vermutlich ohne weitere Zeugen. Trotz solch schwerer Anklagen glauben Zehntausende aber immer noch an die Göttlichkeit ihres Meisters, an seine übermenschlich-göttlichen Qualitäten.


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