Potenziermaschine: Unterschied zwischen den Versionen

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Aktuelle Version vom 25. Juli 2018, 20:17 Uhr

Automatische Potenzierung
Potenziervorrichtung aus dem 19. Jahrhundert
Potenzierer nach Korsakoff (Simeon Nicolajewitsch von Korsakow, 1787–1853)
Moderne Korsakoff-Maschine
Der "Quinn-Potentizer" nach Michael Quinn

Eine Potenziermaschine (auch Potenzierer genannt) ist eine technische Vorrichtung, die automatisch eine gewünschte Verdünnung homöopathischer Heilmittel herstellt - dieser Vorgang wird in der Homöopathie Potenzierung genannt. Um die Einwirkungen menschlicher Muskelkraft bei den so genannten Schüttelschlägen nachzuahmen und daher die so genannte Dynamisierung zu gewährleisten, werden bei manchen der Potenziermaschinen Stahlfedern eingesetzt, die rhythmisch die erforderliche Anzahl Schläge auf den Probenbehälter mit vergleichbarer Kraft ausüben. Insbesondere bei hohen Potenzen werden Potenziermaschinen eingesetzt. Die maschinelle Herstellung von Hochpotenzen ist allerdings im Europäischen Homöopathischen Arzneibuch nicht standardisiert. Die meisten heute verkauften homöopathischen Heilmittel werden von Maschinen hergestellt.

Erste Potenziermaschinen sind aus dem 19. Jahrhundert bekannt. 1838 wurde in Frankreich von einem Benoît Mure ein Triturator gebaut, eine "Schüttelmaschine" zur Potenzierung homöopathischer Mittel. Aber auch diverse Dynamisatoren wurden eingeführt: nach Boison, Weber oder Doisos. Ein Schweizer Ingenieur aus Genf namens Perdrisat stellte in Zusammenarbeit mit Antoine Nebel aus Lausanne einen automatischen Verdünner her.

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