Pim van Lommel

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Pim van Lommel (geb. 15. März 1943 in Laren/Nordholland) ist ein niederländischer Arzt und Sachbuchautor, der über seine Ansichten zu so genannten Nahtoderlebnissen bekannt wurde. Van Lommel vertritt die Idee, dass es ein menschliches nicht-lokales und endloses Bewusstsein gebe. Er nimmt an, dass das Bewusstsein allgegenwärtig sei und keine materielle Grundlage besässe. Dieses Bewusstsein. Dieses existiere laut Van Lommel bereits vor der Geburt eines Menschen und bestehe auch nach seinem Tode fort. Selbst klinisch tote Menschen könnten demnach ein Bewusstsein haben. So genannte Nahtoderlebnisse könnten laut Van Lommel daher auch von vormals als klinisch tot erklärten Personen stammen. Van Lommels Ansicht unterscheidet sich damit deutlich von den medizinischen Kriterien zur Feststellung des Individualtods. Seine nicht wissenschaftlich anerkannten Ansichten bewegen sich in einem Grenzgebiet zwischen wissenschaftlicher Medizin und Spiritualität. Zur Idee seines nicht-lokalen Bewusstseins beruft er sich auf die Quantenphysik. Desweiteren bezieht er auch aus der Esoterik stammende "übersinnliche Phänomene" wie Telepathie und Telekinese als mögliche Basis seiner Ideen mit ein.

Kurzbiographie

Pim van Lommel besuchte das Gymnasium in Hilversum und studierte bis 1971 Medizin an der Rijksuniversiteit Utrecht. Von 1971 bis 1976 war van Lommel am Antonius-Krankenhaus in Utrecht tätig, wo er seine Ausbildung zum Kardiologen absolvierte. Er gründete 1988 die Merkawah-Stiftung mit, die Menschen in den Niederlanden Information und Begleitung zum Thema NTE anbietet. Ab 1977 bis zum Jahr 2003 arbeitete er als Kardiologe am Rijnstate-Krankenhaus in Arnheim. Seit 2003 arbeit Pim van Lommel nicht mehr als Kardiologe, und widmet sich hauptsächlich den NTE.

Werke

  • Pim van Lommel: Endloses Bewusstsein, Verlag: Droemer/Knaur

Weblinks