Pendel: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 8. Dezember 2008, 18:32 Uhr

Als Pendel wird die Kombination aus einer beweglich in einem Schwerefeld an einem Faden hängenden Masse und ihren Faden bezeichnet und leitet sich von lateinischen Wort pendere = hängen ab.

Pendel können auch aus einer Masse und einer Feder bestehen, und können auch als Torsionspendel vorliegen.

Pendel sind in der Lage unter Zuführung von Energie mit einer chrakteristischen Pendelfrequenz (Schwingfrequenz) und Periodendauer zu gedämpft schwingen. Dabei hängt die Frequenz des Pendels von dessen Fadenlänge (bzw Eigenschaften der Feder), nicht jedoch von der Pendelmasse ab.

Die regelmäßige Schwingungsperiode eines Pendels wird bei Pendeluhren genutzt. Eine andere Anwendung des Pendels ist das Maurerlot. Mit einem Pendel lässt sich bei bekannter Fadenlänge und Pendelmasse das Schwerefeld der Erde grob messen (Pendelgravimeter).

Das Pendel in der Esoterik

Das Pendel im esoterischen pder radiästhetischen Sinn wird häufig als siderisches Pendel bezeichnet, wobei siderisch 'auf die Gestirne bezogen' bedeutet. Pendel werden von esoterisch orientierten Menschen wie die Wünschelruten zur Wahrsagerei oder Anzeige von Erdstrahlen, Wasseradern und dergleichen eingesetzt. Die Befürworter glauben hierbei dass die in der Hand gehaltenen Pendel dabei ohne äußere Krafteinwirkung, d.h. von selbst zu schwingen anfangen würden, der Einfluss des Menschen wäre dabei nicht relevant. Das Pendel selbst scheine die Antwort auf Fragen der Anwesenden zu kennen.

Tatsächlich folgt das Pendel jedoch kleinsten Bewegungen der Hand hervorgerufen durch Puls, Atmung, Muskelaktivität, verkrampfte Anspannung und Windeinflüsse. Ein absolutes Ruhighalten eines mit der Hand gehaltenen Pendels ist unmöglich. In der Hand gehaltene Pendel folgen dem Carpenter-Effekt, auch als ideomotorische Bewegung (selbst ausgelöste Bewegungen) bezeichnet. Der Mediziner und Zoologe William Benjamin Carpenter wies 1852 nach, dass das Wahrnehmen (auch Vorstellen) von Bewegungen zum Mitvollzug der Handbewegungen treibt (= Carpenter-Effekt). Dieser Effekt äußert sich für jedermann offensichtlich, wenn man z.B. ein Bein unbewusst bewegt, während man ein Fußballspiel intensiv verfolgt oder wenn man sich als Zuschauer in einem Kino "in die Kurve legt", wenn man auf der Leinwand eine Achterbahnfahrt miterlebt.