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[[image:Martin Lejeune Wetter.jpg|Verbreitung von [[Verschwörungstheorie]] über eine angebliche Wettermanipulation|320px|thumb]]
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[[image:Martin Lejeune U-Bahn.jpg|Lejeune über eine U-Bahn-Fahrt von Erdogan. In Wirklichkeit wurde das Bild im Februar 2014 bei der Einweihung einer Brücke gemacht. Reisende mussten während der PR-Aktion in andere Wagen umsteigen<ref>https://www.morgenpost.de/politik/article211696367/Deutscher-Erdogan-Fan-Lejeune-faellt-mit-Propagandafotos-rein.html</ref>|320px|thumb]]
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[[image:Martin Lejeune Michael Ballweg August 2020.jpg|mit [[Michael Ballweg]] ([[Querdenken 711]]) am 29.8.2020 in Berlin|320px|thumb]]
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[[image:Martin Lejeune Compact Magazin Nikolai Nerlin Hygienedemo 18 April 2020.jpg|Martin Lejeune, ein [[QAnon]]-Anhänger, Videoteam von [[Compact Magazin]] und [[Nikolai Nerling]] bei [[Hygienedemo]] ([[Anselm Lenz]]) am 18. April 2020 in Berlin (Bild: Recherchenetzwerk Berlin)|320px|thumb]]
 
'''Martin Lejeune''' (geb 27. Juli 1980 in Hannover) ist ein deutscher politischer Aktivist und ehemaliger Journalist. Zuletzt verbreitet Lejeune eigene Ansichten (etwa zu Island, der politischen Lage in der Türkei oder Verehrung für den türkischen Staatspräsidenten Erdogan) hauptsächlich über das Internet. Er ist auch Autor bei "Rote Fahne" von Stephan Steins.
 
'''Martin Lejeune''' (geb 27. Juli 1980 in Hannover) ist ein deutscher politischer Aktivist und ehemaliger Journalist. Zuletzt verbreitet Lejeune eigene Ansichten (etwa zu Island, der politischen Lage in der Türkei oder Verehrung für den türkischen Staatspräsidenten Erdogan) hauptsächlich über das Internet. Er ist auch Autor bei "Rote Fahne" von Stephan Steins.
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==Privates==
 
==Privates==
 
Anfang Juli 2016 konvertierte Lejeune zum Islam.<ref>[http://www.yenisafak.com/en/world/german-journalist-converts-to-islam-on-eid-2491009 ''German journalist converts to Islam on Eid''.] Yeni Şafak, 6. Juli 2016, abgerufen am 7. Juli 2016 (englisch).</ref>  
 
Anfang Juli 2016 konvertierte Lejeune zum Islam.<ref>[http://www.yenisafak.com/en/world/german-journalist-converts-to-islam-on-eid-2491009 ''German journalist converts to Islam on Eid''.] Yeni Şafak, 6. Juli 2016, abgerufen am 7. Juli 2016 (englisch).</ref>  
   
==Kontroversen und Verschwörungstheorien==
 
==Kontroversen und Verschwörungstheorien==
[[image:Martin Lejeune Wetter.jpg|Verbreitung von [[Verschwörungstheorie]] über eine angebliche Wettermanipulation|320px|thumb]]
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[[image:Martin Lejeune U-Bahn.jpg|Lejeune über eine U-Bahn-Fahrt von Erdogan. In Wirklichkeit wurde das Bild im Februar 2014 bei der Einweihung einer Brücke gemacht. Reisende mussten während der PR-Aktion in andere Wagen umsteigen<ref>https://www.morgenpost.de/politik/article211696367/Deutscher-Erdogan-Fan-Lejeune-faellt-mit-Propagandafotos-rein.html</ref>|320px|thumb]]
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[[image:Martin Lejeune Compact Magazin Nikolai Nerlin Hygienedemo 18 April 2020.jpg|Martin Lejeune, ein [[QAnon]]-Anhänger, Videoteam von [[Compact Magazin]] und [[Nikolai Nerling]] bei [[Hygienedemo]] ([[Anselm Lenz]]) am 18. April 2020 in Berlin (Bild: Recherchenetzwerk Berlin)|320px|thumb]]
   
Während der Kontroverse um die Journalisten-Akkreditierung für den NSU-Prozess nahm das Bundesverfassungsgericht eine Verfassungsbeschwerde Lejeunes gegen den Verlust seiner Akkreditierung im Wiederholungsverfahren nicht zur Entscheidung an.<ref>http://www.sueddeutsche.de/politik/nsu-prozess-in-muenchen-journalist-klagt-gegen-neues-akkreditierungsverfahren-1.1662222 </ref><ref>[http://www.spiegel.de/panorama/justiz/nsu-prozess-freier-journalist-klagt-gegen-vergabe-der-presseplaetze-a-897468.html ''Presse beim NSU-Prozess: Journalist klagt gegen Platzvergabe''.] Spiegel Online, 30. April 2013, abgerufen am 7. Juli 2016.<br />[http://www.bverfg.de/entscheidungen/rk20130502_1bvr123613 Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 2. Mai 2013 – 1 BvR 1236/13]</ref>
 
Während der Kontroverse um die Journalisten-Akkreditierung für den NSU-Prozess nahm das Bundesverfassungsgericht eine Verfassungsbeschwerde Lejeunes gegen den Verlust seiner Akkreditierung im Wiederholungsverfahren nicht zur Entscheidung an.<ref>http://www.sueddeutsche.de/politik/nsu-prozess-in-muenchen-journalist-klagt-gegen-neues-akkreditierungsverfahren-1.1662222 </ref><ref>[http://www.spiegel.de/panorama/justiz/nsu-prozess-freier-journalist-klagt-gegen-vergabe-der-presseplaetze-a-897468.html ''Presse beim NSU-Prozess: Journalist klagt gegen Platzvergabe''.] Spiegel Online, 30. April 2013, abgerufen am 7. Juli 2016.<br />[http://www.bverfg.de/entscheidungen/rk20130502_1bvr123613 Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 2. Mai 2013 – 1 BvR 1236/13]</ref>
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Lejeune war Redner auf Demonstrationen zum al-Quds-Tag am 10. Juli in London und am 11. Juli 2015 in Berlin. Er sprach in Bezug auf den Gaza-Krieg von einem zweiten Holocaust, der verhindert werden müsse, und von einem Völkermord. Auch 2016 war er wieder Redner in Berlin. Während der Demonstration befragte er die Teilnehmer mit einem Fragebogen<ref>[http://berliner-register.de/artikel/charlottenburg-wilmersdorf/auswertung-des-qudstag-marsches-2016/5248 Auswertung des Qudstag-Marsches 2016] auf berliner-register.de.</ref>. Im Juli 2016 führten Polizisten Lejeune während der Al-Quds-Demonstration ab, nachdem er minutenlang versucht hatte, Innensenator Frank Henkel, der Redner auf der pro-israelischen ''No-Al-Quds-Tag-''Kundgebung war, gegen dessen Willen in ein Gespräch zu verwickeln. Lejeune warf Henkel aufgrund dessen öffentlicher Funktion eine Verletzung der Neutralitätspflicht vor.<ref>[http://www.berliner-register.de/artikel/charlottenburg-wilmersdorf/auswertung-des-qudstag-marsches-2016/5248 ''Auswertung des Qudstag-Marsches 2016''.] Berliner Register, abgerufen am 26. Juli 2016.<br />Julia Haak: [http://www.berliner-zeitung.de/berlin/al-quds-demo-hunderte-gegendemonstranten-protestieren-gegen-israel-hass-24331330 ''Al-Quds-Demo Hunderte Gegendemonstranten protestieren gegen Israel-Hass''.] Berliner Zeitung, 2. Juli 2016, abgerufen am 22. Juli 2016.<br />{{Internetquelle |autor=Jörn Hasselmann, Melanie Böff |url=http://www.tagesspiegel.de/berlin/marsch-der-israel-gegner-in-berlin-weniger-al-quds-demonstraten-auf-der-strasse-als-erwartet/13821034.html |titel=Marsch der Israel-Gegner in Berlin: Weniger Al-Quds-Demonstraten auf der Straße als erwartet |datum=2016-07-03 |zugriff=2016-07-26 |hrsg=Der Tagesspiegel}}</ref><ref>Julia Haak: [http://www.berliner-zeitung.de/berlin/al-quds-demo-hunderte-gegendemonstranten-protestieren-gegen-israel-hass-24331330 Al-Quds-Demo Hunderte Gegendemonstranten protestieren gegen Israel-Hass]. Von Julia Haak ''Berliner Zeitung'' vom 2. Juli 2016.</ref><ref>Jörn Hasselmann und Melanie Böff: [http://www.tagesspiegel.de/berlin/marsch-der-israel-gegner-in-berlin-weniger-al-quds-demonstraten-auf-der-strasse-als-erwartet/13821034.html ''Marsch der Israel-Gegner in Berlin: Weniger Al-Quds-Demonstraten auf der Straße als erwartet'']. Von Jörn Hasselmann und Melanie Böff, ''Der Tagesspiegel'' vom 2. Juli 2016</ref>
 
Lejeune war Redner auf Demonstrationen zum al-Quds-Tag am 10. Juli in London und am 11. Juli 2015 in Berlin. Er sprach in Bezug auf den Gaza-Krieg von einem zweiten Holocaust, der verhindert werden müsse, und von einem Völkermord. Auch 2016 war er wieder Redner in Berlin. Während der Demonstration befragte er die Teilnehmer mit einem Fragebogen<ref>[http://berliner-register.de/artikel/charlottenburg-wilmersdorf/auswertung-des-qudstag-marsches-2016/5248 Auswertung des Qudstag-Marsches 2016] auf berliner-register.de.</ref>. Im Juli 2016 führten Polizisten Lejeune während der Al-Quds-Demonstration ab, nachdem er minutenlang versucht hatte, Innensenator Frank Henkel, der Redner auf der pro-israelischen ''No-Al-Quds-Tag-''Kundgebung war, gegen dessen Willen in ein Gespräch zu verwickeln. Lejeune warf Henkel aufgrund dessen öffentlicher Funktion eine Verletzung der Neutralitätspflicht vor.<ref>[http://www.berliner-register.de/artikel/charlottenburg-wilmersdorf/auswertung-des-qudstag-marsches-2016/5248 ''Auswertung des Qudstag-Marsches 2016''.] Berliner Register, abgerufen am 26. Juli 2016.<br />Julia Haak: [http://www.berliner-zeitung.de/berlin/al-quds-demo-hunderte-gegendemonstranten-protestieren-gegen-israel-hass-24331330 ''Al-Quds-Demo Hunderte Gegendemonstranten protestieren gegen Israel-Hass''.] Berliner Zeitung, 2. Juli 2016, abgerufen am 22. Juli 2016.<br />{{Internetquelle |autor=Jörn Hasselmann, Melanie Böff |url=http://www.tagesspiegel.de/berlin/marsch-der-israel-gegner-in-berlin-weniger-al-quds-demonstraten-auf-der-strasse-als-erwartet/13821034.html |titel=Marsch der Israel-Gegner in Berlin: Weniger Al-Quds-Demonstraten auf der Straße als erwartet |datum=2016-07-03 |zugriff=2016-07-26 |hrsg=Der Tagesspiegel}}</ref><ref>Julia Haak: [http://www.berliner-zeitung.de/berlin/al-quds-demo-hunderte-gegendemonstranten-protestieren-gegen-israel-hass-24331330 Al-Quds-Demo Hunderte Gegendemonstranten protestieren gegen Israel-Hass]. Von Julia Haak ''Berliner Zeitung'' vom 2. Juli 2016.</ref><ref>Jörn Hasselmann und Melanie Böff: [http://www.tagesspiegel.de/berlin/marsch-der-israel-gegner-in-berlin-weniger-al-quds-demonstraten-auf-der-strasse-als-erwartet/13821034.html ''Marsch der Israel-Gegner in Berlin: Weniger Al-Quds-Demonstraten auf der Straße als erwartet'']. Von Jörn Hasselmann und Melanie Böff, ''Der Tagesspiegel'' vom 2. Juli 2016</ref>
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Am 8. Juli 2016 wollte Lejeune öffentlich die Namen von „2200 getöteten Palästinensern“ des Gaza-Konfliktes von 2014 zwischen dem Holocaust-Mahnmal und der Botschaft der Vereinigten Staaten in Berlin verlesen. Damit wolle er „gegen die Instrumentalisierung der Opfer des Holocausts durch die deutsche Regierung“ protestieren, die damit Waffenlieferungen an Israel rechtfertige. Er forderte den Bau eines Nakba-Mahnmals. Nach öffentlicher Kritik<ref>{{Internetquelle |url=http://www.morgenpost.de/berlin/article207708355/Israel-Kritiker-plant-Demo-am-Mahnmal-Polizei-prueft-Antrag.html |titel=Israel-Kritiker plant Demo am Mahnmal – Polizei prüft Antrag |autor=Rüdiger Finke |datum=2016-06-21 |werk=Berliner Morgenpost |zugriff=2016-07-06}}</ref> wurde die Kundgebung im Namen des Berliner Polizeipräsidenten am geplanten Ort verboten und Lejeune die Straßenkreuzung Wilhelmstraße/Behrenstraße vor der britischen Botschaft zugeteilt.
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Am 8. Juli 2016 wollte Lejeune öffentlich die Namen von „2200 getöteten Palästinensern“ des Gaza-Konfliktes von 2014 zwischen dem Holocaust-Mahnmal und der Botschaft der Vereinigten Staaten in Berlin verlesen. Damit wolle er „gegen die Instrumentalisierung der Opfer des Holocausts durch die deutsche Regierung“ protestieren, die damit Waffenlieferungen an Israel rechtfertige. Er forderte den Bau eines Nakba-Mahnmals. Nach öffentlicher Kritik<ref>http://www.morgenpost.de/berlin/article207708355/Israel-Kritiker-plant-Demo-am-Mahnmal-Polizei-prueft-Antrag.html |titel=Israel-Kritiker plant Demo am Mahnmal – Polizei prüft Antrag |autor=Rüdiger Finke |datum=2016-06-21 |werk=Berliner Morgenpost |zugriff=2016-07-06</ref> wurde die Kundgebung im Namen des Berliner Polizeipräsidenten am geplanten Ort verboten und Lejeune die Straßenkreuzung Wilhelmstraße/Behrenstraße vor der britischen Botschaft zugeteilt.
    
Ende Mai 2016 begleitete Lejeune, nach eigenem Bekunden als Journalist, einen Hilfskonvoi des salafistischen Vereins Ansaar International bis an die syrische Grenze. In seinen ausschließlich in sozialen Netzwerken veröffentlichten Beiträgen verteidigte er die Arbeit des Vereins.<ref>Ulrike Märkel: [http://www.taz.de/Ex-Reporter-unterwegs-mit-Salafisten/!5304399/ ''Ex-Reporter unterwegs mit Salafisten: Auf dem Weg verirrt''.] Die Tageszeitung, 26. Mai 2016, abgerufen am 7. Juli 2016.</ref> Als er im November 2016 eine Pressekonferenz von Ansaar International, mit dem er zuvor nach Syrien gereist war,<ref>[http://www.taz.de/!5304399/ Ex-Reporter unterwegs mit Salafisten Auf dem Weg verirrt] von Ulrike Märkel, TAZ 26. Mai&thinsp;2016</ref> in einem Düsseldorfer Hotel moderieren wollte, wurde ihm Hausverbot erteilt. Er hatte in einem Video Zweifel am Holocaust geäußert und erklärt, er könne nur den palästinensischen Betroffenen der Waldbrände in Israel 2016 Rettung wünschen, nicht aber den Juden. Die Brände seien die „Strafe Gottes für das Verbot des Gebetsrufes“.<ref>Igor Schwarzmann: [http://www.ruhrbarone.de/feuer-intifada-gegen-israel/136055 ''Feuer-Intifada gegen Israel''], Ruhrbarone vom 25. November 2016</ref><ref>{{Internetquelle |url=http://www.heise.de/tp/features/Festnahmen-wegen-Grossbraenden-in-Israel-und-im-Westjordanland-3505767.html |titel=Festnahmen wegen Großbränden in Israel und im Westjordanland |autor=Peter Mühlbauer |hrsg=Telepolis |werk= |datum=2016-11-27 |zugriff=2016-11-30}}</ref><ref>{{Literatur |Autor=Martin Niewendick |Titel=Martin Lejeune zweifelt Holocaust an und wünscht Juden den Feuertod |Sammelwerk=Ruhrbarone |Datum=2016-11-29 |Online=http://www.ruhrbarone.de/martin-lejeune-zweifelt-holocaust-an-und-wuenscht-juden-den-feuertod/136194 |Abruf=2016-11-29}}</ref> Kurz darauf entschuldigte er sich öffentlich für die Äußerungen und erkannte die Historizität des Holocaust an.<ref>{{Literatur |Autor=Westfälische Nachrichten |Titel=Lejeune entschuldigt sich für Holocaust-Aussage |Sammelwerk=Westfälische Nachrichten |Datum= |Online=http://www.wn.de/NRW/2619962-Extremismus-Lejeune-entschuldigt-sich-fuer-Holocaust-Aussage |Abruf=2016-12-03}}</ref>
 
Ende Mai 2016 begleitete Lejeune, nach eigenem Bekunden als Journalist, einen Hilfskonvoi des salafistischen Vereins Ansaar International bis an die syrische Grenze. In seinen ausschließlich in sozialen Netzwerken veröffentlichten Beiträgen verteidigte er die Arbeit des Vereins.<ref>Ulrike Märkel: [http://www.taz.de/Ex-Reporter-unterwegs-mit-Salafisten/!5304399/ ''Ex-Reporter unterwegs mit Salafisten: Auf dem Weg verirrt''.] Die Tageszeitung, 26. Mai 2016, abgerufen am 7. Juli 2016.</ref> Als er im November 2016 eine Pressekonferenz von Ansaar International, mit dem er zuvor nach Syrien gereist war,<ref>[http://www.taz.de/!5304399/ Ex-Reporter unterwegs mit Salafisten Auf dem Weg verirrt] von Ulrike Märkel, TAZ 26. Mai&thinsp;2016</ref> in einem Düsseldorfer Hotel moderieren wollte, wurde ihm Hausverbot erteilt. Er hatte in einem Video Zweifel am Holocaust geäußert und erklärt, er könne nur den palästinensischen Betroffenen der Waldbrände in Israel 2016 Rettung wünschen, nicht aber den Juden. Die Brände seien die „Strafe Gottes für das Verbot des Gebetsrufes“.<ref>Igor Schwarzmann: [http://www.ruhrbarone.de/feuer-intifada-gegen-israel/136055 ''Feuer-Intifada gegen Israel''], Ruhrbarone vom 25. November 2016</ref><ref>{{Internetquelle |url=http://www.heise.de/tp/features/Festnahmen-wegen-Grossbraenden-in-Israel-und-im-Westjordanland-3505767.html |titel=Festnahmen wegen Großbränden in Israel und im Westjordanland |autor=Peter Mühlbauer |hrsg=Telepolis |werk= |datum=2016-11-27 |zugriff=2016-11-30}}</ref><ref>{{Literatur |Autor=Martin Niewendick |Titel=Martin Lejeune zweifelt Holocaust an und wünscht Juden den Feuertod |Sammelwerk=Ruhrbarone |Datum=2016-11-29 |Online=http://www.ruhrbarone.de/martin-lejeune-zweifelt-holocaust-an-und-wuenscht-juden-den-feuertod/136194 |Abruf=2016-11-29}}</ref> Kurz darauf entschuldigte er sich öffentlich für die Äußerungen und erkannte die Historizität des Holocaust an.<ref>{{Literatur |Autor=Westfälische Nachrichten |Titel=Lejeune entschuldigt sich für Holocaust-Aussage |Sammelwerk=Westfälische Nachrichten |Datum= |Online=http://www.wn.de/NRW/2619962-Extremismus-Lejeune-entschuldigt-sich-fuer-Holocaust-Aussage |Abruf=2016-12-03}}</ref>
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