Luc Bürgin

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Luc Bürgin bei Regentreff 2010 (Bildquelle: YouTube)

Luc Bürgin (geb. 19. August 1970, Basel) ist ein Schweizer Autor pseudowissenschaftlicher Sachbücher[1] und Ufologe sowie von 2004 bis 2019 Herausgeber der Zeitschrift für Okkultismus und Verschwörungstheorien, Mysteries. Seit 2019 erscheint Mysteries im rechten deutschen Kopp Verlag unter der Leitung von Andreas von Rétyi. Zitat Luc Bürgin bei facebook:

Wunder geschehen: Unser neues Kioskheft Nr. 4/2019 (Juli/August) ist wider Erwarten NICHT das letzte MYSTERIES-Magazin. Aber dennoch die letzte Heftausgabe unter meiner Regie nach rund 16 Jahren. Was heisst das? Ab und mit der kommenden September/Oktober-Ausgabe übernimmt der Kopp Verlag unsere Zeitschrift – in neuer, eigenständiger Form und unter der redaktionellen Federführung meines ebenso geschätzten wie versierten Autoren- und Medienkollegen Andreas von Rétyi. Ich wiederum werde mir gesundheitsbedingt eine Auszeit gönnen, um mich ab Herbst neuen Buchprojekten zum Mystery-Thema zu widmen.[2]

Von 1996 bis 2002 war Bürgin als Journalist für die Basler Zeitung "Medien" und als Chefredakteur für eine lokale Tageszeitung tätig. Er war mit Axel Ertelt, Hans-Werner Sachmann, Johannes von Buttlar, Johannes Fiebag, Peter Fiebag, Wilfried Stevens und Ulrich Dopatka Gründungsmitglied der deutschsprachigen Sektion der "Ancient Astronaut Society" (AAS, inzwischen "Archeology, Astronautics and SETI Research Association"). Schwerpunkt vieler seiner Werke sind "grenzwissenschaftliche" oder pseudowissenschaftliche und "pseudoarchäologische"[3] Themen. Luc Bürgin veröffentlichte auch in der inzwischen eingestellten New Scientific Times aus dem Discover-Verlag[4] sowie bei "Legendary Times" von Giorgio A. Tsoukalos.

Bürgin, der häufig im auf Verschwörungstheorien spezialisierten Kopp-Verlag, im ehemaligen UFO-Kurier (Kopp-Verlag) publizierte, veröffentlichte auch ein Werk über den so genannten Urzeit-Code. Bürgin sah im Urzeit-Code eine praktikable ökologische Alternative zur Gentechnik.[5] In einer Rezension seines Buchs zum Urzeit-Code heisst es in der Wiener Zeitung:

.."Wir stellen die Hypothese auf, dass im Rahmen der Evolution stillgelegte Informationen heute in Form eines genetischen Gedächtnisses vorliegen und bei Bedarf wieder zur Verfügung stehen." Mehr als diese Hypothese und spekulative Versuche im Pflanzen- und Tierreich sind in dem Buch nicht zu finden, statt dessen aber gleich auch ein Modell, wie die Welt ganz ohne Gentechnik zu retten sei. Alles Bio sozusagen. Und mit Urzeit-Code so süffig wie Wachauer Wein, der seine Qualität bekanntlich dem Urgestein verdankt.
Mehr Fantasie als Wissenschaft.[6]

Im Jahre 2000 wurde Bürgin von einer inzwischen aufgelösten "Dr.-A.-Hedri-Stiftung"[7] der "Preis für Exopsychologie" (als "Wissenschaft vom ausserirdischen Bewusstsein" bezeichnet) verliehen. Im Klappentext zu seinem Werk "Der Urzeit-Code. Die ökologische Alternative zur umstrittenen Gentechnologie" wird dieser völlig bedeutungslose Preis als eine Art Anerkennung der Universität Bern dargestellt:

.."In Anerkennung seiner Forschungen und Publikationen wurde ihm 2000 an der Universität Bern der Preis für Exopsychologie der Dr.-A.-Hedri-Stiftung verliehen."

Die Preisverleiher nutzten jedoch lediglich Räumlichkeiten der Universität Bern.

Bürgin trat mindestens viermal beim so genannten Regentreff auf, und veröffentlichte im 2009 zwei Artikel über das Internetportal Atlantisforschung[8][9] Auch der Basler Psi Verein veröffentlichte einen Artikel von Bürgin über Mirin Dajo.

Siehe auch

Werke

  • Neues aus Absurdistan – Sind wir noch zu retten? Kopp Verlag, 2020
  • Geheimnisse der Matrix, Kopp Verlag
  • Lexikon der verbotenen Archäologie: Mysteriöse Relikte von A bis Z. Kopp, Rottenburg 2009
  • Der Urzeit-Code: Die ökologische Alternative zur umstrittenen Gen-Technologie. Herbig, München 2007
  • Psst… streng vertraulich: Brisante Enthüllungen, die man Ihnen verheimlichen wollte. Kopp, Rottenburg 2006
  • Das Wunder Mirin Dajo: Der unverletzbare Prophet und seine paranormalen Kräfte. Kopp, Rottenburg 2004
  • Hochtechnologie im Altertum: Flüsternde Steine, magische Spiegel, ewiges Licht. Kopp, Rottenburg 2003
  • Rätsel der Archäologie: Unerwartete Entdeckungen, unerforschte Monumente. Herbig, München 2003
  • UFOs über der Schweiz: Das Dossier der Luftwaffe. Kopp, Rottenburg 1999
  • Geheimakte Archäologie: Unterdrückte Entdeckungen, verschollene Schätze, bizarre Funde. Bettendorf, München 1998
  • Irrtümer der Wissenschaft: Verkannte Genies, Erfinderpech und kapitale Fehlurteile. Herbig, München 1997
  • Mondblitze: Unterdrückte Entdeckungen in Raumfahrt und Wissenschaft. Herbig, München 1994
  • Götterspuren: Der neue UFO-Report. Herbig, München 1993

Weblinks

Quellennachweise

  1. Zitat aus Artikel "Ein Freund der Ausserirdischen", NZZ, 14.10.2007
  2. https://netzwerk-kryptozoologie.de/kopp-verlag-uebernimmt-das-mysteries-magazin/
  3. http://www.buchkritik.at/kritik.asp?IDX=1926
  4. Discover Verlag KG, Langenthal
  5. Luc Bürgin: Der Urzeit-Code. Die ökologische Alternative zur umstrittenen Gentechnologie, Herbig Verlag 2007
  6. https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/kultur/literatur/94226-Buergin-Der-Urzeit-Code.html
  7. https://www.easymonitoring.ch/handelsregister/dr-a-hedri-stiftung-fuer-exopsychologie-und-epipsychologie-275592
  8. httpx://atlantisforschung.de/index.php?title=Geheimnisvolle_Winzlinge_-_Welches_Genie_durchbohrte_die_georgischen_Zinnperlen%3F
  9. httpx://atlantisforschung.de/index.php?title=Laos_und_das_R%C3%A4tsel_der_Steinkr%C3%BCge