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==Kurzbiographie==
 
==Kurzbiographie==
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[[image:JakobBoesch2.jpg|Artikel im Schweizer "Tagesanzeiger"<ref>Hugo Stamm: ''Chefarzt sieht Geistheilung als wundermittel'', Artikel in "Tagesanzeiger" vom 2.4.2001</ref>|360px|thumb]]
 
Bösch studierte Humanmedizin an der Universität Zürich und spezialisierte sich in Psychiatrie. Von 1991 bis 2006 war er Chefarzt der Externen Psychiatrischen Dienste (EPD) Basel-Land, wo er auch experimentell [[Geistheilen|Geistheiler]] mitarbeiten liess. Seit Mitte der neunziger Jahre wurden 25 Mitarbeiter für alternativmedizinische und pseudomedizinische Methoden eingestellt und behandelten nach [[Traditionelle Chinesische Medizin|traditioneller chinesischer Medizin]] (inklusive [[Akupunktur]]), [[Anthroposophische Medizin|antroposophischer Medizin]], [[Homöopathie]], [[Shiatsu]], Biodynamischer Therapie nach Boyesen, [[Cranio-Sakrale-Therapie]], [[Kinesiologie]], [[Magnetfeldtherapie]] und [[Farblichttherapie]]. Seit Vorhaben aus dem jahre 1998, Psychiatriepatienten durch [[Handauflegen]] zu behandeln, wurde von der Überregionalen Ethikkomission, einem Gremium des Schweizerischen Wissenschaftsrats, gestopt. Mitte der 90er Jahre unternahm Bösch auch den Versuch ein Geistheilprojekt mit dem Titel "Mediales Heilen mit der Marinho-Methode" einzuführen.  
 
Bösch studierte Humanmedizin an der Universität Zürich und spezialisierte sich in Psychiatrie. Von 1991 bis 2006 war er Chefarzt der Externen Psychiatrischen Dienste (EPD) Basel-Land, wo er auch experimentell [[Geistheilen|Geistheiler]] mitarbeiten liess. Seit Mitte der neunziger Jahre wurden 25 Mitarbeiter für alternativmedizinische und pseudomedizinische Methoden eingestellt und behandelten nach [[Traditionelle Chinesische Medizin|traditioneller chinesischer Medizin]] (inklusive [[Akupunktur]]), [[Anthroposophische Medizin|antroposophischer Medizin]], [[Homöopathie]], [[Shiatsu]], Biodynamischer Therapie nach Boyesen, [[Cranio-Sakrale-Therapie]], [[Kinesiologie]], [[Magnetfeldtherapie]] und [[Farblichttherapie]]. Seit Vorhaben aus dem jahre 1998, Psychiatriepatienten durch [[Handauflegen]] zu behandeln, wurde von der Überregionalen Ethikkomission, einem Gremium des Schweizerischen Wissenschaftsrats, gestopt. Mitte der 90er Jahre unternahm Bösch auch den Versuch ein Geistheilprojekt mit dem Titel "Mediales Heilen mit der Marinho-Methode" einzuführen.  
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==Engagement zum Lichtfasten==
 
==Engagement zum Lichtfasten==
[[image:JakobBoesch2.jpg|Artikel im Schweizer "Tagesanzeiger"<ref>Hugo Stamm: ''Chefarzt sieht Geistheilung als wundermittel'', Artikel in "Tagesanzeiger" vom 2.4.2001</ref>|350px|thumb]]
   
Böschs Name fällt häufig im Zusammenhang mit esoterischen Praktiken des so genannten Lichtfastens, das von angeblich [[Inedia|Nahrungslosen]] betrieben wird, die nicht mit unfreiwillig Hungernden (weltweit etwa 900 Millionen) verwechselt werden dürfen. Befürworter der freiwilligen Nahrungslosigkeit (Inedia) und des Breatharianismus glauben, dass es möglich sei, ohne chemisch gebundene Enenergie auf Dauer zu überleben, und dies entgegen wissenschaftlichen Erkenntnissen der [[Bioenergetik]], die dies ausschließen. Zur Glaubhaftmachung wurden diverse [[pseudowissenschaft]]liche, esoterische und [[pseudomedizin]]ische Lehren und Hypothesen dazu entwickelt und verbreitet, die jedoch wissenschaftlich keinerlei Akzeptanz fanden. Beachtung fanden derartige Konzepte hingegen in bestimmten Kreisen religiöser Gemeinschaften, bei Esoterikern und auf dem [[Esoterikmarkt]]. Rund um diese Praktiken entwickelte sich ein Business um Bücher, Medien und Seminare.
 
Böschs Name fällt häufig im Zusammenhang mit esoterischen Praktiken des so genannten Lichtfastens, das von angeblich [[Inedia|Nahrungslosen]] betrieben wird, die nicht mit unfreiwillig Hungernden (weltweit etwa 900 Millionen) verwechselt werden dürfen. Befürworter der freiwilligen Nahrungslosigkeit (Inedia) und des Breatharianismus glauben, dass es möglich sei, ohne chemisch gebundene Enenergie auf Dauer zu überleben, und dies entgegen wissenschaftlichen Erkenntnissen der [[Bioenergetik]], die dies ausschließen. Zur Glaubhaftmachung wurden diverse [[pseudowissenschaft]]liche, esoterische und [[pseudomedizin]]ische Lehren und Hypothesen dazu entwickelt und verbreitet, die jedoch wissenschaftlich keinerlei Akzeptanz fanden. Beachtung fanden derartige Konzepte hingegen in bestimmten Kreisen religiöser Gemeinschaften, bei Esoterikern und auf dem [[Esoterikmarkt]]. Rund um diese Praktiken entwickelte sich ein Business um Bücher, Medien und Seminare.
  
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