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Sokushinbutsu wurde vom japanischen Buddhisten Kobo Daishi eingeführt und ist heute in Japan per Gesetz verboten. Die Sokushibutsu waren Mitglieder der Shingon-Sekte und wurden gezielt lange Zeit auf ihren Sterbeprozess und Selbstmumifizierung vorbereitet. Etwa zwanzig Mönchen sollen erfolgreich Sokushinbutsu durchgeführt haben und etwa sechs von ihnen werden öffentlich in Tempeln als Mumie ausgestellt. Zu ihnen gehört Hambo Lama Itigelov.
 
Sokushinbutsu wurde vom japanischen Buddhisten Kobo Daishi eingeführt und ist heute in Japan per Gesetz verboten. Die Sokushibutsu waren Mitglieder der Shingon-Sekte und wurden gezielt lange Zeit auf ihren Sterbeprozess und Selbstmumifizierung vorbereitet. Etwa zwanzig Mönchen sollen erfolgreich Sokushinbutsu durchgeführt haben und etwa sechs von ihnen werden öffentlich in Tempeln als Mumie ausgestellt. Zu ihnen gehört Hambo Lama Itigelov.
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Den Sokushinbutsu - Mönchen wird nachgesagt zu ihrem Lebensende bis auf Piniennadeln  immer weniger gegessen und getrunken zu haben um eigenes Körperfett abzubauen, um auzutroknen und um schliesslich zu verhungern. Gleichzeitig nahmen sie Gifte zu sich. Bekannt ist dass sie sich mit Arsen oder Brom vergifteten.
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Den Sokushinbutsu - Mönchen wird nachgesagt zu ihrem Lebensende bis auf Piniennadeln  immer weniger gegessen und getrunken zu haben um eigenes Körperfett abzubauen, um auzutrocknen und um schliesslich zu verhungern. Gleichzeitig nahmen sie Gifte zu sich. Bekannt ist dass sie sich mit Arsen oder Brom vergifteten.
 
Der Legende nach sollen alleine die Vergiftung, der Wasserentzug und der geringe Restfestgehalt zu einer erfolgreichen Mumifizierung geführt haben. Dennoch ist ebenfalls bekannt dass die Leichen nach ihrem Tod mit Salz zum Wasserentzug bedeckt wurden.
 
Der Legende nach sollen alleine die Vergiftung, der Wasserentzug und der geringe Restfestgehalt zu einer erfolgreichen Mumifizierung geführt haben. Dennoch ist ebenfalls bekannt dass die Leichen nach ihrem Tod mit Salz zum Wasserentzug bedeckt wurden.
  
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