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Hergestellt werden die Horvi-Enzyme von der holländischen Horvi-EnzyMed Holland B. V. <ref> Horvi-EnzyMed Holland B. V. Leeuwerik 2, NL-3191 DL Hoogvliet</ref> mit Vertretung auch in Deutschland, vorher wurden entsprechende Mittel von einer Firma Horvi-Chemie hergestellt. Horvienzyme sind auch über einen Webshop erhältlich. Nach Angaben des Herstellers sei dieser aufgrund einer angeblichen  diskriminierende Gesetzgebung aus Deutschland vertrieben worden und habe sich im Jahre 2003 in den Niederlanden niedergelassen, nachdem das Unternehmen in Horvi-EnzyMed Holland B.V. umbenannt wurde.  
 
Hergestellt werden die Horvi-Enzyme von der holländischen Horvi-EnzyMed Holland B. V. <ref> Horvi-EnzyMed Holland B. V. Leeuwerik 2, NL-3191 DL Hoogvliet</ref> mit Vertretung auch in Deutschland, vorher wurden entsprechende Mittel von einer Firma Horvi-Chemie hergestellt. Horvienzyme sind auch über einen Webshop erhältlich. Nach Angaben des Herstellers sei dieser aufgrund einer angeblichen  diskriminierende Gesetzgebung aus Deutschland vertrieben worden und habe sich im Jahre 2003 in den Niederlanden niedergelassen, nachdem das Unternehmen in Horvi-EnzyMed Holland B.V. umbenannt wurde.  
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Die Methode wurde in den vierziger Jahren durch den Apotheker und Chemiker Waldemar Diesing an einem Institut für experimentelle Tierforschung erfunden. Diesing isolierte Gifte von Schlangen, Spinnen, Skorpionen und anderen giftigen Tierarten und entdeckte bestimmte Enzyme bzw Enzymgemische in den jeweiligen Giften.
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Die Methode wurde in den vierziger Jahren durch den Apotheker und Chemiker Waldemar Diesing an einem Institut für experimentelle Tierforschung erfunden. Diesing isolierte Gifte von Schlangen, Spinnen, Skorpionen und anderen giftigen Tierarten und soll bestimmte Enzyme bzw Enzymgemische in den jeweiligen Giften entdeckt haben.
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Auf Basis der Annahme, daß Krankheiten ursächlich durch einen Enzymmangel ausgelöst würden, entwarf Diesing ein therapeutisches Konzept einer heilenden Horvienzym-Einnahme, quasi als Substitution (Ersatz) angegeblich fehlender Enzyme. Auch seien die zu erwerbenden Enzyme im menschlichen Körper ''als Reparatur-Trupps'' unterwegs um ''Schäden'' zu beheben.
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Um die toxischen Wirkungen und mögliche allergische Reaktionen zu verhindern, wird dabei durch ein spezielles Verfahren der Einweißanteil des Giftes weitgehend entfernt (Enteiweißung).  
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==Chemische Zusammensetzung==
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Die einzelnen Mittel enthalten die diversesten Gemische tierischer Toxine im Mikrogrammbereich (bzw Nanogrammbereich), pflanzliche Öle, Vitamine und Mineralien.
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Da laut Angabe des Herstellers Diesing ''konkrete, detaillierte Einblicke in die Enzym-Prozesse, aufgrund des damaligen  Forschungsstandes'' verwehrt worden seien, konnte dieser offenabr nur Vermutungen anstellen. Später sollen allerdings unabhängige Forscher sich des Diesing-Konzeptes angenommen haben um seine Wirksamkeit zu beweisen. Ansonsten wird auf anedotische Patientenberichte verwiesen, die stets postiv ausfallen.
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==Annahmen zum postulierten Funktionsprinzip==
 
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Auf Basis der Annahme, daß Krankheiten ursächlich durch einen Enzymmangel ausgelöst würden, entwarf Diesing ein therapeutisches Konzept seiner heilenden Horvienzyme, quasi als Substitution (Ersatz) für angegeblich fehlende Enzyme. Auch seien die zu erwerbenden Enzyme im menschlichen Körper ''als Reparatur-Trupps'' unterwegs um ''Schäden'' zu beheben. Da laut Angabe des Herstellers Diesing ''konkrete, detaillierte Einblicke in die Enzym-Prozesse, aufgrund des damaligen  Forschungsstandes verwehrt'' worden seien, konnte dieser offenbar nur Vermutungen zum Wirkprinzip anstellen. Später sollen allerdings unbekannt gebliebene unabhängige Forscher sich des Diesing-Konzeptes angenommen haben um seine Wirksamkeit zu beweisen. Ansonsten wird auf anedotische Patientenberichte verwiesen, die stets postiv ausfallen.
    
Bei Tumorzellen soll laut Hersteller ein spaltendes Ferment namens Diphosphopyridinnucleotid wirksam sein, das in Schlangengiften enthalten sei. Dieses hemme selektiv die Glykolyse von Krebszellen.
 
Bei Tumorzellen soll laut Hersteller ein spaltendes Ferment namens Diphosphopyridinnucleotid wirksam sein, das in Schlangengiften enthalten sei. Dieses hemme selektiv die Glykolyse von Krebszellen.
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Um die toxischen Wirkungen und mögliche allergische Reaktionen zu verhindern, wird dabei durch ein spezielles Verfahren der Einweißanteil des Giftes weitgehend entfernt (Enteiweißung)
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==Anwendung==
 
   
Die Anwendung erfolgt in Form der Einnahme von Tropfen, die laut Hinweis der Firma Horvi-EnzyMed mindestens eine bis drei Minuten im Mundraum verbleiben sollen oder auch in Form von Injektionen (sc/im), Tabletten und Salben.
 
Die Anwendung erfolgt in Form der Einnahme von Tropfen, die laut Hinweis der Firma Horvi-EnzyMed mindestens eine bis drei Minuten im Mundraum verbleiben sollen oder auch in Form von Injektionen (sc/im), Tabletten und Salben.
Die einzelnen Mittel enthalten die diversesten Gemische tierischer Toxine im Mikrogrammbereich (bzw Nanogrammbereich), pflanzliche Öle, Vitamine und Mineralien.
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Typische Horvi-Mittel sind:
 
   
 
   
 
Horvi-enzyme Crotalus
 
Horvi-enzyme Crotalus
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Horvi-Serpalgin
 
Horvi-Serpalgin
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==Genannte Indikationen==
 
Krebs, M. Parkinson, Rheuma, Herzinfarkt, Herzinsuffizienz, Thrombosen, Warzen, art. Hypertonie, Hysterie, Asthma, Arthrose, Inpotenz, Schizophrenie, Haarausfall,  
 
Krebs, M. Parkinson, Rheuma, Herzinfarkt, Herzinsuffizienz, Thrombosen, Warzen, art. Hypertonie, Hysterie, Asthma, Arthrose, Inpotenz, Schizophrenie, Haarausfall,  
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==Literatur=
 
==Literatur=
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