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Balck ist wie andere Anhänger von [[Wünschelrute]]nphänomenen der Ansicht, dass Wasser, vor allem fließendes Wasser, "spürbar" sei. Besonders bedeutsam sei die Kombination von fließendem Wasser und magnetischen Wechselfeldern. In der Nähe seines Büros verlegte Kühlwasserleitungen hätten sich für ihn als zufälliges Forschungsobjekt herausgestellt. Das Leitungssystem habe bei ihm einen "um rund 20 Punkte erhöhten Blutdruck" verursacht, denn es erzeuge im Gebäude ein "Strahlungsmuster". Um den Einfluss zusätzlicher Magnetfelder zu untersuchen, hat er parallel zu den Wasserleitungen Drähte verlegt, die von Strom durchflossen wurden, und das "Strahlungsmuster" der Anordnung sorgfältig durch "Spüren" vermessen.
 
Balck ist wie andere Anhänger von [[Wünschelrute]]nphänomenen der Ansicht, dass Wasser, vor allem fließendes Wasser, "spürbar" sei. Besonders bedeutsam sei die Kombination von fließendem Wasser und magnetischen Wechselfeldern. In der Nähe seines Büros verlegte Kühlwasserleitungen hätten sich für ihn als zufälliges Forschungsobjekt herausgestellt. Das Leitungssystem habe bei ihm einen "um rund 20 Punkte erhöhten Blutdruck" verursacht, denn es erzeuge im Gebäude ein "Strahlungsmuster". Um den Einfluss zusätzlicher Magnetfelder zu untersuchen, hat er parallel zu den Wasserleitungen Drähte verlegt, die von Strom durchflossen wurden, und das "Strahlungsmuster" der Anordnung sorgfältig durch "Spüren" vermessen.
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Ähnliche Versuche führt Balck mit einem von Wasser durchflossenen, spiralförmig aufgewickelten Schlauch durch, den er "Wasserspule" nennt. Sie wird "moduliert", indem durch einen parallel geführten Draht ein schwacher Wechselstrom geschickt wird. Balck ermittelt eine "Abstrahlcharakeristik" der Wasserspule (eine Art Richtdiagramm wie bei einer Antenne), welche die "spürbaren Zonen" um die Spule herum angibt. Durch EEG-Messungen an einigen Probanden will er "Reaktionen auf unterschiedliche Frequenzen" nachgewiesen haben. Geeignete Frequenzen seien beispielsweise 2,2 Hz, 6,7 Hz und 7,8 Hz. Das durch den Draht erzeugte Magnetfeld sei dabei äußerst schwach und betrage am Ort der Versuchsperson nur 1 pT.
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Ähnliche Versuche führt Balck mit einem von Wasser durchflossenen, spiralförmig aufgewickelten Schlauch durch, den er "Wasserspule" nennt. Diese wird "moduliert", indem durch einen parallel geführten Draht ein schwacher Wechselstrom geschickt wird. Balck ermittelt eine "Abstrahlcharakeristik" der Wasserspule (eine Art Richtdiagramm wie bei einer Antenne), welche die "spürbaren Zonen" um die Spule herum angibt. Durch EEG-Messungen an einigen Probanden will er "Reaktionen auf unterschiedliche Frequenzen" nachgewiesen haben. Geeignete Frequenzen seien beispielsweise 2,2 Hz, 6,7 Hz und 7,8 Hz. Das durch den Draht erzeugte Magnetfeld sei dabei äußerst schwach und betrage am Ort der Versuchsperson nur 1 pT.
    
Die Methodik der von Balck beschriebenen Versuche genügt keinen wissenschaftlichen Ansprüchen, beispielsweise ist die Gruppe der Probanden sehr klein (und besteht häufig offenbar nur aus ihm selbst) und es fehlt eine Verblindung. Er ist aber der Ansicht, dass sie die Basis für ein neues "Scheunen-Experiment" bilden können; damit bezieht er sich auf den [[Wünschelruten-Report]] zu den umstrittenen Versuchen von [[Herbert L. König]] in den 1980er Jahren.
 
Die Methodik der von Balck beschriebenen Versuche genügt keinen wissenschaftlichen Ansprüchen, beispielsweise ist die Gruppe der Probanden sehr klein (und besteht häufig offenbar nur aus ihm selbst) und es fehlt eine Verblindung. Er ist aber der Ansicht, dass sie die Basis für ein neues "Scheunen-Experiment" bilden können; damit bezieht er sich auf den [[Wünschelruten-Report]] zu den umstrittenen Versuchen von [[Herbert L. König]] in den 1980er Jahren.
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