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==Übungen==
 
==Übungen==
Diese Übungen werden seit Anfang der 1990er Jahren in [[Esoterik]]-Szene als gymnastisches [[Allheilmittel]] angepriesen. Dabei werden von den Anhängern folgende Übungen durchgeführt:
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Diese Übungen werden seit Anfang der 1990er Jahren in der [[Esoterik]]-Szene als gymnastisches [[Allheilmittel]] angepriesen. Dabei werden von den Anhängern folgende Übungen durchgeführt:
 
   
 
   
 
* 1. Tibeter (Kreisel): Man steht aufrecht und hat die Arme seitlich parallel zum Boden ausgestreckt. Die Handflächen weisen nach unten, die Finger sind geschlossen und liegen flach aneinander. In dieser T-förmigen Position dreht man sich im Uhrzeigersinn ohne Unterbrechung um die eigene Achse, bis einem leicht schwindlig wird. Man bleibt dann stehen und fixiert den Daumen einer Hand, bis man wieder senkrecht im Lot ist.
 
* 1. Tibeter (Kreisel): Man steht aufrecht und hat die Arme seitlich parallel zum Boden ausgestreckt. Die Handflächen weisen nach unten, die Finger sind geschlossen und liegen flach aneinander. In dieser T-förmigen Position dreht man sich im Uhrzeigersinn ohne Unterbrechung um die eigene Achse, bis einem leicht schwindlig wird. Man bleibt dann stehen und fixiert den Daumen einer Hand, bis man wieder senkrecht im Lot ist.
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* 3. Tibeter (Halbmond): Man kniet sich auf den Boden, wobei die Oberschenkel parallel gestellt sind und man auf den Unterschenkeln hüftbreit auseinander kniet. Man stellt die Zehen auf, so dass sich das Fußgelenk in einem etwa 90-Grad-Winkel befindet. Die Handflächen werden auf der dem Rücken zugewandten Seite der Oberschenkel flach etwas unterhalb des Beckenbereichs aufgelegt. Der Oberkörper ist aufrecht. Beim Einatmen wird der Kopf nach hinten gebeugt, beim Ausatmen wird das Kinn wird auf die Brust gedrückt. Als Ausgleichsübung lässt man das Becken auf die Unterschenkel herab und lässt die Arme und Schultern locker pendeln oder auf dem Boden ruhen (Handflächen nach oben).
 
* 3. Tibeter (Halbmond): Man kniet sich auf den Boden, wobei die Oberschenkel parallel gestellt sind und man auf den Unterschenkeln hüftbreit auseinander kniet. Man stellt die Zehen auf, so dass sich das Fußgelenk in einem etwa 90-Grad-Winkel befindet. Die Handflächen werden auf der dem Rücken zugewandten Seite der Oberschenkel flach etwas unterhalb des Beckenbereichs aufgelegt. Der Oberkörper ist aufrecht. Beim Einatmen wird der Kopf nach hinten gebeugt, beim Ausatmen wird das Kinn wird auf die Brust gedrückt. Als Ausgleichsübung lässt man das Becken auf die Unterschenkel herab und lässt die Arme und Schultern locker pendeln oder auf dem Boden ruhen (Handflächen nach oben).
 
   
 
   
* 4. Tibeter (Brücke): Man setzt sich auf den Boden und streckt die Beine senkrecht nach vorne aus. Dabei sollten die Fußgelenke einen Abstand von ca. 30 cm aufweisen. Die Handflächen werden neben dem Becken parallel zu den Hüften auf den Boden gestellt. In dieser Stellung zieht man beim Ausatmen das Kinn an die Brust. Beim Einatmen hebt man aus dieser L-förmigen, sitzenden Position das Becken in Richtung Decke, so dass man eine schiefe Ebene oder eine Art "Brücke" bildet. Der Kopf wird dabei in den Nacken gelegt und jeder Muskel im Körper wird angespannt.
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* 4. Tibeter (Brücke): Man setzt sich auf den Boden und streckt die Beine senkrecht nach vorne aus. Dabei sollten die Fußgelenke einen Abstand von ca. 30 cm aufweisen. Die Handflächen werden neben dem Becken parallel zu den Hüften auf den Boden gestellt. In dieser Stellung zieht man beim Ausatmen das Kinn an die Brust. Beim Einatmen hebt man aus dieser L-förmigen, sitzenden Position das Becken in Richtung Decke, so dass man eine schiefe Ebene oder eine Art "Brücke" bildet. Der Kopf wird dabei in den Nacken gelegt und jeder Muskel im Körper angespannt.
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* 5. Tibeter (Berg): Man nimmt die Ausgangsposition einer Liegestütze ein, wobei die Zehen aufgestellt sind. Hände und Füße sind etwa 60 cm weit auseinander zu positionieren. Die Arme sollen senkrecht zum Boden aufgestellt werden, so dass die Wirbelsäule ein bisschen durchgebogen wird. Der Kopf soll weitest möglich in den Nacken gehoben werden, um die Decke anzusehen. Beim Einatmen hebt man das Becken und zieht das Kinn auf die Brust (eine Art "Katzenbuckel").
   
   
 
   
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* 5. Tibeter (Berg): Man nimmt die Ausgangsposition eines Liegestütz ein, wobei die Zehen aufgestellt sind. Hände und Füße sind etwa 60 cm weit auseinander zu positionieren. Die Arme sollen senkrecht zum Boden aufgestellt werden, so dass die Wirbelsäule ein bisschen durchgebogen wird. Der Kopf soll so weit wie möglich in den Nacken gehoben werden, um die Decke anzusehen. Beim Einatmen hebt man das Becken und zieht das Kinn auf die Brust (eine Art "Katzenbuckel").
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==Der sechste Tibeter==
 
==Der sechste Tibeter==
 
In der Esoterikszene wurde ein weiterer Tibeter ergänzt, der zur Transformation und Belebung sexueller Energien dienen, die Keimdrüsen stimulieren und das Sexualleben verbessern soll. Überschüssige sexuelle Energie soll auf die anderen Chakren umgeleitet werden und das [[Kundalini]], eine angeblich besondere Chakren-Energie, erwecken. Der sechste Tibeter entstammt dem Hatha-Yoga und soll angeblich streng geheim sein.<ref>www.kgsberlin.de/archiv/eintrag/art15446.html?PHPSESSID=tof</ref>
 
In der Esoterikszene wurde ein weiterer Tibeter ergänzt, der zur Transformation und Belebung sexueller Energien dienen, die Keimdrüsen stimulieren und das Sexualleben verbessern soll. Überschüssige sexuelle Energie soll auf die anderen Chakren umgeleitet werden und das [[Kundalini]], eine angeblich besondere Chakren-Energie, erwecken. Der sechste Tibeter entstammt dem Hatha-Yoga und soll angeblich streng geheim sein.<ref>www.kgsberlin.de/archiv/eintrag/art15446.html?PHPSESSID=tof</ref>
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