Erstverschlimmerung

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Unter einer Erstverschlimmerung wird bei Anhängern der Homöopathie die Verschlimmerung der Symptome einer Erkrankung gesehen, die als Heilreaktion gewertet werden. Angeblich soll der Körper dabei das Mittel „erkennen“ und die „Selbstheilungskräfte“ aktivieren.

Da bei der Homöopathie eine Nichtbehandlung stattfindet, ist die sogenannte Erstverschlimmerung als der natürliche Verlauf der Erkrankung zu werten, bei dem diese sich zunächst verschlimmert um danach im Idealfall spontan abzuheilen. Eine Erstverschlimmerung ist somit immer dann zu erwarten, wenn ein Patient sich im Anfangsstadium einer Erkrankung homöopathisch behandeln lässt. Damit ist der Begriff der Erstverschlimmerung eine Umdeutung des Fortschreitens einer Erkrankung in eine Heilreaktion.