Cell-Com-Parallel-System nach Nielsen: Unterschied zwischen den Versionen

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Kern der Nielsen-Systeme sind triviale Aussagen zu elektrophysiologischen Gegebenheiten des peripheren Nervensystems, die durch diverse Hypothesen ergänzt werden, etwa die der angeblich nachweisbaren Existenz so genannter [[Meridian]]e der [[TCM]]. Ein eigenes Modell zum Krankheitsverständnis als Folge falsch interpretierter und nicht identifizierbarer externer Signale offenbart eine [[Bioresonanz]]technik hinter der Cell-Com nach Nielsen.
 
Kern der Nielsen-Systeme sind triviale Aussagen zu elektrophysiologischen Gegebenheiten des peripheren Nervensystems, die durch diverse Hypothesen ergänzt werden, etwa die der angeblich nachweisbaren Existenz so genannter [[Meridian]]e der [[TCM]]. Ein eigenes Modell zum Krankheitsverständnis als Folge falsch interpretierter und nicht identifizierbarer externer Signale offenbart eine [[Bioresonanz]]technik hinter der Cell-Com nach Nielsen.
  
Ergänzt werden werbende Angaben über die Cell-Com-Gerätschaft und Parallelakupunktur durch Jubelberichte von Patienten und undurchsichtige, unveröffentlichte Anwendungsberichte ohne Kontrollgruppe aus Bulgarien. Genannt wird in diesem Zusammenhang ein Prof. Dr. med. S. Danev, der Vorzüge der Methode mit der Methode der [[Herzfrequenzvariabilität]] erkannt haben will. Ein ''energiemedizinisch'' genanntes ''Gutachten'' über das Cell-Com-System wird von dem [[DGEIM]]-Mitgründer [[Manfred Doepp]] in seiner Funktion als Gutachter der Firma Gutachter einer Firma namens HolisticDiag (in Irschenberg) genannt, die in grosser Zahl stets positive Gutachten über Scharlatanerieprodukte und Lebensmittel erteilt. Doepp betreibt auch in Salzburg eine Ordination für Nuklear- und Komplementärmedizin.
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Ergänzt werden werbende Angaben über die Cell-Com-Gerätschaft und Parallelakupunktur durch Jubelberichte von Patienten und undurchsichtige, unveröffentlichte Anwendungsberichte ohne Kontrollgruppe aus Bulgarien. Genannt wird in diesem Zusammenhang ein Prof. Dr. med. S. Danev, der Vorzüge der Methode mit der Methode der [[Herzfrequenzvariabilität]] erkannt haben will. Ein [[Energetische Medizin|''energiemedizinisch'']] genanntes ''Gutachten'' über das Cell-Com-System wird von dem [[DGEIM]]-Mitgründer [[Manfred Doepp]] in seiner Funktion als Gutachter der Firma Gutachter einer Firma namens HolisticDiag (in Irschenberg) genannt, die in grosser Zahl stets positive Gutachten über Scharlatanerieprodukte und Lebensmittel erteilt. Doepp betreibt auch in Salzburg eine Ordination für Nuklear- und Komplementärmedizin.
  
 
Die gesetzlichen Krankenkassen erstatten die Kosten wegen fehlender Eignungsbelege nicht. Auf der deutschsprachigen Webseite wird der Klient und Kunde jedoch darauf aufmerksam gemacht, dass er die Therapiekosten von seiner Steuererklärung unter "Außergewöhnliche Belastungen" aufführen könne. Wörtlich ist zu lesen: ''Das Finanzamt muss die Kosten nach der Rechtsprechung anerkennen und darf keine zu strengen Voraussetzungen an den Abzug der einzelnen Kosten stellen.''
 
Die gesetzlichen Krankenkassen erstatten die Kosten wegen fehlender Eignungsbelege nicht. Auf der deutschsprachigen Webseite wird der Klient und Kunde jedoch darauf aufmerksam gemacht, dass er die Therapiekosten von seiner Steuererklärung unter "Außergewöhnliche Belastungen" aufführen könne. Wörtlich ist zu lesen: ''Das Finanzamt muss die Kosten nach der Rechtsprechung anerkennen und darf keine zu strengen Voraussetzungen an den Abzug der einzelnen Kosten stellen.''

Version vom 31. August 2010, 13:14 Uhr

Hugo Nielsen

Das Cell-Com-Parallel-System nach Nielsen (Hugo Nielsen System) ist ein pseudomedizinisch-alternativmedizinischer Behandlungseinfall eines dänischen Akupunkteurs namens Hugo Nielsen, der von einem Hugo Nielsen Institut für Parallelakupunktur in Dänemark, mit Niederlassung Bremen propagiert wird.[1]

Teile dieses Systems sind eine proprietäre "Parallelakupunktur", sowie ein so genanntes Cell-Com Zellkommunikationssystem, wobei jede Methode für sich alleine bereits wirksam sein soll. Insgesamt ergebe sich dabei eine Verbindung von Akupunktur und einer Zellen-Kommunikation.

Im Eigenverständnis glaubt man an eine angeblich 6.000 Jahre alte Erfahrung der chinesischen Akupunktur anknüpfen und sich auf Aussagen von Fritz-Albert Popp berufen zu können. Nach Angaben der Nielsen-Webseite im Internet habe unter anderem Popp die Erkenntnis herbeigeführt, dass Krankheiten zunächst biophysikalisch auf der Ebene der Wellen und Teilchen entstehen. Auch habe Popp die Existenz von Meridianen mit Hilfe einer Biophotonentheorie nachgewiesen. Es gab in der Tat Versuche von Popp und Mitarbeitern, die TCM-Meridiane mittels einer herkömmlichen Infrarotkamera nachzuweisen, die Ergebnisse kamen jedoch durch Artefakte zustande und waren wertlos (siehe: [1]).

Auf der Nielsen-Webseite sieht man das eigene System als ein biophysikalisches Denkmodell und Therapiekonzept, das der etablierten wissenschaftlichen Medizin überlegen sei, da diese sich nach Ansichten der Nielsen-Therapeuten, fast ausschließlich auf das Verständnis der Funktionen eines stofflichen Organismus konzentiere. Auch vernachlässige angeblich die westliche Medizin aus gleicher Sicht Erkenntnisse einer Biokybernetik, sowie Erkenntnisse von Albert Einstein, der bereits erkannt habe, dass Materie in Energie umwandelbar sei. Auch habe Nobelpreisträger Pauli nachgewiesen, dass der menschliche Organismus nicht nur Materie verkörpere, sondern ein lebendiges Schwingungs- und Frequenzfeld sei.

Kern der Nielsen-Systeme sind triviale Aussagen zu elektrophysiologischen Gegebenheiten des peripheren Nervensystems, die durch diverse Hypothesen ergänzt werden, etwa die der angeblich nachweisbaren Existenz so genannter Meridiane der TCM. Ein eigenes Modell zum Krankheitsverständnis als Folge falsch interpretierter und nicht identifizierbarer externer Signale offenbart eine Bioresonanztechnik hinter der Cell-Com nach Nielsen.

Ergänzt werden werbende Angaben über die Cell-Com-Gerätschaft und Parallelakupunktur durch Jubelberichte von Patienten und undurchsichtige, unveröffentlichte Anwendungsberichte ohne Kontrollgruppe aus Bulgarien. Genannt wird in diesem Zusammenhang ein Prof. Dr. med. S. Danev, der Vorzüge der Methode mit der Methode der Herzfrequenzvariabilität erkannt haben will. Ein energiemedizinisch genanntes Gutachten über das Cell-Com-System wird von dem DGEIM-Mitgründer Manfred Doepp in seiner Funktion als Gutachter der Firma Gutachter einer Firma namens HolisticDiag (in Irschenberg) genannt, die in grosser Zahl stets positive Gutachten über Scharlatanerieprodukte und Lebensmittel erteilt. Doepp betreibt auch in Salzburg eine Ordination für Nuklear- und Komplementärmedizin.

Die gesetzlichen Krankenkassen erstatten die Kosten wegen fehlender Eignungsbelege nicht. Auf der deutschsprachigen Webseite wird der Klient und Kunde jedoch darauf aufmerksam gemacht, dass er die Therapiekosten von seiner Steuererklärung unter "Außergewöhnliche Belastungen" aufführen könne. Wörtlich ist zu lesen: Das Finanzamt muss die Kosten nach der Rechtsprechung anerkennen und darf keine zu strengen Voraussetzungen an den Abzug der einzelnen Kosten stellen.

Cell-Com

Cellcom.jpg

Mittels zweier Elektroden (Sonden) wird an bestimmten Akupunkturpunkten eine elektrische Spannung (Körperspannung genannt) mit einem Cell-Com-Gerät gemessen. Das 639 Euro teure Gerät soll dabei gleichzeitig die gemessene Spannung ausgleichen können, was zu einer energetischen Grundreinigung und Harmonisierung führe, die etwa durch Blockaden entstandene Störungen eines angenommenen Energieflusses wieder herstelle. Durch den Einsatz des Cell-Com-Kästchens sollen elektromagnetischen Oszillationen des Körpers für therapeutische Zwecke genutzt werden können, indem alle pathologischen bzw. disharmonischen Frequenzen invertiert würden und somit aus dem Organismus eliminiert würden. Eigene geschwächte und als gesund bzw harmonisch angenommene Schwingungen würden hingegen verstärkt. Über eingesetzte Signale gibt es keine auswertbaren Angaben, genauso wenig wie zu den genannten Frequenzen.

Parallelakupunktur

Im Nielsen-System wird davon ausgegangen, weitere, der klassischen Akupunktur unbekannte, so genannte Bahnen entdeckt zu haben, die von der Haut in die Tiefe führten. Als eine Art Markenzeichen der Nielsen'schen Parallelakupunktur entpuppt sich die Anwendung stets je zweier paralleler Akupunkturnadeln an seitengleichen Einstechorten, meist an den Extremitäten (Händen und Füßen).

Quellennachweise

  1. Praxis für Akupunktur, Hugo Nielsen Instituttet ApS, Kirkeallé 14, 6510 Gram. Hugo Nielsen Institut für Parallelakupunktur GmbH, Georg-Gröning-Str. 57, 28209 Bremen