Calumed e.V.

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Der Calumed e.V. ist ein als gemeinnützig anerkannter Verein, der am 15. März 1986 als „Institut für interdisziplinäre Sozial- und Gesundheitsarbeit e.V. (ISG)“ gegründet wurde. Der Verein hatte acht Gründungsmitglieder, von denen 2007 noch vier aktiv mitarbeiteten: neben dem Gründer Dieter Jarzombek dessen Lebensgefährte Krzysztof Kubiak sowie Kathrin Fettweiß und Thomas Erbskorn.[1] Die Zahl der ordentlichen Mitglieder des Vereins war dabei auf die Gruppe der acht Gründungsmitglieder begrenzt; weitere Personen konnten lediglich als Fördermitglieder beitreten[2]; dieser Status ist im allgemeinen nicht mit Stimmrechten bei Hauptversammlungen verbunden.

Im Jahr 2003 wurde der Verein zunächst in "Pro Arbore" umbenannt; da dieser Name bereits geschützt war, wurde eine weitere Umbenennung in nun "Calumed e.V." notwendig.[2] Die Umbenennungen und deren genaue Zeitpunkte werden auf der Webseite des Vereins nicht dokumentiert. Ebenfalls nicht dokumentiert wird eine offenbar noch davor vollzogene Umbenennung auf die Bezeichnung "GENESE"[3], so dass unklar ist, ab wann und wie lange der Verein unter diesem Namen aktiv war.

Der Verein gründete im September 1991 einen Trägerkreis zum Erwerb und Betrieb eines Seminarhauses. Im September 1993 wurde eine entsprechende Immobilie mit Wohnhaus, drei Nebengebäuden sowie einem 30.000 m² großen Grundstück in Bispingen gekauft, die als „Refugium“ bezeichnet wird.[4] In einer weiteren Vereinsveröffentlichung ist zum Erwerb der Immobilie zu erfahren: "Menschen, die ihn [Dieter Jarzombek] sehr schätzen, erwarben für ihn im Juni 1993 ein Haus in der Nähe von Hamburg als Lehrstätte".[5]

Der Name Calumed ist ferner seit September 2012 als Wortmarke auf Dieter Jarzombek als Inhaber registriert.[6]

Vereinsziele

Nach eigenen Angaben ist Calumed ein „parteipolitisch und konfessionell ungebundener gemeinnütziger Verein für Erwachsenenbildung, Gesundheitsförderung und Völkerverständigung.“[7]

Der Verein veranstaltet Studienreisen, nationale und internationale Begegnungen, Fortbildungsveranstaltungen, Seminare und Projekte, mit denen man „das Streben des Individuums nach Selbstverwirklichung und Wachstum mit einer ökologischen Ethik verbinden“ und „die Entwicklung von persönlichen, sozialen und gesellschaftlichen Visionen und .. deren Umsetzung im Alltag“ fördern will.[7]

Ferner heißt es: „Mit unseren Kooperationspartnern aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen, verschiedenen Nationen und kulturellen Traditionen und in gemeinsamen Projekten mit Umweltverbänden und sozialen Organisationen arbeiten wir an der Erfüllung unserer Aufgabe und der Verwirklichung unserer Satzungsziele.“[7]

Die Satzung ist auf der Webseite des Vereins nicht einzusehen.

Aus einer Vereinspublikation geht hervor, dass die Ausrichtung auf Völkerverständigung und Naturschutz erst mit der Umbenennung in "Pro Arbore" bzw. "Calumed e.V." in die Satzung aufgenommen wurde.[8]

Der Vereinsgründer

Gegründet wurde der Verein, wie bereits der Vorläufer ISG e.V., von Dieter Jarzombek.

Nach Angaben auf seiner Webseite ist Jarzombek 1947 geboren. Nach einer Schlosserlehre und einer Verpflichtung als Zeitsoldat erlernte er den Beruf des Krankenpflegers mit einer Fortbildung als Fachpfleger in der Psychiatrie. Danach will er die allgemeine Hochschulreife erworben und sich an der Hamburger Hochschule für Wirtschaft und Politik (HWP) eingeschrieben haben.[9]

Im in Frage stehenden Zeitraum war die HWP nicht in die Universität Hamburg eingegliedert, sondern eine selbständige, gewerkschaftliche Akademie und später Hochschule, die ohne allgemeine Hochschulreife nach einer Eingangsprüfung zugänglich war und insbesondere engagierten Gewerkschaftern mit abgeschlossener Lehre und Berufspraxis die Möglichkeit eines höheren Abschlusses bot. Erst nach dem Examen an der HWP verfügten die Absolventen über die allgemeine Hochschulreife und konnten damit ein Studium an der Universität aufnehmen.

Eine offenbar mehr an Fakten orientierte Schilderung findet sich in einer Vereinspublikation, in der Jarzombek in einem Interview erläutert, sich zwar für vier Jahre als Zeitsoldat verpflichtet zu haben, jedoch als Wehrdienstverweigerer vorzeitig ausgeschieden zu sein; danach soll sich eine Phase mit Tätigkeiten in den verschiedensten Berufsfeldern und nachfolgend erst die Ausbildung zum Krankenpfleger angeschlossen haben, offenbar im Alter von 24 Jahren, d.h. 1971.[10] Den Angaben im Interview zufolge erwarb Jarzombek auch keine allgemeine Hochschulreife, sondern absolvierte den vorgeschriebenen Vorbereitungs-Abendkurs für die Aufnahmeprüfung an der HWP; das Studium dort nahm er offenbar um das Jahr 1974 auf. Diesen Studiengang schloss Jarzombek jedoch nicht ab, da ihm nach eigener Darstellung 1976 das Angebot einer Tätigkeit als therapeutischer Mitarbeiter in der Abteilung für Verhaltenstherapie angeboten wurde, unter der Voraussetzung, er beende das Studium und stehe dem Projekt "uneingeschränkt zur Verfügung".[11]

Jarzombek erwähnt auch auf seiner Webseite ein etwaiges Studium der Psychologie mit keinem Wort, sondern setzt die Darstellung seines Lebenslaufes mit der Erwähnung fort, er habe, „[d]urch Prof. Dr. med. Ivar [sic] Hand ausgebildet...“[9], zwölf Jahre als Verhaltenstherapeut am Universitätsklinikum Eppendorf in Hamburg gearbeitet. Nach einer über Jarzombeks Seite abrufbaren Broschüre dagegen will er auf „14 Jahre Tätigkeit als klinischer Therapeut an der Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf“ zurückblicken.[12]

Während der Beschäftigung am UKE hat Jarzombek nach eigener Aussage dem Personalrat 17 Jahre u.a. als Vorsitzender angehört; inwieweit dies mit einer Vollzeittätigkeit in der vorgenannten Abteilung zu vereinbaren war, bleibt unerwähnt. Trotz des gewerkschaftlichen Engagements will Jarzombek danach als Leiter eines AIDS-Hospizes für junge Menschen tätig gewesen sowie ins „Direktorium einer 1.200 Betten-Fachklinik für Psychiatrie, Neurologie und Rehabilitation“ berufen worden sein[9]; in einer Broschüre lauten die Angaben abweichend „... z.T. mit Führungspositionen, wie als Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Verhaltenstherapie (DGVT), ehem. Direktor einer Psychiatrischen-Psychotherapeutischen Klinik, Leiter eines Hospizes, Psychotheapeut (HPG)“.[12]

Auffällig ist, dass Jarzombek in beiden Fällen weder Arbeitgeber noch den Standort der Institutionen angibt, was durch den Fehler beim Namen des ihn angeblich ausbildenden Professors flankiert wird. Genaue Zeitangaben enthält der Lebenslauf auf Jarzombeks Webseite bis auf sein Geburtsjahr ebenfalls nicht. Der Darstellung steht entgegen, dass auch im Öffentlichen Dienst eine langjährige Tätigkeit als Betriebsrat üblicherweise nicht in Berufungen in leitende Positionen mündet. Die DGVT ist zudem als e.V. organisiert, deren Vorstand ehrenamtlich tätig ist, so dass dies nicht als Führungsposition anzusprechen ist.

Einer Vereinspublikation ist allerdings zu entnehmen, dass Jarzombek im Februar 1991 die Stelle des Pflegedienstleiters am Landeskrankenhaus Schleswig übernahm.[13] In derselben Publikation heißt es an anderer Stelle, dass Jarzombek Ende 1992 seinen Beruf aufgab[5], daher ist davon auszugehen, dass die Tätigkeiten im Landeskrankenhaus sowie im Hospiz keine langjährigen Beschäftigungsverhältnisse darstellten.

In der Broschüre sowie auf einigen Webseiten wird Jarzombek als „Psychotherapeut (HPG)“ bezeichnet; Jarzombek ist also Heilpraktiker für Psychotherapie.[12] Dieser Angabe zufolge absolvierte er offenbar lediglich die Prüfung zum sogenannten "Kleinen Heilpraktiker", aber kein Studium der Psychologie. Damit jedoch wird die Darstellung seiner entsprechenden beruflichen Stationen in der auf seiner Webseite eingestellten Vita unhaltbar. Zudem darf die aufgeführte Bezeichnung „Psychotherapeut“ von Heilpraktikern für Psychotherapie nicht geführt werden und ist sogar strafbewehrt.[14] Dies gilt ab 1.1.1999; die Verwendung der Abkürzung „HPG“ als Zusatz war bereits zuvor unzulässig.[15]

Weiterhin erwähnt Jarzombek in seiner Vita:

„Die Auseinandersetzung mit verschiedenen philosophischen, traditionellen, spirituellen und religiösen Lehren war wesentlicher Inhalt meiner geistigen Suche. Einige Jahre meiner Kindheit und frühen Jugend verbrachte ich in einem katholischen Internat; dadurch kam es schon sehr früh zur Auseinandersetzung mit spirituellen Fragen. Nach Verlassen des Internates und später dann auch meines Elternhauses begann ich, meine Suche nach Wahrheit jenseits von Dogmen und „-ismen“ fortzusetzen. Dabei und auf meinen Reisen durch die Welt lernte ich viele bemerkenswerte Menschen kennen, begegnete Kirchenfürsten, Sufi-Scheichs, Medizinmännern, Shaolin-Mönchen, buddhistischen Lamas, Schamanen, Tantrikerinnen, Voodoo-Priestern, Heilerinnen, Politikern, Wirtschaftsführern und immer wieder dem „Mann auf der Straße“, lernte von ihnen und erhielt so manche Initiation, die mich nachhaltig prägte.“[9]

Die Verquickung von Spiritualität und Sexualität sowie darüber hinaus mit Therapie ist offenbar für Jarzombek ein zentraler Themenbereich, den er in Referaten, Kongressen etc. aufnimmt, wie aus einem Artikel zum Calumed-Kongress 2008 „Spiritualität und Sexualität“ hervorgeht:

“Erzogen im Internat, erlebte er bald eine erotische Annährung der Erzieher bis hin zu Liebesspielen. Probleme hatte er damit nicht. Warum auch. »Wie konnte ein Mann Gottes etwas tun, das nicht dem Willen des Schöpfers entsprach? … Ich genoss die zahlreichen Begegnungen. Ich habe bis heute keine Scham oder ein schlechtes Gewissen. Und ich habe keinerlei Vorurteil gegenüber Sex an heiligen Orten – auch auf dem Altar.«“[16]

Jarzombek war langjährig erster Vorsitzender des Calumed e.V. und hat auch heute noch seinen Wohnsitz bzw. Praxissitz im oben erwähnten „Refugium“ des Vereins in Bispingen.[17] Er bietet dort einen „Medicine Circle“[18], Visionssuche[19] und weitere Veranstaltungen und Therapien an.[20]

Weiterhin war bzw. ist Jarzombek offenbar seit Jahren als Supervisor an der Samuel-Hahnemann-Schule in Berlin tätig.[21] Entsprechend wird er auf den Webseiten diverser Heilpraktiker, die aus dieser Schule hervorgingen, als Mentor oder Supervisor genannt.[22]

Ein Teil dieser Schüler hat darüber hinaus offenbar bei Jarzombek oder bei Calumed e.V. bzw. in dessen Umfeld angesiedelte weitere Seminare, Ausbildungen etc. absolviert[23] [24] [25] [26] bzw. engagiert sich bei Calumed oder weiteren Projekten, mit denen Calumed e.V. zusammenarbeitet bzw. Kontakte unterhält, wie z.B. Tamera.[27] [28] Bei einigen der ihm aus Supervision und/oder über Calumed e.V. bekannten Heilpraktiker tritt Jarzombek auch als Gastdozent in deren Angebot auf.[29]

Weiterhin hält Jarzombek offenbar noch Vorträge zu diversen Themen wie z.B. im Jahr 2011 zum Thema „Was Männer wirklich wollen und Frauen wirklich brauchen“.[30]

Vereinsvorstand

Im Jahr 2014 bestand der Vereinsvorstand laut Webseite aus dem ersten Vorsitzenden Dr. phil. Thomas Kauer, der seit 15 Jahren Vereinsmitglied ist. Den zweiten Vorsitz hatte Thomas Göbe, Religionspädagoge, Sozialpädagoge, Webentwickler und selbständiger IT-Berater. Stellvertretender Vorsitzender war Thorsten Göttsche, der seine Tätigkeit für den Verein offenherzig folgendermaßen beschreibt:

“Seine Aufgabe bei Calumed sieht er insbesondere in der Organisation und Realisation der Mittelbeschaffung und Finanzierung, sowie in der Schaffung und Implementierung der dafür erforderlichen Strukturen.“[31]

Im Impressum des Internetauftritts war allerdings noch Peter Weigle als „Vorsitzender des Vorstandes“ genannt.[32]

Der frühere Vorsitzende Jarzombek wird mittlerweile als Ehrenvorsitzender aufgeführt.[33]

Im Jahr 2015 wurde das Impressum dahingehend aktualisiert als nunmehr Irmgard Notthoff als Erste Vorsitzende und Thomas Göbe als Zweiter Vorsitzender aufgeführt werden; Peter Weigle wird als Stellvertretener Vorsitzender genannt. Laut Impressum ist Notthoff Diplom-Kauffrau.[34]

Weitere aktive Vereinsmitglieder

Einige Vereinsmitglieder treten aktiv für den Verein bei Kongressen sowie auch bei Veranstaltungen des Vereins auf bzw. verbinden Vereinsengagement und berüfliche Tätigkeiten.

Thomas Erbskorn

Thomas Erbskorn, auch Thomas Erbskorn-Fettweiß oder Tom Erbskorn, ist langjähriges Vereinsmitglied, wird als „Diplompsychologe, Persönlichkeitstrainer, Coach & Supervisor“ beschrieben und soll seit 1989 in der Supervision von Fach- und Führungskräften im Gesundheitswesen tätig sowie Mitglied verschiedener Beraterteams sein. Die Angabe, Erbskorn sei „Dozent an der Europa-Universität Viadrina im Bereich interkultureller Kommunikation und Konfliktlösung“, lässt sich auf den Webseiten der Viadrina bzw. des IntraG nicht nachvollziehen.[35] In Publikationen und Broschüren des Vereins wird Erbskorn neben der Bezeichnung „Diplompsychologe ABO, BDP“ zusätzlich als „Psychotherapeut HPG“ aufgeführt.[12]

Nach Angaben von Calumed ist ein Schwerpunkt von Erbskorns Arbeit die von Jarzombek begründete Ökotherapie. Er hält Vorträge zum Thema „Ökologie der Freiheit“, aber auch zum Themenbereich Indigene Spiritualität und referierte mehrfach z.B. über den „Sonnentanz der Prärie-Indianer“.[36][37] Einer Vereinspublikation zufolge hatte Erbskorn bereits im Jahr 1998 den Sonnentanz selbst viermal durchlaufen.[38]

Darüber hinaus bietet Erbskorn offenbar auch selbst indigene Zeremonien wie Schwitzhütten kostenpflichtig an, wie aus einem Interview mit einer früheren Schülerin hervorgeht, die bei Erbskorn eine Weiterbildung zur systemischen Organisationsberaterin absolvierte.[39] Aus der Facebookseite des Vereins ist weiterhin ersichtlich, dass Erbskorn ferner zum Thema „Heilung mit dem Medizinrad“ referiert.[40] Bei einer Fachtagung des Gemeindepsychiatrischen Verbundes Neumünster im März 2010 trat Erbskorn mit einem einstündigen Vortrag zum Thema: „Seher, Heiler, Contraries – Initiatische Sicht seelischer Gesundheit bei nordamerikanischen Prärieindianern“ auf; Erbskorn wird dort als „Diplompsychologe, Cor Coaching GmbH Hamburg“ vorgestellt.[41]

Offenbar hat Erbskorn entsprechende Unterweisungen bezüglich der Durchführung von Schwitzhütten von Larson Medicinehorse erhalten, an dessen Sonnentanz er vermutlich auch teilnahm. Ebenfalls lässt sich feststellen, dass ein Referat zu dieser Thematik bei einer von der „Arbeitsgruppe Migration“ veranstalteten Fachtagung den Teilnehmern wohl wenig zu den Kulturkreisen vermitteln kann, aus denen deren Klientel stammt; es ist nicht auszuschließen, dass das Referat auch der Kundenwerbung für die eigene Praxis bzw. für Calumed diente.

Vereinsaktivitäten

Der Calumed e.V. ist in diversen spirituellen sowie psychotherapeutischen Richtungen aktiv. Bei den psychotherapeutischen Methoden handelt es sich durchweg um nicht anerkannte Verfahren.

Self-Effectiveness Training

Eine dieser Methoden ist das SET Self-Effectiveness Training, das von Jarzombek bereits in den 1980er Jahren als Ausbildung zum Atemlehrer entwickelt worden sein soll; der erste SET-Kurs soll bereits 1986 durchgeführt worden sein.[42]

Das SET wird über eine eigene Webseite propagiert, jedoch auf verschiedenen Seiten auch als Teil des Calumed-Angebotes dargestellt. Eine Unterseite des Internetauftrittes des Vereins weist Calumed e.V. auch als Anbieter des „SET 19“ aus und führt für weitere Informationen eine E-Mail-Adresse von Calumed an.[43] Zur Kundenakquise werden auch monatlich mehrere Informationsabende zum SET in Hamburg, Hannover und Berlin durchgeführt.[44]

Die Webseite beschreibt das Training jedoch nur in sehr groben Zügen:

“Im SET entdecken die TeilnehmerInnen ihre persönlichen Potenziale, entwickeln sie weiter, konzentrieren sich auf die eigenen Stärken und überwinden persönliche Barrieren. Und sie verstehen es, die langjährigen fundierten Erfahrungen und das unterschiedliche Fachwissen unserer Dozenten in Fragen der Persönlichkeitsentwicklung für sich zu nutzen.“[45]

Auch zu den Grundlagen wird nur ein Eindruck geboten, der Allgemeinplätze aneinander reiht:

“Im SET wird eine langjährig erprobte Kombination von Methoden eingesetzt, die sich für die Entwicklung und Förderung der Sozial-, Methoden- und Selbstkompetenz der TeilnehmerInnen als sinnvoll und nützlich erwiesen hat. Die Methoden sind so zusammengestellt, dass sie einen individuellen und effektiven Lernprozess für jede TeilnehmerIn ermöglichen.“[46]

Um welche Methoden es sich dabei im einzelnen handelt, wird auf der Webseite nicht erläutert.

Aussagefähig ist dagegen die Darstellung, auf welchen Kundenkreis dieses Angebot abgestellt ist:

“Es eignet sich besonders gut für Menschen, die in beratenden Berufen oder in leitenden Positionen tätig sind.“[47]

Dies korrespondiert durchaus mit den Angaben zu anfallenden Kosten, die mit insgesamt € 5.250 beziffert werden; der Kurs ist auf zwei Jahre konzipiert, in denen sich 250 Trainingsstunden auf zehn verlängerte Wochenendseminare von Donnerstag bis Sonntag verteilen.[48] Außerdem wird auf der Webseite noch darauf hingewiesen, dass „je nach Anbieter ggf. noch die gesetzliche Mehrwertsteuer“ anfallen könne[48]; dies bedeutet dann eine Gesamtkursgebühr von € 6.247,50. Kosten für Unterkunft und Verpflegung sind in diesen Beträgen nicht enthalten.

Auf einigen Webseiten wird SET als eingetragene Marke dargestellt. Zwar bestanden ursprünglich zwei Registrierungen für eine bereits 1996 eingetragene Bildmarke für ein Logo und eine 2003 eingetragene Wortmarke, jedoch sind beide Marken inzwischen gelöscht.[49] [50] Bei beiden Marken war Dieter Jarzombek als Inhaber eingetragen.

Ökotherapie

Der Verein Calumed e.V. propagiert ferner eine sogen. Ökotherapie. Auch hier finden sich nur wenige konkrete Angaben über Inhalte, Ziele und Methoden dieser Therapie, jedoch wird Dieter Jarzombek verschiedentlich als deren Erfinder genannt.

In einer Calumed-Publikation wird z.B. postuliert: „Es geht also einerseits um die ökologische Therapie, aber auch um die Ökologie der Therapie sowie zweifelsohne um die Therapie der Ökologie.“[51] In derselben Veröffentlichung wird das Verfahren so beschrieben: “Ökotherapie: Therapie ohne Verfahren und Therapeuten; Psychiatrische Ökologie oder Ökologie der Psychiatrie.“[52]

Eine weitere Interpretation liefert die Webseite des Vereins:

“Visionssuche als Mittel der Erweiterung des Bewusstseins auf bisher nicht Erkanntes, der Fokussierung auf die wesentlichen Dinge des Lebens und der Rückbindung an den Ursprung, als Initiation in die Wirklichkeit, als Weg zur Heilung und Heilkraft, als Erfahrung der Einheit mit dem Ganzen. Wir tun dies in enger Verbindung zu den Quellen unserer Erfahrung, die wir bisher mit den Freunden aus den Traditionen aufgebaut haben, mit denen wir verbunden sind. Tiefenökologie nennen wir es, aus diesem Bewusstsein heraus zu handeln, Ökotherapie, aus diesem Bewusstsein heraus zu heilen.“[53]

Während des Kongresses 2010 hieß es in einem Referat:

“Denn Ökotherapie behandelt, kurz gesagt, Entfremdungsfolgen, also die Folgen des Verlustes der Beziehung des Einzelnen zum Ganzen, einem der großen Probleme unserer Zeit. Sieben handlungsleitende Prinzipien machen das ökotherapeutische Denken und Handeln aus: Kooperation, Balance, Hoffnung, Gemeinschaft, Wertschätzung, Heilung und Versöhnung. […] In der Ökotherapie definieren wir Entfremdung als mangelnde Zusammenarbeit mit dem Ganzen.“[54]

Referent Erbskorn trat auch beim Kongress 2012 mit einem Referat zur Ökotherapie auf, zu dem auf der Webseite des Vereins kommentiert wird: “Der Vortrag zeigt die enge Verzahnung von Ökologie und Freiheit auf, bettet sie in das ökologische Prinzip der Kooperation ein und bezieht sie auf Menschen, Organisationen, Gesellschaften, Weltanschauungen und Religionen.“[36]

Es zeichnet sich ab, dass die Nichttherapie ohne Verfahren und ohne Therapeuten offenbar mit einem hohen Aufkommen an Wortgeklingel ohne konkrete Aussagen propagiert werden soll. Das Konstrukt scheint auch vielmehr auf eine allumfassende Ideologie hinauszulaufen, der sich alle Lebensbereiche global, national wie individuell unterwerfen sollen. Durch die Betonung der Gemeinschaft und der Unterordnung unter diese ist auch bereits eine mögliche totalitäre Ausformung angelegt.

Spirituelles Angebot

Psychotherapeutische Methoden werden bei Calumed e.V. offenbar mit verschiedenen spirituellen Praktiken kombiniert, wie z.B. mit indigener Spiritualität, Sufismus, afrikanischen Traditionen, aber auch Tantra und Voodoo, oder auch mit den Praktiken von Annie Sprinkle, die „... eine Form spiritueller, erotischer Körperarbeit, die auf tantrisch-daoistischen Grundlagen beruht“, entwickelte.[55] Mit Sprinkle wurde ab 1993 auch eine Reihe mit mehreren Seminaren veranstaltet[4] und sie war ebenfalls auf von Calumed veranstalteten Kongressen als Referentin vertreten.[56]

Indigene Zeremonien

Der erste spirituelle Themenbereich, dem sich der Verein nach Gründung zuwandte, war die indigene Spiritualität. Hier etablierte sich eine jahrelange Kooperation mit Larson Medicinehorse, der regelmäßig Sommercamps für Calumed e.V. veranstaltete und Vereinsmitglieder z.B. auch für Visionssuchen und Sonnentänze nach Montana holte. Ebenfalls in Kooperation mit Medicinehorse wurde ein Konzept für eine „indianisch-initiatische Jugendarbeit“ ausgearbeitet und es fanden wenigstens zwei entsprechende Jugendcamps statt.[57] Nach 1994 wird Medicinehorse nur noch wenig erwähnt, so z.B. mit einer Gebetszeremonie 1999[58] und mit einem Vortrag auf dem Kongress 2006[59]; verfasste aber auch ein Grußwort für die Festschrift zum 60. Geburtstag des Vereinsgründers Jarzombek im Jahr 2007.[60]

Ferner fand oder findet noch eine Zusammenarbeit mit Francis Talbot alias Manitonquat statt, dessen Sommercamps ebenfalls vom Verein frequentiert wurden[61] und der auch selbst Seminare in Bispingen leitete.[62] Talbot ist ein Euro-Amerikaner, der sich fälschlich als Angehöriger und sogar Medizinmann der Wampanoag ausgibt, jedoch mit weißen Anhängern und Schülern auf seinem Anwesen in den USA einen eigenen Stamm gründen möchte. Er unterhält in Europa eine langjährige Zusammenarbeit mit dem ZEGG und dem sogenannten Friedensdorf in Tamera.

Weitere tatsächliche oder vorgebliche indigene Zeremonien wie Visionssuche und Schwitzhütten finden offenbar regelmäßig im „Refugium“ statt, andererseits aber auch das Medizinrad oder die schamanische Reise. Inzwischen möchte man sich bei Calumed e.V. offenbar nicht eindeutig auf indigene Vorbilder beziehen und beschreibt diese nur sehr allgemein. Offenbar etablierte man ebenfalls sogen. Sweat-Lodge-Circles[58] und unterhielt oder unterhält noch ein sogen. „Schwitzhüttenteam“, das Ausbildungen zum Schwitzhüttenleiter durchführt.[58] Das auf der Webpräsenz von Calumed wiedergegebene Angebot listet zwar heute keine indigenen Zeremonien auf, jedoch finden sich entsprechende Angebote auf der Seite des Ehrenvorsitzenden Jarzombek; auch andere Anbieter werben für im Haus von Calumed durchgeführte Schwitzhütten.[63].

Sufismus, Ayurveda, Geistheilen etc.

Der zweite Bereich, mit dem Calumed e.V. sich befasste, war der Sufismus. Hierzu wurden ab 1994 Reisen in die Türkei zu Sufi-Orden unternommen und in Deutschland entsprechende Seminare bzw. Camps organisiert. Während dieser Veranstaltungen lernten Vereinsmitglieder die Grundlagen des Sufismus; man suchte in der Türkei auch eine Sufi-Heilerin auf.[64]

Man beschäftigte sich ebenso mit dem Geistheilen und veranstaltete dazu im August/September 1995 Vorträge und Seminare zum Thema „Grundlagen des Geistigen Heilens“, u.a. am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf.[65] Ein weiterer Vortrag mit anschließendem Seminar zum Thema Ayurveda fand im November 1995 statt.[66] Ab 1997 bestanden Kontakte zu einem Heiler aus Burkina Faso.[67]

Ein weiteres, offenbar fest installiertes Thema ist Tantra, zu dem z.B. der Calumed-Ehrenvorsitzende Seminare anbietet wie etwa "Tantric Holidays" im August 2013: An einem Ort, der kaum Wünsche offen lässt, genießen wir die Zeit miteinander und haben keine Eile, Übungen zu erfüllen, sondern begegnen uns authentisch, sinnlich, ehrlich und lustvoll im Hier und Jetzt![68]

Auch im Bereich Geistheilen ist man offenbar nach wie vor aktiv, wie sich Seminarannoncen zu "Heilertage[n] in der Nordheide" entnehmen lässt: Heilertage sind Rückzug, begl. durch Geistiges Heilen und Energiebalancing.[69]

Sommercamps, Jugendcamps, Sommermeetings, Projekte etc.

Offenbar werden regelmäßige, jährliche Sommercamps unter verschiedenen Themenstellungen veranstaltet. Der Verein bietet unterschiedliche Darstellungen zur Aufnahme der Sommercamps. die bereits erwähnte Festschrift datiert die ersten beiden Sommercamps auf 1986 und 1987[70]; eine andere Vereinspublikation auf das Jahr 1990.[71] In den ersten Jahren bis ca. 1994 stand hier indigene Spiritualität im Mittelpunkt, während in den folgenden Jahren der Sufismus, afrikanische Traditionen, Yoga, Geistheilen und andere Themen bearbeitet wurden.

Im Jahr 1998 fand ein Sommercamp zur Thematik „Mystik und Eros“ statt.[72] 2002/2003 befasste man sich u.a. auch mit Voodoo.[58]

Das Sommercamp 1990 (29.07.-06.08.1990) fand in Bebra statt; die Teilnahmegebühr betrug "DM 480 exkl.".[73] Für das Sommercamp 1994 (23.-29.Juli 1994) auf dem erworbenen Gelände in Bispingen wurde eine Gebühr von DM 520,00 erhoben; Kosten für Übernachtung und Verpflegung fielen ebenfalls zusätzlich an.[74]

Im Jahr 1993 gründete Jarzombek ferner eine "Schamanenschule", in der er "altes Heilwissen der Naturvölker, verbunden mit den Erkenntnissen der heutigen Wissenschaft und der humanitären Psychologie" vermittelte.[75]

Bereits in den 1990er Jahren wurde ein Jugendprojekt für Jugendliche bzw. Jungerwachsene ab dem 18. Lebensjahr "in Schwierigkeiten und problematischen Lebenssituationen" ins Leben gerufen, das "White Eagle Clan" genannt und offenbar auch auf Vereinsbasis organisiert wurde.[5] Dies sollte ein auf zwölf Monate angelegtes Programm sein, das eine Motivations- und Vorbereitungsphase, aber auch einen sechsmonatigen Aufenthalt in Montana für ein sogenanntes Wildnistraining umfassen sollte. In dieser Zeit sollten auch Angehörige der Crow Nation in das Programm eingebunden sein, die sich "mit den Möglichkeiten des (Über)Lebens in der Prärie auskennen".[76]

Als weiteres Jugendprojekt betreibt Calumed „Yalla“, das folgendermaßen dargestellt wird:

“Internationales und integratives Bildungs- und Friedensprojekt, bei dem sich vor allem junge Menschen aus verschiedenen Ländern mit unterschiedlichen Brennpunkten der Weltsituation auseinandersetzen, eigene Projektideen entwickeln und mit Hilfe von Calumed e. V. in die Realität umsetzen. Schwerpunkt des diesjährigen Pilotprojekts wird die Konfliktregion Israel-Palästina sein.“[77]

Die Gründung dieses Projekts lässt sich anhand der auf den Webseiten verfügbaren Angaben nicht datieren; ebenfalls werden Gründer bzw. Mitarbeiter des Projekts nicht deutlich. Die Ausrichtung auf den Themenkomplex Israel/Palästina stellt sich durch die Namensgebung bereits als entsprechend festgelegt dar, da das Wort "yalla" der arabischen Sprache entnommen ist und soviel wie "los, los" oder "Beeilung" bedeutet.

Die Kurzbeschreibung vermittelt den Eindruck, es handele sich um ein im Rahmen der Bereiche Politische Bildung und Völkerverständigung angesiedeltes Projekt. Jedoch wird in anderem Rahmen eine davon abweichende Beschreibung des Projekts gegeben:

“Aus diesen Erfahrungen ergeben sich Projekte, die von den ökotherapeutischen Prinzipien ausgehen und sie in die Tat umsetzen. Hier geben wir als Beispiel das Projekt Yalla an, welches im Rahmen von Calumed e.V. verwirklicht wird. […]
Yalla verfolgt einen werteökologischen, ökotherapeutischen und kosmopolitischen Ansatz. […] Die Seminarinhalte beinhalten das Konzept der Gewaltfreien Kommunikation und bauen auf den Prinzipien der Ökotherapie nach Dieter Jarzombek auf.“[78]

Ferner wurde 1998 von den Vereinsmitgliedern Martin Titzck und Peter Weigle das "Gay Spirits Center" gegründet, da das offenbar zunächst vorwiegend auf die schwule und lesbische Community angelegte Gesamtprojekt eine breitere Klientel ansprechen wollte. Dieses Center wurde offenbar vor dem Jahr 2007 wieder eingestellt.[79]

Kongresse

Seit 2004 veranstaltet der Calumed e.V. zuerst jährliche, ab 2008 zweijährlich stattfindende Kongresse. Die Themen waren z.B. „Spiritualität – Wahn, Flucht oder Sinn?“ (2004)[80], „Spiritualität und Profit“ (2005)[81], „Spiritualität und Heilung“ (2006)[59], „Globalisierung und Identität“ (2008), „Chaos – Schöpfung – Evolution“ (2010) und „Freiheit, die wir meinen“ (2012)[82]. Bei den Kongressen 2008, 2010 und 2012 war einer der Referenten Bernd Senf.

Der im Mai 2007 in Berlin veranstaltete Kongress befasste sich mit dem Thema „Spiritualität und Sexualität“, bei dem neben einem Schweizer Theologen als weitere Referenten Dieter Jarzombek sowie die umstrittenen Persönlichkeiten Margot Anand, Annie Sprinkle und Maggie Tapert sowie ferner Sabine Lichtenfels auftraten; unter den referierten Themen waren z.B. „Der Weg des Skydancing Tantra“ (Anand), „Es wird auf der Erde keinen Frieden geben, solange in der Liebe Krieg ist“ (Lichtenfels), „Eros als Lebenskraft“ (Tapert), „Sufi-Tantra oder Sex mit Gott“ (Jarzombek).[56]

Um diesen Kongress entstand erhebliches Aufsehen, da die Tagung zunächst in den Räumen einer katholischen Kirche in Berlin stattfinden sollte, die aber nach Intervention nicht mehr zur Verfügung standen. Ersatzräumlichkeiten wurden in einer evangelischen Kirchengemeinde in Berlin gefunden, über den dort ehrenamtlich tätigen Pfarrer Peter Weigle, der seinerzeit den Vorstandsvorsitz bei Calumed innehatte. Der landeskirchliche Beauftragte für Sekten- und Weltanschauungsfragen Gandow konstatierte, dies sei seines Wissens „die erste Veranstaltung in kirchlichen Räumen, für die auf einer Erotikseite [...] geworben“ werde.[83]

Seit 2010 finden die Kongresse in Bispingen statt. Der dem Eklat folgende Kongress 2008 wurde zwar wieder für Berlin angekündigt, aber schließlich in Lüneburg ausgerichtet; man hatte sich sogar um Grußworte des Altbundeskanzlers Schmidt sowie des Berliner regierenden Bürgermeisters Wowereit bemüht.[84] Dieser Strategie folgend kamen die Grußworte des Kongresses 2010 vom früheren Bundespräsidenten von Weizsäcker und vom Bispinger Bürgermeister[85]; für den Kongress 2012 beschied man sich mit regionaler Prominenz mit Grußworten des Landrates, des Bürgermeisters von Soltau sowie der Bispinger Bürgermeisterin.[82]

Institut Calumed

Ein Institut Calumed befindet sich offenbar in Planung bzw. in Gründung; laut Webseite soll die Gründungsphase „voraussichtlich im Oktober 2013 beendet sein“.[86]

Dessen ungeachtet wird das Institut auf einigen Webseiten bereits als existierend erwähnt, so z.B.:

“Das Institut Calumed für traditionelle und kooperative Heilweisen in Bispingen (Lüneburger Heide) forscht und lehrt seit langem über traditionelle Heilweisen aus verschiedenen Kulturen und ihre Anwendbarkeit in unserer Zeit.“[87]

Auffallend ist an dieser Kurzbeschreibung eine deutliche andere Ausrichtung als sie aus der Selbstdarstellung des Vereins ersichtlich wird: „parteipolitisch und konfessionell ungebundener gemeinnütziger Verein für Erwachsenenbildung, Gesundheitsförderung und Völkerverständigung.“[7]

Ebenfalls als bereits bestehend verlinkt die Webseite des Vereinsmitglieds Thomas Feist zum „Therapeuten-Team des Institut Calumed“[88]; der Link führt allerdings nicht auf die Baustellenseite des Instituts, sondern zum Calumed e.V. Auch der erste Vorsitzende des Vereins, Thomas Kauer, verlinkt zu „Dieter Jarzombek – INSTITUT CALUMED“; hier führt der Link jedoch zu einer Seite des Vereinsgründers Jarzombek.[89]

In den regionalen Zeitungen inserierte das Institut bereits in den Jahren 2011[90] und 2012.[91]

Ferner führt auch das Verwaltungsportal der Stadt Bispingen ein Institut Calumed unter der Adresse des e.V. in einer PDF-Datei als Teil des „Gesundheitswesens Bispingen“ auf. Die Auflistung gibt folgenden Überblick:
“Arzt für Naturheilverfahren: ∎ Thomas Feist, Homöopathie, Akkupunktur[sic], Antroposophische[sic] Medizin, Institut Calumed, Tel. 05194 [...] Physiotherapie ∎ André Engelbrecht, Cranio – Sacral – Therapie, Osteopathie Institut Calumed, […] Tel. 05194 / [...] Psychotherapeut ∎ Dieter Jarzombek (HPG), Verhaltenstherapie, Transpersonale Psychotherapie, Krisenintervention, Supervision Institut Calumed, [...], Tel. 05194 /[...] ∎ Simone Schumacher, Angewandte Energiemedizin,Heilenergiebehandlung, Heilkreis Institut Calumed, [...], Tel. 05194 / [...] Hebamme ∎ Rahel Hansen Hebamme Schwangerenvorsorge, Wochenbettbetreuung, Geburtsvorbereitung, Rückbildungsgymnastik, Babymassage, Institut Calumed [...], Tel. 05194 /[...]“.[92]

Wie aus den Angaben deutlich wird, ist das Angebot hauptsächlich auf den CAM-Markt ausgerichtet, da sich mehrere Anbieter entsprechend darstellen. Aus dem alternativen Bereich stammen insbesondere Anthroposophische Medizin, Homöopathie, Cranio-Sakrale-Therapie, Osteopathie, Transpersonale Psychotherapie, Energiemedizin sowie Heilenergiebehandlung.

Die oben als dem Institut zugehörig beschriebene Simone Schumacher unterhält neben der Tätigkeit für Calumed zwei Praxen in Hamburg und Kiel, in denen sie Rolfing und Kinesiologie anbietet.[93] Nach eigener Darstellung ist sie seit mindestens 1986 in verschiedenen esoterischen Umfeldern aktiv, darunter im Haus Genese und als Sannyasin.[94] Schumacher traf 1991 Jarzombek und beschreibt dies:

“Wir schrieben das Jahr 1991. Eine Woche vor Ostern zog ich im „Haus Genese“ ein. Und schon am ersten Tag hörte ich, dass „die Hamburger kommen, mit Dieter Jarzombek, und sie bringen einen Indianer mit“. Was mir auffiel, waren die leuchtenden Augen und die Ehrfurcht, als sie von Dieter Jarzombek sprachen. […] Zwei Tage später kam die Gruppe aus Hamburg. [...]
Beim Abendessen saß die Gruppe um die Tische herum und fing an, ein Mantra zu singen. […] Plötzlich betrat ein grauhaariger, unrasierter Mann in einem etwas zerschlissenen Trainingsanzug die Küche. […] Ich konnte mir auf diese Erscheinung und die Ehrfurcht in den Augen der Menschen um ihn herum keinen Reim machen. […] Die zweite Begegnung erklärte mir mehr. Plötzlich stand Dieter in der Küche, blaue Augen, stechender Blick und völlig energetisiert.“[95]

Die Hebamme Rahel Hansen unterhält mit einer Bispinger Adresse eine eigene Webseite[96], in verschiedenen Einträgen im Internet wird sie jedoch auch mit Sitzen in Hamburg-Altona und Berlin aufgeführt. Danach bietet sie als Leistungen auch Homöopathie, Cranio-Sakrale-Therapie und Bachblüten an.[97] [98]

Kritik

Das Angebot von Calumed sowie auch von Anbietern aus dem Umfeld des Vereins zeigt eine Ausrichtung an zwei grundlegenden Pfeilern: Synkretistisches Vorgehen über das Einbeziehen von Teilen und Aspekten einer Vielzahl außereuropäischer religiöser und spiritueller Traditionen und das Angebot kommerzieller Lebenshilfe mit kostenpflichtigen Kursen und Seminaren. Diese beiden Aktionsfelder wurden offenbar auch bereits bei Vereinsgründung eingeplant; im synkretistischen Bereich über Seminare, Camps etc. mit einem indianischen Medizinmann und anschließend die Integration von Sufi-Traditionen, Ayurveda, Tantra bis hin zu Voodoo. Gleichzeitig wurde über das sogenannte „Self-Effectiveness Training“, das laut eigenen Angaben bereits seit 1986 angeboten wird, der Bereich der kommerziellen Lebenshilfe besetzt. Offenbar hat auch mindestens ein Großteil, wenn nicht alle Vereinsmitglieder dieses Training selbst durchlaufen und äußert sich durchweg positiv und lobend. Das SET ist daher vermutlich eine Einstiegsveranstaltung; diese Einschätzung wird auch durch die regelmäßig zwei- bis dreimal monatlich stattfindenden Informationsabende gestützt.

Zudem sind gewisse Charakteristika zu beobachten, die im allgemeinen bei Kulten auftreten, wie z.B. die Verklärung des Vereinsgründers oder das Auftreten von Vereinsmitgliedern gegenüber neu hinzukommenden Personen, wie dies u.a. der jetzige Vereinsvorstand Thomas „Sunny“ Kauer in seiner Beschreibung über die ersten Kontakte mit Calumed schildert.[99]

Insbesondere der 2007 durchgeführte Kongress verursachte ein starkes öffentliches Interesse, das in die Veröffentlichung verschiedener Kritikpunkte mündete. Bemerkenswert ist hier z.B. eine aus der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg hervorgehende Einschätzung, Calumed hänge einem Selbstoptimierungswahn des Menschen an. Dennoch findet man sich bei Calumed, wie der Entgegnung des damaligen Vereinsvorsitzenden zu entnehmen ist, „in eine sektiererisch-esoterische Ecke hinein verunglimpft“.[100] Jedoch wurden diese Kritikpunkte offenbar bereits vor dem Kongress 2007 geäußert, da dies auch in einer 2005 erschienenen Publikation des Vereins in einem Aufsatz des Pfarrers und späteren Vereinsvorsitzenden Peter Weigle thematisiert wird: „Die Anwürfe rangieren von „Sekte“ bis „Organisation zur kommerziellen Lebensberatung“.[101]

Ebenso bemerkenswert ist die dort gegebene Rechtfertigung dafür, ein kostenpflichtiges Angebot vorzuhalten:

“Wie auch Kirchen bedarf der für die Umsetzung der skizzierten Grundsätze entstandene Verein Calumed e.V. Geld [sic], um seine Arbeit verrichten zu können. Doch viele seiner Angebote und Serviceleistungen sind kostenlos. Denn auch hier gilt, Seelsorge darf nicht kostenpflichtig sein [...]“.[101]

Entgegen der Versicherung, man biete auch kostenlose Veranstaltungen an, spezifiziert Weigle keines dieser angeblich zahlreichen Angebote. Weigles Versuch, den Calumed e.V. auf eine Stufe mit Kirchen zu stellen, zeugt von erheblicher Selbstüberschätzung; auch die Gleichsetzung der Vereinstätigkeit mit „Seelsorge“ ist anmaßend, aus den dargestellten Vereinszielen und dem Angebot in keiner Weise herzuleiten und auch mit dem Personal eines Vereins gar nicht zu realisieren.

Ferner kommt ein gewisses Sendungsbewusstsein auch zum Ausdruck, wenn es in der Veröffentlichung über den Kongress 2008 „Ökotherapie und Tiefenökologie in Theorie und Praxs“ heißt:

“Die Tagung ist ein Aufruf zu einem veränderten gesellschaftlichen Handeln und wurde zu diesem Zeitpunkt initiiert, obwohl vieles noch nicht bis in die Einzelheiten ausgearbeitet ist. Der Handlungsdruck ist zu groß. Wir können nicht länger warten, bis alles perfekt durchdacht ist.“[51]

Dies steht im deutlichen Widerspruch zu den Bemühungen, eine Fassade der wissenschaftlichen Arbeit und wissenschaftlich begründeter Therapien zu präsentieren. Ebenfalls nicht mit dieser Fassade ist zu vereinbaren, dass Meriten, aber auch abgebrochene Ausbildungen offensichtlich geschönt dargestellt werden.

Einen darüber hinaus unprofessionellen Eindruck vermittelt der Gesamtüberblick über aufgenommene Seminarreihen, angebotene Ausbildungen und initiierte Projekte, die im Laufe der Zeit umbenannt und/oder offenbar abgebrochen bzw. nach vollmundigen Ankündigungen nicht mehr erwähnt werden. Eine Ausnahme stellt das erwähnte SET dar, das seit 1986 angeboten wird; hier ist jedoch bemerkenswert, dass der gemeinnützige Verein, der somit ja keine Profite erwirtschaften darf, bei diesen Kursen überhaupt als Anbieter erscheint.

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