Brennendes Wasser

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Unter dem Stichwort Brennendes Wasser (burning water) werden verschiedene Hypothesen verstanden, die suggerieren, dass Wasser unter bestimmten Umständen brenne. Wissenschaftlich ist aber nur bekannt, dass Wasser bei extrem hohen Temperaturen und unter Zuführung großer Energiemengen direkt in Wasserstoff und Sauerstoff gespalten werden kann, was zur Bildung von Knallgas führt (Beispiel: Knallgasexplosion bei der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl 1986).

Bei der Elektrolyse von (leitend gemachtem) Wasser durch elektrischen Strom und einer folgenden Knallgas-Reaktion kann keine zusätzliche Energie gewonnen werden.

Brennendes Wasser als unerschöpfliche Energiequelle

Der im Ruhestand befindliche amerikanische Radiotechniker John Kanzius[1] behauptet, mit Radiowellen (Kurzwelle 13,56 MHz) Wassermoleküle in einer Salzwasserlösung spalten zu können, um brennbaren Wasserstoff entstehen zu lassen.[2] Dabei kann allerdings aus theoretischer Sicht keine Energie freigesetzt werden, da dies eine Verletzung von Gesetzmäßigkeiten der Thermodynamik wäre. Bei der Knallgasexplosion entsteht neues Wasser. Dieses würde erneut zerlegt werden usw., was auf ein Perpetuum Mobile hinausliefe.

Kanzius erfand darüber hinaus auch eine unkonventionelle Krebstherapie mit Radiowellen.[3]

Quellennachweise