Bormia-Effekt

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Als Bormia-Effekt bezeichnet der Erfinder und "Wasserforscher" Nadeen Althoff aus dem deutschen Nettetal[1] eine von ihm erfundene Methode zur so genannten Wasserbelebung mittels eines "Bormia-Quellwassergenerators". Allerdings könne der Quellwassergenerator auch andere Flüssigkeiten "beleben", wie beispielsweise Bier, Wein, Milch oder Mixgetränke.

Der Althoff-Generator soll herkömmliches Wasser durch eine behauptete "naturrichtige Aufbereitung" in Quellwasser verwandeln können. Belebt-verwirbeltes Bormia-Wasser soll nach Althoff als ein "langzeitstabiles, kolloidales und damit lebendiges Wasser" anzusehen sein, das "weich und trinkfreudig" sei, unabhängig von der Wasserhärte. Inhaltsstoffe im Wasser (allerdings offenbar nur die mit postuliert positiven Effekten) sollen durch den Bormia-Effekt auf unbekannte Weise "homöopatisch gesteigert" werden.

Nach Ansicht von Althoff sei Kalk (gemeint ist wohl Calciumcarbonat) im Wasser die Folge des Wasserdrucks durch Pumpvorgänge in den öffentlichen Wasserversorgungsnetzen. Durch den Bormia-Effekt werde das lästige Kalkproblem gelöst:[2]

"Kalk im Trinkwasser löst sich durch das Bormia-Verfahren zwar nicht in Luft auf, wird aber von groben, verhärteten Klumpen, die durch Druck auf das Wasser beim Transport entstehen, zu Mineralstaub umgewandelt und damit für den menschlichen Körper wieder verfügbar."

Nach Althoff soll sein industriell genutztes Verfahren "eine Kopie der Natur" und eine "eine Kopie des Herzens" sein, da aus seiner Sicht das menschliche Herz das Blut "linksdrehend" in den Körper pumpe, was bei seinem Generator ebenfalls der Fall sei.

Der Name Bormia soll an eine "keltische Göttin" erinnern. Gemeint ist aber möglicherweise der keltische Heilgott Bormo (Borvo)[3] oder die weibliche keltische Gottheit Damona (bzw. Bormona oder Bormana).[4]

Werbende Artikel und unkritische Beiträge für den Bormia-Effekt und die dazugehörigen Produkte erschienen in der Esoterikzeitschrift Raum und Zeit, bei CoMed sowie bei Bewusst.TV und Alpenparlament.tv.

Quellennachweise