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→‎Falscher Mehltau-Befall 2016: Sprachliche Glättung
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:''"Der falsche Mehltau findet dieses Jahr so ideale Bedingungen […], daß er mit unseren Bio Mitteln kaum zu stoppen ist. Dennoch kämpfen wir mit unseren Reben, unterstützen sie mit feindosiertem Kupfer und Tees. Unsere biodynamischen Präparate wirken zusätzlich ausgleichend - feinstofflich.."''<ref>http://www.jansonbernhard.de/kategorie/aktuell/</ref>
 
:''"Der falsche Mehltau findet dieses Jahr so ideale Bedingungen […], daß er mit unseren Bio Mitteln kaum zu stoppen ist. Dennoch kämpfen wir mit unseren Reben, unterstützen sie mit feindosiertem Kupfer und Tees. Unsere biodynamischen Präparate wirken zusätzlich ausgleichend - feinstofflich.."''<ref>http://www.jansonbernhard.de/kategorie/aktuell/</ref>
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Die Verwendung des biologisch abbaubaren Fungizids [https://de.wikipedia.org/wiki/Glyphosat Kaliumphosphonat] ist im Bio-Weinbau nicht mehr möglich. Bis zum 30. September 2013 war es in den meisten EU-Ländern für Öko-Betriebe zugelassen, war jedoch offiziell von der Arbeitsgemeinschaft Ökologischer Landbau (AGÖL, Verbände Demeter, Bioland und Naturland) seit 1995 laut eigenen Regeln nicht anwendbar. Aufgrund des großen Nutzens sahen Bio-Winzer im Kaliumphosphonat zwar eine von Menschen "künstlich hergestellte" Substanz, die jedoch einen ''„naturstofflichen Charakter“'' habe. Seit dem 1.10.2013 ist der Stoff in der EU als Pflanzenschutzmittel zugelassen. Damit wurde es illegal, ihn wie bisher als „Pflanzenstärkungsmittel“ zu verkaufen. Der Gebrauch von erlaubtem Kaliumphosphonat hätte finanzielle Einbußen durch den Verlust des Bio-Status und Rückzahlung von Förderungen zur Folge. Daher ermöglichten einige deutsche Bundesländer den betroffenen Winzern, in einem „Großversuch“ Kaliumphosphonat zu nutzen und im Rahmen einer Ausnahmeregelung nach einem Jahr wieder die Öko-Zertifizierung zu erhalten.
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Die Verwendung des biologisch abbaubaren Fungizids [https://de.wikipedia.org/wiki/Glyphosat Kaliumphosphonat] ist im Bio-Weinbau nicht mehr möglich. Bis zum 30. September 2013 war es noch in den meisten EU-Ländern für Öko-Betriebe zugelassen; den Regeln der Arbeitsgemeinschaft Ökologischer Landbau (AGÖL, Verbände Demeter, Bioland und Naturland) zufolge durfte es aber schon seit 1995 nicht mehr angewendet werden. Der große Nutzen veranlasste Bio-Winzer, Kaliumphosphonat zwar als eine von Menschen "künstlich hergestellte" Substanz zu betrachten, ihr jedoch einen ''„naturstofflichen Charakter“'' zuzuschreiben. Seit dem 1.10.2013 ist der Stoff in der EU als Pflanzenschutzmittel zugelassen. Damit wurde es illegal, ihn wie bisher als „Pflanzenstärkungsmittel“ zu verkaufen. Der eigentlich zulässige Gebrauch von Kaliumphosphonat hätte finanzielle Einbußen durch den Verlust des Bio-Status und die Rückzahlung von Förderungen zur Folge. Daher ermöglichten einige deutsche Bundesländer den betroffenen Winzern, in einem „Großversuch“ Kaliumphosphonat zu nutzen und im Rahmen einer Ausnahmeregelung nach einem Jahr wieder die Öko-Zertifizierung zu erhalten.
    
==Zitate==
 
==Zitate==
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