Armin Risi

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Armin Risi

Armin Risi (geb. 1962, Luzern) ist ein freischaffender Schweizer Autor esoterischer Schriften und Anhänger von Verschwörungstheorien. Risi ist Gegner der Evolutionstheorie und verbreitet statt dessen seine pseudowissenschaftliche Involutionstheorie.

Risi glaubt an eine weltweite "Weltverschwörung" durch Dunkelmenschen (siehe Werke wie "Machtwechsel auf Erden", "Unsichtbare Welten") und in seinen Werken klingen rassistische Töne an. Seine angenommenen "Dunkelmenschen" werden dabei auch mit angeblich existierenden Ausserirdischen gleichgesetzt, die in unterirdischen Höhlen lebten. Risi ist auch Anhänger des Wunder- und Geistheilers Bruno Gröning. Viele Vorträge von Risi können bei youtube gefunden werden. Risi ist auch Anhänger von Verschwörungstheorien um so genannte "Strichcode" (siehe: Strichcode-Verschwörung).

Risis Kritik der Evolutionstheorie zeigen ein nur oberflächliches biologisches Wissen des Autors Armin Risi. Viele seiner Argumente gegen die Evolutionstheorie sind veraltet und widerlegt (z.B. die Evolution der Trilobitenaugen).

Risi äusserte sich im Oktober 2010 im Kopp-Verlag wohlwollend zum Film Am Anfang war das Licht, dessen Gesamtkonzept den Anschein erwecken will, als gebe es die Möglichkeit einer Ernährungsweise ohne chemisch gebundene Energie (Dauernahrungslosigkeit als Inedia).[1]. Die behaupteten esoterischen Phänomene seien laut Risi Hinweise auf die höheren Dimensionen des Lebens jenseits der bloß physisch-materiellen Funktionen (Zitat). Er behauptet, dass bei Untersuchungen bei Dauer-Wenigessern (Prahlad Jani, Michael Werner) der für Anhänger des Lichtfastens peinliche Gewichtsverlust durch ein "Einsperren" in ein "medizinisches Beobachtungslabor" erklärbar. Was für ein Mechanismus hier wirksam sein soll, wird nicht im Ansatz plausibel erläutert. Risi bringt spekulativ das ausserwissenschaftliche Konzept einer Lebensenergie ins Spiel. Diese Lebensenergie sei auf selbstimmunisierende Weise in "unnatürlichen Umgebungen, wie Stahl- und Betonbauten weniger präsent als in natürlichen Umgebungen", meint Risi. Er vergisst jedoch, dass die Durchführenden des 2010'er Test von Prahlad Jani diesen dem Sonnenlicht aussetzten. Jani selbst übte auch keine Kritik am Testverfahren. Die Untersuchergruppe war zudem laut Angaben auf einer Pressekonferenz davon überzeugt, dass Jani seine Nahrungslosigkeit im Test bewiesen hätte, sie demnach auch im Betonbau eines herkömmlichen Krankenhauses funktioniert hätte. Derartige selbstimmunisierenden Meinungsäusserungen sind auch von der Heimlichesserin Jasmuheen (alias Ellen greve) bekannt geworden.

Es bestehen Kontakte von Risi zum Neue Impulse Treff. Risi schreibt auch regelmässig Artikel für den auf Verschwörungstheorien und Pseudowissenschaften spezialisierten Kopp-Verlag sowie für Matrix 3000. Werke erscheinen im Govinda-Verlag und Mosquito Verlag.

Kurzbiographie

Risi wuchs in Luzern auf, und besuchte dort das "Lateinische Gymnasium" in Luzern, ohne jedoch die Matura (Abitur) zu erreichen. Erste schriftstellerische Aktivitäten (Gedichte, Theaterstücke) gehen auf die Jahre nach 1978 zurück. 1988 erschien eine erste eigenständige Veröffentlichung, die Broschüre "Vegetarisch leben - Die Notwendigkeit fleischloser Ernährung". 1992 folgte eine erste eigene Buchveröffentlichung. Ab 1995 folgen Artikel in ausserwissenschaftlichen Zeitschriften die der Esoterik und den so genannten "Grenzwissenschaften" zuzuordnen sind. Nach eigenen Angaben will Risi Reisen nach Ägypten unternommen haben, und dort Zugang zu verbotenen unterirdischen Anlagen gehabt haben. Dabei nennt Risi die Osiris-Krypta von Gizeh und die Monolith-Krypta von Sakkara. 2005 veröffentlichte Risi zusammen mit Rico Paganini das Buch "Die Giza Mauer". Das Buch wurde im wissenschaftlichen Diskurs nicht wahrgenommen, und enthält unbegründeten Behauptungen und Spekulationen über angebliche Rätsel im alten Ägypten. Später distanzierte sich Risi teilweise von den Ansichten seines Co-Autoren Rico Paganini.

2006 gründete er das so genannte "Institut für die Wissenschaft der Involution" als ein Internetprojekt.

Weblinks

  1. Armin Risi, Am Anfang war das Licht« – ein kontroverser Dokumentarfilm über Nahrungslosigkeit und neue Weltbilder, Kopp-Verlag, 15.10.2010