Andreas Puttich

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private Webseite des Darmstädter Arztes Andreas Puttich (eingesehen Dezember 2012)

Andreas Puttich ist ein promovierter deutscher Arzt aus Darmstadt, der als Anhänger einer komplementären Krebstherapie mit Amygdalin ("Vitamin B17 Therapie") bekannt ist und im Internet sich für diese Therapieform bei Krebs einsetzt und bei eigenen Patienten ausprobiert. Für das Blausäure freisetzende Amygdalin (auch Laetrile genannt) gibt es aktuell in der Bundesrepublik Deutschland keine Zulassung als Arzneimittel. Pharmakologen halten das Pseudovitamin "B17" für ein "unseriöses Wundermittel". Amygdalin wird in Deutschland als ein bedenklicher Arzneistoff angesehen. Herstellung, Einfuhr und Handel sind nicht erlaubt. Die Abgabe von Amygdalin für den Gebrauch beim Menschen durch Apotheker ist strafbar im Sinne des §5 Arzneimittelgesetz und kann auch ohne konkreten Schadensfall strafrechtlich verfolgt werden. Puttich setzt sich darüberhinaus auch für die experimentelle insulinpotenzierte Therapie ein.

Ausserwissenschaftliche Privathypothesen zur Krebsentstehung

Dosis-Wirkung Zigarettenkonsum-Krebs
Lungenkrebsrisiko - Alter bei Rauchentwöhnung
Latenzzeiten Zigarettenkonsum-Krebs

Puttich lehnt die wissenschaftsmedizinische Erkenntnis ab, dass das Rauchen Lungenkrebs verursachen kann.[1] Puttich verbreitet auch eine eigene unbelegte Hypothese nach der bis vor 100 Jahren Krebs "unsere Vorfahren weitgehend verschont" hätte, da Amygdalin Bestandteil der Nahrung gewesen sei. Erst seit Amygdalin angeblich aus der Nahrung entfernt worden sei, sei Krebs zu einer Geisel der Menschheit geworden.[2] Laut Puttich sei Krebs als eine "Vitaminmangelkrankheit" anzusehen.[3]

Quellennachweise

  1. Zitat Andreas Puttich: Es besteht kein Zweifel, dass rauchen die Gesundheit in einem erheblichen Maß schädigt. Dennoch ist Rauchen nicht die Ursache für Lungenkrebs. Da liegen die Dinge etwas anders.
    Das hört sich aber abenteuerlich an.
    Würde rauchen zu 100% zu Lungenkrebs führen, würden die Raucher in einem weitaus erheblicheren Maße geschädigt und es dürfte keinen Raucher geben, der nicht auch Lungenkrebs bekommen würde. Sehen sie als Beispiel den Alt-Bundeskanzler Helmut Schmidt. Er und seine Frau sind sicherlich ein schlechtes Vorbild für alle die, die sich bemühen auf die Gefährlichkeit des Nikotinkonsums hinzuweisen. Sie rauchen exzessiv seit frühester Jugend Kette und dennoch hat keiner von ihnen einen Lungenkrebs, andere wiederum bekommen die Erkrankung ohne je einen Zug Zigarettenqualm genommen zu haben.
    [1]
  2. Zitat: Es ist eine Substanz die ausschließlich ganz gezielt die außer Kontrollen geratenen embryonalen Zellen, die wir Trophoblasten nennen, abtötet. Es handelt sich hierbei um ein sehr effektives System, dem unsere Vorfahren bis vor 100 Jahre verdankten, von Krebs weitgehend verschont geblieben zu sein. Denn bis dahin war diese Erkrankung so gut wie unbekannt. Seit dieser Zeit etwa ist das natürliche Vitamin B17 aus unserer Nahrung fast vollkommen verschwunden. Dieser zweite Abwehrmechanismus der Krebsvorbeugung steht dem modernen Menschen nicht mehr zur Verfügung. Das ist die tragische Ursache, warum der Krebs zu solch einer Geisel der Menschheit werden konnte.[2]
  3. Zitat Puttich: ..Sie meinen also Krebs ist eine Vitaminmangelerkrankung.
    Vereinfacht kann man es so sagen. Wobei der Vitaminmangel an Vitamin B17 in der Nahrung die Hauptursache für das massenhafte Auftreten der Krebserkrankung ist. Dieser natürliche Schutz ist weggefallen. Es ist aber nicht die Ursache der Krankheit. Das ist der außer Kontrolle geratene Reparaturmechanismus. Diese Unterscheidung ist wichtig, sonst kann man die Therapiekonzepte der Neuen-Krebstherapie nicht verstehen..